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Bzzzzzzz….. Wellness-Siesta mit Hindernissen

Geschrieben von Claudia am 29. Juni 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Gesundheit, Oma's Wellness Tipps
Keine Bremse, sticht aber auch ...

Keine Bremse, sticht aber auch ...

Das Thermometer im Büro “knackt” dieser Tage regelmäßig die 30-Grad-Grenze. Endlich ist der Sommer da, und schon wieder gibt es einen Grund zum Jammern?! Nein, nicht mit mir! Habe ich mir gesagt und angefangen, Südeuropäerin zu spielen - früh(er) aufstehen, arbeiten im Home-Office bis am frühen Nachmittag, Siesta im Schatten unter den großen Tannen, wo es schön kühl ist, und gegen Abend wieder weiter arbeiten. Quasi ein kleines Wellness-Intermezzo im eigenen Garten. In Südeuropa funktioniert das doch schließlich wunderbar.

Sicherheitshalber habe ich mich mit meiner altbewährten Lavendel-Mischung (naturreines ätherisches Lavendelöl, Alkohl, Wasser, schütteln, fertig) eingesprüht, bevor ich nach draußen ging, um es mir auf der Hollywood-Schaukel gemütlich zu machen - weil, mein Blut schmeckt stechenden Insekten erfahrungsgemäß ausgesprochen gut.

Nur Eines hatte ich übersehen: Vorher auf gar keinen Fall ins Schwitzen zu kommen (von wegen überhitztes Büro) … weil, Schweißgeruch zieht Bremsen an … bzzzzzzz …. ja, und da war es auch schon zu spät, mein Fuß fing an, zu schwellen, und ich durfte zurück ins überhitzte Büro humpeln.

Und nun? In Mamas und Omas “Hausapotheke” waren immer zwei “Mittelchen” gegen Insektenstiche, die ich heute auch im Küchenschrank habe: Zwiebeln (roh aufgelegt bei Wespenstichen sehr zu empfehlen), und Essig-Essenz - verdünnt mit Wasser für kühlende Umschläge. “Die ziehen das Gift raus”, sagte Oma immer. Und: “Nicht kratzen, Kind, das macht es nur schlimmer!”

Gegen Insektengift und Schwellung geholfen hat die Essig-Kur schon damals. Dafür musste ich mir früher die Umschläge nicht selbst anlegen, und Trost sowie kühle Getränke kamen auch quasi von selbst.

Heute habe ich mich dann eben selbst verarztet, und es tut mir vor allem das Kühlen gut - ich kann rechts fast nicht mehr mit den Zehen wackeln vor lauter Schwellung …. Sch….bremsen!!! Und so sitze ich wieder im Büro. Heiß ist es immer noch. Dafür riecht es jetzt zusätzlich ziemlich penetrant nach Essig.

Soviel zum Südeuropa-Experiment. Nachmachen also nur mit angemessener Vorsicht empfohlen.

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Autsch … Wellness nach dem Zahnarztbesuch

Geschrieben von Claudia am 22. Juni 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Gesundheit, Oma's Wellness Tipps

Wochenlang habe ich mich mit Zahnschmerzen herumgequält, weil, wer geht schon gerne zum Zahnarzt?! Dann endlich doch ein Termin, “oh, das sieht aber gar nicht gut aus”, eine Zahnfüllung wird verabreicht, zusammen mit einem sorgenvollen Kopfschütteln - “ich hoffe, das geht gut!” Wenn das der Arzt schon sagt … 14 Tage später habe ich beim Abendbrot den halben Zahn im Essen. Also wieder zum Zahnarzt, und wieder dieses sorgenvolle Kopfschütteln. “Also, am Liebsten würde ich Ihnen den ziehen…” In Anbetracht der wochenlangen Beschwerden habe ich dem gerne zugestimmt. Der Zahn wohl auch - er kam problemlos raus.

Nun sitze ich am PC, warte darauf, dass die Wirkung der Spritzen nachlassen, und weiß genau - das wird schmerzhaft! Das war schon in meiner Kindheit so, und inzwischen bin ich ein paar Jährchen älter. Also, wie haben mich Mama und Oma damals verarztet?

Erstes Gebot: Ruhe! Hinlegen, Kopf etwas höher lagern als sonst, keine körperlichen Aktivitäten, Schonkost (nichts Rohes, keine Milch, und natürlich auch keine Genussmittel). Zweites Gebot: Kühlen! Früher mit zerstoßenen Eiswürfeln, die in ein dickes Handtuch gewickelt wurden, oder eben mit feucht-kalten Umschlägen. Heute gibt es praktische Gel-Packs, die sich - direkt aus dem Gefrierfach - viel angenehmer auflegen lassen. Und gegen die Schmerzen gab es schon damals eine große weiße Pille vom Zahnarzt, plus viel Trost.

Nun, Trost und Pille muss ich mir heute selbst verabreichen. Mundspülen darf ich heute auch noch nicht. Aber morgen. Gegen Entzündungen jeglicher Art im Mundraum helfen Spülungen mit einem Tee aus entzündungshemmenden und abschwellenden Kräutern, wie Kamille und Ringelblume. Fencheltee kann bei krampfartigen Schmerzen helfen. Salbei wirkt darüber hinaus desinfizierend - meine Oma hat ihren Mund, so lange sie lebte, jeden (!) Tag mit Salbei-Tee gespült und damit gegurgelt.

Auch das Still-Liegen werde ich heute praktizieren. In die pralle Sonne darf ich zwar nicht, aber schön in den Schatten mit einem Buch und einer großen Tasse Kräutertee. Als Kind war das eine Strafe, heute ist das - fast schon Wellness… Und irgendwie freue ich mich auch ein bisschen über die ganz offizielle Erlaubnis zum Nichts-Tun.

