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Mit Wein und Wellness tagen

Geschrieben von Annette am 17. September 2009
Abgelegt unter: Besondere Wellnesshotels EU, Bilder, Fundsachen

Das es sich auch mal in einem ganz anderen Rahmen richtig tagen lässt habe ich beim Hotel Ritter in Durbach an der Badischen Weinstraße entdeckt und muss gestehen: In einem solchen Rahmen - im ehrwürdigen “Oldie”, liebevoll Wilhelm genannt - würde ich auch gerne mal an einem Workshop oder einer Vorstandssitzung teilnehmen.
OK, OK vielleicht nicht unbedingt an grauen, regnerischen Herbsttagen oder gar in den Wintermonaten. Aber es gibt ja wirklich noch genug schöne bis sehr schöne Tage im Jahr - oder?
Außerdem kann man Weinberge und Rebstöcke nicht nur in Form von hügeliger grüner Landschaft bestaunen, sondern am Nachmittag die eigene Haut mit Wein-Kosmetik im Ritter-SPA verwöhnen und den Tag im Weinkeller ausklingen lassen. Das nenne Tagen auf die feine Art.

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Hier noch ein Paar “Hotels door hangers”

Geschrieben von Annette am 22. April 2009
Abgelegt unter: Allgemein, Besondere Wellnesshotels EU, Lifestyle

Beim Stöbern habe ich jetzt dies nette Türhänger “Pärchen” gefunden. Es kommt aus dem beliebten Wellness Hotel DAS KRANZBACH gefunden. Falls irgend jemand von Euch auch noch solch nette Pärchen gehortet hat, dann her damit - es könnte eine kleine “Ausstellung” werden.

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Neue Wellness-Einblicke

Geschrieben von Annette am 30. Januar 2009
Abgelegt unter: Besondere Wellnesshotels EU

Seit fast 30 Jahren schreibe ich nun schon Hotels aus; früher für Kataloge und heute für das Internet. Waren es damals Kurhotels mit klinisch weißen Behandlungsräumen und Therapiebecken, so entstanden im letzen Jahrzehnt des vorigen Jahrhunderts Gesundheitsabteilungen mit Wohlfühlatmosphäre. Aus Kabinen (Liegeplätze durch Vorhänge voneinander getrennt) wurden Räume, angenehme Düfte und leise Musik zogen durch den Bereich.
Aus Schwimmbädern wurden Poollandschaften, aus einer Sauna ein Saunadorf, aus dem Dampfbad ein türkisches Hamam. Langsam, fast schleichend, entstanden Wellnessbereiche, die sich immer ähnlicher sahen und immer öfter erreichte mich das gleiche Bildmaterial von verschiedenen Hotels… wie soll man(n) und frau nun die individuellen Merkmale und Besonderheiten der einzelnen Wellnesshotels erkennen? Das habe ich mich gefragt. Seit einiger Zeit spüre ich neue Bewegung in den Wellness-Welten. Individualität wird wieder GROSS geschrieben. Hier ein paar Bilder als Anschauungsmaterial aus unseren Partnerhotels:

Das “Wellness-Wohnzimmer” - so wurde der Bereich im Reischlhof liebevoll von den Gästen getauft.

Diese Zirbenholz-Sauna in der Wellnessresidenz Alpenrose fand ich interessant - hier gibt es wirklich was zu schaun.

Fast wähnt man sich in Afrika im Lindner Golf & Wellness Resort auf Mallorca.

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Wein - Wellness - Lifestyle

Geschrieben von Annette am 25. Januar 2009
Abgelegt unter: Besondere Wellnesshotels EU, Lifestyle

DAS Ziel für Wein-Kenner, Wellness-Fans und Architektur-Interessierte ist das kleine “Kamptal” von dem es heißt: Heiß und kalt, mild und rau, bodenständig und innovativ, diese scheinbaren Widersprüche, vereinen sich zu einem spannungsgeladenen „Gesamtkunstwerk Kamptal“ wie beispielsweise im wine & spa resort Loisium Hotel in Langenlois, Niederösterreich - gerade neu bei uns auf dem Wellnessfinder.

