Geschrieben von Claudia am 05. März 2010
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Fitness
… genau gesagt, ein Bewegungsmuffel. Ich gebe es zu. Mein Motto: Sport ist Mord, und Schwitzen ist nur in der Sauna und beim Sonnenbad akzeptabel.
Bis dato bin ich damit ganz gut durchs Leben gekommen. Im Winter wurden die “Rettungsringe” ein bisschen größer, aber im Frühjahr gingen sie dann quasi automatisch wieder zurück.
Nur: Ich werde älter … Der Körperspeck fühlt sich bei mir von Jahr zu Jahr sichtlich wohler. Und ich sitze den lieben langen Tag am Schreibtisch, beim Telefonieren oder am PC. So langsam muss ich wohl meinen inneren Schweinehund in den Ruhestand schicken. Und etwas unternehmen.
Theoretisch weiß ich alles: Wenig Fett, kein Zucker, mäßige Portionen, abends vor dem Fernseher nicht mehr Naschen, und vor allem, regelmäßige Bewegung. Nur mit der Praxis - und der dazugehörigen Selbstdisziplin - hapert das gewaltig.
Inzwischen habe ich mir sogar überlegt, mit professioneller Hilfe anzufangen - von wegen Zwang zur Selbstmotivation, weil da ja noch jemand ist, vor dem ich mich ungern blamieren täte. Fitness-Studios sind nicht so mein Ding - ich habe schon den lieben langen Tag Geräte um mich herum.
Neulich war ich “zufällig” im Schwimmbad; ich musste eine längere Wartezeit überbrücken und dachte mir, ich könnte meinem Rücken ja mal etwas Gutes tun und eine Runde schwimmen. Anschließend war ich ein bisschen steif, aber mein Rücken war mir außerordentlich dankbar, und - interessant - ich habe mich pudelwohl gefühlt, frisch, munter, voller Energie. Mmh. Ist doch was dran am sportlichen Ausgleich?
Also, ich muss definitiv etwas tun! Liebe Mit-Blogger, motiviert mich bitte! Gerne mit Euren eigenen Erfahrungen.
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Geschrieben von Claudia am 26. Februar 2010
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Oma's Wellness Tipps
Die Fastenzeit hat begonnen. Eine Menge Mitmenschen verzichtet bis Ostern auf irgend etwas, oft Symbolisches, und manche nutzen diese Zeit für eine Diät.
Früher ging es bei der Fastenzeit um etwas ganz und gar nicht Freiwilliges: Die Vorratskammern waren nach dem Winter quasi leer, Garten und Natur gaben noch nichts bzw. nicht viel her, und da hieß es eben “den Gürtel enger schnallen”.
Heute ist es eher so, dass wir den Winter über schlichtweg zu gut und zu viel genossen sowie zu viel gefaulenzt haben. Zu viel Fett, zu wenige Vitamine und zu wenig Bewegung an der frischen Luft haben ihre Folgen. Seien das ein paar Pfunde zuviel auf den Rippen, eine regelrechte Übersäuerung, oder einfach nur Trägheit von Mensch und Darm. Die Vorratskammern sind in unseren Zeiten ja nie leer, und so schleppen wir uns vom Winterschlaf allmählich rüber in die Frühjahrs-Müdigkeit.
Oma würde über uns Alle den Kopf schütteln und ihre Frühjahrs-Kur planen. Sie ging raus in die freie Natur, sobald die ersten Kräutlein ihre zarten Köpfchen in die mildere Luft streckten. Und sie sammelte einige der ersten grünen Triebe für ihre grüne Frühjahrs-Suppe, die aus 8 Kräutern bestand (eines davon war Brennessel, das weiß ich noch). Damit kamen die ersten Vitamine auf den Tisch, und wir wurden quasi “von innen durchgeputzt”.
