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Lindner im Gespräch

Geschrieben von Annette am 05. August 2011
Abgelegt unter: Besondere Wellnesshotels EU, Lifestyle, Lindner im Gespräch...

… Heute mit Herrn Tobias Hanemann, dieser junge dynamische Mitarbeiter ist Rooms Division Manager* im allseits beliebten Lindner Hotel & Spa Binshof vor den Toren von Speyer in Rheinland Pfalz.
Auch Ihm haben wir unser Fragen gestellt und nettes zu hören bekommen:

1. Was für einen Berufswunsch hatten Sie als Kind?
Ich wollte den gleichen Beruf wie mein Vater ausüber - er war Glaser / Fensterbauer

2. Wie entwickelte bzw. veränderte sich der Berufswunsch im Laufe der Jahre?
Während der Oberstufe 11-13 Klasse interessierte ich mich dann für ein naturwissenschaftliches Lehramt (Biologie) oder vielleicht doch ein Studium der kreativen Künste (Design) - da schwankte ich noch hin und her und wusste nicht so recht.

3. Und wie haben Sie Ihren Berufswunsch realisiert?
Nach dem Abitur und der Bundeswehr studierte ich was ganz anderes, nämlich BWL mit Fachrichtung Tourismuswirtschaft und Tourismusmarketing, da ich mir dachte in der beruflichen Richtig ließ sich mein Hobby (Reisen) und mit einem Beruf gut vereinen.

4. Wie kamen Sie zu Ihrem heutigen Arbeitsplatz?
Nach abgeschlossenem Studium der Touristik-Wirtschaft begann ich als Management Trainee im renommierteste Hotel der Umgebung meiner Heimatstadt: dem Lindner Hotel & Spa Binshof. Anschließend führte der Weg über den Vertrieb und das Marketing für Lindner in Köln wieder zurück nach Speyer in den Binshof und in die Operative in den Bereich Rooms Division (Housekeeping, Rezeption, Technik)

5. Was lieben Sie besonders an Ihrer aktuellen Arbeit?
Das jeder Tag anders ist und erst gar keine Art von ungeliebter Routine entsteht. Auch der direkte Kontakt zu Gästen und ein hohes Maß an Entscheidungsfreiheit sind wichtig für mich.

6. Haben Sie ein Vorbild - allgemein und/oder beruflich?
Nein, eigentlich nicht.

7. Geben Sie uns einen kleinen Einblick in Ihre Tätigkeit (Ablauf)?
Room Division Manager ist die Schnittstelle zwischen der Direktion und den operativen Abteilungen Rezeption, Housekeeping und Technik als Hauptabteilungsleiter. Controlling der Kostenbereiche Beherbergung, sowie Instandhaltung und Personalkosten. Also sehr abwechslungsreich, aber auch anspruchsvoll.

8. Welche lustige Anekdote aus Ihrem Berufs-Alltag können Sie uns erzählen?
Sehr spät am Abend kam ein Herr splitter-faser-nackt an die Rezeption, nur spärlich bedeckt mit einem kleinen Couchekissen, dass er sich in der Lobby “ausgeborgt” hatte. Seine Geschichte war:  er sei Schlafwandler und habe sich versehentlich ausgesperrt. Am nächsten Morgen rief jedoch eine Kollegin des Herrn bei der Rezeption an, und meinte sie benötige die Zimmernummer des besagten Herren, da er bei ihr im Zimmer etwas habe liegen lassen, was er sicher benötige. ;o)

9. Welches ist Ihr persönlicher Lieblingsplatz im Hotel?  Haben Sie ein Foto?
Das KlangLichtbad in der Solegrotte ist mein Lieblingsplatz - das “auf dem Wasser schweben” ist ein irres Gefühl und entspannt ungemein!

10. Über was können Sie sich in Ihrem Berufsalltag so richtig ärgern?
Zum einen Mitarbeiter / Kollegen, die aus reiner Faulheit nicht mitdenken, zum anderen Gäste oder Kunden, denen jegliche Spur von Sozialkompetenz fehlt, was sich in Ton und Verhalten unseren Mitarbeitern gegenüber äußert.

