1

Wellness oder Diät?

Geschrieben von Claudia am 06. Mai 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Gesundheit, Trends
Wie wäre es mit Vollkorn-Brötchen statt Croissant?

Wie wäre es mit Vollkorn-Brötchen statt Schoko-Croissant?

Gerade fiel mir auf, dass heute der Internationale Anti-Diät-Tag ist. Bisher wusste ich gar nicht, dass es den gibt - aber ich freue mich darüber. Denn ich mag diese magersüchtigen Hungerhaken, die weltweit über die Laufstege staksen, nicht mehr sehen. Und andererseits erschreckt es mich, dass es unter den heutigen Kindern und Jugendlichen nur noch zwei “Arten” gibt: Die schlanken Sportlichen - und die richtig Dicken. Wo bleibt das gesunde Mittelmaß?!

Heute beim Einkaufen im Discounter bin ich an den Aktions-Tischen tatsächlich über Diät-Pulver gestolpert. Und habe den Kopf geschüttelt. Das Traurige ist: Wenn ein Discounter so etwas ins Aktions-Programm aufnimmt, ist der Bedarf groß. Und das sollte uns wirklich zu denken geben. Da draußen ist ein großer Wirtschaftszweig rund um Diät-Produkte gewachsen, und der verdient sich eine goldene Nase an allen Mitmenschen, die verzweifelt versuchen, sich dem heutigen Superschlank-Schönheitsideal anzunähern. Manche lassen sich sogar Bandwürmer einsetzen oder Schlangengift injizieren! Brrr …

Zugegeben, auch ich gehöre zu den sogenannten guten Futter-Verwertern: Bei mir bauen sich, hübsch verteilt, rundum kleine und größere Pölsterchen auf, wenn ich es mal eine Zeitlang übertreibe. Und ich nähere mich gerade ungewollt der Fettsucht-Grenze. Trotzdem habe ich das Diät-Pulver stehen lassen.

Figurprobleme haben mit 3 Faktoren zu tun: Ernährungsgewohnheiten, sportlichen Aktivitäten und Veranlagung (= Erbgut). Wenn ich mich in meiner weiblichen Verwandtschaft umschaue, weiß ich genau, dass ich nie gertenschlank sein werde, schon gar nicht im Alter. So ist das bei uns halt. Ich glaube eher an mein persönliches Wohlfühl-Gewicht - und da bin ich gerade drübergeschrappt. Also habe ich Anfang dieser Woche die Ess-Bremse angezogen. Wohlgemerkt: Bremse, nicht Diät!

Mein Abnehm-Programm ist recht einfach: Ich esse, bis ich satt bin, und nicht mehr. Zucker- und Fett-reiche Kost wird drastisch eingeschränkt, und auf das Gläschen Wein am Abend weitgehend verzichtet. Dafür gehe ich jetzt jeden Abend spazieren - in zügigem Tempo, so ein halbes Stündchen. Ich höre auf meinen Körper - wenn er Appetit auf etwas hat, bekommt er es auch, und wenn er satt ist, höre ich auf, zu essen. Bewusster Genuss statt Zwang und Verzicht. Obst und Gemüse ist bei mir sowieso jeden Tag auf dem Tisch - zur Zeit weitgehend in Form einer großen Schüssel buntem Salat mit frischen Frühlingskräutern (die sammle ich in Garten und Natur - allein schon das Aussuchen und Pflücken ist Genuss) sowie verschiedenen naturreinen Säften.  Dazu trinke ich jeden Tag einen Liter (gerösteten) Mate-Tee, ein Tipp meiner Mutter - der entschlackt und zügelt den Appetit. Und siehe da: Die Jeans kneifen schon deutlich weniger, und die Nasch-Gelüste nehmen ab. Ganz ohne Pillen und Pülverchen, mit ein bisschen Disziplin und Vernunft. Und wenn die Jeans wieder richtig passen, gönne ich mir ein dickes fettes Stück Sahne-Torte! :o)

Mein Anstoß fürs Abnehmen ohne Diät war die kneifende Jeans und der Schreck auf der Waage. Wenn Sie einen Anstoß brauchen oder nicht recht wissen, wie Sie das mit dem Abnehmen anfangen sollen: Tun Sie es nicht allein  - holen Sie sich Unterstützung! Und wenn Sie gerade keine Ernährungsberaterin in Ihrem Freundes- oder Familienkreis haben, versuchen Sie es doch einmal hier.