Auch wenn ich mir das Rezept für Oma’s Suppe nicht merken konnte, kommen bei mir im Frühjahr viele frische Kräuter auf den Tisch - und zwar in den Salat. Ganz zarte Blätter und Blüten von Löwenzahn, Brennessel, Gundelrebe, Giersch, Gänseblümchen & Co. werden täglich im Garten geholt und über den bereits mit der Salatsoße vermischten Kopfsalat gestreut. Das sieht toll aus und ist richtig gesund, auch wenn man sich mit einigen Kräuter-Aromen erst mal anfreunden muss.
Einen Frühjahrsputz von Innen mache ich (nuja, fast) jedes Jahr, und kann diese Tradition zur Nachahmung nur wärmstens empfehlen. Bei mir ist es meist eine Tee-Kur zur Entschlackung und Entgiftung. Dabei trinke ich etwa einen Monat lang (oder eben die ganze Fastenzeit hindurch) täglich einen Liter Kräutertee, z. B. Brennessel, Ackerschachtelhalm oder Beifuß. Das spült ordentlich durch.
Sehr gut wirkt auch die traditionelle Ölziehkur, von der ich durch Mama erfahren habe: Dafür hole ich mir kaltgepresstes Sonnenblumenöl, am Besten in Bio-Qualität. Morgens vor dem Frühstück nehme ich einen Schluck in den Mund und ziehe diesen durch die Zähne, spüle damit den Mundraum, kaue bis zu 10 Minuten regelrecht darauf herum. Das herausgespuckte Öl ist jetzt nicht mehr goldgelb und dickflüssig, sondern weiß und schaumig. Es enthält eben die Giftstoffe, die es gerade über die Mundschleimhaut dem Körper entzogen hat. Daher soll es auch ausgespuckt und nicht versehentlich geschlucket werden - sonst bleibt das Gift ja im Körper.
Die Ölziehkur (oder einfach nur “Ölziehen”) macht man bis zu zweimal jährlich für je ca. 4 Wochen. Sie kommt übrigens aus Russland, wo sie wohl schon seit Jahrhunderten praktiziert wird. Sie soll neben dem Entgiften auch Zähne und Zahnfleisch kräftigen, bei Allergien, Kopfschmerzen und Gelenkbeschwerden helfen, und das Immunsysten stärken - also eine Frühjahrskur für den ganzen Körper.
Probieren Sie es aus!
PS: Entgiften kann Spaß machen, wenn man sich richtig motiviert! Beginnen Sie Ihren Körper-Frühjahrsputz z. B. hier mit einem entsprechenden Wellness-Kurzurlaub.
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Geschrieben von Claudia am 13. Februar 2010
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Heuschnupfen in Aktion
Eigentlich ist der Februar ein idealer Wellness-Monat: Es ist noch kalt und ungemütlich draußen. Frühestens Ende des Monats kämpfen sich die ersten Blütenknospen unter dem Schnee hervor - was wir zunächst aufgrund der noch niedrigen Temperaturen erst einmal von Drinnen aus genießen, bevor wir unserem Bewegungstrieb nachgeben und die ersten frühen Frühlings-Spaziergänge wagen. Zum Beispiel hier.
Leider wird mein Wellness-Feeling alljährlich um diese Zeit jäh getrübt, sobald sich die ersten Knospen öffnen: Hasel, Erle und Birke erinnern sich nacheinander an ihren Fortpflanzungstrieb und produzieren jede Menge wohlduftenden Blütenstaub, den der Wind fleißig in alle Richtungen trägt. Auch in mein armes Näschen – und mit triefender Nase, tränenden Augen und Akkord-Niesen ist mir schlichtweg nicht mehr nach Wellness zumute. Zumal starke Düfte jeglicher Art mein Leiden nur noch schlimmer machen. Dabei liebe ich diese Jahreszeit und wäre gerne viel öfter draußen, um „live“ mitzuerleben, wie sich die Natur entwickelt.
