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Altbewährt und doch aktuell

Geschrieben von Claudia am 15. Juni 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Beauty, Trends
Die gute alte Rose darf in der Naturkosmetik nicht fehlen

Die gute alte Rose darf in der Naturkosmetik nicht fehlen

Dass „altbewährt“ nicht gleich „altmodisch“ ist, zeigt der immer stärker werdende Trend hin zur Naturkosmetik. Drin ist vom Prinzip her das, was schon unsere Großmütter gut fanden und für ihre Hausmittel nutzten. Nur, heute kommen die Creme-Inhalte nicht mehr aus dem eigenen Garten oder von der Wiese nebenan. Sie werden im großen Stil und unter strengen Kontrollen teilweise in exotischen Ländern angebaut, und ihre Qualität wird mit unabhängigen Gütesiegeln wie BDIH oder NaTrue zertifiziert.
Ein Unternehmen, das sich „Natur“ – und Naturkosmetik - schon vor langer Zeit auf die Fahne geschrieben hat, sind die Kneipp-Werke in Würzburg.  Im neuen Kneipp-Blog wird das Thema „Inhaltsstoffe in Cremes“ aus Kneipp-Sicht dargestellt - und anschaulich beschrieben, warum eine Naturkosmetik-Creme nur bedingt mit einer Creme aus hochtechnisierten Laboratorien verglichen werden kann. Warum im Naturkosmetik-Regal schon mal längere Zeit Lücken klaffen können. Und dass eben nicht Jede(r) alles verträgt.
Nähere Infos gibt es hier im Kneipp Blog

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Wellness für 50plus: Österreich ist Traumdestination

Geschrieben von Elita am 04. März 2010
Abgelegt unter: Trends

Österreich: Da denkt doch jeder direkt an die Alpen - Natur pur. Und wir assoziieren das Land mit herrlichen Pisten, verschneiten Touren-Hänge und besonderen Skivergnügen auf den Gletschern. Der Winter ist vorbei, jetzt kommt der Frühling, denn Österreich ist nicht nur als Wintersportparadies beliebt. Was ich bisher nicht wusste: Bei der 50plus Generation gehört unser Nachbar weltweit zur beliebtestes Destination und belegt Platz 1. Das hat jetzt zumindest das amerikanische Wirtschaftsmagazin „Forbes” ermittelt. Das Magazin veröffentlicht regelmäßig die Ranglisten und uns wundert es natürlich gar nicht, dass Österreich der Favorit ist und das doch wohl nicht nur bei der 50plus Generation, oder?  

Wellness-Aufenthalt in Österreich 

Wenn Sie sich bei dem Wellnessfinder mal umschauen, entdecken Sie für Ihren Wellness-Aufenthalt nicht nur exzellente Hotels in Tirol oder im Salzburgerland, sondern auch Perlen in Kärnten oder in der Steiermark. Der Sommer kommt bestimmt und wir wollten Sie schon mal mit dem Foto darauf einstimmen. Und wer nicht mehr so lange warten will, der findet bei uns die Frühlings-Angebote.

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Wellnessfinder Trend: Interview mit Erik Händeler

Geschrieben von Annette D. am 07. August 2009
Abgelegt unter: Trends

So, jetzt veröffentlichen wir hier im Blog uns erstes Interview. Wir sind ganz happy, dass wir dafür den renommierten Zukunftsforscher, Wirtschaftsjournalisten und bekannten Autor Erik Händeler gewonnen haben. Wow- das ist doch toll für den Einstieg, oder?

Erik Händler (<<wir haben hier zu seinem XING Profil verlinkt) hat sehr erfolgreiche Bücher wie „Die Geschichte der Zukunft” sowie „Kondratieffs Welt“, geschrieben und für uns interessant: Er hat sich als Gesundheits-Experte einen Namen gemacht. Von ihm ist erschienen: „Gesundheit wird zum Wachstumsmotor” und „Die Zukunft unseres Gesundheitswesen”.