Abnehmen kann Genuss sein. Wellness eben. Auf jeden Fall Anti-Diät.

Bookmark and Share

1 Lesermeinung. Reden Sie mit!
Schlagworte (Tags): , , , , , ,

 
2

April, April - hat gemacht, was er will

Geschrieben von Claudia am 30. April 2010
Abgelegt unter: Allgemein

Ein - wie ich finde - diesmal besonders launischer April geht zu Ende. Es gab in diesem Monat eigentlich kein Wetter, das es nicht gab.

An einen Tag kurz nach Ostern erinnere ich mich besonders: Ich saß an meinem PC (unterm Dachfenster), es war kühl, aber nicht kalt, der Himmel hellgrau mit lichten Momenten. Plötzlich trommelte es auf die Scheiben - Graupel oder Hagel. Dann kam die Sonne durch. Kurz darauf wurde es dunkler, und ich sah … Schneeflocken. So schnell, wie der Schnee-Spuk begonnen hatte, war er auch wieder vorbei, und die Sonne kam für eine Weile durch. Nicht lange, dann zog sich die Wolkendecke wieder zu und es … regnete. Zeitweise war auch Schnee mit dabei, später Hagel. Und das alles innerhalb weniger Stunden.

Das Ganze kam mir vor wie bei einem pubertierenden Teenager: Mal schlechte Laune, mal gute Laune, mit nichts zufrieden, dies und jenes ausprobieren, aber bei nichts lange durchhalten. Wie ist das eigentlich mit den Monaten - wann hat denn z. B. der April seine pubertäre Phase überwunden?

Uns Wetter-Beobachtern bleibt ein Trost: Wellness findet üblicherweise drinnen statt. Und da war den ganzen April hindurch gutes Wetter!

PS: Wellness ist übrigens auch im Sommer schön, ganz besonders unter freiem Himmel, wenn die Sonne auch draußen scheint. Wir dürfen also schon mal gespannt sein auf die Sommer Wellness-Angebote beim Wellnessfinder!

Bookmark and Share

2 Kommentare. Mitreden!
Schlagworte (Tags): , , ,

 
0

Frühlingsblüten - Wellness für die Haut

Geschrieben von Claudia am 24. April 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Beauty

Ich weiß nicht, ob es Ihnen auch so geht: Nach einem langen Winter ist meine Haut irgendwie fahl, spannt, wirkt älter, und gönnt sich dafür ganz jugendhafte Hautunreinheiten. Also habe ich mir angewöhnt, meiner Haut eine Frühjahreskur zu verpassen: Entschlackung von Innen, Reinigen und Nähren von Außen. Wenn möglich, kombiniere ich das “Programm” mit einem wöchentlichen Wellness-Tag - mit viel Ruhe, Spazierengehen in der Natur, einem schönen Bad oder einem Gang in die Sauna.

Schritt 1: Entschlackende Teekur - 1 Liter Kräutertee am Tag zusätzlich zu den üblichen Getränken. Ich verwende meist Beifußkraut, alternativ gehen auch Brennessel, Ackerschachtelhalm oder Ringelblume. Zusätzlich gibt es bei mir zur Darmreinigung täglich einen grünen Salat mit einem leichten Dressing und frischen Kräutern aus dem Garten - Gänseblümchen, Veilchenblüten, junger Löwenzahn, junger Giersch, zarte Blätter und Blüten von der Gundelrebe, Vogelmiere …

Schritt 2: Tiefenreinigung. Einmal wöchentlich ein mildes Peeling (wer es verträgt: Probieren Sie mal Salz mit Olivenöl oder Joghurt mit Kleie) und anschließend ein Gesichtsdampfbad mit Kamillenblüten oder Salbei. Danach lassen sich - nach Wunsch - Pickel und Mitesser ganz gut entfernen. 

