Geschrieben von Claudia am 05. März 2010
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Fitness
… genau gesagt, ein Bewegungsmuffel. Ich gebe es zu. Mein Motto: Sport ist Mord, und Schwitzen ist nur in der Sauna und beim Sonnenbad akzeptabel.
Bis dato bin ich damit ganz gut durchs Leben gekommen. Im Winter wurden die “Rettungsringe” ein bisschen größer, aber im Frühjahr gingen sie dann quasi automatisch wieder zurück.
Nur: Ich werde älter … Der Körperspeck fühlt sich bei mir von Jahr zu Jahr sichtlich wohler. Und ich sitze den lieben langen Tag am Schreibtisch, beim Telefonieren oder am PC. So langsam muss ich wohl meinen inneren Schweinehund in den Ruhestand schicken. Und etwas unternehmen.
Theoretisch weiß ich alles: Wenig Fett, kein Zucker, mäßige Portionen, abends vor dem Fernseher nicht mehr Naschen, und vor allem, regelmäßige Bewegung. Nur mit der Praxis - und der dazugehörigen Selbstdisziplin - hapert das gewaltig.
Inzwischen habe ich mir sogar überlegt, mit professioneller Hilfe anzufangen - von wegen Zwang zur Selbstmotivation, weil da ja noch jemand ist, vor dem ich mich ungern blamieren täte. Fitness-Studios sind nicht so mein Ding - ich habe schon den lieben langen Tag Geräte um mich herum.
Neulich war ich “zufällig” im Schwimmbad; ich musste eine längere Wartezeit überbrücken und dachte mir, ich könnte meinem Rücken ja mal etwas Gutes tun und eine Runde schwimmen. Anschließend war ich ein bisschen steif, aber mein Rücken war mir außerordentlich dankbar, und - interessant - ich habe mich pudelwohl gefühlt, frisch, munter, voller Energie. Mmh. Ist doch was dran am sportlichen Ausgleich?
Also, ich muss definitiv etwas tun! Liebe Mit-Blogger, motiviert mich bitte! Gerne mit Euren eigenen Erfahrungen.
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Geschrieben von Claudia am 05. März 2010
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Es ist knacke-kalt da draußen. Die Sonne scheint. Die Vögel zwitschern. Es liegt etwas in der klarblauen Luft. Es riecht nach … Frühling?
Die Sonnenstrahlen haben schon ordentlich Kraft - der Schnee schmilzt vor sich hin. Meine Vogel-Freunde haben ihr Balz-Kleid angezogen und hüpfen munter umeinander herum. Ja, mir scheint, es ist tatsächlich Jahreszeiten-Wechsel angesagt!
Seit Wochen sehne ich mich nach der Frühlings-Sonne! Und was mache ich, jetzt wo sie da ist? Ich gähne! Den lieben langen Tag! Morgens gehe ich kurz ans Fenster, nehme den strahlend blauen Himmel zur Kenntnis - und will am Liebsten wieder ins Bett. Hallo?!
Um mich herum wird komischerweise auch gestöhnt. Müde Augen blinzeln mich schläfrig an. “Ich habe so unruhig geschlafen”. “Ich bin so müde”. “Ich könnte nur noch schlafen.” Und dann folgt ein herzhaftes Gähnen. Schlittern wir zivilisierten und Schnee-müden Menschen denn jetzt tatsächlich direkt vom Winterschlaf in die Frühjahrsmüdigkeit? Und dann folgt irgendwann die Siebenschläfer-Phase? Ja, und wann wollen wir denn mal richtig munter werden?
Also, ich rufe mich jetzt zur Vernunft und verordne mir täglich frische Luft und ein kurzes Sonnenbad. Nach Möglichkeit auch ein bisschen Bewegung. Übertreiben wollen wir es ja nicht … Nur aufwachen.
Übrigens: Am 20. März ist offizieller Frühlingsanfang. Ob die Gähn-Phase bis dahin überwunden ist?