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Marienbad - der Klassiker mit Wellnesstouch

Geschrieben von Annette am 20. November 2008
Abgelegt unter: Besondere Wellnesshotels EU

So um die Mittagszeit fuhren wir nach Marienbad rein. Ein Kurort mit Leben und viele Menschen, die spazieren gingen, am Kurpark entlang flanierten - wir trauten unseren Augen kaum. Hatte man nicht vom “Kurort-Sterben” in der Presse gelesen und das schon seit längerem? Marienbad gehört jedenfalls nicht dazu. Unser Navi leitete uns vorbei an renovierten und an modernen Hotelbauten bis zum Hotel Grand Spa Marienbad - zwar in zweiter Reihe vom Kurpark gesehen, dafür aber mit eigenem Garten und geschütztem Außenpool.
Wir wurden von Guy Burke, dem Spa Manager, herzlich empfangen - wir hatten uns gerade erst beim Spa Director’s Roundtable & Club in München getroffen. Er wirkte ein wenig gestresst - warum war uns auch gleich klar - denn 60 Kurgäste aus Norddeutschland waren soeben eingetroffen, mussten zum Kurarzt und anschließend Ihre Behandlungspläne erhalten. So etwas ist für den Spa Manager und sein Team jedes Mal eine Herausforderung.
Aber zurück auf Anfang. Beim Hotel handelt es sich um eines mit historischem Hintergrund. So entstand aus dem einstmaligen Hotel Casino und nach aufwendigen Renovierungen, teilweisem Abbruch und Wiederaufbau, zusätzlichen Neubauten und unterirdischen Verbindungen ein Hotel-Ensemble mit dem Flair der Belle Epoque.Schon in der Eingangshalle spürt man das einstige Kurhotel. Überall hört man die deutsche Sprache, fast vergisst man das Ausland, wären da nicht die freundlichen Damen am Empfang, ihr Akzent erinnert fast ein wenig an Karel Gott. Der Hausdiener brachte uns samt Gepäck sicher bis ins Zimmer und erklärte uns dabei die verschiedenen Möglichkeiten durchs Hotel zu “navigieren”. Unser Zimmer lag in der “Orangerie” einem modernen Seitentrakt und war entsprechend ausgestattet.
Nach einem kleinen Mittagssnack - (witzigerweise gab es neben Suppe und Salaten auch Weißwürste und Brezeln, denn der Küchenchef ist ein gestandener Bayer!) führte uns Guy Burke durch sein wirklich großes “Reich”. Vom SPA Bereich mit Empfang, Arztzimmer und den Räumen für Beauty und Anti Aging Behandlungen, der Physiotherapie, den Massageräumen u.v.m. ging es dann in den balneologischen, den klassischen Bereich, sprich: dorthin wo mit unterschiedlichen Wasserbehandlungen Gutes getan wird. Wir waren beeindruckt. Hier hatte man versucht auch der klassischen Bäderarchitektur einen modernen Wellnesstouch zu verpassen. So ganz hat es jedoch noch nicht geklappt (im Gegensatz zum SPA Bereich). Man könnte meinen hier wäre der Weg das Ziel.
Nach der Führung durch Spa und Balneo Bereich trafen wir mit Ludmilla Gutjahr, Marketing & Sales, zusammen. Sie schleppte uns in Lobbybar und die angrenzende Bibliothek wo wir uns bei Kaffee und Kuchen angeregt unterhielten. Dabei erfuhren wir, dass klassische Kurgäste vermehrt im Herbst, Winter und Frühjahr in Marienbad anzutreffen sind. Spa- und Wellnessgäste bevölkern das Grand Spa in den Sommermonaten und natürlich das ganze Jahr über an den Wochenenden. Gäste aus Süddeutschland z.B. aus München können in 1 1/2 Stunden bereits im Hotel Grand Spa Marienbad “chillen” und sich verwöhnen lassen. Im Sommer kann man z. B. Wellnessbehandlungen mit Golf kombiniert.
Vielleicht sollte ich das an einem der nächsten Wochenende wirklich mal machen - einfach so vor den Feiertagen.

