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Wellness contra Muskelkater

Geschrieben von Claudia am 17. September 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Gesundheit, Oma's Wellness Tipps

Selbst ist die Frau. So lautet das Motto schon seit Jahren in unserem Dreimädelhaus. Wo kein Mann (Zeit hat), da muss eben Frau ran. Kleinigkeiten wie Bäume und Sträucher versetzen, Haustür und Balkongeländer streichen, im Keller kleine Löcher ausgipsen und die Wände neu malern, den Bodenbelag auf der Terrasse “erneuern” oder lose Fliesen reparieren, das kann Frau alles ganz gut selbst machen. Auch die alljährliche Holzlieferung (Scheitholz für den Ofen) annehmen, umschichten und fein säuberlich aufstapeln ist bei uns Frauenarbeit. So weit, so emanzipiert. Wenn nur der olle Muskelkater nicht wäre: Die Knie streiken, der Rücken tut weh, und mit Oberschenkel-Muskelkater watschelt frau etwas merkwürdig durch die Gegend … Autsch! Ich glaube, ich werde langsam alt …

Oma und Mama mussten auch Zeit ihres Lebens immer wieder hart ran. Vorjammern und Sich-bedauern-lassen funktioniert also nicht. Frau muss sich und ihrem Muskelkater wohl oder übel selbst helfen.

Erste Hilfe: Ein schöööönes heißes Bad! Vorher noch mit dem Peeling-Handschuh von oben bis unten (immer zum Herzen hin) den ganzen Körper abgerubbelt, das entspannt und durchblutet. Währenddessen läuft schon einmal wohltemperiertes Wasser in die Badewanne. Als Badezusatz empfiehlt Mama Rosmarin - das entkrampft und durchblutet. Aber auch Meersalz tut sehr gut.

Anschließend ist eine Abreibung angesagt: Mit dem guten alten Franzbranntwein. Der hatte schon bei Oma einen festen Platz im “Kästchen”. Meine Schwester bevorzugt den mit Arnika. Beides kühlt und kribbelt auf der Haut, aber schon nach kurzer Zeit merkt man die Erleichterung. Aaaah … 

Wichtig: Nach getaner Arbeit sollst Du ruhn! Schön entspannt, bitte. Eine heiße Tasse Tee entspannt auch noch von Innen. Und wer sich zusätzlich etwas Gutes tun will, nimmt Arnika-Globuli (aus der Apotheke) ein.

Und ganz wichtig: Am nächsten Tag gleich wieder bewegen! Es muss ja nicht der Marathon sein - ein Spaziergang um den Block oder eine Runde Gartenarbeit tun es auch. Wer rastet, der rostet. Das gilt auch für Heimwerkerinnen.

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Das Highlight Ihres Wohlfühl-Gartens

Geschrieben von Claus Riemekasten am 02. Juli 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Gärten zum Wohlfühlen, Trends

Ich habe es gestern schon angekündigt: Zum Abschluss geht es um mein absolutes Lieblings-Thema bei der Garten-Gestaltung. Nämlich um das Thema Wasser-Elemente.

Vielleicht liegt es daran, dass ich ”Krebs” bin. Teiche und Bäche haben für mich etwas Heimeliges, Urgemütliches. Gibt es etwas Beruhigenderes, als an einem Teich zu sitzen und plätscherndem Wasser in einem Bachlauf zu lauschen? Das ist für mich Wellness pur!

Meine liebsten und - wie ich finde - schönsten Gärten haben alle eines gemeinsam: Ihr Zentrum ist ein großer Gartenteich, in den ein naturnah angelegter Bachlauf führt. Schauen Sie sich das Bild links an. Hätten Sie erraten, dass da vorher ein Stück Rasen war?

