Wellness auf einen Click
Patrick G. Rueff

Patrick G. Rueff

 

Zum Thema "Hotelmarketing - was ist für Hotels wirklich wichtig? " hat Wellnessfinder in den sechs vergangenen Wochen die Montags-Fragen an Patrick G. Rueff, den Inhaber der Spezialagentur RUEFF HOTEL MARKETING (www.hotelmarketing.de) in München, gerichtet.


1. Montags-Frage

Ist professionelles Hotelmarketing wirklich nur etwas für Betriebe mit großem Budget?

Patrick G. Rueff: In der Hotellerie kommt es nicht unbedingt auf große Marketingbudgets an, sondern vielmehr darauf, dass man einige wenige Maßnahmen solide und professionell umsetzt. Dazu zählt vorrangig der Internetauftritt und ein Prospekt, welches kostengünstig verschickt werden kann. Oft erleben wir jedoch, dass das wichtigste im Marketing vernachlässigt wird: Das „Produkt“. Wenn man mit offenen Augen die Hotellerie analysiert, stellt man schnell fest, welche Betriebe erfolgreich sind und welche nie erfolgreich werden. Jene, die viel Engagement und Kreativität in die eigene Einmaligkeit investieren, werden am Markt wahrgenommen und sind oft sehr erfolgreich. Jene jedoch, die im breiten Fluss der Einheitsangebote mitschwimmen werden übersehen und gehen sehr schnell unter. Diese Tendenz wird sich in den nächsten Jahren noch dramatisch verschärfen. Wir steuern dagegen indem wir Hotels langfristig an die Hand nehmen, die keine eigene Kreativität in der Angebotsgestaltung besitzen bzw. sich optimieren möchten. Dieses Produkt nennt sich „QIM“ und bedeutet „Qualitäts- und Innovationsmanagement“.
 
 

2. Montags-Frage

Wenn das Angebot stimmt, mit welchem Marketingbaustein sollte ein Hotel starten?

Patrick G. Rueff: Die Website und der Hotelprospekt sind wichtige Basiselemente der Hotel-Kommunikation. Damit diese Basis-Werbemittel jedoch ihren Zweck, Menschen neugierig zu machen, erfüllen können, bedarf es professioneller Fotografie. Nur durch eine emotionale Ansprache sind Menschen erreichbar: Zuerst werden Bilder betrachtet. Erst wenn diese Interesse erzeugen, werden die dazu passenden Texte (und Preise) gelesen. Die Erfahrung zeigt, dass je professioneller die Hotelfotografie eines Betriebes betrieben wird, desto weniger wird die Preisgestaltung eine Rolle spielen. Wichtig ist auch etwas, was oft übersehen wird: Wenn ein Fotoshooting für ein Hotel durchgeführt wird, sollten Motive für zwei Zielgruppen erstellt werden: Potentielle Gäste und die Presse. Oft werden Werbeaufnahmen auch für die Pressearbeit verwendet. Die Hoteliers wundern sich dann oft, warum die PR-Arbeit nicht erfolgreich ist und wissen nicht, dass unabhängige Journalisten sehr selten Werbeaufnamen für Ihre Berichte verwenden möchten, sondern Wert auf neutrale Fotografien legen.

 

3. Montags-Frage

Wie sieht es mit dem Internet aus? Ist die Website nun wichtiger als das Hotelprospekt?

Patrick G. Rueff: Diese Frage kann man eindeutig mit „Ja“ beantworten. Mittlerweile hat das Internet eine so große Reichweite, dass mehr als 90% aller Reisewilligen im Internet nach Möglichkeiten recherieren und die Vorauswahl bereits treffen. Nur ein verschwindend geringer Teil bestellt noch ein Hotelprospekt um sich dann zu entscheiden. Die Website ist mittlerweile für die Hotellerie so wichtig wie die telefonische Anbindung. Wenn die Website nicht professionell und ansprechend ist, existiert das Hotel für den Reisewilligen nicht. Zusätzlich lässt sich mit moderner Technologie dem User ein Vielfaches an Mehrwert und Emotion durch die Website vermitteln. Man denke nur an Hotelvideos, virtuelle Bilderbücher und Rundgänge, bildschirmfüllende 360-Grad-Panoramabilder uvm. Emotion schlägt einfach Information. Die virtuellen Bilderbücher z.B. tragen viel Emotion in den jeweiligen Internetauftritt und sind oft die am häufigsten besuchten Seiten einer Website
(Beispiele www.almdorf.com/bilderbuch, www.hofgut.info/bilderbuch)

 

4. Montags-Frage

Wird die Website das Hotelprospekt ablösen?

