0

Urlaubs-Wellness im Foto festgehalten

Geschrieben von Annette am 19. Juli 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Bilder, Lifestyle

Hallo Ihr Wellness-Urlauber oder auch “nur” Urlauber! Sicher habt Ihr auch in diesem Jahr wieder tolle Fotos gemacht oder werdet noch welche machen, mit denen man so manche Erzählung bildlich ausschmücken und so manchen Freund ein wenig neidisch machen kann!
Ich fotografiere gerne und meine Foto-Dateien werden immer “dicker”. Schade, dass sie digital von Mega zu Giga zusammen-rücken und das Bildschirmlicht kaum noch zu sehen bekommen….
Jetzt kam Wellnessfinder mit folgender Idee:
Teile Dein Urlaubs-Wellness-Bild mit Anderen auf der Wellnessfinder-Facebook-Seite.
Was ich bei der Idee gut finde ist das Thema “Wellness” - jeder versteht etwas Anderes darunter - kombiniert mit dem eigenen Urlaubsfeeling. Der Wellnessfinder hätte das sicher auch schon früher im Jahr anregen können. Aber wenn wir ehrlich sind, hätten wir wahrscheinlich weder die Ruhe noch die Zeit gehabt solche Aussage-Fotos vor dem Objektiv entstehen zu lassen. Mein letztes Urlaubs-Wellness-Foto habe ich bereits im Münsterland gemacht. Es war lustig, entspannt, mal was anderes, eben einfach ein “gepflegter Urlaubs-Moment”.
Ich stelle mein aktuelles Urlaubs-Wellness-Bild schon mal bei Facebook rein, es freut sich sicher auf viel “Gesellschaft”.

Bookmark and Share

Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Schlagworte (Tags): , , , , ,

 
3

Wellness für und im Baum

Geschrieben von Annette am 11. Juni 2010
Abgelegt unter: Besondere Wellnesshotels EU, In eigener Sache, Lifestyle

Heute morgen schaukelte ein “Baum-Doktor” angeseilt und gesichert in der Baumkrone vor meinem Zimmer, in ziemlich luftiger Höhe. “Was machen Sie denn da?” rief ich rüber. “Wellness für den Baum” schalte es zurück “wir befreien ihn von abgestorbenen und morschen Ästen und schauen uns seinen Gesundheitszustand an.” Und schon hatte er wieder die Säge in der Hand. “Aha” dachte ich “also so was wie Peeling nur eben für den Baum”. Die Kletterei sah schon ziemlich hals-brecherisch aus und erinnerte mich an den entsetzten Ausruf meiner Mutter: “Komm sofort da runter!” als sie mich damals im Apfelbaum entdeckte. Im dem ich gerade die passende Astgabel für mein zukünftiges Baumhaus finden wollte - leider wurde es nie realisiert und blieb bis heute mein Traum.


Aber jetzt! Jetzt kann ich meinen Kindheits-traum entspannt und ohne Angst im Park von Meisters Hotel Irma in Meran genießen! Wahr gewordene Träume sind Luxus ganz ohne goldene Wasserhähne! Luxus ist: seinen Traum im Heute und Jetzt erleben und begreifen zu dürfen. Getoppt wird das Gefühl z.B. durch ein Entspannungsbad im Baumhaus mit Blick ins Blätterdach. Mehr Bilder im Fotoalbum vom “Irma”.

