Geschrieben von Claudia am 15. Januar 2010
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Oma's Wellness Tipps,
Trends
Hektik, Dauerstress, Burnout … Der moderne Mensch ist ständig auf Achse und immer öfter frage ich mich, wovor wir denn eigentlich alle davonlaufen? Vor uns selbst? Sogar Freizeit wird zum Stressfaktor – erst mal, sie zu haben, und dann gibt es ja sooo viel zu tun.
Wie haben das eigentlich unsere Vorfahren gemacht? Nun, ich wage mal zu behaupten, dass es Burnout in dieser Form bei Oma noch nicht gab. Das Leben war ganz anders – man musste sich für bestimmte Dinge und Erledigungen einfach Zeit nehmen, weil es noch nicht so viele Maschinen gab, die sie beschleunigen oder gar einem abnehmen konnten. Zu Omas Zeiten gab es geregelte Mahlzeiten, feste Essenszeiten, Schlaf- und Ruhezeiten, planbare freie Tage (wie Sonn- und Feiertage). Und da wurde dann eben Zeit mit der Familie verbracht, Handarbeiten gemacht, gesungen und musiziert, Mittagsschläfchen gehalten … Ja, es gab eben noch Zeit.
Bei Mama war das schon schwieriger. Von uns drei nicht immer braven Kindern mal abgesehen, waren da noch Ehemann und Schwiegermutter im Haus, und die Katze wollte auch versorgt werden. Wenn Mama mal abschalten wollte oder musste, gab es zwei Rituale:
Erstens – Rückzug in die Küche, alleine wurschteln, und das Radio an mit klassischer Musik. Dabei wurde ordentlich mitgesungen.
Zweitens – Rückzug ins Badezimmer. Für uns Alle galt: Beim Baden ist Mama unter keinen Umständen zu stören!!! Da wurde ein duftendes Schaumbad eingelassen und die Tür zugemacht. Und dann – Ruhe.
Das habe ich wohl von ihr geerbt. Wenn ich Zeit für mich brauche, plane ich mir ein Baderitual ein. Ein schönes duftendes heißes Bad, sehr gerne mit Meersalz und Lavendel. Im Bad wird eine Kerze angezündet, das Licht ansonsten gedimmt, vielleicht etwas leise Musik, meist einfach nur Ruhe, und wenn mir danach ist, nehme ich ein Gläschen Wein mit in die Wanne. Meist kommt noch eine pflegende Maske auf Gesicht und Haare, und dann genieße ich. Wenn ich fertig bin mit Genießen (oder einfach das Badewasser kalt und die Haut schrumpelig wird), wird das Bad beendet und die Haut von oben bis unten schön eingecremt. Mit allem Drum und Dran dauert mein Baderitual eine geschlagene Stunde, manchmal mehr. Und hinterher fühle ich mich frisch und erholt und lasse das noch ein bisschen nachklingen. Ein Mini-Urlaub, den ich mir nach Möglichkeit einmal pro Woche gönne.
Und wie Sie das machen sollen mit der Entschleunigung? Ganz einfach – nehmen Sie sich Zeit!
Zeit für sich. Zur Not tragen Sie sich „Aus-Zeitblöcke“ in Ihren Terminkalender ein. Und bitte – nicht verschieben, einhalten! Sie werden es sich danken!
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Geschrieben von Annette am 30. Januar 2009
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Besondere Wellnesshotels EU
Seit fast 30 Jahren schreibe ich nun schon Hotels aus; früher für Kataloge und heute für das Internet. Waren es damals Kurhotels mit klinisch weißen Behandlungsräumen und Therapiebecken, so entstanden im letzen Jahrzehnt des vorigen Jahrhunderts Gesundheitsabteilungen mit Wohlfühlatmosphäre. Aus Kabinen (Liegeplätze durch Vorhänge voneinander getrennt) wurden Räume, angenehme Düfte und leise Musik zogen durch den Bereich.
Aus Schwimmbädern wurden Poollandschaften, aus einer Sauna ein Saunadorf, aus dem Dampfbad ein türkisches Hamam. Langsam, fast schleichend, entstanden Wellnessbereiche, die sich immer ähnlicher sahen und immer öfter erreichte mich das gleiche Bildmaterial von verschiedenen Hotels… wie soll man(n) und frau nun die individuellen Merkmale und Besonderheiten der einzelnen Wellnesshotels erkennen? Das habe ich mich gefragt. Seit einiger Zeit spüre ich neue Bewegung in den Wellness-Welten. Individualität wird wieder GROSS geschrieben. Hier ein paar Bilder als Anschauungsmaterial aus unseren Partnerhotels:
Das “Wellness-Wohnzimmer” - so wurde der Bereich im Reischlhof liebevoll von den Gästen getauft.

Diese Zirbenholz-Sauna in der Wellnessresidenz Alpenrose fand ich interessant - hier gibt es wirklich was zu schaun.

Fast wähnt man sich in Afrika im Lindner Golf & Wellness Resort auf Mallorca.

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Geschrieben von Annette am 25. Januar 2009
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Besondere Wellnesshotels EU,
Lifestyle

DAS Ziel für Wein-Kenner, Wellness-Fans und Architektur-Interessierte ist das kleine “Kamptal” von dem es heißt: Heiß und kalt, mild und rau, bodenständig und innovativ, diese scheinbaren Widersprüche, vereinen sich zu einem spannungsgeladenen „Gesamtkunstwerk Kamptal“ wie beispielsweise im wine & spa resort Loisium Hotel in Langenlois, Niederösterreich - gerade neu bei uns auf dem Wellnessfinder.
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Geschrieben von Annette am 20. Januar 2009
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In eigener Sache,
Trends
Ich werde hier einfach mal ein paar Wellness-Trends zusammentragen.
Da wäre beispielsweise “Medical Wellness” - heute ist es in Deutschland nicht nur als Trend zu sehen, sondern als logische Weiterentwicklung der verwöhnenden Wellness zu einer zielorientierten Gesunderhaltung bis hin zur Gesundheitsverbesserung. “Medical Wellness” liegt beim Wellnessfinder heute bereits auf Platz 5. Außerdem gibt es schon seit einigen Jahren Wellnessreisen, die Wellnessaufenthalte mit Zahnbehandlung kombinieren (Prothetik, Implantate) z.B. in Tschechien und Ungarn. Es gibt Urlaubserlebnis kombiniert mit fremden Behandlungsformen (Ayurveda, TCM) bei Reisen nach Sri Lanka, Indien und in asiatische Länder. Auslandsaufenthalte werden genutzt, um sich mit plastischer Chirurgie verschönern zu lassen z.B. in den USA oder auch in Südamerika.
Aber es geht noch weiter, in den USA zieht Medical Wellness auch in die Krankenhaus-Welt ein.
Stellen wir uns ein mal vor: ein Krankenhaus mit ruhigen Gärten, nach Feng-Shui eingerichteten Privaträumen, einem 24 Stunden-Zimmerservice mit lokaler Küche, Massagen auf Anfrage und einer “Speisekarte” voller alternativer und heilender Therapien. “Patienten” werden zu “Gästen”, Gesundheitsdienste und Hotellerie sind eins und Spa-Elemente werden in die einst tristen Krankenhauswände integriert… nicht nur, um den Wünschen der Gäste zu entsprechen, sondern wissend, daß eine Wohlfühl-Atmosphäre den Heilungsprozess beschleunigen kann und um als Unterscheidungsmerkmal in einer außergewöhnlich konkurrierenden Branche zu dienen.
Weitere Trends folgen
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