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Geschrieben von Claudia am 26. Februar 2010
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Oma's Wellness Tipps
Die Fastenzeit hat begonnen. Eine Menge Mitmenschen verzichtet bis Ostern auf irgend etwas, oft Symbolisches, und manche nutzen diese Zeit für eine Diät.
Früher ging es bei der Fastenzeit um etwas ganz und gar nicht Freiwilliges: Die Vorratskammern waren nach dem Winter quasi leer, Garten und Natur gaben noch nichts bzw. nicht viel her, und da hieß es eben “den Gürtel enger schnallen”.
Heute ist es eher so, dass wir den Winter über schlichtweg zu gut und zu viel genossen sowie zu viel gefaulenzt haben. Zu viel Fett, zu wenige Vitamine und zu wenig Bewegung an der frischen Luft haben ihre Folgen. Seien das ein paar Pfunde zuviel auf den Rippen, eine regelrechte Übersäuerung, oder einfach nur Trägheit von Mensch und Darm. Die Vorratskammern sind in unseren Zeiten ja nie leer, und so schleppen wir uns vom Winterschlaf allmählich rüber in die Frühjahrs-Müdigkeit.
Oma würde über uns Alle den Kopf schütteln und ihre Frühjahrs-Kur planen. Sie ging raus in die freie Natur, sobald die ersten Kräutlein ihre zarten Köpfchen in die mildere Luft streckten. Und sie sammelte einige der ersten grünen Triebe für ihre grüne Frühjahrs-Suppe, die aus 8 Kräutern bestand (eines davon war Brennessel, das weiß ich noch). Damit kamen die ersten Vitamine auf den Tisch, und wir wurden quasi “von innen durchgeputzt”.
Auch wenn ich mir das Rezept für Oma’s Suppe nicht merken konnte, kommen bei mir im Frühjahr viele frische Kräuter auf den Tisch - und zwar in den Salat. Ganz zarte Blätter und Blüten von Löwenzahn, Brennessel, Gundelrebe, Giersch, Gänseblümchen & Co. werden täglich im Garten geholt und über den bereits mit der Salatsoße vermischten Kopfsalat gestreut. Das sieht toll aus und ist richtig gesund, auch wenn man sich mit einigen Kräuter-Aromen erst mal anfreunden muss.
Einen Frühjahrsputz von Innen mache ich (nuja, fast) jedes Jahr, und kann diese Tradition zur Nachahmung nur wärmstens empfehlen. Bei mir ist es meist eine Tee-Kur zur Entschlackung und Entgiftung. Dabei trinke ich etwa einen Monat lang (oder eben die ganze Fastenzeit hindurch) täglich einen Liter Kräutertee, z. B. Brennessel, Ackerschachtelhalm oder Beifuß. Das spült ordentlich durch.
Sehr gut wirkt auch die traditionelle Ölziehkur, von der ich durch Mama erfahren habe: Dafür hole ich mir kaltgepresstes Sonnenblumenöl, am Besten in Bio-Qualität. Morgens vor dem Frühstück nehme ich einen Schluck in den Mund und ziehe diesen durch die Zähne, spüle damit den Mundraum, kaue bis zu 10 Minuten regelrecht darauf herum. Das herausgespuckte Öl ist jetzt nicht mehr goldgelb und dickflüssig, sondern weiß und schaumig. Es enthält eben die Giftstoffe, die es gerade über die Mundschleimhaut dem Körper entzogen hat. Daher soll es auch ausgespuckt und nicht versehentlich geschlucket werden - sonst bleibt das Gift ja im Körper.
Die Ölziehkur (oder einfach nur “Ölziehen”) macht man bis zu zweimal jährlich für je ca. 4 Wochen. Sie kommt übrigens aus Russland, wo sie wohl schon seit Jahrhunderten praktiziert wird. Sie soll neben dem Entgiften auch Zähne und Zahnfleisch kräftigen, bei Allergien, Kopfschmerzen und Gelenkbeschwerden helfen, und das Immunsysten stärken - also eine Frühjahrskur für den ganzen Körper.
Probieren Sie es aus!