Bookmark and Share

3 Kommentare. Mitreden!
Schlagworte (Tags): , , , , ,

 
0

Spaß contra Überlastung

Geschrieben von Annette am 23. März 2010
Abgelegt unter: Gesundheit

Klar, es gibt kein Patentrezept zur Entspannung. Die Methoden sind individuell verschieden: Entspannung bei klassischer Musik, ein Spaziergang im Grünen, ein Treffen mit Freunden oder Auspowern im Fitnessstudio oder, oder, oder.
Doch wirksam gegen den inneren Druck ist nur, was auch wirklich Spaß macht. Wenn sich z. B. ein Sportmuffel mit Joggen kasteit, wird er daran keine Freude haben (und auch keine Entspannung). Zwei wissenschaftlich erprobte Entspannungsmethoden sind das autogene Training und die progressive Muskelrelaxation. Kurse gibt es an Volkshochschulen - manche Krankenkassen beteiligen sich an den Kosten. Aber schöner, lustvoller und natürlich einfacher sind die eigenen Hobbys als “Ausgleichsventil” zum allgegenwärtigen Alltagsstress zu nutzen.
Egal ob gemeinsames musizieren, malen, kochen oder wie ich in eigene kleine 3D-Welten abtauchen - der Spaß-Faktor muss passen.
Wie antwortet Wolff Horbach so treffend bei der Frage nach seinem persönlichen Wellness-Tipp:
Ich achte in allem was ich tue, darauf, das Wohlsein zu fördern: Gute Ernährung, ausreichend Schlaf, viel Bewegung und vor allem: wenig Stress. Das ist auch mein Tipp an andere. All die tollen Wellness-Angebote kann man nur richtig genießen, wenn man gesund und nicht ganz ausgelaugt ist.”
Womit er wirklich recht hat, denn wenn man vor lauter Stress nicht mehr loslassen kann, hilft auch die tollste Wellnesspauschale in bestem Wohlfühlambiente nix mehr.
Fazit: möglichst sich nicht stressen lassen und mit Spaß die Freizeit füllen.

Bookmark and Share

Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Schlagworte (Tags): , , , , , ,

 
0

Ich bin ein Fitness-Muffel …

Geschrieben von Claudia am 05. März 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Fitness

… genau gesagt, ein Bewegungsmuffel. Ich gebe es zu. Mein Motto: Sport ist Mord, und Schwitzen ist nur in der Sauna und beim Sonnenbad akzeptabel.

Bis dato bin ich damit ganz gut durchs Leben gekommen. Im Winter wurden die “Rettungsringe” ein bisschen größer, aber im Frühjahr gingen sie dann quasi automatisch wieder zurück.

Nur: Ich werde älter … Der Körperspeck fühlt sich bei mir von Jahr zu Jahr sichtlich wohler. Und ich sitze den lieben langen Tag am Schreibtisch, beim Telefonieren oder am PC. So langsam muss ich wohl meinen inneren Schweinehund in den Ruhestand schicken. Und etwas unternehmen.

Theoretisch weiß ich alles: Wenig Fett, kein Zucker, mäßige Portionen, abends vor dem Fernseher nicht mehr Naschen, und vor allem, regelmäßige Bewegung. Nur mit der Praxis - und der dazugehörigen Selbstdisziplin - hapert das gewaltig.

Inzwischen habe ich mir sogar überlegt, mit professioneller Hilfe anzufangen - von wegen Zwang zur Selbstmotivation, weil da ja noch jemand ist, vor dem ich mich ungern blamieren täte. Fitness-Studios sind nicht so mein Ding - ich habe schon den lieben langen Tag Geräte um mich herum.

Neulich war ich “zufällig” im Schwimmbad; ich musste eine längere Wartezeit überbrücken und dachte mir, ich könnte meinem Rücken ja mal etwas Gutes tun und eine Runde schwimmen. Anschließend war ich ein bisschen steif, aber mein Rücken war mir außerordentlich dankbar, und - interessant - ich habe mich pudelwohl gefühlt, frisch, munter, voller Energie. Mmh. Ist doch was dran am sportlichen Ausgleich?

Also, ich muss definitiv etwas tun! Liebe Mit-Blogger, motiviert mich bitte! Gerne mit Euren eigenen Erfahrungen.

Bookmark and Share

Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Schlagworte (Tags): , , , , , , , ,

 
0

Tschüss, Winterschlaf - Hallo, Frühjahrsmüdigkeit!

Geschrieben von Claudia am 05. März 2010
Abgelegt unter: Allgemein

Dari_Andreas_www.piqs.de_some rights reserved

Es ist knacke-kalt da draußen. Die Sonne scheint. Die Vögel zwitschern. Es liegt etwas in der klarblauen Luft. Es riecht nach … Frühling?

Die Sonnenstrahlen haben schon ordentlich Kraft - der Schnee schmilzt vor sich hin. Meine Vogel-Freunde haben ihr Balz-Kleid angezogen und hüpfen munter umeinander herum. Ja, mir scheint, es ist tatsächlich Jahreszeiten-Wechsel angesagt!