Schritt 3: Klären. Das geht z. B. mit einem Ringelblumen-Gesichtswasser (Rosenwasser mit Ringelblumen-Tinktur und ein paar Tropfen ätherischem Lavendelöl mischen, schütteln, fertig), oder mit Holunderblütenwasser (Blüten mit heißem Wasser übergießen und abkühlen lassen, abseihen und mit etwas Weingeist mischen).

Schritt 3: Pflege. Zur sanften Reinigung und Beruhigung empfiehlt sich eine Heilerde-Maske (mit Wasser und etwas kaltgepresstem Öl anrühren) oder eine Quark-Maske (Speisequark, etwas Honig und kaltgepresstes Öl mit einer Prise Salz verrühren) - jeweils ca. 20 Minuten einwirken lassen und mit warmem Wasser abnehmen. Danach eine Feuchtigkeitscreme auftragen. Wer mag, gönnt sich außerdem eine Feuchtigkeits-spendende Ampullen-Kur oder ein dem Hauttyp entsprechendes Serum.    

Bei Allergien bitte Vorsicht - fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Allergologen, ob Sie diese Kräuter vertragen!

Viel Spaß bei Ihrer Frühlings-Wellness-Kur!

PS: Frühlings-Wellness gibt es natürlich auch mit professioneller Hilfe - zum Beispiel hier.

Bookmark and Share

Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Schlagworte (Tags): , , , , , , , , ,

 
1

Der erste Sonnenbrand des Jahres

Geschrieben von Claudia am 22. April 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Gesundheit, Oma's Wellness Tipps
Boskop mit Sonnenbrand

Boskop mit Sonnenbrand

Eigentlich gehöre ich nicht zu den Sonnenbrand-gefährdeten Menschen: Ich arbeite drinnen im Büro, brate nicht stundenlang am Strand, und gehe auch nicht im Hochgebirge Skifahren. Trotzdem hat mir das sonnige Wochenende den ersten Sonnenbrand beschert. Und wo habe ich ihn mir geholt? Ausgerechnet in der Sauna …

Die Liegewiese war geöffnet, die Mittagssonne lockte, und da habe ich mir ein kleines Sonnenbad gegönnt - und dabei ein Nickerchen gemacht. Herrlich - die warme Sonne auf der Haut, die klare Luft, die Ruhe … Tja, das mit dem Nickerchen hätte ich mal besser bleiben lassen. Denn beim nächsten Saunagang brannte die Haut so komisch. Ich wunderte mich und sah anschließend in den Spiegel, und da hatte ich die Bescherung.

Von Oma hätte ich nach dem Heimkommen eine ordentliche Standpauke bekommen, von wegen zu langes ungeschütztes Sonnenbaden - Thema Sonnenhut. Mama hat nur den Kopf geschüttelt und gemeint, ich hätte aber eine ganz schön rote Nase. Autsch.

Was nun? Oma hätte mir einen Quark-Umschlag verpasst (einfach mit Milch glattrühren und auf ein Leinen- oder Baumwolltuch streichen, auflegen und nach einer halben Stunde mit frischem Quark wiederholen). Oder mich mit Buttermilch eingerieben - Naturjoghurt geht auch.

Ich persönlich schwöre auf Aloe Vera - naturreines Gel oder Saft auf die betroffenen Stellen auftragen und mehrfach wiederholen. Normalerweise ist dann am nächsten Tag das Schlimmste vorbei. Vor allem: Viel cremen - die Haut braucht jetzt extra viel Feuchtigkeit! Ich habe Feuchtigkeits-Ampullen zusätzlich zur Creme benutzt, und heute sehe ich schon wieder ganz passabel aus.