Patrick G. Rueff:  Nein, das Hotelprospekt wird nach wie vor seine Existenz-berechtigung behalten und wird meiner Meinung nach eine große Wiedergeburt erleben. Je digitaler unsere Welt wird, desto eher haben traditionelle Materialien, die man noch anfassen und fühlen kann, eine Chance wahrgenommen zu werden. Gerade qualitativ hochwertige Betriebe werden wieder verstärkt auf handgeschöpftem Büttenpapier mit edler Tinte schreiben welche auf diese Weise die Wertigkeit des Gastes widerspiegelt.

 

5. Montags-Frage

Wie schafft man im Online-Zeitalter eine gute Gästebindung?

Patrick G. Rueff: Auch das ist keine Zauberei. Eine gute Gästebindung erreicht ein Hotelbetrieb mit dem sogenannten „Permission-Marketing“, was nichts anderes bedeutet als dass man die Erlaubnis von Gästen einholt, sie mit Newslettern zu informieren. Diese müssen jedoch professionell sein: Optisch ein Leckerbissen, personalisiert und je User mit dem passenden, individualisierten Inhalt. Viele Betriebe verschicken zwar Newsletter, diese sind jedoch weder personalisiert noch inhaltlich auf das individuelle Bedürfnis jedes einzelnen Users zugeschnitten. Ganz schlimm sind Newsletter, die keinen Mehrwert bieten, sondern nur Angebote enthalten. So kann keine Emotion und auch kein Buchungswunsch entstehen.
Seien wir doch ehrlich: Nie war es so einfach wie heute, günstig und effektiv Kunden anzusprechen, neue Interessenten zu gewinnen und diese zu binden - mit dem Newsletter Marketing. Allerdings sollte von Professionalität und Aktualität zeugen. Es sollte sich ehrlich und dem Hotel gemäßt präsentieren, es sollte nicht nur Neugierde sondern ins besondere Lust aufs "Urlauben" wecken. RUEFF HOTEL MARKETING bietet die entsprechenden Hilfen.

 

6. Montags-Frage

Welche Strategie ist die richtige, damit potentielle Interessenten auf den Hotelbetrieb überhaupt aufmerksam werden?

Patrick G. Rueff:  Zu den „Hausaufgaben“ eines erfolgreichen Internetmarketing zählt stets professionelles Suchmaschinen-Marketing. Dies ist ein laufender Prozess, dessen Erfolg sich mittel- bis langfristig orientiert.  Das Ziel des Suchmaschinen-Marketing durch Optimierung einer Internetpräsenz ist die deutliche Steigerung der Anzahl an qualifizierten Besuchern. Dieses wird nur durch die Platzierung der Hotel-Website unter den Top 10 – Ergebnissen in den wichtigsten deutschsprachigen Suchdiensten unter den relevanten Suchbegriffen (Keywords) – denn 85 % aller Zugriffe im Internet geschehen über Suchdienste.

Beispiel: Das Almdorf Seinezeit (www.almdorf.com) wird von uns im Bereich „Suchmaschinen-Marketing“ betreut. Es wurde mittlerweile erreicht, dass die Website des Almdorf auf Google beim Stichwort „Chalet“ an 3. Position zu finden ist. Versuchen Sie es: Das Ergebnis zeigt über 22 Mio Ergebnisse bei diesem Begriff! Pro Tag finden dadurch ca. 100 potentielle Gäste über Google zur Almdorf-Website!

RUEFF HOTEL MARKETING hat ein Suchmaschinen-Paket auf Erfolgsbasis geschnürt. Die Suchbegriffe werden auf den 10 reichweitenstärksten Suchdiensten im deutschsprachigen Raum (Google, Yahoo!,  T-Online, AOL ...) platziert. Neben einer geringen Grundgebühr entstehen nur dann Kosten, wenn das Hotel unter den ersten zehn Plätzen eines Suchdienstes zu finden ist. So bleibt Suchmaschinen-Marketing kalkulierbar.

 

Impressum Kontakt Sitemap Wellnessmusik starten Wellness Home Wellness Angebote Wellness Beauty Wellness Spa Wellness Verband
Wellness Wochenende Wellness in Bayern
© Wellnessfinder e.K.
Wellnessfinder - Wellness auf einen Click: das Informationsportal für Wellness, Beauty, Fitness und Gesundheit.
Finden Sie nach Ihren individuellen Bedürfnissen Wellness Hotels, Day Spas, Thermen uvm.