Seit Wochen sehne ich mich nach der Frühlings-Sonne! Und was mache ich, jetzt wo sie da ist? Ich gähne! Den lieben langen Tag! Morgens gehe ich kurz ans Fenster, nehme den strahlend blauen Himmel zur Kenntnis - und will am Liebsten wieder ins Bett. Hallo?!

Um mich herum wird komischerweise auch gestöhnt. Müde Augen blinzeln mich schläfrig an. “Ich habe so unruhig geschlafen”. “Ich bin so müde”. “Ich könnte nur noch schlafen.” Und dann folgt ein herzhaftes Gähnen. Schlittern wir zivilisierten und Schnee-müden Menschen denn jetzt tatsächlich direkt vom Winterschlaf in die Frühjahrsmüdigkeit?  Und dann folgt irgendwann die Siebenschläfer-Phase? Ja, und wann wollen wir denn mal richtig munter werden?

Also, ich rufe mich jetzt zur Vernunft und verordne mir täglich frische Luft und ein kurzes Sonnenbad. Nach Möglichkeit auch ein bisschen Bewegung. Übertreiben wollen wir es ja nicht … Nur aufwachen.

Übrigens: Am 20. März ist offizieller Frühlingsanfang. Ob die Gähn-Phase bis dahin überwunden ist?

Bookmark and Share

Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Schlagworte (Tags): , , , , , , , , , , , ,

 
0

Frühjahrsputz für den Körper - Wellness von Innen

Geschrieben von Claudia am 26. Februar 2010
Abgelegt unter: Gesundheit, Oma's Wellness Tipps

Die Fastenzeit hat begonnen. Eine Menge Mitmenschen verzichtet bis Ostern auf irgend etwas, oft Symbolisches, und manche nutzen diese Zeit für eine Diät.

Früher ging es bei der Fastenzeit um etwas ganz und gar nicht Freiwilliges: Die Vorratskammern waren nach dem Winter quasi leer, Garten und Natur gaben noch nichts bzw. nicht viel her, und da hieß es eben “den Gürtel enger schnallen”.

Heute ist es eher so, dass wir den Winter über schlichtweg zu gut und zu viel genossen sowie zu viel gefaulenzt haben. Zu viel Fett, zu wenige Vitamine und zu wenig Bewegung an der frischen Luft haben ihre Folgen. Seien das ein paar Pfunde zuviel auf den Rippen, eine regelrechte Übersäuerung, oder einfach nur Trägheit von Mensch und Darm. Die Vorratskammern sind in unseren Zeiten ja nie leer, und so schleppen wir uns vom Winterschlaf allmählich rüber in die Frühjahrs-Müdigkeit.

Oma würde über uns Alle den Kopf schütteln und ihre Frühjahrs-Kur planen. Sie ging raus in die freie Natur, sobald die ersten Kräutlein ihre zarten Köpfchen in die mildere Luft streckten. Und sie sammelte einige der ersten grünen Triebe für ihre grüne Frühjahrs-Suppe, die aus 8 Kräutern bestand (eines davon war Brennessel, das weiß ich noch). Damit kamen die ersten Vitamine auf den Tisch, und wir wurden quasi “von innen durchgeputzt”.

Auch wenn ich mir das Rezept für Oma’s Suppe nicht merken konnte, kommen bei mir im Frühjahr viele frische Kräuter auf den Tisch - und zwar in den Salat. Ganz zarte Blätter und Blüten von Löwenzahn, Brennessel, Gundelrebe, Giersch, Gänseblümchen & Co. werden täglich im Garten geholt und über den bereits mit der Salatsoße vermischten Kopfsalat gestreut. Das sieht toll aus und ist richtig gesund, auch wenn man sich mit einigen Kräuter-Aromen erst mal anfreunden muss.

Einen Frühjahrsputz von Innen mache ich (nuja, fast) jedes Jahr, und kann diese Tradition zur Nachahmung nur wärmstens empfehlen. Bei mir ist es meist eine Tee-Kur zur Entschlackung und Entgiftung. Dabei trinke ich etwa einen Monat lang (oder eben die ganze Fastenzeit hindurch) täglich einen Liter Kräutertee, z. B. Brennessel, Ackerschachtelhalm oder Beifuß. Das spült ordentlich durch.

