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Ziele zum Weg-Träumen

Geschrieben von Annette am 15. Juli 2011
Abgelegt unter: Lifestyle, Trends, Wellnesshotels weltweit

Bei den aktuellen Wetter-Kapriolen möchte man(n)/frau sich am liebsten weg-träumen. Mir geht es wie Euch und ich freue mich dann um so mehr, wenn ich zum Beispiel die tolle Beschreibung von Christina Feser eines echten Traum-Zieles in der Toskana in meine Lieblingszeitschrift “Spa Inside” entdecke wie z.B. Heute!

Einst als privater Sommersitz einer dänischen Familie geplant, ist die stilvolle Landvilla südwestlich von Siena heute eine exklusive Adresse für Genießer. Das Borgo Santo Pietro in der Toskana.
Dieses Hotel war zu angenehm, das Essen viel zu gut und die Szenerie zu atemberaubend, als dass es mein Mann und ich während unseres Aufenthaltes auch nur ein einziges Mal verlassen wollten. „Ich hoffe sehr auf ein Wiedersehen!“, lese ich bei meiner Ankunft im Gästebuch des Borgo Santo Pietro. Sehr gut kann ich die liebevolle Abschieds-Botschaft einer Margaret aus Großbritannien nachvollziehen. Ich habe es ganz ähnlich empfunden. Sobald sich das kunstvoll geschmiedete Eingangstor des Borgo Santo Pietro hinter mir geschlossen hatte, und ich die Zypressen gesäumte Allee zum Haupthaus entlang gerollt war, hat es sich angefühlt, als sei ich am Ziel meiner Träume angekommen.
Badewonnen im Backhaus

Gesteigert werden konnte dieses Wohlgefühl nur noch durch einen Besuch im hauseigenen Spa. Spa Managerin Tracey hat das Privileg, dass ihr „Arbeitsplatz“ in einer der schönsten Räumlichkeit des Anwesens untergebracht ist, nämlich im 800 Jahre alten Backhaus. „Viele Gäste besuchen mich anfangs nur, um ein wenig an der Atmosphäre dieses einmaligen Platzes zu schnuppern. Wenn sie dann da sind und den Spirit dieses Ortes spüren, verlässt mich keiner, ohne ein Treatment gebucht zu haben!“ erzählt die quirlige Halbirin aus Trinidad lächelnd. Eine Besonderheit des Wellness-Bereichs: es gibt keine separaten  Behandlungskabinen. Für eine Anwendung schließt Tracey die cremefarbenen Vorhänge vor den Sprossenfenstern und ruck, zuck wird aus dem kleinen Natursteinhäuschen ein heimeliger und ganz privater One-Room-Spa. Äußerst stolz ist Tracey auch auf die neue Treatment-Linie: „Wir sind eines der ganz wenigen auserwählten Häuser, das die exklusiven und traditionsreichen Produkte von Santa Maria Novella aus Florenz benutzen darf!“ Damit sind neuerdings auch – stilvoll in kleinen Keramikgefäßen abgefüllt – die Bäder der insgesamt acht Zimmer und drei Garten-Suiten des Borgo Santo Pietro ausgestattet. Doch auch ohne Unterstützung wohlriechender Beauty-Produkte duftet es auf dem ländlichen Anwesen auf Schritt und Tritt. Immerhin ist das Borgo in einem sechs Hektar großen Landschaftspark eingebettet. Bis in jeden Winkel des Hauses dringt der süße Duft des Rosengartens und die frische Note der unzähligen Zitronenbäumchen.  250000 Pflanzen haben die dänischen Besitzer Claus und Jeanette Thottrup gesetzt, um der einstigen Pilgerherberge nahe dem Kloster San Galgano einen würdevollen grünen Rahmen zu verleihen. Das Projekt hat sich gelohnt, die Parkanlage wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.

Sich einfach königlich fühlen
An der reichen Ernte des Obst-, Gemüse- und Kräutergartensdürfen sich die Gäste im Restaurant täglich aufs Neue erfreuen. Dazu müssen sie aber erst einmal ihr privates Reich verlassen – und das bedeutet für viele eine echte Herausforderung. Jedes der elf Zimmer hat einen eigenen Charakter, der inspiriert ist von den reichen, warmen Farben der toskanischen Landschaft. Antike Möbel, riesige Ölgemälde, üppige Seidenvorhänge, barocke Polster und offene Kamine sorgen dafür, man man sich als Gast einfach königlich fühlt. So lautet dann auch meine Abschiedsbotschaft im dicken Gästebuch des Borgo Santo Pietro: „Drei Tage ein König!“

Sie wollen weiter träumen?
Vielleicht in dieser traumhaften Klosteranlage
Oder in einem echten Castello

Mehr Traum-Ziele gibt’s in der Juli “Spa Inside”

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Wellness – mal anders..

Geschrieben von Guido am 09. November 2009
Abgelegt unter: Allgemein, Lifestyle, Trends

Relaxen in Pool und Sauna ist ja ganz schön - aber vergessen wir nicht die anderen Genüssen, die uns das Leben so gut versüßen können. Ich meine damit im speziellen gerade mal einen herbstlichen Aufenthalt in der Toskana mit ihren Hügeln und Weinbergen – und auch den Weingütern, die zum Probieren einladen.