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Erzgebirge - Wandern und Wellness

Geschrieben von Annette am 20. November 2008
Abgelegt unter: Besondere Wellnesshotels EU

Waldhotel - da stellt sich so mancher ein “Hexenhaus” mitten im Wald vor - im Schatten hoher Bäume, leicht feucht bis modrig - eben, und genau das gilt - Gott-sei-Dank - für das Waldhotel Kreuztanne NICHT. Ganz selbstbewusst liegt das geschichtsträchtige, mit Schindeln gedeckte Haus auf der Kuppe einer der unzähligen Hügel hier im Ost Erzgebirge. Hier rund ums Hotel muss es zu jeder Jahreszeit für alle Wanderfreaks ein wahres Paradies sein, Wälder, Wiesen, Täler und Hügel mit immer neuen Ausblicken über das Land - einfach toll. Und im Winter - ach ja man hatte mir gesagt, direkt vor der Türe könne man in die Naturloipe steigen und Kilometer weit laufen.
Aber nun rein ins Haus - der eisige Ostwind nervt. Hier gibt es zwar keine Lakaien, niemand der einem das Auto in die Tiefgarage fährt - die es natürlich gar nicht gibt(!) - dafür ein umso herzlicherer, fast familiärer Empfang im gemütlichen Eingangsbereich. Auch Frau Bieber (Direktorin) begrüßte uns und lud in die rustikale Gaststube zu einen Mittagessen ein. Ein alter Kachelofen, typische Schnitzarbeiten aus der nahe gelegenen Spielzeugstadt Seiffen, die Holztäfelung, all das möchte daran erinnern, dass hier schon immer die “Gute Stube” war und hier das “Herz” der Kreuztanne in all den Jahren schlug.
Egal ob Schullandheim oder Ganztagsschule, ob Erholungsheim für sowjetische Soldaten oder Internat, dieser Platz war und ist beliebt. Auch wenn die Kreuztanne viele Hochs und Tiefs durchmachen musste, es hat doch sein gewisses Etwas behalten.
Seit 2005 nun ist es wieder Hotel und auf der Beliebtheitsskala gleich nach oben geschossen, denn hier heißt es “Willkommen bei Freunden” im wahrsten Sinne des Wortes. Hier her kommen Gäste aus allen Schichten und Altersgruppen, egal ob Singles oder Paare, Familien oder Gruppen, ob “Wandervögel” oder Wellnessfans - denn hier fühlt man sich wie bei Freunden wohl.
Apropos “Wellness”, da wollen wir gleich hin… und entdecken eine kleine, feine stilsicher gestaltete Wellness-Welt mit allem was dazu gehört Sauna, Farblicht-Dampfbad, Infrarotkabine, Tauchbecken, Frischluftbereich mit Blick ins Grüne und einem ansprechenden Ruheraum. Ein besonderer Clou ist das etwas abgelegene Heubett-Zimmer, in dem man sich, natürlich nach vorheriger Anmeldung, mal wieder so richtig als Kind fühlen darf und im duftenden Heu - eingewickelt in ein Laken - ruhen und träumen kann. Will man stattdessen richtig im Heu “baden”, sollte man sich vorher mit der Therapeutin besprechen. Zu den - der hiesigen Natur angepassten - Behandlungen gehört auch der 150 Meter lange Barfußpfad draußen.
Alle, die das exotische Wellnessfeeling suchen, können ayurvedische Behandlungen in der Wellness Welt der Kreuztanne erleben oder sich sogar einen ganzen Ayurvedatag (5 Stunden) gönnen - ehrlich wer will schon jeden Tag nur wandern (?) oder anders gesagt: man gönnt sich ja sonst nichts.

Das natürliche, ungezwungene, einfachen Miteinander hat uns hier besonders gut gefallen. Ein paar entspannende Urlaubstage hier in der Natur mit Wandern, Wellness, Ruhe und gesundem Essen kann ich mir - als Großstadtpflanze - sehr gut vorstellen.