Sehr gut wirkt auch die traditionelle Ölziehkur, von der ich durch Mama erfahren habe: Dafür hole ich mir kaltgepresstes Sonnenblumenöl, am Besten in Bio-Qualität. Morgens vor dem Frühstück nehme ich einen Schluck in den Mund und ziehe diesen durch die Zähne, spüle damit den Mundraum, kaue bis zu 10 Minuten regelrecht darauf herum. Das herausgespuckte Öl ist jetzt nicht mehr goldgelb und dickflüssig, sondern weiß und schaumig. Es enthält eben die Giftstoffe, die es gerade über die Mundschleimhaut dem Körper entzogen hat. Daher soll es auch ausgespuckt und nicht versehentlich geschlucket werden - sonst bleibt das Gift ja im Körper.

Die Ölziehkur (oder einfach nur “Ölziehen”) macht man bis zu zweimal jährlich für je ca. 4 Wochen. Sie kommt übrigens aus Russland, wo sie wohl schon seit Jahrhunderten praktiziert wird. Sie soll neben dem Entgiften auch Zähne und Zahnfleisch kräftigen, bei Allergien, Kopfschmerzen und Gelenkbeschwerden helfen, und das Immunsysten stärken - also eine Frühjahrskur für den ganzen Körper.

Probieren Sie es aus!

PS: Entgiften kann Spaß machen, wenn man sich richtig motiviert! Beginnen Sie Ihren Körper-Frühjahrsputz z. B. hier mit einem entsprechenden Wellness-Kurzurlaub.

Bookmark and Share

Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Schlagworte (Tags): , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

 
0

Winter-Blues …

Geschrieben von Claudia am 24. Februar 2010
Abgelegt unter: Allgemein

Ich habe den Winter-Blues. Eindeutig. Ich sitze ganz trübselig im Büro, schaue dem Schneeregen zu und suche den grauen Wolkenhimmel nach einem blauen Fleckchen ab. Sonne, wo bist Du bloß? Wann kommt denn endlich der Frühling?

Letzte Woche war ich mir ganz sicher, dass es Frühling wird. Die Amseln sangen so schön, die Meisen hüpften putzmunter um die Knödel herum. Die klare Luft roch so vielversprechend. Aber heute vermisse ich meine Vogel-Freunde - die lassen sich kaum blicken, und gezwitschert wird auch nicht.

Immerhin - so langsam legt der Regen grün-braune Flecken zwischen dem Schnee in meinem Garten frei. Es taut. Die Schneeberge schrumpfen. Wie lange noch? Wann gehen denn endlich die Blumenzwiebeln im Garten auf und signalisieren: Hallo, hier sind wir - es ist soweit!

Auf meinem Lieblings-Wetterportal wird bereits eine Krokus-Warnung ausgegeben: “Auch wenn es regnet, die Luft wird immer milder. Es besteht also die Gefahr, dass man schon auf die ersten Krokusse treten könnte!” Ja, wo sind sie denn?

Auf meinem Wohnzimmertisch blühen kleine gelbe Narzissen, und am Bürofenster stehen bunte Primeln. Alles um mich herum ist bereit für den Frühling. Er muss bloß kommen.

Hallo, Frühling - hierher bitte!

PS: Bunte Blumen helfen gegen den Winterblues, aber auch die Vorfreude auf das nächste Wellness-Wochenende. So könnte es ausschauen

Bookmark and Share

Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Schlagworte (Tags): , , , , , , , , ,

 
0

“Medical Wellness” à la Oma

Geschrieben von Claudia am 06. Februar 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Gesundheit, Oma's Wellness Tipps

Alle Welt wartet auf die große Grippe-Welle und schimpft über Erkältungs-Wetter. Rennt zum Hausarzt oder in die Apotheke, meldet sich für Schutz-Impfungen an und deckt sich mit den einschlägigen Arzneimitteln ein. Und ich – ich setze bei den ersten Anzeichen einer Erkältung zuerst mal Teewasser auf, hole das Glas Honig und die Teekanne raus, gehe rüber zum Tee-Regal und suche die Dose mit dem passenden Kräutlein. Ja, und dabei bin ich ins Grübeln gekommen. Und habe mich daran erinnert, wie das Thema Erkältung früher bei uns zuhause ablief.