Auch bei einem Teich spielt fachmännisches Anlegen eine große Rolle. Er muss tief genug ausgebaggert sein. Die Teichfolie muss gut befestigt werden. Das Wasser muss am Fließen gehalten werden, damit der Teich nicht “kippt”. Die richtigen Pflanzen für das “Ufer” wollen gewählt sein. Soll eine Unterwasser-Beleuchtung eingebaut werden? Sollen Fische im Teich wohnen? Vieles ist zu beachten. Auch hier gilt es also, Ihren Fachmann sorgfältig zu wählen.

Mit Teichen und Bächen lassen sich richtige kleine Naturlandschaften in Ihr Gartenparadies modellieren. Ergänzt werden sie durch Mini-Sumpflandschaften, Tiere aus Stein, Natursteine als Umrandung, Wasserpflanzen wie Seerosen, vielleicht sogar Springbrunnen oder Wasserspiele. Tiere (außer Fische) siedeln sich mit der Zeit ganz von alleine an. So bekommen Sie Ihr ganz eigenes Stück Natur zur Erholung direkt vor der Haustür.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Planen, Gestalten und Wachsen-Sehen!

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Gestaltungs-Elemente für Ihren Wohlfühl-Garten

Geschrieben von Claus Riemekasten am 01. Juli 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Gärten zum Wohlfühlen, Trends

Heute sprechen wir über die “Kür” bei Ihrer Garten-Gestaltung: Für eine Rundum-Wohlgefühl kann jetzt ganz nach Geschmack und Bedürfnis das individuelle Gartenparadies ergänzt werden - damit Ihr Wohlfühl-Garten auch ein richtiger Wellness-Garten wird.

Über mein persönliches Lieblings-Thema beim Anlegen eines Gartens - Teiche und Bachläufe - schreibe ich morgen. Heute sind ergänzende Gestaltungs-Elemente dran. Stellen Sie sich Ihren Garten einfach vor: Ihr grüner Rasen liegt vor Ihnen, die Blumenbeete sind nach Ihren Wünschen saisonal bepflanzt, die Beete so eingefasst, wie es Ihnen gefällt. Und jetzt überlegen Sie: Was fehlt Ihnen noch zu Ihrem Garten-Glück?

Wollen Sie Ihre Terrasse mit einem Wasserspiel ergänzen? Sollen Ihre Beete durch Schmuck-Elemente wie Tiere aus Stein, mediterrane Statuen oder Ziersteine bereichert werden? Wie und wo soll Ihr Garten beleuchtet sein? Brauchen Sie für Ihre Rasenflächen eine automatische Bewässerungsanlage (inklusive Fernbedienung)? Fehlen Sonnensegel oder ein Pavillon als Schutz vor der Nachmittagssonne? Wie wäre es mit einem Gartenhäuschen - ob zum Verstauen von Gartengeräten und Rasenmäher, oder als zusätzlicher überdachter Sitzplatz? Oder träumen Sie sogar von einer Gartensauna mit Außendusche oder Naturschwimmteich zum Abkühlen?

Sie sehen, einem Garten zum Wohlfühlen sind keine Grenzen gesetzt!

Das höchste Gut des Menschen ist Gesundheit und innere Zufriedenheit. Dazu kann ein eigenes  Gartenparadies enorm beitragen – dort, in (fast) freier Natur, können wir uns auch wirklich frei vom Alltag fühlen, und eine innere Ruhe und Ausgeglichenheit finden, wie an keinem zweiten Ort. Ein individuelles, ganz unverwechselbares Garten-Paradies verleiht einfach Energie und Lebensfreude.

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Der grüne Rahmen für Ihren Wohlfühl-Garten

Geschrieben von Claus Riemekasten am 30. Juni 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Gärten zum Wohlfühlen, Trends

Gestern haben wir mit Terrasse und Pflasterung den Grundstein für Ihren Wohlfühl-Garten gelegt. Heute kommen wir zu dem, was einen Garten zum Garten macht: Zu den Pflanzen.

Jeder Garten wird erst abgerundet durch einen grünen Rahmen mit dem einen oder anderen Blüten-Blickfang, der das Herz erfreut und das Auge ruhen lässt. Ein Wohlgefühl stellt sich da schon fast automatisch ein.

