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Glückskiller entdecken und ausschalten

Geschrieben von Wolff am 26. März 2009
Abgelegt unter: Gast-Blogger, Glück

Wie wir in den vorangegangen Artikeln gesehen haben, sind wir selbst die Quelle des Glücks. Wir können aber genau so die Quelle unseres Unglücks sein. Auch um diese Seite sollten wir wissen, damit wir die Dinge vermeiden können, die eher unglücklich machen.

Die größten Unglücksquellen sind selten äußere Umstände wie Krankheit oder Unglücke, sondern unsere falschen Glücksvorstellungen:

Wir neigen dazu, uns ständig mit anderen zu vergleichen. Leider haben wir dabei eine fatale Blickrichtung: wir vergleichen uns mit denen, die mehr haben: das größere Haus, das bessere Auto, die längere Reise. Und was passiert dabei? Richtig: schlagartig geht es uns schlechter. Wir fühlen uns benachteiligt, zurückgesetzt, ausgegrenzt.

Das ganze kann man aber auch einfach umdrehen. Wir leben in einer Gesellschaft, die erheblich mehr hat als die allermeisten Menschen auf der Welt. Wenn wir also den Vergleich in die andere Richtung machen, werden wir augenblicklich zufriedener. Was bedeutet dann schon die Nackenverspannung gegen eine schwere Krankheit, das nicht ganz so perfekte Essen gegen Hunger, der nicht ganz richtig temperierte Wein gegen Wasser.

Machen Sie auch nicht den Fehler, das was sie jetzt tun, mit dem zu vergleichen, was früher war. „Das Schwimmbad im XY-Hotel war aber schöner“, „Gestern Abend hatten wir aber im Restaurant einen besseren Platz“, „Unsere Suite im letzten Jahr hatte den besseren Ausblick“. Schwupp, schon geht es Ihnen wieder schlechter. Hüten Sie sich also vor diesen Vergleichen und genießen Sie besser, was jetzt gerade ist.

Ein weiterer Glückskiller ist die falsche Erwartung, dass Glück von außen kommen müsste. Das kann nur in Frustration enden. Denn erstens sind nicht die andern für unser Glück zuständig, sondern wir selbst. Und zweitens können Sie darauf wetten, dass die Erwartungen nicht eintreffen.

Auch diese Erwartungshaltung können Sie umdrehen: Tun Sie mehr für andere. Überraschen Sie Ihre Umwelt mit Gesten und Handlungen, die nicht erwartet wurden. Sie werden damit anderen eine Freude machen und sich selbst reich beschenken. Wenn Sie anderen helfen, werden Sie von Glück durchströmt. Probieren Sie es aus!

Einer der größten Glückskiller ist Stress. Ausgelöst wird er meistens von anderen falschen Glücksvorstellungen. Wenn ich erwarte, dass viel Geld mich glücklich macht, werde ich versuchen, viel Geld zu verdienen. Das geht meistens nur mit harter Arbeit. Folglich werde ich sehr viel und lange arbeiten. Ich gönne mir keine vernünftigen Pausen, schlafe zu wenig. Jetzt wird hart gearbeitet, damit ich es in Zukunft einmal besser habe.

Ein fataler Irrtum. Meistens passiert genau das umgekehrte: die freudlos verbrachte Lebenszeit ist unwiederbringlich verloren. Wenn ich Pech habe, ruiniere ich meine Gesundheit, vernachlässige meinen Partner und die Familie, verliere Freunde.

Hüten Sie sich daher vor zu viel Stress. Etwas Stress ist sicher leicht zu verkraften, wenn wir uns regelmäßig Phasen der Erholung gönnen. Wenn der Stress aber zu sehr zunimmt, wird unser Akku nicht mehr richtig geladen und geht immer mehr in die Knie. Am Ende steht Burnout, oft verbunden mit einer schweren Depression.

Ein Wellness-Aufenthalt kann dazu dienen, die Batterien wieder voll aufzuladen. Aber vor allem, um darüber zu reflektieren, wie wir unseren Alltag nutzen können, um Stress zu vermeiden oder mindestens zu reduzieren. Wellness als Sprungbrett zu mehr Glück im Alltag. Mehr dazu erfahren Sie morgen.