Bei Oma war der Gang in die Apotheke noch etwas „Besonderes“, und Arzt-Termine eine „Ausnahme“. Bei Mutter kam das Thema erst auf den Tisch, wenn nichts Anderes half – und vorher wurde das kränkelnde Familienmitglied einer Hausmittel-Kur unterzogen:

  • Das Kind hat Schnupfen? Auf geht’s, an den Küchentisch gesetzt, Schüssel vor die Nase, Handtuch über den Kopf - Kamillendampfbad. Schön einatmen, und das Handtuch nicht ständig hochheben! Das Ganze ist übrigens gleichzeitig gut für die Gesichtshaut – öffnet die Poren, durchfeuchtet, lässt Entzündungen abklingen …
  • Halsschmerzen? Da wurde uns eine große Tasse heiße Milch mit Honig verabreicht. Und es musste  ordentlich gegurgelt werden, „damit sich der Schleim löst“ – mit lauwarmem Salbei-Tee oder Salzwasser. Brrrr.
    Ach ja: Die lieben Schmalz- oder Ölwickel! So heiß wie möglich aufgelegt, und den dicken Schal drum herum nicht vergessen - schön einmummeln, und die Wärme hat wirklich geholfen.
  • Kind, Du hustest ja! Das war der leckerste Teil – Fenchelhonig schlucken. Und irgendwelche Pastillen lutschen, die nach Anis schmeckten. Gewöhnungsbedürftig war die Variante Zwiebelhonig …
  • Richtige Erkältung? Jetzt lief das volle Programm an! Punkt 1-3 sowieso. Plus Heiße Zitrone und literweise mit Honig gesüßter Kräuter-Tee, „damit Du ordentlich ins Schwitzen kommst“. Täglich ein schönes heißes Bad, das nach Nadelhölzern und Menthol duftete – und die Nase frei machte. Und anschließend ging es ins Bett zum Aus-Schwitzen.
    Es ging viel ins Bett in der Erkältungs-Zeit - ausruhen, auskurieren. „Nicht lesen, Kind – schlafen!“ Und kontrolliert wurde das dann auch noch …

Zeit … Das ist das Stichwort. In meiner Kindheit nahm man sich Zeit zum Auskurieren. Zeit für „das volle Programm“. Zeit für seine Gesundheit. Und ist „sich Zeit nehmen“ nicht auch Teil des Wellness-Gedankens? Zeit zum Beispiel für ”moderne” Medical Wellness? http://www.wellness-finder.com/specials/wellness-sonderthemen/medical-wellness.html
 
Aber wer macht das heute noch? Da ist „mal schnell in die Apotheke gehen“ einfacher und passt besser zum Lebens-Stil. Schade eigentlich. Allein schon wegen der Nebenwirkungen. Denn wie sagte das meine Oma so schön? „Eine Erkältung auszukurieren dauert mit Medikamenten 2 Wochen – und ohne 14 Tage.“

PS.: Alle Tipps und Rezepturen beruhen auf traditionellen Überlieferungen und Erfahrungswerten, und sind nur bei leichten Gesundheitsstörungen anzuwenden. Über Risiken und Nebenwirkungen sowie mögliche allergische Reaktionen sprechen Sie bitte mit Ihrem Apotheker, und bei ernsthaften Erkrankungen suchen Sie bitte Ihren  Hausarzt auf!

PPS.: Und okay, ich gebe es zu – auch eine Hobby-Kräuterhexe geht gelegentlich in die Apotheke. Meistens  dann, wenn ihr „das volle Programm“ zeitlich zu viel wird  …

Bookmark and Share

Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Schlagworte (Tags): , , , , , , , , , ,

 
0

Frühlingsboten im Schneetreiben

Geschrieben von Claudia am 29. Januar 2010
Abgelegt unter: Allgemein

Draußen rieselt der Schnee – und wir drinnen haben langsam die Faxen dicke mit dem Dauerfrost da draußen. Und mit dem Schnee-Schippen. Die Meteorologen machen nicht viel Hoffnung auf dauerhafte Plus-Grade. Die Kälte klirrt. Der Schnee rieselt weiter.