Noch ein paar alte Hausmittel für Experimentier-Freudige: Ein Tuch mit abgekühltem schwarzem Tee (für die Augenlider die Teebeutel nehmen), oder mit dem abgekühlten Sud von gekochtem Kopfsalat (die Blätter 5 Minuten kochen) tränken und auflegen.

Und bitte nicht vergessen: Viel trinken!

Bookmark and Share

1 Lesermeinung. Reden Sie mit!
Schlagworte (Tags): , , , , , , , ,

 
0

Wellness und Blogger: Claudia Fischer

Geschrieben von Elita am 12. April 2010
Abgelegt unter: Gast-Blogger

Claudia Fischer arbeitet seit 1995 erfolgreich als erfolgreiche Telefontrainerin. Ihre Aufgabe und ihr Ziel ist die mittel- und langfristige Umsetzung von Telefontrainingskonzepten für begeisternden Service, anspruchsvolle Businesstelefonate, professionellen Telefonvertrieb bzw. erfolgreiche Akquisition in Unternehmen. Dabei arbeitet sie sehr eng mit ihren Kunden zusammen, um ein individuelles, passgenaues Konzept zu entwickeln. Claudia Fischer schreibt regelmäßig in ihrem Telefontraining Blog.

 

Was bedeutet für Sie Wellness?
Wellness ist für mich eine herrliche Möglichkeit abzuschalten, den Gedanken freien Lauf und die Seele baumeln zu lassen. Ich mache sowohl lange Wellnesswochenenden als auch Wellnesstage.

Was tun Sie für Ihre persönliche Wellness?
Ich jogge gern und regelmäßig 3-5-mal pro Woche. Jetzt um die Jahreszeit radele ich auch gerne mit Freunden durch den Wald oder an der Isar entlang. In unregelmäßigen Abständen, allerdings immer wieder sehr gerne, nutze ich das Phönixbad, das übrigens seinen Wellnessbereich ganz neu vor ein paar Wochen eröffnet hat - großartig!

Welche Wellness-Angebote nutzen Sie?
Gerade kürzlich war ich drei Tage auf Sylt in meinem Lieblingshotel.  Hier habe ich die Sauna, das Schwimmbad nach langen Strandspaziergängen an der Nordsee genutzt. Besonders zu erwähnen ist der super Service im Hotel - vom Empfang bis zum Zimmermädchen.

Wie lautet Ihr persönlicher Wellness-Tipp?
Eine Mischung aus guter Ernährung, (ich esse viel exotisches Obst wie Papaya, Ananas sowie viel Gemüse und Fisch) verbunden mit dem ausgewogenem Quäntchen Sport bisschen Muskeltraining und viel Bewegung) macht mich das fit für den Alltag. Dazu kommt eine ausgewogene Mischung aus Business und Privatleben. Dann macht das Leben Spaß, es lebt sich gesünder und schöne Wellnessangebote, (wie sie beim Wellnessfinder angeboten werden) lassen sich besonders genießen.

Bookmark and Share

Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Schlagworte (Tags): , , , ,

 
0

Rätselhaftes Ostermärchen - nur mit Ei und Eier aufzulösen

Geschrieben von Claudia am 03. April 2010
Abgelegt unter: Allgemein
Osterhase auf Versteck-Suche