PS: Entgiften kann Spaß machen, wenn man sich richtig motiviert! Beginnen Sie Ihren Körper-Frühjahrsputz z. B. hier mit einem entsprechenden Wellness-Kurzurlaub.
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Geschrieben von Claudia am 24. Februar 2010
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Ich habe den Winter-Blues. Eindeutig. Ich sitze ganz trübselig im Büro, schaue dem Schneeregen zu und suche den grauen Wolkenhimmel nach einem blauen Fleckchen ab. Sonne, wo bist Du bloß? Wann kommt denn endlich der Frühling?
Letzte Woche war ich mir ganz sicher, dass es Frühling wird. Die Amseln sangen so schön, die Meisen hüpften putzmunter um die Knödel herum. Die klare Luft roch so vielversprechend. Aber heute vermisse ich meine Vogel-Freunde - die lassen sich kaum blicken, und gezwitschert wird auch nicht.
Immerhin - so langsam legt der Regen grün-braune Flecken zwischen dem Schnee in meinem Garten frei. Es taut. Die Schneeberge schrumpfen. Wie lange noch? Wann gehen denn endlich die Blumenzwiebeln im Garten auf und signalisieren: Hallo, hier sind wir - es ist soweit!
Auf meinem Lieblings-Wetterportal wird bereits eine Krokus-Warnung ausgegeben: “Auch wenn es regnet, die Luft wird immer milder. Es besteht also die Gefahr, dass man schon auf die ersten Krokusse treten könnte!” Ja, wo sind sie denn?
Auf meinem Wohnzimmertisch blühen kleine gelbe Narzissen, und am Bürofenster stehen bunte Primeln. Alles um mich herum ist bereit für den Frühling. Er muss bloß kommen.
Hallo, Frühling - hierher bitte!
PS: Bunte Blumen helfen gegen den Winterblues, aber auch die Vorfreude auf das nächste Wellness-Wochenende. So könnte es ausschauen
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Geschrieben von Claudia am 06. Februar 2010
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Gesundheit,
Oma's Wellness Tipps
Alle Welt wartet auf die große Grippe-Welle und schimpft über Erkältungs-Wetter. Rennt zum Hausarzt oder in die Apotheke, meldet sich für Schutz-Impfungen an und deckt sich mit den einschlägigen Arzneimitteln ein. Und ich – ich setze bei den ersten Anzeichen einer Erkältung zuerst mal Teewasser auf, hole das Glas Honig und die Teekanne raus, gehe rüber zum Tee-Regal und suche die Dose mit dem passenden Kräutlein. Ja, und dabei bin ich ins Grübeln gekommen. Und habe mich daran erinnert, wie das Thema Erkältung früher bei uns zuhause ablief.
Bei Oma war der Gang in die Apotheke noch etwas „Besonderes“, und Arzt-Termine eine „Ausnahme“. Bei Mutter kam das Thema erst auf den Tisch, wenn nichts Anderes half – und vorher wurde das kränkelnde Familienmitglied einer Hausmittel-Kur unterzogen:
- Das Kind hat Schnupfen? Auf geht’s, an den Küchentisch gesetzt, Schüssel vor die Nase, Handtuch über den Kopf - Kamillendampfbad. Schön einatmen, und das Handtuch nicht ständig hochheben! Das Ganze ist übrigens gleichzeitig gut für die Gesichtshaut – öffnet die Poren, durchfeuchtet, lässt Entzündungen abklingen …
- Halsschmerzen? Da wurde uns eine große Tasse heiße Milch mit Honig verabreicht. Und es musste ordentlich gegurgelt werden, „damit sich der Schleim löst“ – mit lauwarmem Salbei-Tee oder Salzwasser. Brrrr.
Ach ja: Die lieben Schmalz- oder Ölwickel! So heiß wie möglich aufgelegt, und den dicken Schal drum herum nicht vergessen - schön einmummeln, und die Wärme hat wirklich geholfen.