Ihrem Rasen müssen Sie in der heutigen Zeit nicht mehr beim Wachsen zusehen. Grünen Rasen gibt es inzwischen innerhalb weniger Stunden - mit Fertig- oder Rollrasen. Der grüne Rahmen ist also schnell fertig.

Jetzt geht es zu den Blumen, Stauden, Hecken und Bäumen. Die Auswahl der Pflanzen ist hier stark an den Standort gebunden - ob Sonne oder Halbschatten, steiniger Boden, Lehm oder Löß. Der Fachmann weiß, was möglich ist, hilft Ihnen beim Auswählen und gibt Tipps zur Pflege. Ihnen bleibt trotzdem die sehr angenehme Qual der Wahl: Mögen Sie es kunterbunt? Nostalgisch? Ton in Ton? Eine Blütenpracht in weiß-blau oder ganz in rot? Und denken Sie dran: Erst die richtige Menge Grün in der Nachbarschaft lässt die Farben der Blüten so richtig leuchten!

Eine Wohlfühl-Oase sollte ein ganz privates Refugium sein, in dem man sich – gerade in der heutigen Zeit - abgeschirmt von der Hektik des Alltags erholen und regenerieren kann. Eine eigene kleine Wellness-Ecke. Das Abschirmen kann durch Hecken geschehen, durch begrünte Sichtschutzzäume mit blühenden Rank-Gewächsen wie z. B. Clematis, Blauregen, Trompetenblume usw., oder durch begrüntes Mauerwerk.

Denken Sie daran, dass bei der Gestaltung von Grundstücksgrenzen bestimmte gesetzliche Vorschriften sowie örtliche Vorgaben zu beachten sind. Außerdem empfiehlt sich eine Abstimmung mit Ihren Nachbarn. Lassen Sie sich hierzu von einem ortskundigen Fachmann beraten!

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Bzzzzzzz….. Wellness-Siesta mit Hindernissen

Geschrieben von Claudia am 29. Juni 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Gesundheit, Oma's Wellness Tipps
Keine Bremse, sticht aber auch ...

Keine Bremse, sticht aber auch ...

Das Thermometer im Büro “knackt” dieser Tage regelmäßig die 30-Grad-Grenze. Endlich ist der Sommer da, und schon wieder gibt es einen Grund zum Jammern?! Nein, nicht mit mir! Habe ich mir gesagt und angefangen, Südeuropäerin zu spielen - früh(er) aufstehen, arbeiten im Home-Office bis am frühen Nachmittag, Siesta im Schatten unter den großen Tannen, wo es schön kühl ist, und gegen Abend wieder weiter arbeiten. Quasi ein kleines Wellness-Intermezzo im eigenen Garten. In Südeuropa funktioniert das doch schließlich wunderbar.

Sicherheitshalber habe ich mich mit meiner altbewährten Lavendel-Mischung (naturreines ätherisches Lavendelöl, Alkohl, Wasser, schütteln, fertig) eingesprüht, bevor ich nach draußen ging, um es mir auf der Hollywood-Schaukel gemütlich zu machen - weil, mein Blut schmeckt stechenden Insekten erfahrungsgemäß ausgesprochen gut.

Nur Eines hatte ich übersehen: Vorher auf gar keinen Fall ins Schwitzen zu kommen (von wegen überhitztes Büro) … weil, Schweißgeruch zieht Bremsen an … bzzzzzzz …. ja, und da war es auch schon zu spät, mein Fuß fing an, zu schwellen, und ich durfte zurück ins überhitzte Büro humpeln.

Und nun? In Mamas und Omas “Hausapotheke” waren immer zwei “Mittelchen” gegen Insektenstiche, die ich heute auch im Küchenschrank habe: Zwiebeln (roh aufgelegt bei Wespenstichen sehr zu empfehlen), und Essig-Essenz - verdünnt mit Wasser für kühlende Umschläge. “Die ziehen das Gift raus”, sagte Oma immer. Und: “Nicht kratzen, Kind, das macht es nur schlimmer!”