Wie ich das in meiner Jugend überstanden habe? Nun, problemlos – ich habe erst seit einigen Jahren mit dem Heuschnupfen zu kämpfen. Wenn ich so recht überlege, war diese Art von Allergien in meiner Kindheit generell kein Thema. Mein kleiner Bruder fing irgendwann damit an, und sein Kinderarzt half ihm mit einer Eigenblut-Therapie. Aber sonst kannte ich niemanden, der auf Pollen allergisch reagierte. Wir waren zu jeder Jahreszeit draußen, ob zur Frühlingsblüte oder zur Heuernte, und haben die Düfte der Natur um uns herum genossen. Von daher fällt mir auch kein guter Rat von Oma kontra Heuschnupfen ein. Nur einer von Mama: Nase spülen – mit Salzwasser. Das hilft auch tatsächlich - zumindest vorübergehend.
Also habe ich meine eigene Wellness-Strategie gegen Heuschnupfen entwickelt: Ja, ich spüle mehrfach täglich die Nase – oder brühe mir ein schönes Gesichts-Dampfbad auf (z. B. mit Meersalz) - um die Schleimhäute zu befeuchten. Abends gönne ich mir eine heiße Dusche und wasche genüsslich die Haare, um Pollenfrei schlafen gehen zu können. Im Januar beginne ich mit einer eigenen Form der „Desensibilisierung“: Täglich ein Teelöffel (heimischer) Frühtracht-Honig vom Imker. Lecker, und enthält alle bösen Pollen, auf die mein Näschen reagiert. Einmal pro Woche bekommen meine Schleimhäute eine Extra-Portion Wellness: Nämlich im Dampfbad meiner Stamm-Saunalandschaft. Und so halte ich tapfer wochenlang durch, bis mich irgendwann die wunde Nase doch noch in die Apotheke treibt.
Wie ist Ihre Erfahrung mit dem Thema Heuschnupfen – haben Sie auch Ihre eigene Wellness-Strategie entwickelt? Dann bin ich neugierig darauf, von Ihnen zu lesen!
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Geschrieben von Claudia am 06. Februar 2010
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Alle Welt wartet auf die große Grippe-Welle und schimpft über Erkältungs-Wetter. Rennt zum Hausarzt oder in die Apotheke, meldet sich für Schutz-Impfungen an und deckt sich mit den einschlägigen Arzneimitteln ein. Und ich – ich setze bei den ersten Anzeichen einer Erkältung zuerst mal Teewasser auf, hole das Glas Honig und die Teekanne raus, gehe rüber zum Tee-Regal und suche die Dose mit dem passenden Kräutlein. Ja, und dabei bin ich ins Grübeln gekommen. Und habe mich daran erinnert, wie das Thema Erkältung früher bei uns zuhause ablief.
Bei Oma war der Gang in die Apotheke noch etwas „Besonderes“, und Arzt-Termine eine „Ausnahme“. Bei Mutter kam das Thema erst auf den Tisch, wenn nichts Anderes half – und vorher wurde das kränkelnde Familienmitglied einer Hausmittel-Kur unterzogen:
- Das Kind hat Schnupfen? Auf geht’s, an den Küchentisch gesetzt, Schüssel vor die Nase, Handtuch über den Kopf - Kamillendampfbad. Schön einatmen, und das Handtuch nicht ständig hochheben! Das Ganze ist übrigens gleichzeitig gut für die Gesichtshaut – öffnet die Poren, durchfeuchtet, lässt Entzündungen abklingen …
- Halsschmerzen? Da wurde uns eine große Tasse heiße Milch mit Honig verabreicht. Und es musste ordentlich gegurgelt werden, „damit sich der Schleim löst“ – mit lauwarmem Salbei-Tee oder Salzwasser. Brrrr.
Ach ja: Die lieben Schmalz- oder Ölwickel! So heiß wie möglich aufgelegt, und den dicken Schal drum herum nicht vergessen - schön einmummeln, und die Wärme hat wirklich geholfen.