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Elbresidenz für Wellness & mehr

Geschrieben von Annette am 19. November 2008
Abgelegt unter: Besondere Wellnesshotels EU

Leider war das Wetter bescheiden, als wir auf dem Marktplatz in Bad Schandau ankamen. Vor uns, am Ende des langgezogenen Platzes, die Kirche und rechts eine lange Häuserfront, eine Mischung aus renoviertem Alten und zeitgenössischer Architektur. Und das Hotel? Ach ja, ich erinnere mich, es ist aus einer Häusergruppe von 11 Einzelgebäuden hier am Platz entstanden - später erfuhr ich, dass einige Häuser nicht erhalten werden konnten und deshalb diese interessante Mischung aus Alt und Neu geboren wurde. Eine Symbiose, die sich durch das ganze Hotel Ensemble zieht.
Obwohl es draußen “Hunde und Katzen” regnete, drinnen tauchten viele Stehlampen die modern und eigentlich kühl gehaltene Lobby in warmes Licht. Herzlich war auch der Empfang, das Auto wurde für uns in der Tiefgarage geparkt und das Gepäck aufs Zimmer gebracht, während wir durch das 5-Sterne Hotel geführt wurden.
Immer wieder gibt es interessante Durch-, Ein- und Ausblicke. Große Fensterfronten geben den Blick frei auf verschiedene Innenhöfe. Im Gourmet Restaurant “Sendig” regiert mit Kreativität und hoher Kochkunst Küchenchef André Tienelt, im Restaurant “Vital” wird nach den Regeln der gesunden und besonders der ayurvedischen Küche gekocht - wir haben uns verführen lassen und hier à la care vorzüglich ayurvedisch gespeist - ein echter Genuss! Bei diesem Wetter kann uns die Terrasse nicht locken, aber im Sommer ist sie wohl ein echtes Highlight mit Blick auf die Elbe, die ruhig in ihrem Bett dahin fließt (im Gegensatz zum Hochwasser 2002).

Nun geht es nach oben, ins Viva Vital Spa & Medical Spa. Ja, die Zeiten in denen Wellnessabteilungen in den Keller oder das Souterrain gebaut wurden, gehören der Vergangenheit an. Hier im Viva Vital Spa mit Pool, Sauna-Landschaft und Ruhebereich genießt man den Blick über den Ort, die Elbe und in den Wald.
Im Medical Spa unterhalten wir uns ganz leger mit Frau Dr. Seebeck über das, was die (männlichen) Gäste suchen, nämlich die “Auffrischung” der eigenen Energie, die sich im stressigen Alltag immer so schnell verbraucht. Sauerstoff und Bewegung sind dafür z.B. eine “Zauberformel”. Die weiblichen Gäste träumen von der Idealfigur und lassen sich gerne entsprechende Ernährungstipps geben und gezielt behandeln.
Wem beispielsweise die Zeit für einen Ayurveda-Urlaub auf Sri Lanka fehlt, der kann sich einfach in die Hände von Frau Dr. Dihnali begeben, im wahrsten Sinne des Wortes. Sie bestimmt die Doshas, plant die Anwendungen (mit original “Zutaten”) und gibt die ayurvedische Ernährungsempfehlung, die im Restaurant “Vital” individuell für Sie schmackhaft zubereitet wird.

Zwei Dinge sind mir beim Rundgang aufgefallen. Zum Einen, daß sich fast in allen modernen, minimalistischen Räumen auch etwas Altes oder Antikes fand, z. B. eine alte Holztüre, ein alter Spiegel etc. und zum Anderen, dass Farben eine wichtige Rolle in der Elbresidenz spielen, so steht beispielsweise “grün” für “vital” oder “rot” für “königlich” - und das bis hin zu den Zimmern und Suiten.
Sicher lässt sich bei einem Wellness-Urlaub hier noch so einiges entdecken.

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Wellness im Elbsandsteingebirge, Erzgebirge und Böhmen

Geschrieben von Dietrich am 18. November 2008
Abgelegt unter: In eigener Sache

Diesmal haben wir uns ins Auto geschwungen, um gleich 3 unserer Hotel-Partner zu besuchen. Circa 1500 km galt es an einem Wochenende “ab-zu-fahren”. Ich fahre gerne Auto, mal schnell über die Autobahn, aber auch das “cruisen” durch - für mich - neue Landschaften ist toll. Diesmal ging es erst gen Osten über die Autobahnen bis Dresden und dann Richtung Süden nach Bad Schandau im Elbsandsteingebirge. Gebirge (?) fand ich dann doch leicht übertrieben.

