Geschrieben von Claudia am 26. Februar 2010
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Oma's Wellness Tipps
Die Fastenzeit hat begonnen. Eine Menge Mitmenschen verzichtet bis Ostern auf irgend etwas, oft Symbolisches, und manche nutzen diese Zeit für eine Diät.
Früher ging es bei der Fastenzeit um etwas ganz und gar nicht Freiwilliges: Die Vorratskammern waren nach dem Winter quasi leer, Garten und Natur gaben noch nichts bzw. nicht viel her, und da hieß es eben “den Gürtel enger schnallen”.
Heute ist es eher so, dass wir den Winter über schlichtweg zu gut und zu viel genossen sowie zu viel gefaulenzt haben. Zu viel Fett, zu wenige Vitamine und zu wenig Bewegung an der frischen Luft haben ihre Folgen. Seien das ein paar Pfunde zuviel auf den Rippen, eine regelrechte Übersäuerung, oder einfach nur Trägheit von Mensch und Darm. Die Vorratskammern sind in unseren Zeiten ja nie leer, und so schleppen wir uns vom Winterschlaf allmählich rüber in die Frühjahrs-Müdigkeit.
Oma würde über uns Alle den Kopf schütteln und ihre Frühjahrs-Kur planen. Sie ging raus in die freie Natur, sobald die ersten Kräutlein ihre zarten Köpfchen in die mildere Luft streckten. Und sie sammelte einige der ersten grünen Triebe für ihre grüne Frühjahrs-Suppe, die aus 8 Kräutern bestand (eines davon war Brennessel, das weiß ich noch). Damit kamen die ersten Vitamine auf den Tisch, und wir wurden quasi “von innen durchgeputzt”.
Auch wenn ich mir das Rezept für Oma’s Suppe nicht merken konnte, kommen bei mir im Frühjahr viele frische Kräuter auf den Tisch - und zwar in den Salat. Ganz zarte Blätter und Blüten von Löwenzahn, Brennessel, Gundelrebe, Giersch, Gänseblümchen & Co. werden täglich im Garten geholt und über den bereits mit der Salatsoße vermischten Kopfsalat gestreut. Das sieht toll aus und ist richtig gesund, auch wenn man sich mit einigen Kräuter-Aromen erst mal anfreunden muss.
Einen Frühjahrsputz von Innen mache ich (nuja, fast) jedes Jahr, und kann diese Tradition zur Nachahmung nur wärmstens empfehlen. Bei mir ist es meist eine Tee-Kur zur Entschlackung und Entgiftung. Dabei trinke ich etwa einen Monat lang (oder eben die ganze Fastenzeit hindurch) täglich einen Liter Kräutertee, z. B. Brennessel, Ackerschachtelhalm oder Beifuß. Das spült ordentlich durch.
Sehr gut wirkt auch die traditionelle Ölziehkur, von der ich durch Mama erfahren habe: Dafür hole ich mir kaltgepresstes Sonnenblumenöl, am Besten in Bio-Qualität. Morgens vor dem Frühstück nehme ich einen Schluck in den Mund und ziehe diesen durch die Zähne, spüle damit den Mundraum, kaue bis zu 10 Minuten regelrecht darauf herum. Das herausgespuckte Öl ist jetzt nicht mehr goldgelb und dickflüssig, sondern weiß und schaumig. Es enthält eben die Giftstoffe, die es gerade über die Mundschleimhaut dem Körper entzogen hat. Daher soll es auch ausgespuckt und nicht versehentlich geschlucket werden - sonst bleibt das Gift ja im Körper.
Die Ölziehkur (oder einfach nur “Ölziehen”) macht man bis zu zweimal jährlich für je ca. 4 Wochen. Sie kommt übrigens aus Russland, wo sie wohl schon seit Jahrhunderten praktiziert wird. Sie soll neben dem Entgiften auch Zähne und Zahnfleisch kräftigen, bei Allergien, Kopfschmerzen und Gelenkbeschwerden helfen, und das Immunsysten stärken - also eine Frühjahrskur für den ganzen Körper.
Probieren Sie es aus!
PS: Entgiften kann Spaß machen, wenn man sich richtig motiviert! Beginnen Sie Ihren Körper-Frühjahrsputz z. B. hier mit einem entsprechenden Wellness-Kurzurlaub.