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Wahres Glück kommt von innen

Geschrieben von Wolff am 25. März 2009
Abgelegt unter: Gast-Blogger, Glück

Fassen wir noch einmal kurz zusammen, was wir bisher über das Glück erfahren haben:

  • Die Glücksgefühle entstehen in unserem Gehirn und werden durch Neurotransmitter – sogenannte Glückshormone – ausgelöst.
  • Das Ausschütten der Glückshormone kann durch unterschiedlichste Vorgänge ausgelöst werden, z.B. durch körperliche Aktivität aber auch durch reine Vorstellungen.
  • Damit der Körper genügend Glückshormone bereitstellen kann, ist eine gesunde Ernährung, ausreichender Schlaf und genügend Licht, möglichst in freier Natur notwendig.
  • Wellness – richtig angewendet – unterstützt all diese Prozesse und ist damit eine große Glücksquelle.
  • Um das Glück zu fördern und zu vermehren, bedarf es zweierlei: erstens die Glück mindernden Aktionen und Haltungen reduzieren, zweitens die Glück bringenden Aktionen und Haltungen fördern und vermehren.

Einer der größten Irrtümer über Glück ist die Vorstellung, Glück käme von außen. Wie die Irren versuchen wir daher, möglichst viel Geld zu verdienen und möglichst viele Reichtümer anzuhäufen. Wer in ferne Länder gereist ist, wird sicherlich die Erfahrung gemacht haben, dass dort die Menschen oft viel glücklicher sind als hierzulande, obwohl sie nur einen Bruchteil unseres Wohlstandes haben.

Glücksforscher haben herausgefunden, dass jenseits einer Grundversorgung – genug zu essen, ein Dach über dem Kopf – Geld nur noch sehr wenig zum Glück beiträgt. Vielmehr sind es andere Faktoren, die unser Glück fördern:

  • Freiheit und Autonomie. Das Gefühl, frei handeln zu können, den eigenen Wünschen und Bedürfnissen nachzugehen.
  • Die Verbundenheit mit anderen Menschen. Eine funktionierende Familie und wahrscheinlich noch wichtiger: ein paar gute Freunde.
  • Unsere innere Einstellung zu all den Dingen ist der ganz entscheidende Faktor. Unsere Haltung bestimmt, wie wir äußere Ereignisse wahrnehmen und beurteilen. Unsere Haltung bestimmt, was wir unternehmen und was wir unterlassen. Unsere Haltung bestimmt, ob wir uns vorwiegend als glücklicher Mensch sehen, der sein Leben selbst in die Hand nimmt, oder ob wir uns eher als unglückliches Opfer betrachten.

Wenn wir dessen bewusst sind, dass wir selbst die Quelle unseres Glücks sind, dann machen wir uns unabhängig von äußeren Dingen, können diese aber wunderbar nutzen, um unserer Aktivitäten zu fördern und unsere Haltungen zu schulen.

Von alters her wird in vielen Kulturen die Achtsamkeit gelobt. Wenn wir achtsam sind, nehmen wir viel mehr um uns herum wahr. Wir entdecken das Schöne. Wellness-Einrichtungen sind meistens so eingerichtet, dass sie das Schöne fördern. Schauen Sie mal genau hin.

Ein wirklungsvoller Schlüssel zum Glück ist Dankbarkeit. Wir haben wahrlich allen Grund dankbar zu sein, vergessen es aber oft im Alltag. Wir leben seit Jahrzehnten in Frieden. Wir haben eine funktionierende Demokratie. Jeder hat genug zu essen. Wir haben jederzeit frisches Wasser. Alles Dinge, um die uns Milliarden Menschen beneiden. Wenn wir wieder lernen, die Dinge nicht einfach als gegeben hinzunehmen, sondern zu schätzen, geht es uns sofort besser.

Richten Sie bei Ihrem nächsten Wellness-Urlaub mal Ihren Fokus auf diese Dinge: Was entdecken Sie durch Achtsamkeit an Schönem, an Positivem? Wofür sind Sie dankbar? Sie werden erleben, wie Sie Ihre Zeit noch mehr genießen und intensivieren.

Eins ist noch wichtig: Hüten Sie sich vor Glückskillern: Wie sie diese entdecken und ausschalten, erfahren Sie morgen.

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