Wellness – Sprungbrett zu mehr Glück im Alltag

Geschrieben von Wolff am 27. März 2009
Abgelegt unter: Gast-Blogger, Glück

Ich hoffe, meine Beiträge der letzten Tage haben Ihnen einen kleinen Einblick darin verschafft, wie Sie Ihr persönliches Glück steigern können.

Heute möchte ich Ihnen zusammenfassend ein paar Tipps geben, wie Sie Ihren nächsten Wellness-Urlaub dazu benutzen können, um noch mehr über das Glück zu lernen und davon zu profitieren:

Freuen Sie sich schon vorher auf Ihren Wellness-Urlaub. Sie wissen ja jetzt, dass bereits die Vorfreude Glückshormone ausschüttet. Hüten Sie sich aber vor übersteigerten Erwartungen, die leicht zu Enttäuschungen führen können. Die Kunst besteht also darin, sich alles in den schönsten Farben auszumalen, aber dann nicht zu erwarten, dass es genau so eintritt.

Arbeiten Sie nicht bis zur letzten Minute. Dann brauchen Sie nämlich die ersten Tage Ihres wertvollen Urlaubs, um wieder auf Normal-Null runter zu kommen. Versuchen Sie mehr vom Arbeitsalltag in den Wellness-Urlaub hinüberzugleiten, so dass Sie Ihren Urlaub vom ersten Tag an genießen können.

Nehmen Sie keine Arbeit mit, dafür aber einen leeren Block oder ein Tagebuch. Mit Sicherheit werden Ihnen während Ihrer Wellness-Tage einige Gedanken kommen, was Sie in Ihrem Alltag verbessern oder ändern können. Machen Sie sich darüber keine Sorgen, sondern empfinden Sie dies als Freude und als Impulse zu einem reichhaltigeren Leben. Versuchen Sie nicht, bereits feste Pläne zu schmieden, sondern lassen Sie alles einfach auf sich wirken. Das Unterbewusstsein wird für Sie weiterarbeiten.

Genießen Sie, aber übertreiben Sie nicht. Genießen Sie langsam und intensiv. Denken und handeln Sie nach dem Motto: Qualität statt Quantität.

Nutzen Sie die Zeit, um sich ausgiebig zu bewegen. Am besten an der frischen Luft. Wenn Sie sportlich ambitioniert sind, treiben Sie Ihren Sport oder probieren mal etwas Neues aus. Ansonsten reichen schon flotte Spaziergänge.

Schlafen Sie ausreichend und lassen Sie das Fernsehen mal weg. Sie werden spüren, wie wohltuend das ist.

Vielleicht beginnen Sie mit dem Führen eines Glückstagebuches. Die Wellness-Tage bieten bestimmt genügend Stoff für glückliche Momente.

Überlegen Sie, wie Sie die Wellness-Erfahrung mit in Ihren Alltag nehmen können. Können Sie sich ab und zu ein Bad gönnen? Wie können Sie mehr Bewegung in den Alltag einbauen? Wie und wo können Sie Ihre Ernährung verbessern?

Kurzum: Nutzen Sie Ihren nächsten Wellness-Urlaub als Sprungbrett zu mehr Glück im Alltag.

77 Wege zum Glück

Wenn Sie neugierig geworden sind und noch mehr darüber erfahren wollen, wie Sie die Erfahrungen der modernen Glücksforschung für sich nutzen können, dann schauen Sie doch mal in mein Buch. Dort finden Sie eine Menge Anregungen und Übungen, die Ihnen bestimmt weiterhelfen.

Ich wünsche Ihnen eine glückliche Zeit.

Ihr
Wolff Horbach

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3 Kommentare

Annette
27. März 2009 um 11:37

Lieber Herr Horbach, gleich hier möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Ihnen für Ihre GLÜCK-Beiträge als Gast-Blogger in dieser Woche ganz besonders zu danken.
Glückstagebuch, Fernsehen weg (oder anders interpretieren: fern sehen und den Horizont erweitern), laaaangsam genießen, ausgiebig bewegen - sind nun die Glücks-Hilfsmittel, die Sie mir und wahrscheinlich auch dem ein oder anderen Leser mit auf den Weg gegeben haben.
Es sind im Grunde alles Dinge, die sich gut in den Alltag einbauen lassen, wäre da nicht der innere “Schweinehund” oder besser gesagt die Trägheit und die Faulheit die ausgetretenen Wege zu verlasse, um Neues aus zu probieren…
Yes I can !… und ich werde darüber berichten.
Ihre
Annette Heydenreich


 
Barbara
27. März 2009 um 12:32

Also …..Glück ist etwas Wundervolles ! Ich kann es so sagen,
weil ich es weiß und überaus dankbar erlebt habe in meinem eigenen langen Leben.
Das Wort Musik ist in Ihren Beiträgen zu kurz gekommen, darum möchte ich hier
aus meiner Erfahrung betonen: Musik kann sehrwohl große Glücksgefühle auslösen
wenn man gelernt hat, sie in sich hereinzulassen. Und das fällt natürlich leichter,
wenn man viel Musik im Leben hört und sie -für sich- verstehen und lieben gelernt
hat. Darum: schon für Kinder in der Schule sollte das Musikfach einen ganz großen
Raum einnehmen.


 
Wolff
27. März 2009 um 13:22

@ Annette: Das Schreiben hat mir große Freude gemacht. Es ist auch ein Zugang zum Glück.

Den inneren Schweinehunde kann man m.E. ganz einfach überlisten: durch gute Rituale. Wenn Glück-bringende Kleinigkeiten zur Gewohnheit werden, dann muss man nirgends gegen ankämpfen, sondern macht es automatisch richtig. Und damit etwas zur Gewohnheit wird, sollte man es eine Weile einüben.

@ Barbara: Ja, Sie haben natürlich Recht: Musik ist auch ein toller Weg zum Glück. Musik zuhören kann eine große Freude bereiten. Noch besser ist natürlich selbst zu musizieren. Das mit dem großen Raum für das Schulfach Musik kann ich nur unterstreichen.


 

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