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Geschrieben von Claudia am 13. Februar 2010
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Heuschnupfen in Aktion
Eigentlich ist der Februar ein idealer Wellness-Monat: Es ist noch kalt und ungemütlich draußen. Frühestens Ende des Monats kämpfen sich die ersten Blütenknospen unter dem Schnee hervor - was wir zunächst aufgrund der noch niedrigen Temperaturen erst einmal von Drinnen aus genießen, bevor wir unserem Bewegungstrieb nachgeben und die ersten frühen Frühlings-Spaziergänge wagen. Zum Beispiel hier.
Leider wird mein Wellness-Feeling alljährlich um diese Zeit jäh getrübt, sobald sich die ersten Knospen öffnen: Hasel, Erle und Birke erinnern sich nacheinander an ihren Fortpflanzungstrieb und produzieren jede Menge wohlduftenden Blütenstaub, den der Wind fleißig in alle Richtungen trägt. Auch in mein armes Näschen – und mit triefender Nase, tränenden Augen und Akkord-Niesen ist mir schlichtweg nicht mehr nach Wellness zumute. Zumal starke Düfte jeglicher Art mein Leiden nur noch schlimmer machen. Dabei liebe ich diese Jahreszeit und wäre gerne viel öfter draußen, um „live“ mitzuerleben, wie sich die Natur entwickelt.
Wie ich das in meiner Jugend überstanden habe? Nun, problemlos – ich habe erst seit einigen Jahren mit dem Heuschnupfen zu kämpfen. Wenn ich so recht überlege, war diese Art von Allergien in meiner Kindheit generell kein Thema. Mein kleiner Bruder fing irgendwann damit an, und sein Kinderarzt half ihm mit einer Eigenblut-Therapie. Aber sonst kannte ich niemanden, der auf Pollen allergisch reagierte. Wir waren zu jeder Jahreszeit draußen, ob zur Frühlingsblüte oder zur Heuernte, und haben die Düfte der Natur um uns herum genossen. Von daher fällt mir auch kein guter Rat von Oma kontra Heuschnupfen ein. Nur einer von Mama: Nase spülen – mit Salzwasser. Das hilft auch tatsächlich - zumindest vorübergehend.
Also habe ich meine eigene Wellness-Strategie gegen Heuschnupfen entwickelt: Ja, ich spüle mehrfach täglich die Nase – oder brühe mir ein schönes Gesichts-Dampfbad auf (z. B. mit Meersalz) - um die Schleimhäute zu befeuchten. Abends gönne ich mir eine heiße Dusche und wasche genüsslich die Haare, um Pollenfrei schlafen gehen zu können. Im Januar beginne ich mit einer eigenen Form der „Desensibilisierung“: Täglich ein Teelöffel (heimischer) Frühtracht-Honig vom Imker. Lecker, und enthält alle bösen Pollen, auf die mein Näschen reagiert. Einmal pro Woche bekommen meine Schleimhäute eine Extra-Portion Wellness: Nämlich im Dampfbad meiner Stamm-Saunalandschaft. Und so halte ich tapfer wochenlang durch, bis mich irgendwann die wunde Nase doch noch in die Apotheke treibt.
Wie ist Ihre Erfahrung mit dem Thema Heuschnupfen – haben Sie auch Ihre eigene Wellness-Strategie entwickelt? Dann bin ich neugierig darauf, von Ihnen zu lesen!
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Geschrieben von Claudia am 06. Februar 2010
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Alle Welt wartet auf die große Grippe-Welle und schimpft über Erkältungs-Wetter. Rennt zum Hausarzt oder in die Apotheke, meldet sich für Schutz-Impfungen an und deckt sich mit den einschlägigen Arzneimitteln ein. Und ich – ich setze bei den ersten Anzeichen einer Erkältung zuerst mal Teewasser auf, hole das Glas Honig und die Teekanne raus, gehe rüber zum Tee-Regal und suche die Dose mit dem passenden Kräutlein. Ja, und dabei bin ich ins Grübeln gekommen. Und habe mich daran erinnert, wie das Thema Erkältung früher bei uns zuhause ablief.