Osterhase auf Versteck-Suche

Der FrackverlOher HOnrich OstermOO kehrte am ersten OsterfOOtage sehr betrunken hOm. SOne Frau, One wohlbelObte klOne Dame, betrieb in der KlOsterstraße Onen OOrhandel. Sie empfing HOnrich mit den Worten: »O O, mOn Lieber!« DabO drohte sie ihm lächelnd mit dem Finger. Herr OstermOO sagte: »Ich schwöre Onen hOligen Od, daß ich nur ganz lOcht angehOtert bin. Ich war bO Oner WOhnachtsfOer des VerOns FrOgOstiger Frack-verlOher. Dort hat Ones der Mitglieder anläßlich der Konfirmation sOner Tochter One Maibowle spendiert, und da habe ich denn sehr viel RhOnwOn auf das Wohl des verehrten JubelgrOses trinken müssen, wOl man ja nicht alle Tage zwOundneunzig Jahre alt wird.« Frau OstermOO schenkte diesen Beteuerungen kOnen Glauben, sondern sagte nochmals: »O O, mOn Lieber!«
Worauf ihr PapagO die ersten zwO Worte »O O« wohl drOßigmal laut wiederholte. Über das GeschrO des PapagOs geriet HOnrich in solche Wut, daß er On BOl ergriff und sämtliche OOOO zerschlug. Frau OstermOO wurde krOdeblOch und lief, triefend von Ogelb, zur PolizO. Ihr Mann aber ließ sich erschöpft auf Onen Stuhl nieder und wOnte lOse vor sich hin. Bis ihm der PapagO von oben herab On OsterO in den Schoß warf. Da war alles vorbO.

(Joachim Ringelnatz)

Viel Spaß beim Lösen und Lesen, und ein schönes, ruhiges Osterfest mit entspannten Wellness-Momenten!

Bookmark and Share

Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Schlagworte (Tags): , , ,

 
3

Wellness geht auch durch den Magen …

Geschrieben von Claudia am 01. April 2010
Abgelegt unter: Allgemein

Zitronenmelisse

Zitronenmelisse

… und das ganz besonders an Ostern: Denn nun hat die Fastenzeit ein Ende, und es darf wieder ganz offiziell und ohne schlechtes Gewissen geschlemmt werden!

Ostern hat daher auch seine Schlemmer-Traditionen. Auch für den heutigen Tag:

“Gründonnerstag kommt von lateinisch “dies viridium”; “Grünes” Essen ist nach altem Brauch am heutigen Tage - meist mit neunerlei Kräutern üblich (man kennt den Ausruf: “Ach du grüne Neune”). Die Suppen aus siebenerlei, neunerlei oder gar zwölferlei Kräutern sollten Gesundheit für das ganze Jahr bringen. In Österreich werden auf den Wochenmärkten folgende Zutaten für die “Neun-Kräuter-Suppe” oder “Gründonnerstagssuppe” angeboten: Schafgarbe, Gundermann, Löwenzahn, Brennessel, Sauerampfer, Spitzwegerich, Veilchenblüten, Huflattichknospen und Gänseblümchenrosetten; aber Borretsch, Kerbel, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer, Schnittlauch,  Zitronenmelisse kommen auch in Frage.

Der Gründonnerstagskohl wurde aus Nesseln und grünem Kohl gekocht. Im Schwarzwald wurden Pfannkuchen mit Schnittlauch gebacken, im Elsass Brennesselküchlein.  In Sachsen gab es einen Salat aus grünen Rüben, in Hessen Gemüse aus neunerlei Grün, in Bern backte man Krautkuchen, und in Schwaben kamen am Gründonnerstag “Laubfrösche und Maultaschen”, eine Gemüsevariante der  italienischen Ravioli, auf den Tisch. In Nordwestdeutschland nimmt man u. a. auch den Giersch für die “Grüne Suppe”. Gründonnerstagskringel wurden überall in Ostpreußen gebacken. Es gab sie als kleine Kringel und als Exemplare von ein paar Pfunden. Sie wurden knusprig braun gebacken, mit viel gerösteten Mandeln und Zitronat bestreut oder mit Marzipan gefüllt. Kerbelsuppe steht nach süddeutschem Brauch heute auf der Speisekarte.