- Kind, Du hustest ja! Das war der leckerste Teil – Fenchelhonig schlucken. Und irgendwelche Pastillen lutschen, die nach Anis schmeckten. Gewöhnungsbedürftig war die Variante Zwiebelhonig …
- Richtige Erkältung? Jetzt lief das volle Programm an! Punkt 1-3 sowieso. Plus Heiße Zitrone und literweise mit Honig gesüßter Kräuter-Tee, „damit Du ordentlich ins Schwitzen kommst“. Täglich ein schönes heißes Bad, das nach Nadelhölzern und Menthol duftete – und die Nase frei machte. Und anschließend ging es ins Bett zum Aus-Schwitzen.
Es ging viel ins Bett in der Erkältungs-Zeit - ausruhen, auskurieren. „Nicht lesen, Kind – schlafen!“ Und kontrolliert wurde das dann auch noch …
Zeit … Das ist das Stichwort. In meiner Kindheit nahm man sich Zeit zum Auskurieren. Zeit für „das volle Programm“. Zeit für seine Gesundheit. Und ist „sich Zeit nehmen“ nicht auch Teil des Wellness-Gedankens? Zeit zum Beispiel für ”moderne” Medical Wellness? http://www.wellness-finder.com/specials/wellness-sonderthemen/medical-wellness.html
Aber wer macht das heute noch? Da ist „mal schnell in die Apotheke gehen“ einfacher und passt besser zum Lebens-Stil. Schade eigentlich. Allein schon wegen der Nebenwirkungen. Denn wie sagte das meine Oma so schön? „Eine Erkältung auszukurieren dauert mit Medikamenten 2 Wochen – und ohne 14 Tage.“
PS.: Alle Tipps und Rezepturen beruhen auf traditionellen Überlieferungen und Erfahrungswerten, und sind nur bei leichten Gesundheitsstörungen anzuwenden. Über Risiken und Nebenwirkungen sowie mögliche allergische Reaktionen sprechen Sie bitte mit Ihrem Apotheker, und bei ernsthaften Erkrankungen suchen Sie bitte Ihren Hausarzt auf!
PPS.: Und okay, ich gebe es zu – auch eine Hobby-Kräuterhexe geht gelegentlich in die Apotheke. Meistens dann, wenn ihr „das volle Programm“ zeitlich zu viel wird …
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Geschrieben von Claudia am 29. Januar 2010
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Draußen rieselt der Schnee – und wir drinnen haben langsam die Faxen dicke mit dem Dauerfrost da draußen. Und mit dem Schnee-Schippen. Die Meteorologen machen nicht viel Hoffnung auf dauerhafte Plus-Grade. Die Kälte klirrt. Der Schnee rieselt weiter.
Gut, dass es drinnen schön mollig warm ist. Wohl dem, der ein Holzfeuer hat und beim Knistern zuhören darf! Oder dem, der sich tapfer in den nächsten Supermarkt durchgekämpft hat. Da ist es natürlich auch warm. Aber vor allem: Da gibt es schon die ersten Frühlingsblumen! Hyazinthen, Narzissen und Tulpen
Lachen uns aus ihren bunt bemalten Töpfen an. Und Primeln in allen Farben wollen mitgenommen und bei uns zuhause auf den Tisch gestellt werden.
Ich gebe es zu: Ich konnte nicht wiederstehen. Und so sitze ich hier an meinem PC, schaue dem Schneetreiben draußen zu, sinniere über die Eiszapfen am Dache, und neben mir steht eine rot-gelbe Primel in einem roten Keramiktopf auf dem Schreibtisch und lacht mir immer wieder zu. So, als will sie sagen: Der Schnee hört irgendwann auf, zu rieseln - und der nächste Frühling kommt schneller, als wir denken!