Gegen Insektengift und Schwellung geholfen hat die Essig-Kur schon damals. Dafür musste ich mir früher die Umschläge nicht selbst anlegen, und Trost sowie kühle Getränke kamen auch quasi von selbst.

Heute habe ich mich dann eben selbst verarztet, und es tut mir vor allem das Kühlen gut - ich kann rechts fast nicht mehr mit den Zehen wackeln vor lauter Schwellung …. Sch….bremsen!!! Und so sitze ich wieder im Büro. Heiß ist es immer noch. Dafür riecht es jetzt zusätzlich ziemlich penetrant nach Essig.

Soviel zum Südeuropa-Experiment. Nachmachen also nur mit angemessener Vorsicht empfohlen.

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Ihr persönlicher Wohlfühl-Garten

Geschrieben von Claus Riemekasten am 29. Juni 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Gärten zum Wohlfühlen, Trends

Schon die alten Perser wussten, wie gut ein eigener Garten tut. “Man muss nicht erst sterben, um ins Paradies zu gelangen, solange man einen Garten hat.“ So lautet eine persische Weisheit. Diesen Spruch habe ich auch für die Startseite meiner Homepage gewählt - einfach, weil er es sagt, wie es ist.

Der Traum vom eigenen “Garten zum Wohlfühlen” lässt sich heute einfacher denn je umsetzen. Nach Bedarf werden verschiedenste Gartenelemente eingesetzt. Das Angebot ist so vielfältig, dass Jeder auch das bekommt, was er möchte. 

Ihr Wohlfühl-Garten beginnt, sobald Sie den Fuß vom eigentlichen Wohnzimmer ins „Zweit-Wohnzimmer“, sprich: auf die Terrasse, setzen. Ein entsprechend wichtiges Element für die Garten-Gestaltung ist die Gestaltung der Terrasse - die Form, und die Pflasterung.

Für Terrassen gibt es heute die unterschiedlichsten Materialien:
Natursteine aus allen Herren Länder, von grob und rustikal bis hin zu einer samtig-weichen Oberfläche. Betonsteinprodukte in unterschiedlichsten Farben, Schattierungen und Oberflächen. 
Design-Steine in hoher Qualität. 

Seinen persönlichen Wohlfühl-Stein muss Jeder selbst bestimmen. Damit ist dann im wahrsten Sinne des Wortes der Grundstein für die Gartengestaltung gelegt, und Sie sind ein großes Stück weiter auf dem Weg zu Ihrem persönlichen Garten-Paradies. Was am Besten zu Ihrem Standort passt, und welcher Untergrund dafür benötigt wird, dazu berät Sie dann der Fachmann.

Fachmännisch verlegte Pflasterungen halten auch entsprechend lange. Fragen Sie deshalb bei der Wahl des Unternehmens, das Ihre Terrasse verlegen soll, ruhig nach Referenzen von zufriedenen Kunden, und achten Sie auf Fachpartnerschaften mit renommierten Unternehmen. Dann haben Sie auch viele Jahre Freude an Ihrer neuen Terrasse. Und Freude gehört ja auch zu Wellness, oder?

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Wohlfühlen im eigenen Garten

Geschrieben von Claus Riemekasten am 28. Juni 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Gärten zum Wohlfühlen, Trends

Einer der ganz großen Trends unserer Zeit, so lese ich in einschlägigen Medien über Trendforschung, heißt “Cocooning”. Sich Einkapseln, wie die Raupen das machen. Zuhause bleiben, statt ständig etwas Neues erleben. In den 60er Jahren nannte man das eher “Stubenhocken” - heute ist es “trendy”. Also machen es sich immer mehr Trend-Bewusste zuhause so richtig gemütlich - und gestalten ihr Zuhause entsprechend gemütlich.

