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Sport hilft gegen Nikotin

Geschrieben von Elita am 01. Februar 2010
Abgelegt unter: Fitness, Gesundheit

Sie rauchen noch? Inzwischen haben viele das Laster aufgegeben, aber die Entwöhnung fällt schwer. Was tun? Lauter einer Studie der Universität Exeter hilft Sport. Bewegung senkt das Verlangen nach Nikotin und erleichtert auch die Tabakentwöhnung. Die gute Nachricht, für alle die aufhören wollen: Bereits ein 15- minütiges, intensives Training auf dem Fahrrad reicht, um die Gier nach Zigaretten deutlich zu verringern. Klingt gut, finde ich. 

Rückfälle programmiert?
Rauchen ist nun mal eine Sucht und da gibt es das starke Verlangen nach Nikotin. Ein Grund für viele Rückfälle bei der Raucherentwöhnung sind Umweltreize, die der Nikotinsüchtige gewohnheitsmäßig mit Zigaretten verbindet. Wir alle kennen diese Reize, wie zum Beispiel der Kaffee zum Früstück, Alkohol in geselliger Runde, beim Telefonieren oder nach einem köstlichen Dinner. Das Rückfallrisiko sinkt, wenn sich die Wahrnehmung solcher Reize verringert. Der Trainer Wolfgang Hoffmann, Inhaber von spirit of health rät: “Trinken Sie statt Kaffee, morgens eine Tasse Tee, statt Alkohol, einen gesunden Saft und nach dem Essen lieber einen Espresso.”

Doch das beste Mittel gegen die Sucht ist Bewegung, Fitness, Sport treiben
Danach sind nämlich die Lungenbläschen weit geöffnet und die Giftstoffe einer Zigarette können sich viel einfacher und besser absetzen. Umgekehrt bedeutet das aber auch, dass man das Risiko einer Lungenerkrankung erhöht, wenn man unmittelbar nach dem Sport raucht.

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Bewegung tut gut

Geschrieben von Elita am 21. Dezember 2009
Abgelegt unter: Fitness

Wir freuen uns, dass uns Wolfgang Hoffmann einen Beitrag geschickt hat, den wir hier gerne veröffentlichen. Wolfgang Hoffman ist privater Trainer und Inhaber von “Spirit of health” in Meerbusch bei Düsseldorf. Sein Beitrag:

Bewegungsmangel hat Einfluss auf den Gehirnstoffwechsel 
“War man bisher davon ausgegangen, das Trägheit dazu führt das unsere Muskulatur immer schwächer wird und wir an Körpergewicht zulegen, so sehen führende Wissenschaftler heute noch ganz andere Probleme auf uns zukommen, die sie in Langzeitstudien nachweisen. Bekannt war bisher, dass Trägheit zu Arterienverkalkung, schmerzenden Rücken, brüchigen Knochen und Übergewicht führt. Der Grund dafür ist ein schlechter bzw. langsamer Stoffwechsel. Bewegungsmangel hat aber auch Einfluss auf den Gehirnstoffwechsel.

Unsere Gene wollen, dass wir uns bewegen
Der Neurowissenschaftler Fernando Gomez-Pinilla von der Univerty of California fand heraus das Übergewichtige Frauen und Männer ein 3-fach höheres Risiko haben an Gehirnschwund, Schüttelähmung, Demenzen und Depressionen zu erkranken. Immer mehr Experten gelangen zu denselben Ergebnissen. Unsere Gene wollen das wir uns Bewegen, das ist durch die Natur vorgegeben. Unsere Vorfahren, die Neandertaler liefen täglich bis zu 40 Kilometer. Wir dagegen laufen täglich höchstens 1,5 Kilometer.

Sport als therapeutische Maßnahme
Der kalifornische Hirnforscher Carl Cotman bestätigt, dass sich Sport zu einer der besten therapeutischen Maßnahmen entwickelt. Eine Stunde Joggen pro Woche wirkt so gut wie einhundert Milligramm Betablocker, fand Thomas Tölle Neurologe und Psychologe am Klinikum rechts der Isar heraus.

Für die Durchblutung im Hirn
Professor Wildor Hollmann von der Sporthochschule Köln hat erforscht. dass durch Ausdauertraining die Durchblutung in bestimmten Hirnregionen bis zu 30 % ansteigt. Dazu ließ er und seine Kollegen zwölf junge gesunde Männer auf dem Fahrradergometer strampeln. Bisher war man davon ausgegangen, Muskelarbeit könne im Oberstübchen schon aus biologischen Gründen nichts bewirken. Das war lange in den Lehrbüchern der Neurologie nachzulesen.

Schon die alten Chinesen wussten dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist wohnt. Die traditionelle chinesische Medizin findet heute immer mehr Anwendung, und die Ärzte empfehlen nicht umsonst mehr Bewegung. Meinen Kunden empfehle ich bei Stress und Blockaden immer eine Runde Bewegung für mindestens 30 Minuten an der frischen Luft. Es hat mir in meiner Studienzeit auch sehr geholfen.”

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