11. Und über was haben Sie sich in letzter Zeit „totgelacht“?
Das habe ich bei der Frage 8 bereits erzählt - das war wirklich zu komisch.

12. Mit was würden Sie am liebsten einen Hotelgast überraschen?
Es ist immer wieder schön, Gästen einen Aha-Effekt zu bieten. Dinge, mit denen man beim besten Willen nicht rechnet, ganz selbstverständlich aussehen zu lassen, das ist die hohe Kunst der Gästeverblüffung, zu der ich meine Mitarbeiter jeden Tag aufs neue ansporne.

* Rooms Division Manager/innen leiten verantwortlich in großen Hotels die gesamte Hauptabteilung Beherbergung mit den Unterabteilungen Empfang, Reservierung, Hausdamenabteilung und Haustechnik.

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Toskana-feeling mit Wellness

Geschrieben von Annette am 12. Februar 2009
Abgelegt unter: Besondere Wellnesshotels EU

Ich wollte in den Süden, am Liebsten in die Toskana und weg vom Schmuddelwetter. Aber es kam wie üblich anders: das Wetter in der als deutschen Toskana besungenen südlichen Pfalz spielte nicht mit. Stattdessen begleiteten Sturm und Regen meine Ankunft im Lindner Hotel & Spa Binshof vor den Toren Speyers. Ich hatte trotzdem Süden, Toskana und Kurzurlaub im Kopf und begann - nach dem freundlichen Check In - mit dem obligatorischen TOMATENSAFT! Zwar nicht im Flieger, dafür mit einem echten Los-lass-Gefühl.

Als Wellnessfan (finder) setze ich mich natürlich über widrige Wetterverhältnisse hinweg und nehme stattdessen die entspannte Atmosphäre und das besondere Ambiente dieses Lindner Hotels in mich auf. Große und kleine Amphoren, Terracotta-Böden, Säulen, Majolikas, immergrüne Pflanzen, Terrassen und lauschige Winkel bringen selbst bei diesem Wetter ein wenig Toskana-feeling rüber - im Sommer muss es ein Traum sein. Viele liebevolle Details wie alte Kachelöfen, antike Schränke, Kommoden und Bäder, bis hin zu Uhrenkästen, Türklinken und Vasen erinnern an die Sammelleidenschaft des Binshof Gründers Ende der 80er Jahre.
Schon damals gehörte Wellness und Beauty zum Gesamtkonzept und heute mit 5.200 qm ist daraus ein Wellness-Eldorado für Wellness-Enthusiasten geworden. Hier bleibt der Alltag wirklich draußen - auch meiner! Vorbei an der Lounge und dem Beratungs-Desk geht’s hinein zum Thermalbad mit Innen- und Außen-Becken, ein Brücklein führt hinüber zu Ruheräumen mit Ausblick, klassischer Sauna, Sanarium, Dampfbad, Rasul und vorbei am Tepidarium geht’s hinüber zum Hamam, der Blockbohlen-Sauna und der Ladies Sauna.
Die Solegrotte hatte man mir zur Entspannung nach der Autofahrt empfohlen. Langsam steige ich in das warme, salzhaltige Wasser - umgeben von farblichen Lichtspielen - und schon spüre ich den “Auftrieb”. Vorsichtig überlasse ich mich dem tragenden Nass, strecke mich und fühle mich ein wenig wie eine Luftmatratze. Dieser schwebende Zustand entspannt ungemein, aber Achtung: einschlafen sollte man besser nicht. Da ich bei der Anmeldung keine Behandlungen gebucht habe, habe ich nun leider das Nachsehn… alle Wellness-Feen sind ausgebucht, sogar der Hamam-Meister hat keinen Termin mehr frei. Als Wellness-Fan hätte ich es doch besser wissen müssen…
Macht nichts - ich genieße noch ein bisschen das Tepidarium, geh dann - in meinen Bademantel gehüllt - rüber ins Vital-Bistro und lasse mir einen gesunden Früchte-Drink und einen ebenso gesunden Wellness-Salat zusammenstellen. Einfach so dasitzen, träumen, tief durchatmen und sich bedienen lassen…
Ich werde in den nächsten Tagen bestimmt gerne an meinen Kurzurlaub in der “pfälzer Toskana” zurück denken.

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