Zum Zuhause gehört meist auch ein Garten. Von daher kann ich bestätigen, dass es diesen Trend tatsächlich gibt. Als Gartenbautechniker mit eigenem Gartenbau-Unternehmen erlebe ich, wie immer mehr Hausbesitzer sich ihren Garten komplett neu- und umgestalten lassen: So, dass er zu ihrem eigenen, ganz individuellen Wohlfühl-Garten wird. Zu dem Garten, in dem sie sich gerne aufhalten.

Eine Wohlfühl-Oase im eigenen Garten ist quasi ein „Garten-Wohnzimmer“, also ein zweites Wohnzimmer im Freien – und wie genau dieses aussieht, hängt allein von den Vorstellungen des Gartenbesitzers ab. Nach heutigem Stand der Technik kann jeder Geschmack bedient werden.

So hat sich beispielsweise eine Kundin an überdachter Stelle, direkt neben einem großen Teich, eine Terrasse mit Fernseh-Ecke eingerichtet. Dort wird nach der Arbeit das Abendessen aufgetischt und die Abendnachrichten angeschaut, während nebenan schon mal ein Frosch ins Wasser springt.

Ich selbst habe mir auf Balkon und Garagendach einen Dachgarten als Rückzugsort gestaltet – mit einem bequemen Liegestuhl, umgeben von Bambus, Hibiskus, Hortensien … Dort kann ich von Stress und Alltag abschalten, und es macht mir Freude, zuzusehen, wie alles wächst und gedeiht. Das ist quasi Wellness für Augen und Gemüt.

In den nächsten Tagen gebe ich Ihnen an dieser Stelle gerne einige Tipps, wie ein Wohlfühl-Garten aussehen und mit welchen Elementen man ihn gestalten kann.

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Neue Rubrik: Gärten zum Wohlfühlen

Geschrieben von Claus Riemekasten am 25. Juni 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Gärten zum Wohlfühlen, Trends

Liebe Wellnessfinder-Blog-Leser, als das Wellnessfinder-Team mich bat, als “Experte” eine Serie von Blog-Artikeln zum Trend-Thema Wohlfühl-Gärten zu schreiben, war ich sehr überrascht. Sowas wie Bloggen habe ich schließlich noch nie gemacht. Aber ich habe mich dann doch so gefreut, dass ich spontan zugesagt habe. Und hier bin ich nun.

Am Besten stelle ich mich zuerst kurz vor: Mein Name ist Claus Riemekasten, ich bin Gartenbautechniker und habe ein eigenes Gartenbau-Unternehmen in Willich am Niederrhein.

Wenn mich jemand nach meinen Hobbies fragt, so antworte ich: Gärten, Natur und Wellness. Mein Beruf ist wohl wirklich meine Berufung und es macht mir immer wieder viel Freude, einen Garten “wachsen” zu sehen - von der Planung bis hin zum ersten Jahr nach Fertigstellung, wenn alles so richtig toll wächst und blüht! 

Was Wellness betrifft: Viel Freizeit habe ich als Unternehmer nicht, aber ich liebe Massagen, und ich gehe in die Sauna, so oft es geht. Den Winterurlaub habe ich mit “Thermalen” verbracht, das war mir diesmal sogar lieber als Skifahren. Und im Sommerurlaub geht es in ein Wellness-Strandhotel - dort kann ich mich quasi bei jedem Wetter bestens erholen. Natur, Strand, Meeresbrise, Wasser drinnen und draußen - ich freue mich schon richtig drauf! Und natürlich schaue ich immer wieder mal gerne, was es so Neues auf dem Wellness-Markt gibt; der Wellnessfinder bietet hier ja viele nützliche Informationen, wie die Sommer-Wellness-Angebote.

In der nächsten Woche gibt es von mir hier im Wellnessfinder-Blog Tipps und Tricks rund um das Thema Wohlfühl-Garten - die ganze Woche lang, jeden Tag etwas Anderes. Ich bin gespannt, was Sie von meinen ersten Blog-Versuchen überhaupt halten, und freue mich auf viele Kommentare und eine rege Resonanz!