Die traditionsreichste Speise an diesem Tag ist die Frankfurter Sosse mit Pellkartoffeln; im hessischen Raum gibt es sie sogar als Fertigpackung zu kaufen. Klassische Zutaten für die  Frankfurter Sosse (”Grie Soß” auf hessisch) sind: Sauerampfer, Borretsch, Kerbel, Petersilie, Pimpinelle, Schnittlauch, Kresse, Estragon und Zitronenmelisse. 
Es ist überliefert, dass Johann Wolfgang von Goethe an diesem Tag seine grüne Soße verlangte, und Alexander von Humboldt verfasste eine genaue Anweisung für die königliche Hofküche in Potsdam, welche Kräuter für die an diesem Tag zu servierende Kräutersosse aus der Hofgärtnerei geliefert werden mussten. 
Wenn Ostern später ist, dürfte es gar kein Problem sein, die Zutaten verfügbar zu haben; im März ist es aber nicht ganz einfach, das Gemüse aus dem eigenen Garten zu holen. Deshalb wurde Wildgemüse gesammelt.

Rezept Frankfurter Grüne Sosse:
Zu gleichen Teilen Joghurt, saure Sahne und Creme fraiche miteinander verrühren, zwei  Eigelb unterziehen, 2 Knoblauchzehen ausgedrückt hinzufügen und mit einigen Spritzern Zitronensaft, Senf,
weissem Pfeffer und Salz abschmecken. 2 harte Eier feinhacken, Kräuter (mindestens die berühmten “7″: Borretsch, Kerbel, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer, Schnittlauch,  Zitronenmelisse, aber auch  Schafgarbe, Gundermann, Löwenzahn, Brennessel,, Spitzwegerich, Veilchenblüten, Huflattichknospen und Gänseblümchenrosetten kommen in Frage) und Zwiebeln feinhacken.
2 Gewürzgurken  feinwürfeln und hinzufügen.
Schmeckt gut mit Salzkartoffeln.

Quelle: garten-literatur.de

Weitere leckere Rezepte und Schlemmerein - nicht nur für Ostern - gibt es übrigens hier. Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen!

Bookmark and Share

3 Kommentare. Mitreden!
Schlagworte (Tags): , ,

 
1

Wellness und Blogger: Wolff Horbach

Geschrieben von Elita am 19. März 2010
Abgelegt unter: Gast-Blogger

Wolff Horbach ist selbstständiger IT-Spezialist mit den Schwerpunkten Internet-Datenbanken und seit letztem Jahr: iPhone-App-Entwicklungen. Er hat im letzten Jahr die App „WellnessFinder” entwickelt, eine absolute Innovation auf dem Markt, die auch auf der kürzlich stattgefundenen IBT in Berlin große Beachtung fand.
Wolff Horbach hat aus einem ursprünglichen Hobby - der Glücksforschung - einen zweiten Beruf gemacht. Zuerst gründete er mit „GlücksNetz” die erste Internet-Plattform zum Thema „Glück”, schrieb einen viel beachteten Ratgeber zum Thema, „77 Wege zum Glück“, und berät heute mit „Faktor G” Unternehmen darin, wie sie die Ergebnisse der Glücksforschung nutzbringend anwenden können.

Was bedeutet für Sie Wellness?
Der Begriff Wellness wird ja sehr häufig verwendet. Befasst habe ich mich mit dem Begriff Wellness erst seit letztem Jahr, als ich die iPhone-App entwickelt habe. Da habe ich erst gesehen, was es alles gibt. Ich habe den Eindruck, dass viele Hotels auf den Zug „Wellness” aufspringen wollen und dann den Mini-Pool zur „Wellness-Oase” erheben. Gut, dass es Portale wie den Wellness-Finder gibt, die auf Qualitätsangebote achten.
Eine große Nähe gibt es für mich zwischen Wellness und meiner Glücksforschung. Die amerikanischen Kollegen sprechen beim unserem Forschungsgegenstand von „subjective well-being”. Dieses subjektive Wohl-Sein ist extrem wichtig für Gesundheit, Leistungsvermögen und Lebensfreude.

