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Nach Schnee-Wellness kommt Schnee-Fitness

Geschrieben von Claudia am 02. Februar 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Fitness

Gestern 10 Zentimeter Neuschnee im Westerwald, heute fast 30 Zentimeter. Und dabei stapeln sich die Schneeberge vor unserem Haus schon auf über 1,50 Meter Höhe. Große Eiszapfen hängen wie Damokles-Schwerter von der Dachrinne. Und auf dem Dach türmt sich der Schnee rund um den Schornstein zu bizarren Gebilden.

Mit ein bisschen Fantasie haben wir vor unserer Haustür eine alpine Schneelandschaft mit diversen Gipfeln in die Höhe geschippt. Die Bergspitzen gleichen teilweise eher dem Tafelberg, denn frau muss sie ja gelegentlich platt machen, damit noch mehr Schnee drauf passt. Und es schneit weiter und weiter und weiter …  Wohin nur mit der ganzen weißen Pracht?!

Um nicht völlig zu verzweifeln, habe ich heute beschlossen, dem Ganzen etwas Gutes abzugewinnen: Noch vor wenigen Tagen habe ich über das Winterschlaf-Syndrom geklagt und mir selbst Bewegung an der frischen Luft verordnet. Nuja, die habe ich jetzt. Ein, zwei Stunden täglich Fitness im Schnee, Tendenz steigend. Mit Besen, Schneeschaufel, Streusalz und verschiedenen Leibesübungen:

  • Da gibt es den “Schneeschaufel-Seiten-Schwung”, immer schön aus der Hüfte raus, um Neuschnee aufzunehmen, und als Konditions-Training.
  • Den “Schnee-Weitwurf” (nämlich auf die Bergspitzen hoch) zur Stärkung der Oberarm-Muskulatur - das wird vorwärts, rückwärts, und vor allem seitlich praktiziert.
  • Dann wäre da der “Besen-Drücker”, um den Schnee von der Eingangstreppe unter dem Geländer hindurch nach unten zu schieben - eine Geschicklichkeitsübung mit Schmackes, weil, es ist ja Eis unter dem Schnee dabei, und den Eiszapfen von oben muss man auch ausweichen …

Mir fallen bestimmt mit der Zeit noch mehr Übungen ein. Gerade denke ich über die richtige Technik für einen “Schneeschaufel-Hochsprung” nach - den brauche ich, wenn die Schneeberge noch weiter wachsen; ich bin ja nur 1,63 m groß.

Also werde ich mit der steigenden Herausforderung immer putzmunterer, quasi fit wie ein Turnschuh, habe ich beschlossen. Mein protestierender Rücken wird ignoriert; der bekommt nachts eine Wärmflasche. Ich mache jetzt Schnee-Fitness! Und freue mich über Tipps und Schnee-Fitness-Übungen von Mit-Schippern. 

PS: Es schneit weiter. Schneeschaufel und Besen stehen schon bereit …

PPS: Schade, dass ich zuhause keine Sauna habe - genügend Schnee zum “Abreiben” wäre da …für Wellness im Schnee

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Als würde man im Sitzen heimlich tanzen…

Geschrieben von Annette D. am 14. August 2009
Abgelegt unter: Gesundheit

Haben Sie auch manchmal Rückenschmerzen? Die Gründe für das Leiden sind einfach zu erklären: Wir sitzen jeden Tag stundenlang vor dem PC, sind verkrampft, angespannt und bewegen uns viel zu wenig. Habe gelesen, dass jeder dritte Mensch in Deutschland, Österreich und in der Schweiz davon ein Lied singen kann. Schlimmer noch: Rückenbeschwerden gelten inzwischen als häufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit! Deutschlandweit werden jährlich rund 600.000 Bandscheiben operiert.

Der bewegte Stuhl
Was tun? Der Wellnessfinder hat einen aktiv-dynamischen Stuhl entdeckt, der hilft vorzubeugen. Mi Shu heißt er und er schafft ein bewegtes Sitzvergnügen und es fast so, als ob man heimlich tanzen würde. Mit seiner beweglichen Sitzfläche unterstützt er eine aktive Aufrichtung des Beckens und der Wirbelsäule. Wer auf Mi Shu Platz nimmt, stellt erstaunt fest: Man sitzt ganz von selbst sehr aufrecht.

Verspannungen lösen sich
Und es spricht noch einiges dafür: Erstens finden die Sitzbeinhöcker guten und klaren Kontakt zu der Unterlage, die nicht weich gepolstert ist, sondern auf der ein festes Lederkissen liegt. Dabei werden Akupressurpunkte stimuliert, die die innerste autochthone Muskelschicht der Wirbelsäule aktivieren.
Zweitens wird durch das direkt unter der Sitzfläche platzierte Gelenk der Stuhl beweglich und das Sitzen lebendig: Mi Shu versetzt die Wirbelsäule in minimale Schwingungen, die wohltuend auf den Rücken wirken - bis hinein in tief gelegene Muskelschichten. So entstehen Rückenschmerzen erst gar nicht, und vorhandene Verspannungen können sich lösen.

Muss man doch mal ausprobieren, oder?

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