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Autsch … Wellness nach dem Zahnarztbesuch

Geschrieben von Claudia am 22. Juni 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Gesundheit, Oma's Wellness Tipps

Wochenlang habe ich mich mit Zahnschmerzen herumgequält, weil, wer geht schon gerne zum Zahnarzt?! Dann endlich doch ein Termin, “oh, das sieht aber gar nicht gut aus”, eine Zahnfüllung wird verabreicht, zusammen mit einem sorgenvollen Kopfschütteln - “ich hoffe, das geht gut!” Wenn das der Arzt schon sagt … 14 Tage später habe ich beim Abendbrot den halben Zahn im Essen. Also wieder zum Zahnarzt, und wieder dieses sorgenvolle Kopfschütteln. “Also, am Liebsten würde ich Ihnen den ziehen…” In Anbetracht der wochenlangen Beschwerden habe ich dem gerne zugestimmt. Der Zahn wohl auch - er kam problemlos raus.

Nun sitze ich am PC, warte darauf, dass die Wirkung der Spritzen nachlassen, und weiß genau - das wird schmerzhaft! Das war schon in meiner Kindheit so, und inzwischen bin ich ein paar Jährchen älter. Also, wie haben mich Mama und Oma damals verarztet?

Erstes Gebot: Ruhe! Hinlegen, Kopf etwas höher lagern als sonst, keine körperlichen Aktivitäten, Schonkost (nichts Rohes, keine Milch, und natürlich auch keine Genussmittel). Zweites Gebot: Kühlen! Früher mit zerstoßenen Eiswürfeln, die in ein dickes Handtuch gewickelt wurden, oder eben mit feucht-kalten Umschlägen. Heute gibt es praktische Gel-Packs, die sich - direkt aus dem Gefrierfach - viel angenehmer auflegen lassen. Und gegen die Schmerzen gab es schon damals eine große weiße Pille vom Zahnarzt, plus viel Trost.

Nun, Trost und Pille muss ich mir heute selbst verabreichen. Mundspülen darf ich heute auch noch nicht. Aber morgen. Gegen Entzündungen jeglicher Art im Mundraum helfen Spülungen mit einem Tee aus entzündungshemmenden und abschwellenden Kräutern, wie Kamille und Ringelblume. Fencheltee kann bei krampfartigen Schmerzen helfen. Salbei wirkt darüber hinaus desinfizierend - meine Oma hat ihren Mund, so lange sie lebte, jeden (!) Tag mit Salbei-Tee gespült und damit gegurgelt.

Auch das Still-Liegen werde ich heute praktizieren. In die pralle Sonne darf ich zwar nicht, aber schön in den Schatten mit einem Buch und einer großen Tasse Kräutertee. Als Kind war das eine Strafe, heute ist das - fast schon Wellness… Und irgendwie freue ich mich auch ein bisschen über die ganz offizielle Erlaubnis zum Nichts-Tun.

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Wellness für den Magen: Lecker-leichter Grill-Genuss

Geschrieben von Claudia am 14. Mai 2010
Abgelegt unter: Allgemein

Der Sommer naht. Die Sonne lacht demnächst wieder öfter. Die Tage werden länger und wärmer. Im Lebensmittel-Handel häufen sich die Angebote rund um das Thema Grill-Saison. Wem läuft da nicht beim Gedanken an knisternde Grillkohle und bruzzelnde Köstlichkeiten unter freiem Himmel das Wasser im Mund zusammen? So ein Grill-Abend kann durchaus zu einem Wellness-Ritual für Nase, Augen und Magen werden.

Die Herausforderung lautet, ein leckeres und gleichzeitig leichtes Grillvergnügen zu planen. Beim Grill-Gut ist das noch relativ einfach: Naturbelassene Fisch-  oder Putenbrust-Filets sowie Geflügel- oder Scampi-Spieße sind ein Figur-freundlicher Ersatz für Grillwürstchen und Schweinenackensteaks. Auf fettige Marinaden kann man beim Selbst-Würzen auch gut verzichten. Die eigentliche Herausforderung heißt also: Was gibt es dazu?