 

Drei Fragen hat der Wellnessfinder an ihn Erik Händeler gestellt- los gehts.  

Annette Heydenreich: Wie beurteilen Sie den Wellness Trend?

Erik Händeler: Wir leben in einer Wissensgesellschaft: Der technisch-wirtschaftliche Fortschritt, der die körperliche Arbeit zurückdrängt, verwandelt heute Arbeit vorwiegend in eine geistige Wertschöpfung im gedachten Raum. Wertschöpfung ist nun hauptsächlich immateriell: planen, organisieren und Wissen finden, das man braucht, um ein Problem zu lösen. Damit wird nun jeder wertvoll, weil er allein der König ist über das Wissen eines Fachgebietes oder eines Zwischenschrittes in der Produktion. Doch bedingt durch das Internet und die neuen Formen des Arbeitens, müssen wir schneller sein und flexibler reagieren. Heute sind wir mobiler, ständig erreichbar und arbeiten länger. Der Stress wird insgesamt mehr und die Erholungsphasen während der Arbeit weniger. Der Bedarf an Wellness-Urlauben, an Entspannung oder kurzen Auszeiten wird kontinuierlich steigen. Allerdings hat Wellness viele Facetten: Wellness ist ein Sammelbegriff geworden und gar mancher nutzt es, um Profit daraus zu schlagen. Einigen Menschen dient Wellness auch als „Ersatzbefriedigung”, weil sie mit dem Frust am Arbeitsplatz oder im Privatleben nicht mehr umgehen können.

Annette Heydenreich: Sie setzen sich kritisch mit unserem Gesundheitssystem auseinander. Was bemängeln Sie?

Erik Händeler: In den Medien taucht das Gesundheitssystem nur als Problem auf, mit seinen Verteilungskämpfen, steigenden Kosten und ausufernden Defiziten. Die Diskussion könnte ganz anders verlaufen - über ein Gesundheitssystem als Schlüssel, die meisten anderen gesellschaftlichen Probleme zu lösen, wie Staatsverschuldung, Arbeitslosigkeit oder schlingernde Sozialversicherung. Denn wenn Unternehmen über die zu hohen Lohnnebenkosten klagen, dann stecken dahinter steigende Krankheitsverluste. Im Gesundheitszustand der Deutschen sind die größten, bislang schlafenden Ressourcen der Volkswirtschaft zu mobilisieren - ein Antrieb für einen langanhaltenden Wirtschaftsboom. Das Gesundheitssystem steht im Zentrum der gesamtgesellschaftlichen Probleme.

Annette Heydenreich: Sie sagen, dass sich Prävention zum neuen Wohlstandsmotor entwickelt. Welche Rolle spielt dabei Wellness?

Erik Händeler: Wellness spielt dann eine große Rolle, wenn Menschen es nicht nur als „Modeerscheinung” betrachten, sondern Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen und sich zwischendurch immer wieder Ruhe und Entspannung gönnen. Somit dienen Wellness-Aufenthalte zur Gesunderhaltung und zur Vorbeugung von Krankheiten. Heute ist Prävention leider erst ein Thema, wenn jemand schon krank ist. Oder Prävention wird verwechselt mit Vorsorgeuntersuchung.

Wir brauchen ein System, in dem die Akteure Geld mit Gesunderhaltung der Gesunden verdienen können, also auch Wellness-Angeboten. Dazu gehören außerdem Ernährungsberater, Sporttrainer, Masseure oder Psychologen, um die Lebenssituation eines einzelnen zu optimieren. Von daher wird Wellness in Zukunft eine noch größere Bedeutung haben und die Nachfrage wird steigen.

Nun wissen wir, wie es um die Zukunft im Gesundheitswesen bestellt ist und danken Erik Händeler für die Aussichten. Ist doch schön, dass Wellness-Angebote künftig noch mehr gefragt sind :-)  

Was sagen Sie zu dem Interview?

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