Also quasi Wellness für meine winter-müden Augen …
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Geschrieben von Claudia am 25. Januar 2010
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Oma's Wellness Tipps
Das frage ich mich derzeit immer öfter. Frühaufsteher war ich noch nie, aber dass ich jeden Tag sooo müde bin und sooo schlecht aus den Federn komme …
In meinem Mondkalender steht „Lüften“. Tue ich regelmäßig. Trotzdem gebe ich zu: Ich war seit Tagen kaum draußen an der frischen Luft. Die war auch nicht sonderlich einladend – Nebel, Nieselregen, Schneeregen, Matsch allüberall. Leiden wir Büro-schaffenden Menschenkinder an Winterschlaf-Symptomen, weil wir schlichtweg Sauerstoff-Mangel haben?
Wenn ich zurück denke, dann muss da etwas dran sein. Sowohl Oma als auch Mama haben in meiner Kindheit darauf bestanden, dass wir (fast) jeden Tag Zeit im Freien verbringen. Warm eingemummt, gut eingecremt, bei entsprechender Witterung mit unserem alten Holzschlitten im Schlepptau ging es in die Weinberge, wo die restliche Dorfjugend sich schon versammelt hatte. Und dann wurden mit Schlitten, Plastik-Bob oder Pappkarton die Abhänge erobert. Ab und an landete auch eine(r) im kleinen Dorfbach unten am Hügel und musste dann direkt patschnass nach Hause. Oder man strollte gemeinsam durchs Dorf. Oder am Waldrand entlang. Für Kinder gab es ja überall etwas zu entdecken.
Ich habe das Draußen-Sein in der Kälte nie lange am Stück ausgehalten. Dann ging es heim, in die warme Stube, trockene Klamotten anziehen, und einen schönen heißen Tee oder Kakao trinken. Bei allzu kalten Füßen folgte ein heißes Fußbad oder Bad. Wir waren in der Zeit fast nie krank. Und hatten jede Menge Energie. Instinktiv hatten Oma und Mama wohl das Richtige getan.
Ja, und heute fehlt mir das offensichtlich – diese tägliche Bewegung an der frischen Winterluft. Einmal wöchentlich in die Sauna reicht nicht. Also werde ich Bewegungs-Muffel heute mal meine Mittagspause zum Sauerstoff-Tanken nutzen und meinem Winterschlaf ein jähes Ende setzen!
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Geschrieben von Claudia am 15. Januar 2010
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Trends
Hektik, Dauerstress, Burnout … Der moderne Mensch ist ständig auf Achse und immer öfter frage ich mich, wovor wir denn eigentlich alle davonlaufen? Vor uns selbst? Sogar Freizeit wird zum Stressfaktor – erst mal, sie zu haben, und dann gibt es ja sooo viel zu tun.
Wie haben das eigentlich unsere Vorfahren gemacht? Nun, ich wage mal zu behaupten, dass es Burnout in dieser Form bei Oma noch nicht gab. Das Leben war ganz anders – man musste sich für bestimmte Dinge und Erledigungen einfach Zeit nehmen, weil es noch nicht so viele Maschinen gab, die sie beschleunigen oder gar einem abnehmen konnten. Zu Omas Zeiten gab es geregelte Mahlzeiten, feste Essenszeiten, Schlaf- und Ruhezeiten, planbare freie Tage (wie Sonn- und Feiertage). Und da wurde dann eben Zeit mit der Familie verbracht, Handarbeiten gemacht, gesungen und musiziert, Mittagsschläfchen gehalten … Ja, es gab eben noch Zeit.
Bei Mama war das schon schwieriger. Von uns drei nicht immer braven Kindern mal abgesehen, waren da noch Ehemann und Schwiegermutter im Haus, und die Katze wollte auch versorgt werden. Wenn Mama mal abschalten wollte oder musste, gab es zwei Rituale:
Erstens – Rückzug in die Küche, alleine wurschteln, und das Radio an mit klassischer Musik. Dabei wurde ordentlich mitgesungen.
Zweitens – Rückzug ins Badezimmer. Für uns Alle galt: Beim Baden ist Mama unter keinen Umständen zu stören!!! Da wurde ein duftendes Schaumbad eingelassen und die Tür zugemacht. Und dann – Ruhe.