Ein ganz besonderes „Schmankerl“ ist dabei das renommierte Weingut „Banffi“ bei Montalcino. Wir waren schon öfter in dieser Gegend, aber sind noch nie auf die Idee gekommen, uns dort mal umzusehen. Diesmal hat aber das Castello Banfi, das schon von weitem mit seiner prädestinierten Lage den Reisenden grüßt, seine Wirkung nicht verfehlt.

Auf kürzestem Weg und damit staubigen Straßen sind wir den Wegweisern gefolgt und lange durch gepflegte Weinberge gefahren, die zum Weingut gehören. Wie wir dort dann erfahren haben, sind es insgesamt 3.000 ha, die bebaut werden, eine beachtliche Menge Wein also.

Das Castello ist im Privatbesitz der Familie, somit nur von außen zu besichtigen, aber schon die Anlage an sich ist sehenswert. Und dann gibt es als wesentliches einen „Balsamico-Keller“ in dem ganz verwunschen viele kleine Eichenfässer liegen, die mit Essig ver-schiedenster Jahrgänge gefüllt sind – und eine Vinothek, wie man sie selten sieht, mit edlem Holz ausgekleidet, riesig groß, kompetentes Personal berät die Kunden in allen Sprachen und lässt Weine verkosten.

Wenn man nun meint, da wird es halt auch nur hochpreisige Weine geben, die sich der Normal-Weintrinker nicht leisten kann, ist man erneut überrascht, denn das Programm beginnt mit durchaus bezahlbaren Weinen, weiß wie rot, die wirklich schmecken. Natürlich sind dann nach oben keine Grenzen gesetzt, da macht das Probieren Spaß. Und so muss sich zumindest der Fahrer langsam einbremsen, denn die Weiterfahrt ist kurvig und wer will schon im Weinberg landen.

Verständlich, dass kaum einer das Castello verlässt, ohne mit bereitstehenden Karren mehr oder weniger viele Kartons zum Parkplatz zu fahren und einzuladen. So kann man den Geschmack der Toskana wenigstens ein bisschen mit nach Hause nehmen. Ist das nicht auch Wellness?

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Toskana-feeling mit Wellness

Geschrieben von Annette am 12. Februar 2009
Abgelegt unter: Besondere Wellnesshotels EU

Ich wollte in den Süden, am Liebsten in die Toskana und weg vom Schmuddelwetter. Aber es kam wie üblich anders: das Wetter in der als deutschen Toskana besungenen südlichen Pfalz spielte nicht mit. Stattdessen begleiteten Sturm und Regen meine Ankunft im Lindner Hotel & Spa Binshof vor den Toren Speyers. Ich hatte trotzdem Süden, Toskana und Kurzurlaub im Kopf und begann - nach dem freundlichen Check In - mit dem obligatorischen TOMATENSAFT! Zwar nicht im Flieger, dafür mit einem echten Los-lass-Gefühl.

Als Wellnessfan (finder) setze ich mich natürlich über widrige Wetterverhältnisse hinweg und nehme stattdessen die entspannte Atmosphäre und das besondere Ambiente dieses Lindner Hotels in mich auf. Große und kleine Amphoren, Terracotta-Böden, Säulen, Majolikas, immergrüne Pflanzen, Terrassen und lauschige Winkel bringen selbst bei diesem Wetter ein wenig Toskana-feeling rüber - im Sommer muss es ein Traum sein. Viele liebevolle Details wie alte Kachelöfen, antike Schränke, Kommoden und Bäder, bis hin zu Uhrenkästen, Türklinken und Vasen erinnern an die Sammelleidenschaft des Binshof Gründers Ende der 80er Jahre.
Schon damals gehörte Wellness und Beauty zum Gesamtkonzept und heute mit 5.200 qm ist daraus ein Wellness-Eldorado für Wellness-Enthusiasten geworden. Hier bleibt der Alltag wirklich draußen - auch meiner! Vorbei an der Lounge und dem Beratungs-Desk geht’s hinein zum Thermalbad mit Innen- und Außen-Becken, ein Brücklein führt hinüber zu Ruheräumen mit Ausblick, klassischer Sauna, Sanarium, Dampfbad, Rasul und vorbei am Tepidarium geht’s hinüber zum Hamam, der Blockbohlen-Sauna und der Ladies Sauna.
Die Solegrotte hatte man mir zur Entspannung nach der Autofahrt empfohlen. Langsam steige ich in das warme, salzhaltige Wasser - umgeben von farblichen Lichtspielen - und schon spüre ich den “Auftrieb”. Vorsichtig überlasse ich mich dem tragenden Nass, strecke mich und fühle mich ein wenig wie eine Luftmatratze. Dieser schwebende Zustand entspannt ungemein, aber Achtung: einschlafen sollte man besser nicht. Da ich bei der Anmeldung keine Behandlungen gebucht habe, habe ich nun leider das Nachsehn… alle Wellness-Feen sind ausgebucht, sogar der Hamam-Meister hat keinen Termin mehr frei. Als Wellness-Fan hätte ich es doch besser wissen müssen…
Macht nichts - ich genieße noch ein bisschen das Tepidarium, geh dann - in meinen Bademantel gehüllt - rüber ins Vital-Bistro und lasse mir einen gesunden Früchte-Drink und einen ebenso gesunden Wellness-Salat zusammenstellen. Einfach so dasitzen, träumen, tief durchatmen und sich bedienen lassen…
Ich werde in den nächsten Tagen bestimmt gerne an meinen Kurzurlaub in der “pfälzer Toskana” zurück denken.

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