Gut, dass es drinnen schön mollig warm ist. Wohl dem, der ein Holzfeuer hat und beim Knistern zuhören darf! Oder dem, der sich tapfer in den nächsten Supermarkt durchgekämpft hat. Da ist es natürlich auch warm. Aber vor allem: Da gibt es schon die ersten Frühlingsblumen! Hyazinthen, Narzissen und Tulpen
Lachen uns aus ihren bunt bemalten Töpfen an. Und Primeln in allen Farben wollen mitgenommen und bei uns zuhause auf den Tisch gestellt werden.

Ich gebe es zu: Ich konnte nicht wiederstehen. Und so sitze ich hier an meinem PC, schaue dem Schneetreiben draußen zu, sinniere über die Eiszapfen am Dache, und neben mir steht eine rot-gelbe Primel in einem roten Keramiktopf auf dem Schreibtisch und lacht mir immer wieder zu. So, als will sie sagen: Der Schnee hört irgendwann auf, zu rieseln - und der nächste Frühling kommt schneller, als wir denken!
Also quasi Wellness für meine winter-müden Augen …

Bookmark and Share

Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Schlagworte (Tags): , , ,

 
1

Halten auch Menschen Winterschlaf?

Geschrieben von Claudia am 25. Januar 2010
Abgelegt unter: Oma's Wellness Tipps

Das frage ich mich derzeit immer öfter. Frühaufsteher war ich noch nie, aber dass ich jeden Tag sooo müde bin und sooo schlecht aus den Federn komme …

In meinem Mondkalender steht „Lüften“. Tue ich regelmäßig. Trotzdem gebe ich zu: Ich war seit Tagen kaum draußen an der frischen Luft. Die war auch nicht sonderlich einladend – Nebel, Nieselregen, Schneeregen, Matsch allüberall. Leiden wir Büro-schaffenden Menschenkinder an Winterschlaf-Symptomen, weil wir schlichtweg Sauerstoff-Mangel haben?

Wenn ich zurück denke, dann muss da etwas dran sein. Sowohl Oma als auch Mama haben in meiner Kindheit darauf bestanden, dass wir (fast) jeden Tag Zeit im Freien verbringen. Warm eingemummt, gut eingecremt, bei entsprechender Witterung mit unserem alten Holzschlitten im Schlepptau ging es in die Weinberge, wo die restliche Dorfjugend sich schon versammelt hatte. Und dann wurden mit Schlitten, Plastik-Bob oder Pappkarton die Abhänge erobert. Ab und an landete auch eine(r) im kleinen Dorfbach unten am Hügel und musste dann direkt patschnass nach Hause. Oder man strollte gemeinsam durchs Dorf. Oder am Waldrand entlang. Für Kinder gab es ja überall etwas zu entdecken.

Ich habe das Draußen-Sein in der Kälte nie lange am Stück ausgehalten. Dann ging es heim, in die warme Stube, trockene Klamotten anziehen, und einen schönen heißen Tee oder Kakao trinken. Bei allzu kalten Füßen folgte ein heißes Fußbad oder Bad. Wir waren in der Zeit fast nie krank. Und hatten jede Menge Energie. Instinktiv hatten Oma und Mama wohl das Richtige getan.

Ja, und heute fehlt mir das offensichtlich – diese tägliche Bewegung an der frischen Winterluft. Einmal wöchentlich in die Sauna reicht nicht. Also werde ich Bewegungs-Muffel heute mal meine Mittagspause zum Sauerstoff-Tanken nutzen und meinem Winterschlaf ein jähes Ende setzen!

Bookmark and Share

1 Lesermeinung. Reden Sie mit!
Schlagworte (Tags): , , , ,

© Wellnessfinder | Impressum | Agentur: ANDERS|denken

Wellnessfinder - Wellness auf einen Click
Informationsportal für Wellness, Beauty, Fitness & Gesundheit.