- Kind, Du hustest ja! Das war der leckerste Teil – Fenchelhonig schlucken. Und irgendwelche Pastillen lutschen, die nach Anis schmeckten. Gewöhnungsbedürftig war die Variante Zwiebelhonig …
- Richtige Erkältung? Jetzt lief das volle Programm an! Punkt 1-3 sowieso. Plus Heiße Zitrone und literweise mit Honig gesüßter Kräuter-Tee, „damit Du ordentlich ins Schwitzen kommst“. Täglich ein schönes heißes Bad, das nach Nadelhölzern und Menthol duftete – und die Nase frei machte. Und anschließend ging es ins Bett zum Aus-Schwitzen.
Es ging viel ins Bett in der Erkältungs-Zeit - ausruhen, auskurieren. „Nicht lesen, Kind – schlafen!“ Und kontrolliert wurde das dann auch noch …
Zeit … Das ist das Stichwort. In meiner Kindheit nahm man sich Zeit zum Auskurieren. Zeit für „das volle Programm“. Zeit für seine Gesundheit. Und ist „sich Zeit nehmen“ nicht auch Teil des Wellness-Gedankens? Zeit zum Beispiel für ”moderne” Medical Wellness? http://www.wellness-finder.com/specials/wellness-sonderthemen/medical-wellness.html
Aber wer macht das heute noch? Da ist „mal schnell in die Apotheke gehen“ einfacher und passt besser zum Lebens-Stil. Schade eigentlich. Allein schon wegen der Nebenwirkungen. Denn wie sagte das meine Oma so schön? „Eine Erkältung auszukurieren dauert mit Medikamenten 2 Wochen – und ohne 14 Tage.“
PS.: Alle Tipps und Rezepturen beruhen auf traditionellen Überlieferungen und Erfahrungswerten, und sind nur bei leichten Gesundheitsstörungen anzuwenden. Über Risiken und Nebenwirkungen sowie mögliche allergische Reaktionen sprechen Sie bitte mit Ihrem Apotheker, und bei ernsthaften Erkrankungen suchen Sie bitte Ihren Hausarzt auf!
PPS.: Und okay, ich gebe es zu – auch eine Hobby-Kräuterhexe geht gelegentlich in die Apotheke. Meistens dann, wenn ihr „das volle Programm“ zeitlich zu viel wird …
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Geschrieben von Claudia am 02. Februar 2010
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Gestern 10 Zentimeter Neuschnee im Westerwald, heute fast 30 Zentimeter. Und dabei stapeln sich die Schneeberge vor unserem Haus schon auf über 1,50 Meter Höhe. Große Eiszapfen hängen wie Damokles-Schwerter von der Dachrinne. Und auf dem Dach türmt sich der Schnee rund um den Schornstein zu bizarren Gebilden.
Mit ein bisschen Fantasie haben wir vor unserer Haustür eine alpine Schneelandschaft mit diversen Gipfeln in die Höhe geschippt. Die Bergspitzen gleichen teilweise eher dem Tafelberg, denn frau muss sie ja gelegentlich platt machen, damit noch mehr Schnee drauf passt. Und es schneit weiter und weiter und weiter … Wohin nur mit der ganzen weißen Pracht?!
Um nicht völlig zu verzweifeln, habe ich heute beschlossen, dem Ganzen etwas Gutes abzugewinnen: Noch vor wenigen Tagen habe ich über das Winterschlaf-Syndrom geklagt und mir selbst Bewegung an der frischen Luft verordnet. Nuja, die habe ich jetzt. Ein, zwei Stunden täglich Fitness im Schnee, Tendenz steigend. Mit Besen, Schneeschaufel, Streusalz und verschiedenen Leibesübungen:
- Da gibt es den “Schneeschaufel-Seiten-Schwung”, immer schön aus der Hüfte raus, um Neuschnee aufzunehmen, und als Konditions-Training.