Klassische deutsche Grill-Beilagen wie Feinkost-Salate mit Mayonnaise-Dressing, Kräuterbutter und fettige bzw. Zucker-haltige Grillsoßen sind zwar lecker - aber werfen wir auf der Suche nach leichten und gesunden Alternativen doch einfach mal einen Blick über die Landesgrenze, vor allem in Richtung Mittelmeer.

Unsere italienischen Nachbarn servieren gegrilltes Gemüse. Hierfür werden Paprika, Auberginen und Zucchini in dicke Scheiben geschnitten, leicht mit einem guten Olivenöl eingepinselt, gesalzen und gepfeffert. Kartoffeln lassen sich ebenfalls sehr gut grillen: Waschen Sie mittelgroße Kartoffeln gründlich und wickeln Sie sie vor dem Grillen in Alufolie. Wer sich für Bio-Ware entscheidet, kann die vitaminreiche Schale mit essen. 

Dazu passt hervorragend ein griechischer Zaziki. Die Zubereitung ist einfach: Naturjoghurt wird mit fein gestiftelten Salatgurken, gehacktem Knoblauch, Salz und Pfeffer verrührt. Zaziki lässt sich gut vorbereiten – und je länger er durchziehen kann, desto intensiver wird das Knoblauch-Aroma.

Nicht-Knoblauch-Fans servieren stattdessen einen Kräuterquark, der mit Magerquark, Naturjoghurt, Salz, Pfeffer und viel frischen, gehackten Kräutern (wie Petersilie, Schnittlauch, Kerbel, Majoran oder Thymian) sowie klein gewürfelten Zwiebeln oder Schalotten zubereitet wird.  Tipp: Erst Quark und Joghurt glatt rühren, dann die restlichen Zutaten untermischen. Auf Wunsch gibt etwas Chili oder Rosenpaprika dem Quark eine feurige Note.

Wer gerne eine Auswahl an Grillsaucen hat, aber ein Zuviel an Mayonnaise vermeiden will, macht sie schlichtweg selbst - und stellt noch den guten alten Senf mit dazu.  Aus Tomatenpüree, frischen Tomaten, roten Paprikaschoten, Zwiebeln, Essig oder Zitronensaft sowie etwas Salz, Pfeffer und Süßstoff lässt sich beispielsweise ein Ketchup-Ersatz zubereiten: Gemüse schälen und würfeln, alles ab in den Topf, lange köcheln lassen, abschmecken und gegebenenfalls pürieren.

Beim Grillspaß dürfen auch die Vitamine nicht zu kurz kommen - Rohkost-Salate mit einem leichten Joghurt-Dressing und frischen Kräutern gehören einfach auf den Grill-Tisch. Damit das Auge ebenfalls Freude am Mit-Essen hat, darf es richtig bunt werden: Möhren und Rettich mit Petersilie, Tomaten mit Schalotten und Basilikum, Gurken mit Dill, sowie Blattsalate mit Radieschen-Scheiben und frischen Blüten - Gänseblümchen, Veilchen, Gundelrebe oder Kapuzinerkresse geben dem Salat eine nussige Note und sehen toll aus. Wellness also für Augen und Magen.

Ein Korb mit italienischem Ciabatta-Brot oder französischem Vollkorn-Baguette ergänzt die bunte Grill-Tafel. Dazu kommt noch ein großer Krug Wasser mit Eis und Zitronenscheiben, und natürlich Mineralwasser. Wer mag, gönnt sich ein gutes Gläschen trockenen Wein.

Übrigens lassen sich Dessert und Tischdekoration wunderbar kombinieren: Stellen Sie ein großes Windlicht in die Mitte des Tisches und umlegen Sie es mit einem Kranz aus frischem Obst, der gerne komplett aufgegessen werden darf. Probieren Sie es aus - guten Appetit!

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