Bei Oma war der Gang in die Apotheke noch etwas „Besonderes“, und Arzt-Termine eine „Ausnahme“. Bei Mutter kam das Thema erst auf den Tisch, wenn nichts Anderes half – und vorher wurde das kränkelnde Familienmitglied einer Hausmittel-Kur unterzogen:
- Das Kind hat Schnupfen? Auf geht’s, an den Küchentisch gesetzt, Schüssel vor die Nase, Handtuch über den Kopf - Kamillendampfbad. Schön einatmen, und das Handtuch nicht ständig hochheben! Das Ganze ist übrigens gleichzeitig gut für die Gesichtshaut – öffnet die Poren, durchfeuchtet, lässt Entzündungen abklingen …
- Halsschmerzen? Da wurde uns eine große Tasse heiße Milch mit Honig verabreicht. Und es musste ordentlich gegurgelt werden, „damit sich der Schleim löst“ – mit lauwarmem Salbei-Tee oder Salzwasser. Brrrr.
Ach ja: Die lieben Schmalz- oder Ölwickel! So heiß wie möglich aufgelegt, und den dicken Schal drum herum nicht vergessen - schön einmummeln, und die Wärme hat wirklich geholfen.
- Kind, Du hustest ja! Das war der leckerste Teil – Fenchelhonig schlucken. Und irgendwelche Pastillen lutschen, die nach Anis schmeckten. Gewöhnungsbedürftig war die Variante Zwiebelhonig …
- Richtige Erkältung? Jetzt lief das volle Programm an! Punkt 1-3 sowieso. Plus Heiße Zitrone und literweise mit Honig gesüßter Kräuter-Tee, „damit Du ordentlich ins Schwitzen kommst“. Täglich ein schönes heißes Bad, das nach Nadelhölzern und Menthol duftete – und die Nase frei machte. Und anschließend ging es ins Bett zum Aus-Schwitzen.
Es ging viel ins Bett in der Erkältungs-Zeit - ausruhen, auskurieren. „Nicht lesen, Kind – schlafen!“ Und kontrolliert wurde das dann auch noch …
Zeit … Das ist das Stichwort. In meiner Kindheit nahm man sich Zeit zum Auskurieren. Zeit für „das volle Programm“. Zeit für seine Gesundheit. Und ist „sich Zeit nehmen“ nicht auch Teil des Wellness-Gedankens? Zeit zum Beispiel für ”moderne” Medical Wellness? http://www.wellness-finder.com/specials/wellness-sonderthemen/medical-wellness.html
Aber wer macht das heute noch? Da ist „mal schnell in die Apotheke gehen“ einfacher und passt besser zum Lebens-Stil. Schade eigentlich. Allein schon wegen der Nebenwirkungen. Denn wie sagte das meine Oma so schön? „Eine Erkältung auszukurieren dauert mit Medikamenten 2 Wochen – und ohne 14 Tage.“
PS.: Alle Tipps und Rezepturen beruhen auf traditionellen Überlieferungen und Erfahrungswerten, und sind nur bei leichten Gesundheitsstörungen anzuwenden. Über Risiken und Nebenwirkungen sowie mögliche allergische Reaktionen sprechen Sie bitte mit Ihrem Apotheker, und bei ernsthaften Erkrankungen suchen Sie bitte Ihren Hausarzt auf!
PPS.: Und okay, ich gebe es zu – auch eine Hobby-Kräuterhexe geht gelegentlich in die Apotheke. Meistens dann, wenn ihr „das volle Programm“ zeitlich zu viel wird …
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Geschrieben von Claudia am 15. Januar 2010
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Hektik, Dauerstress, Burnout … Der moderne Mensch ist ständig auf Achse und immer öfter frage ich mich, wovor wir denn eigentlich alle davonlaufen? Vor uns selbst? Sogar Freizeit wird zum Stressfaktor – erst mal, sie zu haben, und dann gibt es ja sooo viel zu tun.