Was tun Sie für Ihre persönliche Wellness?
Schon als Student bin ich zur Sauna gegangen. Jahrelang gehört dies zum Freitagabend: den Stress der Woche ausschwitzen, entspannen. In den letzten Jahren nutze ich das nur noch hin und wieder, weil mir dies zu massenhaft geworden ist. Die von mir so geliebte Ruhe kommt da selten auf, weil sich da zu viele Menschen rumtummeln.

Welche Wellness-Angebote nutzen Sie?
Ich fahre hin und wieder in einen nahe gelegenen großen Sauna- und Bäderkomplex. Da gibt es ein großes Schwimmbad, div. Saunatypen, Kneipp-Einrichtungen. Dort habe ich auch schon ein paar mal Massagen genossen. In Hotels habe ich die Wellness-Einrichtungen nur nebenbei genutzt und noch nie ein spezielles Wellness-Angebot gebucht. Aber bei allen tollen Dingen, die ich hier oder auf der WellnessFinder-App sehe, reizt mich schon das eine oder andere …

Wie Ihr lautet Ihr persönlicher Wellness-Tipp?
Ich achte in allem was ich tue, darauf, das Wohlsein zu fördern: Gute Ernährung, ausreichend Schlaf, viel Bewegung und vor allem: wenig Stress. Das ist auch mein Tipp an andere. All die tollen Wellness-Angebote kann man nur richtig genießen, wenn man gesund und nicht ganz ausgelaugt ist.

Bookmark and Share

1 Lesermeinung. Reden Sie mit!
Schlagworte (Tags): , , ,

 
0

Frühjahrsputz für den Körper - Wellness von Innen

Geschrieben von Claudia am 26. Februar 2010
Abgelegt unter: Gesundheit, Oma's Wellness Tipps

Die Fastenzeit hat begonnen. Eine Menge Mitmenschen verzichtet bis Ostern auf irgend etwas, oft Symbolisches, und manche nutzen diese Zeit für eine Diät.

Früher ging es bei der Fastenzeit um etwas ganz und gar nicht Freiwilliges: Die Vorratskammern waren nach dem Winter quasi leer, Garten und Natur gaben noch nichts bzw. nicht viel her, und da hieß es eben “den Gürtel enger schnallen”.

Heute ist es eher so, dass wir den Winter über schlichtweg zu gut und zu viel genossen sowie zu viel gefaulenzt haben. Zu viel Fett, zu wenige Vitamine und zu wenig Bewegung an der frischen Luft haben ihre Folgen. Seien das ein paar Pfunde zuviel auf den Rippen, eine regelrechte Übersäuerung, oder einfach nur Trägheit von Mensch und Darm. Die Vorratskammern sind in unseren Zeiten ja nie leer, und so schleppen wir uns vom Winterschlaf allmählich rüber in die Frühjahrs-Müdigkeit.

Oma würde über uns Alle den Kopf schütteln und ihre Frühjahrs-Kur planen. Sie ging raus in die freie Natur, sobald die ersten Kräutlein ihre zarten Köpfchen in die mildere Luft streckten. Und sie sammelte einige der ersten grünen Triebe für ihre grüne Frühjahrs-Suppe, die aus 8 Kräutern bestand (eines davon war Brennessel, das weiß ich noch). Damit kamen die ersten Vitamine auf den Tisch, und wir wurden quasi “von innen durchgeputzt”.

Auch wenn ich mir das Rezept für Oma’s Suppe nicht merken konnte, kommen bei mir im Frühjahr viele frische Kräuter auf den Tisch - und zwar in den Salat. Ganz zarte Blätter und Blüten von Löwenzahn, Brennessel, Gundelrebe, Giersch, Gänseblümchen & Co. werden täglich im Garten geholt und über den bereits mit der Salatsoße vermischten Kopfsalat gestreut. Das sieht toll aus und ist richtig gesund, auch wenn man sich mit einigen Kräuter-Aromen erst mal anfreunden muss.