Das habe ich wohl von ihr geerbt. Wenn ich Zeit für mich brauche, plane ich mir ein Baderitual ein. Ein schönes duftendes heißes Bad, sehr gerne mit Meersalz und Lavendel. Im Bad wird eine Kerze angezündet, das Licht ansonsten gedimmt, vielleicht etwas leise Musik, meist einfach nur Ruhe, und wenn mir danach ist, nehme ich ein Gläschen Wein mit in die Wanne. Meist kommt noch eine pflegende Maske auf Gesicht und Haare, und dann genieße ich. Wenn ich fertig bin mit Genießen (oder einfach das Badewasser kalt und die Haut schrumpelig wird), wird das Bad beendet und die Haut von oben bis unten schön eingecremt. Mit allem Drum und Dran dauert mein Baderitual eine geschlagene Stunde, manchmal mehr. Und hinterher fühle ich mich frisch und erholt und lasse das noch ein bisschen nachklingen. Ein Mini-Urlaub, den ich mir nach Möglichkeit einmal pro Woche gönne.
Und wie Sie das machen sollen mit der Entschleunigung? Ganz einfach – nehmen Sie sich Zeit!
Zeit für sich. Zur Not tragen Sie sich „Aus-Zeitblöcke“ in Ihren Terminkalender ein. Und bitte – nicht verschieben, einhalten! Sie werden es sich danken!
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Geschrieben von Claudia am 30. Dezember 2009
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Oma's Wellness Tipps
Die Nacht der Nächte – die größte Party des Jahres – ist nur noch wenige Tage entfernt. Alle Welt freut sich auf Schaumwein diverser Qualitätsstufen, der spätestens um Mitternacht in beachtlichen Mengen konsumiert wird. Und vorher muss natürlich noch dem Anlass entsprechend gespeist werden – gerne mit der zur Speisenfolge passenden Getränkeauswahl. Ja, und dann wird Feuerwerk geguckt, laut geknallt, gefeiert, gebechert und getanzt bis in die Puppen!
An die Nebenwirkungen, die sich ja erst am Neujahrsmorgen zeigen, denkt vorher niemand so gerne. Stechende Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Übelkeit … Dabei kann man ganz gut vorsorgen – und ein paar passende Mittelchen parat halten.
Oma hätte mich mit den Worten verabschiedet: „Kind, trink‘ nicht so viel!“ Und am nächsten Morgen demonstrativ kopfschüttelnd nicht das geringste Mitleid gezeigt. Mir bestenfalls einen bitteren Tee verpasst, und den Rat: „Trink‘ viel Wasser und iss‘ Brot oder Kartoffeln, das gleicht den Alkohol aus.“ Den Katzenjammer, der sich den Rest des Tages breitmacht, kann aber auch dieser gute Rat nicht vertreiben.
Das einzig richtige Mittel, den Nebenwirkungen vorzubeugen, ist nun einmal tatsächlich: Nichts übertreiben, und Alkohol in Maßen genießen! Als Faustregel gilt: Zu jedem Glas Wein gehört auch ein Glas Wasser. Und: Immer wieder ein Stück Brot essen, wie bei einer Weinprobe.
Sollten trotzdem Nebenwirkungen auftreten: Oma’s obigen Rat befolgen. Wer kann, Bittertee trinken. Gegen Übelkeit kann der gute alte Melissengeist helfen. Gegen Kopfschmerzen gibt es Dragees mit Weidenrinden-Extrakt (die enthalten natürliches Aspirin), und die altbekannten Alka Seltzer-Brausetabletten. Und vor allem: Ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft (Sauerstoff muss sein), Ruhe und Schlaf – der Neujahrs-Tag ist nicht umsonst ein gesetzlicher Feiertag …
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Geschrieben von Wolff am 23. März 2009
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Glück
Jeder hat es schon erlebt, jeder will es haben und doch ist es scheinbar so schwer zu erreichen: das Glück.
Was ist Glück? Ist es für uns alle gleich oder erlebt es jeder anders?