Wie haben das eigentlich unsere Vorfahren gemacht? Nun, ich wage mal zu behaupten, dass es Burnout in dieser Form bei Oma noch nicht gab. Das Leben war ganz anders – man musste sich für bestimmte Dinge und Erledigungen einfach Zeit nehmen, weil es noch nicht so viele Maschinen gab, die sie beschleunigen oder gar einem abnehmen konnten. Zu Omas Zeiten gab es geregelte Mahlzeiten, feste Essenszeiten, Schlaf- und Ruhezeiten, planbare freie Tage (wie Sonn- und Feiertage). Und da wurde dann eben Zeit mit der Familie verbracht, Handarbeiten gemacht, gesungen und musiziert, Mittagsschläfchen gehalten … Ja, es gab eben noch Zeit.
Bei Mama war das schon schwieriger. Von uns drei nicht immer braven Kindern mal abgesehen, waren da noch Ehemann und Schwiegermutter im Haus, und die Katze wollte auch versorgt werden. Wenn Mama mal abschalten wollte oder musste, gab es zwei Rituale:
Erstens – Rückzug in die Küche, alleine wurschteln, und das Radio an mit klassischer Musik. Dabei wurde ordentlich mitgesungen.
Zweitens – Rückzug ins Badezimmer. Für uns Alle galt: Beim Baden ist Mama unter keinen Umständen zu stören!!! Da wurde ein duftendes Schaumbad eingelassen und die Tür zugemacht. Und dann – Ruhe.
Das habe ich wohl von ihr geerbt. Wenn ich Zeit für mich brauche, plane ich mir ein Baderitual ein. Ein schönes duftendes heißes Bad, sehr gerne mit Meersalz und Lavendel. Im Bad wird eine Kerze angezündet, das Licht ansonsten gedimmt, vielleicht etwas leise Musik, meist einfach nur Ruhe, und wenn mir danach ist, nehme ich ein Gläschen Wein mit in die Wanne. Meist kommt noch eine pflegende Maske auf Gesicht und Haare, und dann genieße ich. Wenn ich fertig bin mit Genießen (oder einfach das Badewasser kalt und die Haut schrumpelig wird), wird das Bad beendet und die Haut von oben bis unten schön eingecremt. Mit allem Drum und Dran dauert mein Baderitual eine geschlagene Stunde, manchmal mehr. Und hinterher fühle ich mich frisch und erholt und lasse das noch ein bisschen nachklingen. Ein Mini-Urlaub, den ich mir nach Möglichkeit einmal pro Woche gönne.
Und wie Sie das machen sollen mit der Entschleunigung? Ganz einfach – nehmen Sie sich Zeit!
Zeit für sich. Zur Not tragen Sie sich „Aus-Zeitblöcke“ in Ihren Terminkalender ein. Und bitte – nicht verschieben, einhalten! Sie werden es sich danken!
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Geschrieben von Annette am 24. Dezember 2009
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Wenn man die Menschen fragt was sie sich zu Weihnachten wünschen - das Materielle mal ausgeklammert - dann hört man Dinge wie: abschalten, aus- und entspannen, genießen, sich was gönnen, mal innehalten, spazieren gehen, Zeit für sich haben, gesund und gelassen sein und bleiben, eben einfach sich wohlfühlen - wobei wir eindeutig bei WELLNESS angekommen wären!
Weihnachten könnte also für uns alle eine Fest zum Wohlfühlen sein.
Und deshalb wünsche ich allen Lesern des Wellness Life Blogs und natürlich den eifrigen “Mitbloggern” für die kommenden Feiertage:
EIN WEIHNACHTEN MIT HOHEM WELLNESS-FAKTOR!
Eure Annette
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Geschrieben von Claudia am 22. Dezember 2009
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Oma's Wellness Tipps
Festtags-Menüs. „Wellness“ kulinarisch. Torten. Plätzchen. Der traditionelle Gänsebraten. Völlegefühl. Blähungen … Jedes Jahr freuen wir uns auf das Schlemmen rund um die Feiertage. Schmausen und Naschen gehören einfach zu einem sinnlichen Rundum-Festtags-Wohlgefühl dazu. Wenn nur die Begleiterscheinungen nicht wären …
Bei den ersten Anzeichen hilft da noch eine traditionelle Unterstützung für den Verdauungstrakt – in Form eines leckeren Grappa, Weinbrand, Himbeergeist … Aber mit Fortschreiten der Feiertags-Schlemmer-Termine und des damit verbundenen Alkohol-Konsums steigert sich auch das Unwohlsein: Es kneift und zippt im Gedärm; in der Speiseröhre sitzt ein regelrechter Kloß.