Kleiner Ausblick

Kleiner Ausblick

Aber was Besonders hat die Gegend schon, diese vom Wind geformten, leicht bröcklig wirkenden Felsen erinnern mich wage an meinen Besuch am Gran Canyon (USA) und doch ist es hier ganz anders. (Hier sollte ich mal Urlaub machen, um mich richtig um zu sehen.) Bad Schandau dagegen ist ein richtig kleiner deutscher Kurort, mit ‘nem Marktplatz, einer imposanten Kirche und der Uferpromenade entlang der Elbe - die 2002 hier mit ihren Wassermassen ganz schön gewütet hat. Zwischen Markt und Elbe unser 1. Ziel das Hotel Elbresidenz Bad Schandau Viva Vital & Medical SPA
Mehr über das 5-Sterne-Hotel erzählt dann Annette.

Am nächsten Tag ging es dann ins östliche Erzgebirge - schon wieder “Gebirge” - nun war ich wirklich gespannt. Ich erinnerte mich an Winterbilder mit viel Schnee, großen Eiszapfen, Bilder vom Rübezahl, Nussknacker und Räuchermännchen und stellte mir Berge vor, wie die Alpen oder wenigstens wie die Voralpen… Nun, die Landstraße schlängelte sich statt dessen durch ein hügeliges, teils kahles, teil bewaldetes Gebiet. Immer mal wieder schien die Straße direkt in den Himmel zu gehen, aber nix da - es ging gleich wieder Hügel abwärts. Langsam fand ich Gefallen an dem Rauf und Runter, an den bunten Herbstwäldern, den gepflügten Feldern, an den Allee, die es an einigen Stellen noch gibt.

Kreuztanne im Winter

Kreuztanne im Winter

Das hier im Winter ein eisiger Ostwind Kälte und Schnee über das Land bringt lässt sich an den vielen Vorkehrungen gegen Schneeverwehungen erahnen. Der Wind war jetzt - Ende Oktober - schon ziemlich gemein kalt. Unser Tagesziel, das Waldhotel Kreuztanne, lag nach 1 1/2 Stunden Fahrt vor uns schutzlos auf einer Kuppe. Gut sichtbar für alle Wandersleute. Keine Tanne, sondern ein Kastanienbaum und ganz viel Natur schmücken den Eingang zum geschichtsträchtigen Hotel. Annette wird über das Hotel berichten - wir machen einfach mal “Arbeitsteilung”.

Nach dem “Natur-Stop” ging es am nächsten Tag Richtung Böhmen/Tschechien weiter, über Landstraßen durchs Erzgebirge… Hügeln wurden langsam höher. Aber auch der Namenszusatz “Berg” wie z. B. bei Annaberg lässt Hügel nicht zu den erwarteten Bergen wachsen. Egal.
Imposant ist die St. Annenkirche - wie dieser doch große Bau das Städtchen beherrscht (sollten wir sehn, hatte man uns geraten - aber die Zeit drängt mal wieder)
Weiter geht’s über Oberwiesenthal (914 Meter hoch gelegen!) zur Grenze nach Tschechien - nur noch dank des Begrüßungs- und Landesschild zu erkennen. Hier sieht es dann doch schon mehr nach Gebirge aus, Schluchten, Wälder, Bäche und eine Eisenbahnlinie, die sich neben der Straße Richtung Karlsbad schlängelt. Leider bleibt wieder mal keine Zeit für einen Abstecher in diese tradionelle Kurstadt - vielleicht beim nächsten Mal.

Marienbad

Marienbad

Marienbad “ruft” (und unsere Termin im Hotel Grand SPA Marienbad auch). Ein lebhafter Kurort, wie wir gleich bei der Durchfahrt feststellen können, Leute in Kaffees, beim Shopping und Flanieren oder auf dem Weg zu den Kollonaden und der Trinkkur - soviel Leben in einem Kurort hatten wir nicht erwartet.
Also kann man sagen: “geht doch!”
Mehr über Marienbad und das Hotel Grand SPA Marienbad kommt wie immer von Annette

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