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Wellness im Web

Geschrieben von Elita am 18. April 2010
Abgelegt unter: Trends

Was machen Sie, bevor Sie einen Wellness-Urlaub buchen? Vielleicht suchen Sie bei dem Wellnessfinder nach passenden Angeboten. Tatsache: Immer mehr potentielle Kunden informieren sich vor ihrer Reise im Web. Doch welche Anbieter machen das Rennen? Dieser Frage geht das Zukunftsinstitut von Matthias Horx nach. Im aktuellen Zukunftsletter heißt es: „Touristische Dienstleister, die es in dieser Phase schaffen, alle Bedürfnisse nach Information und emotionaler Inspiration online zu bedienen, gehören zu den Gewinnern.

Your Website is your castle
Welche Online-Informationen braucht der Kunde, um eine Entscheidung zu treffen? Die Kunden wollen wissen, was sich genau hinter den Angeboten verbirgt. Innovative Angebote ziehen und der Service spielt eine entscheide Rolle. Und: „Um Gäste und Besucher online anzuziehen, muss den Kunden Content geboten werden, der attraktiv ist”, so das Zukunftsinstitut.
Machen wir doch :-) Der Wellnessfinder bietet den Besuchern auf der Website: Das Wellness ABC, Wellness Tipps, Hotel-Geschichten oder berichtet über Wellness-Regionen und, und, und…

Twitter , Facebook & Co.
Inzwischen gehören Social Media Plattformen wie XING, Facebook oder Twitter  immer mehr dazu und erleben einen exorbitanten Boom. Doch auch hier geht es nicht darum, „Inhalte zu verbreiten, sondern darum, als Unternehmen „persönlich” online in Erscheinung zu treten, heißt es im Zukunftsletter. „Wer nicht die Personalressourcen hat, um auf Facebook-Kommentare und Twitter-Meldungen zu reagieren, sollte dort höchstens den Firmennamen durch die Registrierung sichern, aber den Account nicht freischalten.

 Bestes Beispiel liefern die österreichischen CUBE-Hotels. Sie haben sich auf Outdoor-Aktivitäten und Geselligkeit spezialisiert und haben auf Facebook inzwischen über 1.000 Fans. Damit gehören sie zu der aktivsten Hotel-Seite im deutschsprachigen Raum.

Veränderungen überall: Interview mit Matthias Horx
Nicht nur in der Kommunikation und im Marketing erleben wir derzeit gewaltige Veränderungen. Viele Menschen sind verunsichert und haben Angst und haben das Vertrauen in die Zukunft verloren.
Vor einigen Tagen habe ich den Zukunftsforscher Matthias Horx zu seinem „Buch des Wandels” interviewt - siehe hier…

Der Zukunftsforscher vermittelt darin Erkenntnisse aus der Psychologie, Verhaltensökonomie und den Neurowissenschaften - ein Diskurs über den Wandel in all seinen Facetten: Von der Evolution, von Jägern und Sammlern, von Kulturen, die scheiterten, vom Untergang der Majas, von Ergebnissen der Glücksforschung und von Modellen, wie Gesellschaften Krisen überstehen. Matthias Horx jedenfalls schaut optimistisch in die Zukunft und das macht doch Mut, oder?

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Wellness-Trend: Werde Du selbst!

Geschrieben von Elita am 29. Juli 2009
Abgelegt unter: Trends

Zukunftsforscher können nicht die Zukunft voraussagen. Doch sie sammeln Daten und Fakten, orientieren sich an Megatrends, die mit speziellen Methoden untersucht werden. Der Megatrend Gesundheit spiegelt sich in dem Hype-Thema Wellness wieder. Doch der Zukunftsforscher Matthias Horx mahnte bereits 2004:„Heute ist alles mit dem Etikett Wellness versehen: von der mageren Fleischwurst bis zum Holzkohlebrikett. Und selbst das Bier Astra verunglimpfte 2005 den Wellness-Trend. (siehe Foto) Etwa zur gleichen Zeit veröffentlichte damals die Frauenzeitung „Freundin“ eine Umfrage und siehe da: 71 Prozent der Leserinnen entschieden, dass sie sich bei Wellness am besten entspannen können - aber nur 28 Prozent beim Sex und 23 Prozent beim Kochen. Wer hätte das gedacht?

Eigenverantwortung stärken
Wir wissen heute: Das gesellschaftliche Bedürfnis nach Wohlfühlfaktoren und Erholung vom Alltagsstress ist weiter aktuell. Die erholsame Massage hat nichts an Bedeutung verloren und der Wellness-Urlaub gehört schon fast zum Pflichtprogramm. Doch unsere Einstellung hat sich nicht nur durch die Gesundheitsreform verändert: Wir übernehmen mehr Verantwortung, sorgen mehr für uns selbst, um gesundheitlich fit zu bleiben. Matthias Horx prägte den Begriff „Selfness“ und meinte  “Wellbeing”  im erweiterten Sinn. Selfness ist gekennzeichnet durch folgende Eigenschaften, heißt es auf der Website des Zukunftsinstituts:

    Die Fähigkeit, sich gesund zu ernähren, Sport zu treiben, fit zu bleiben
    (Körperliche Kompetenz.)
  • Die Fähigkeit zur „Work-Life-Balance“ und zum positiven emotionalen Umgang mit der
    sozialen Umwelt, mit Partnerschaft, Beruf, Familie (Emotionale Lebens-Kompetenz).
  • Die Fähigkeit, selbstständige Entscheidungen in komplexen Lebenssituationen oder Krisen
    zu treffen. (biografische Wachstums-Kompetenz).
  • Die Fähigkeit, Lernen und bewussten Erfahrungsgewinn bis ins hohe Alter fortzusetzen
    (Reifungs-Kompetenz).

Kultur der Selbstkompetenz
Es geht also um Eigenverantwortung und den ausbalancierten Umgang mit sich selbst: Wir wollen Körper, Geist und Seele in Einklang bringen und unsere eigenen Bedürfnisse und Wünsche wollen mehr beachtet werden - also letztlich geht es um ein erfülltes Leben. Höchstes Ziel ist die Selbstverwirklichung. Aber mal ehrlich: Wie viel Selfness verträgt unser Alltag?

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