Der moderne Mensch hat aus Erfahrung bereits vorgesorgt und sich in der Apotheke entsprechend eingedeckt. Großmutter wäre da etwas radikaler vorgegangen. Magendruck? Verdauungsbeschwerden? Eindeutig zu viel gegessen! Kind, hinlegen, Wärmflasche auf den Bauch, Süppchen statt Menü, kürzer treten. Ärgerlich, aber hilfreich.
Nicht umsonst sieht man in Wilhelm Busch’s liebevoll illustriertem Werk „Max und Moritz“ den bedauernswerten Lehrer, wie sein Bäuchlein gegen die Folgen eines Lausbuben-Streiches mit dem heißen Bügeleisen traktiert wird.
Nun, die Qual eines mit heißen Kohlen gefüllten Bügeleisens auf dem schmerzenden Bauch können wir uns an dieser Stelle ersparen. Dafür heißt es: Tee trinken! Bei Oma und Mama gab es da nur Einen: Wermutkraut. Mit das Bitterste, das ich je im Mund hatte! Daher blieben die Beiden auch neben mir stehen, um darauf zu achten, dass ich die große Tasse vollständig leer trinke … Brrr. Aber: Am nächsten Tag war alles wieder gut.
Heute habe ich eingesehen, dass Oma recht hatte. Meine Portionen bei den Festtags-Menüs sind kleiner geworden. Ich habe auch schon vorgesorgt und dem Wermutkraut einen festen Platz in meiner Kräutertee-Sammlung gegeben. Bei den ersten Beschwerden trinke ich den Tee freiwillig; eine Wärmflasche habe ich sowieso. Mein Feiertags-Wellness-Gefühl kann seither kein Verdauungs-Kater mehr trüben.
PS.: Ein täglicher Verdauungs-Spaziergang an der klaren Winterluft leistet ebenfalls einen Beitrag zum persönlichen Wohlbefinden!
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Geschrieben von Claudia am 10. Dezember 2009
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Gesundheit,
Oma's Wellness Tipps
Kennen Sie das auch? Stundenlang am PC gesessen, bis „in die Puppen“, weil das Projekt unbedingt fertig werden musste, dann unruhig geschlafen, und am nächsten Morgen – autsch! Der Rücken schmerzt, der Nacken ist steif, die Schultern sind verspannt, und die Arme fühlen sich an, als hätte man gerade ein Grand Slam-Turnier mitgespielt. Was nun?
Oma’s Tipp gegen Rückenschmerzen: Wärme! In Form von Wärmeflasche oder heißer Kompresse.
Eine modernere Variante des gleichen Prinzips lautet: Rotlicht. Eine Wärmelampe, wie es sie überall im Einzelhandel (Elektro-Fachmarkt, Sanitätshaus …) zu kaufen gibt. Einfach einschalten und den Rücken „bescheinen“ lassen. Das tut richtig gut! Ein paar Streck- und Dehn-Übungen hinterher, und bald kann man sich auch wieder richtig bewegen.
Das Rotlicht hat Mama übrigens bei uns Kindern sogar in der Erkältungs-Phase eingesetzt: Zum Bestrahlen der Brust – bei Halsschmerzen eine wahre Wohltat! Natürlich hilft auch hier ein schönes heißes Bad, das die Muskulatur lockert und durchwärmt – zum Beispiel mit Rosmarin oder Arnika.
Probieren Sie es aus!
PS.: Für uns „modernen“ Wellness-erprobten Menschen gibt es natürlich noch eine weitere schöne Möglichkeit – nämlich eine ausgiebige klassische (oder schwedische) Rückenmassage! Vereinbaren Sie doch einfach mal wieder einen Termin in Ihrem Lieblings-Day SPA. Oder gönnen Sie sich eine kleine Wellness-Auszeit
3 Kommentare. Mitreden!
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Geschrieben von Annette am 08. Dezember 2009
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… nicht nur in der Vorweihnachtszeit! Für viele meist doppelt belastete Frauen bedeutet die Adventszeit einfach “Stress pur”! Mir geht es da nicht anders. Der Spruch von der “besinnlichen Zeit” kommt wohl heute (wie damals) eher aus der Märchenwelt und ist ein echter Wunsch… der sich meist nicht erfüllt.