- Den “Schnee-Weitwurf” (nämlich auf die Bergspitzen hoch) zur Stärkung der Oberarm-Muskulatur - das wird vorwärts, rückwärts, und vor allem seitlich praktiziert.
- Dann wäre da der “Besen-Drücker”, um den Schnee von der Eingangstreppe unter dem Geländer hindurch nach unten zu schieben - eine Geschicklichkeitsübung mit Schmackes, weil, es ist ja Eis unter dem Schnee dabei, und den Eiszapfen von oben muss man auch ausweichen …
Mir fallen bestimmt mit der Zeit noch mehr Übungen ein. Gerade denke ich über die richtige Technik für einen “Schneeschaufel-Hochsprung” nach - den brauche ich, wenn die Schneeberge noch weiter wachsen; ich bin ja nur 1,63 m groß.
Also werde ich mit der steigenden Herausforderung immer putzmunterer, quasi fit wie ein Turnschuh, habe ich beschlossen. Mein protestierender Rücken wird ignoriert; der bekommt nachts eine Wärmflasche. Ich mache jetzt Schnee-Fitness! Und freue mich über Tipps und Schnee-Fitness-Übungen von Mit-Schippern.
PS: Es schneit weiter. Schneeschaufel und Besen stehen schon bereit …
PPS: Schade, dass ich zuhause keine Sauna habe - genügend Schnee zum “Abreiben” wäre da …für Wellness im Schnee
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Geschrieben von Claudia am 30. Dezember 2009
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Oma's Wellness Tipps
Die Nacht der Nächte – die größte Party des Jahres – ist nur noch wenige Tage entfernt. Alle Welt freut sich auf Schaumwein diverser Qualitätsstufen, der spätestens um Mitternacht in beachtlichen Mengen konsumiert wird. Und vorher muss natürlich noch dem Anlass entsprechend gespeist werden – gerne mit der zur Speisenfolge passenden Getränkeauswahl. Ja, und dann wird Feuerwerk geguckt, laut geknallt, gefeiert, gebechert und getanzt bis in die Puppen!
An die Nebenwirkungen, die sich ja erst am Neujahrsmorgen zeigen, denkt vorher niemand so gerne. Stechende Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Übelkeit … Dabei kann man ganz gut vorsorgen – und ein paar passende Mittelchen parat halten.
Oma hätte mich mit den Worten verabschiedet: „Kind, trink‘ nicht so viel!“ Und am nächsten Morgen demonstrativ kopfschüttelnd nicht das geringste Mitleid gezeigt. Mir bestenfalls einen bitteren Tee verpasst, und den Rat: „Trink‘ viel Wasser und iss‘ Brot oder Kartoffeln, das gleicht den Alkohol aus.“ Den Katzenjammer, der sich den Rest des Tages breitmacht, kann aber auch dieser gute Rat nicht vertreiben.
Das einzig richtige Mittel, den Nebenwirkungen vorzubeugen, ist nun einmal tatsächlich: Nichts übertreiben, und Alkohol in Maßen genießen! Als Faustregel gilt: Zu jedem Glas Wein gehört auch ein Glas Wasser. Und: Immer wieder ein Stück Brot essen, wie bei einer Weinprobe.
Sollten trotzdem Nebenwirkungen auftreten: Oma’s obigen Rat befolgen. Wer kann, Bittertee trinken. Gegen Übelkeit kann der gute alte Melissengeist helfen. Gegen Kopfschmerzen gibt es Dragees mit Weidenrinden-Extrakt (die enthalten natürliches Aspirin), und die altbekannten Alka Seltzer-Brausetabletten. Und vor allem: Ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft (Sauerstoff muss sein), Ruhe und Schlaf – der Neujahrs-Tag ist nicht umsonst ein gesetzlicher Feiertag …
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