Glück ist im wahrsten Sinne das höchste der Gefühle. Wenn wir eine Pyramide der Bedürfnisse aufstellen, dann steht Glück ganz oben an der Spitze.
Warum wollen wir viel Geld verdienen? Weil wir uns dann Sachen kaufen können, die wir mögen. Warum wollen wir tolle Sachen haben? Weil wir uns dann glücklich fühlen. Zumindest glauben wird das.
Warum wollen wir einen Partner haben? Weil wir annehmen, dass wir mit Partner ein angenehmeres Leben führen werden als ohne. Weil wir davon ausgehen, dass uns ein Partner glücklich macht: „Du bist das Glück meines Lebens“.
Probieren Sie aus, was Sie wollen: die neue Bluse, den Sportwagen, die Weltreise. Fragen Sie dann nach dem „Warum?“. Am Ende steht dann immer: Glück.
Was geschieht, wenn wir uns glücklich fühlen? Dank moderner Wissenschaft wissen wir heute, dass Glücksgefühle mit erhöhter Aktivität in den sogenannten Motivations- und Belohnungszentren im Gehirn einhergehen. Glück entsteht also in unserem Gehirn.
Die Wege zum Glück können sehr vielfältig sein. Und Wellness ist dazu ein hervorragendes Beispiel:
- Schon die Vorfreude auf ein paar ruhige Tage mit viel Ruhe, gesunder Bewegung und Genuss löst Glückgefühle aus. Im Gehirn wird der sogenannte Neurotransmitter Dopamin ausgeschüttet – ein Glückshormon. Es reicht also schon die reine Vorstellungskraft, um sich selbst in einen guten Zustand zu versetzen.
- Das Ausschütten von Glückshormonen wird durch körperliche Aktivitäten ausgelöst und verstärkt. Egal, ob wir ein wohliges Bad nehmen, uns massieren lassen oder einen flotten Spaziergang unternehmen: Das gute Gefühl, welches entsteht, ist immer ein Ergebnis der vermehrt ausgeschütteten Glückshormone.
- Glückshormone produziert der Körper selbst. Aber er muss eine ausreichende Menge an Grundstoffen vorfinden, sonst stoppt die Produktion der Glückshormone. Die Ernährung spielt dabei eine wichtige Rolle. Wer zu viel Fastfood konsumiert, ist u.a. deshalb schlecht drauf, weil der Körper zu wenige Baustoffe für Glückshormone vorfindet. Auch Licht spielt eine wichtige Rolle. In den Wintermonaten bekommen wir in Wohnräumen oft zu wenig Licht mit. Bewegen wir uns dagegen vermehrt draußen, steigt die Stimmung sofort an. In der Wellness-Zeit tun wir meistens genau das Richtige: Wir ernähren uns ausgewogen und bewegen uns mehr draußen.
- Der Körper reagiert mit der Produktion von Glückshormonen auch sehr empfindlich auf Stresssituationen und Tag-/Nacht-Rhythmusstörungen. Wenn wir gestresst sind oder zu wenig schlafen, geht die Ausschüttung von Glückshormonen direkt zurück. Das ist der Grund, warum wir dann so schlecht gelaunt sind. Gönnen wir uns dagegen Ruhe und schlafen ausreichend, steigt auch schlagartig die Stimmung. Wenn wir Wellness genießen, machen wir meistens genau das Richtige.
- Wellness bedeutet auch Genuss. Und Genießen ist eine große Glücksquelle. Je mehr Sinne beteiligt sind und je intensiver wir genießen, umso besser. Da reichen oft schon Kleinigkeiten, um uns in beste Laune zu versetzen: Ein Schälchen frisches Obst, ein gutes Glas Wein, das Entdecken einer schönen Blume.
Fazit: Mit Wellness gelingt es uns, verschiedene Glücksquellen gleichzeitig anzuzapfen. Durch das Glücksgefühl vermittelt uns der Körper eine wichtige Botschaft: JA, so ist es richtig!
Morgen werden wir uns ansehen, wie wir unsere Glücksgefühle intensivieren und verfeinern können.
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