Aber wie heißt es so schön “die Hoffnung stirbt zu letzt” - auch bei mir. Und siehe da bringt mir heute ein eiliger Postbote eine erste “Stress-Lösungs-Hilfe” in Form eines kleinen, handlichen Pakets. Ich muss wohl sehr überrascht geschaut haben, denn er grinst mich an.
Bring mir bio stand auf dem Paket. Päckchen vor Weihnachten? Aufmachen oder liegen lassen? Die Neugierde überwiegt… es wird geöffnet. 
Und eingebettet in Holzwolle kam doch wahrhaftig frisches Gemüse zum Vorschein: aus Kopfsalat, Gurke, Karotte und Paprika wird gleich eine bunte Salatschüssel. Banane, Orange und Apfel werden mit ein paar Nüssen und Rosinen zu einem leckeren Dessert. Das gesunde Mittagessen ist “geritzt” - toll.
Die Pampelmuse gibt es gleich Morgen zum Frühstück, ich freue mich drauf.
Prima - jetzt brauche ich nicht noch in den Supermarkt rennen! Da hat mir jemand wirklich Arbeit abgenommen und Zeit geschenkt. Das ist für mich schon ein bisschen Wellness in der Advents-Zeit!
Zu Weihnachten wünsche ich mir ein follow-up!
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Geschrieben von Annette D. am 03. September 2009
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Gesundheit
Schon mal frisch gepressten Weizengrassaft getrunken? Kenner schwören auf den Gesundheitssaft. Dieses ungwöhnliche Getränk wird auch in dem Berliner Bio-Lokal „Grashopper” angeboten. Weizengrassaft ist vollwertig, unterstützt das Immunsystem, ist gut für den Kreislauf und schenkt Kraft und Energien. Der Saft zeichnet sich durch einen hohen Vitamingehalt aus, das Chlorophyll verbessert den Sauerstoffgehalt des Körpergewebes und Blutes, ist alkalisierend, reinigend und lebendige Enzyme sind sozusagen die Zündfunken des Lebens. (Und es soll auch gegen graue Haare helfen.)
In der Berliner Saftbar für Gesundheitsbewusste (Esther Schweins einst RTL-Late Night und Schauspielerin ist hier beteiligt) gibt es zudem frisches Obst und Gemüse, vegetarisch belegte Vollkornsandwiches und Suppen.
Jetzt beschäftigt mich erst mal der Weizensaft, weil ich vorher davon noch nie etwas gehört habe. Habe gerade entdeckt, dass es sogar eine Weizensaft Website gibt. Aber wie schmeckt wohl das Weizengras, das bei Grashopper als “frisch gepresster Sonnenschein” angepriesen wird?
4 Kommentare. Mitreden!
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Geschrieben von Barbara am 22. Januar 2009
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Mir tut - allein beim Gedanken an das Bett bei meinem letzten Hotelaufenthalt - der Rücken jetzt noch weh und dabei frage ich mich, ob bei den Zertifizierungen der Wellness-Hotels eigentlich auch die Betten beurteilt werden?
Denn eigentlich gehört zur Gesunderhaltung doch - als ein wichtiges Element - der gesunde, gute Schlaf, oder? Und besonders, bei einem vielleicht eher etwas anstrengenden Aufenthalt zur Gewichtsreduzierung, wünsche ich mir schon ganz besonders ein gemütliches Zimmer und ein Bett mit einer bequemen Sitzhöhe und einer Gesundheits-Matratze, die das Liegen wirklich erholsam macht.
Aber nicht nur bei einem solchen “Wellnessurlaub für die Linie”, sondern auch wenn man ein paar Erholungstage nach stressigen und nervenaufreibenden Berufsmonaten einlegt und die höchstmögliche Entspannung in einem Wellnesshotel sucht gehört der gute Schlaf (und möglichst schöne Träume) dazu.
Schön sehen sie ja aus, die Designer-Schlafstätten in den neuen und neu renovierten Zimmern, hoffen wir, dass sie auch so bequem sind wie sie aus sehen.
(Fotos: Barockes Bett wie im Schloss und Designer-Bett im Parkhotel Frank)
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