Einen Frühjahrsputz von Innen mache ich (nuja, fast) jedes Jahr, und kann diese Tradition zur Nachahmung nur wärmstens empfehlen. Bei mir ist es meist eine Tee-Kur zur Entschlackung und Entgiftung. Dabei trinke ich etwa einen Monat lang (oder eben die ganze Fastenzeit hindurch) täglich einen Liter Kräutertee, z. B. Brennessel, Ackerschachtelhalm oder Beifuß. Das spült ordentlich durch.

Sehr gut wirkt auch die traditionelle Ölziehkur, von der ich durch Mama erfahren habe: Dafür hole ich mir kaltgepresstes Sonnenblumenöl, am Besten in Bio-Qualität. Morgens vor dem Frühstück nehme ich einen Schluck in den Mund und ziehe diesen durch die Zähne, spüle damit den Mundraum, kaue bis zu 10 Minuten regelrecht darauf herum. Das herausgespuckte Öl ist jetzt nicht mehr goldgelb und dickflüssig, sondern weiß und schaumig. Es enthält eben die Giftstoffe, die es gerade über die Mundschleimhaut dem Körper entzogen hat. Daher soll es auch ausgespuckt und nicht versehentlich geschlucket werden - sonst bleibt das Gift ja im Körper.

Die Ölziehkur (oder einfach nur “Ölziehen”) macht man bis zu zweimal jährlich für je ca. 4 Wochen. Sie kommt übrigens aus Russland, wo sie wohl schon seit Jahrhunderten praktiziert wird. Sie soll neben dem Entgiften auch Zähne und Zahnfleisch kräftigen, bei Allergien, Kopfschmerzen und Gelenkbeschwerden helfen, und das Immunsysten stärken - also eine Frühjahrskur für den ganzen Körper.

Probieren Sie es aus!

PS: Entgiften kann Spaß machen, wenn man sich richtig motiviert! Beginnen Sie Ihren Körper-Frühjahrsputz z. B. hier mit einem entsprechenden Wellness-Kurzurlaub.

Bookmark and Share

Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Schlagworte (Tags): , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

 
0

Winter-Blues …

Geschrieben von Claudia am 24. Februar 2010
Abgelegt unter: Allgemein

Ich habe den Winter-Blues. Eindeutig. Ich sitze ganz trübselig im Büro, schaue dem Schneeregen zu und suche den grauen Wolkenhimmel nach einem blauen Fleckchen ab. Sonne, wo bist Du bloß? Wann kommt denn endlich der Frühling?

Letzte Woche war ich mir ganz sicher, dass es Frühling wird. Die Amseln sangen so schön, die Meisen hüpften putzmunter um die Knödel herum. Die klare Luft roch so vielversprechend. Aber heute vermisse ich meine Vogel-Freunde - die lassen sich kaum blicken, und gezwitschert wird auch nicht.

Immerhin - so langsam legt der Regen grün-braune Flecken zwischen dem Schnee in meinem Garten frei. Es taut. Die Schneeberge schrumpfen. Wie lange noch? Wann gehen denn endlich die Blumenzwiebeln im Garten auf und signalisieren: Hallo, hier sind wir - es ist soweit!

Auf meinem Lieblings-Wetterportal wird bereits eine Krokus-Warnung ausgegeben: “Auch wenn es regnet, die Luft wird immer milder. Es besteht also die Gefahr, dass man schon auf die ersten Krokusse treten könnte!” Ja, wo sind sie denn?

Auf meinem Wohnzimmertisch blühen kleine gelbe Narzissen, und am Bürofenster stehen bunte Primeln. Alles um mich herum ist bereit für den Frühling. Er muss bloß kommen.

Hallo, Frühling - hierher bitte!

PS: Bunte Blumen helfen gegen den Winterblues, aber auch die Vorfreude auf das nächste Wellness-Wochenende. So könnte es ausschauen

Bookmark and Share

Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Schlagworte (Tags): , , , , , , , , ,

© Wellnessfinder | Impressum | Agentur: ANDERS|denken

Wellnessfinder - Wellness auf einen Click
Informationsportal für Wellness, Beauty, Fitness & Gesundheit.