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Der erste Sonnenbrand des Jahres

Geschrieben von Claudia am 22. April 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Gesundheit, Oma's Wellness Tipps
Boskop mit Sonnenbrand

Boskop mit Sonnenbrand

Eigentlich gehöre ich nicht zu den Sonnenbrand-gefährdeten Menschen: Ich arbeite drinnen im Büro, brate nicht stundenlang am Strand, und gehe auch nicht im Hochgebirge Skifahren. Trotzdem hat mir das sonnige Wochenende den ersten Sonnenbrand beschert. Und wo habe ich ihn mir geholt? Ausgerechnet in der Sauna …

Die Liegewiese war geöffnet, die Mittagssonne lockte, und da habe ich mir ein kleines Sonnenbad gegönnt - und dabei ein Nickerchen gemacht. Herrlich - die warme Sonne auf der Haut, die klare Luft, die Ruhe … Tja, das mit dem Nickerchen hätte ich mal besser bleiben lassen. Denn beim nächsten Saunagang brannte die Haut so komisch. Ich wunderte mich und sah anschließend in den Spiegel, und da hatte ich die Bescherung.

Von Oma hätte ich nach dem Heimkommen eine ordentliche Standpauke bekommen, von wegen zu langes ungeschütztes Sonnenbaden - Thema Sonnenhut. Mama hat nur den Kopf geschüttelt und gemeint, ich hätte aber eine ganz schön rote Nase. Autsch.

Was nun? Oma hätte mir einen Quark-Umschlag verpasst (einfach mit Milch glattrühren und auf ein Leinen- oder Baumwolltuch streichen, auflegen und nach einer halben Stunde mit frischem Quark wiederholen). Oder mich mit Buttermilch eingerieben - Naturjoghurt geht auch.

Ich persönlich schwöre auf Aloe Vera - naturreines Gel oder Saft auf die betroffenen Stellen auftragen und mehrfach wiederholen. Normalerweise ist dann am nächsten Tag das Schlimmste vorbei. Vor allem: Viel cremen - die Haut braucht jetzt extra viel Feuchtigkeit! Ich habe Feuchtigkeits-Ampullen zusätzlich zur Creme benutzt, und heute sehe ich schon wieder ganz passabel aus.

Noch ein paar alte Hausmittel für Experimentier-Freudige: Ein Tuch mit abgekühltem schwarzem Tee (für die Augenlider die Teebeutel nehmen), oder mit dem abgekühlten Sud von gekochtem Kopfsalat (die Blätter 5 Minuten kochen) tränken und auflegen.

Und bitte nicht vergessen: Viel trinken!

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Frühjahrsputz für den Körper - Wellness von Innen

Geschrieben von Claudia am 26. Februar 2010
Abgelegt unter: Gesundheit, Oma's Wellness Tipps

Die Fastenzeit hat begonnen. Eine Menge Mitmenschen verzichtet bis Ostern auf irgend etwas, oft Symbolisches, und manche nutzen diese Zeit für eine Diät.

Früher ging es bei der Fastenzeit um etwas ganz und gar nicht Freiwilliges: Die Vorratskammern waren nach dem Winter quasi leer, Garten und Natur gaben noch nichts bzw. nicht viel her, und da hieß es eben “den Gürtel enger schnallen”.

Heute ist es eher so, dass wir den Winter über schlichtweg zu gut und zu viel genossen sowie zu viel gefaulenzt haben. Zu viel Fett, zu wenige Vitamine und zu wenig Bewegung an der frischen Luft haben ihre Folgen. Seien das ein paar Pfunde zuviel auf den Rippen, eine regelrechte Übersäuerung, oder einfach nur Trägheit von Mensch und Darm. Die Vorratskammern sind in unseren Zeiten ja nie leer, und so schleppen wir uns vom Winterschlaf allmählich rüber in die Frühjahrs-Müdigkeit.

Oma würde über uns Alle den Kopf schütteln und ihre Frühjahrs-Kur planen. Sie ging raus in die freie Natur, sobald die ersten Kräutlein ihre zarten Köpfchen in die mildere Luft streckten. Und sie sammelte einige der ersten grünen Triebe für ihre grüne Frühjahrs-Suppe, die aus 8 Kräutern bestand (eines davon war Brennessel, das weiß ich noch). Damit kamen die ersten Vitamine auf den Tisch, und wir wurden quasi “von innen durchgeputzt”.

Auch wenn ich mir das Rezept für Oma’s Suppe nicht merken konnte, kommen bei mir im Frühjahr viele frische Kräuter auf den Tisch - und zwar in den Salat. Ganz zarte Blätter und Blüten von Löwenzahn, Brennessel, Gundelrebe, Giersch, Gänseblümchen & Co. werden täglich im Garten geholt und über den bereits mit der Salatsoße vermischten Kopfsalat gestreut. Das sieht toll aus und ist richtig gesund, auch wenn man sich mit einigen Kräuter-Aromen erst mal anfreunden muss.

Einen Frühjahrsputz von Innen mache ich (nuja, fast) jedes Jahr, und kann diese Tradition zur Nachahmung nur wärmstens empfehlen. Bei mir ist es meist eine Tee-Kur zur Entschlackung und Entgiftung. Dabei trinke ich etwa einen Monat lang (oder eben die ganze Fastenzeit hindurch) täglich einen Liter Kräutertee, z. B. Brennessel, Ackerschachtelhalm oder Beifuß. Das spült ordentlich durch.

Sehr gut wirkt auch die traditionelle Ölziehkur, von der ich durch Mama erfahren habe: Dafür hole ich mir kaltgepresstes Sonnenblumenöl, am Besten in Bio-Qualität. Morgens vor dem Frühstück nehme ich einen Schluck in den Mund und ziehe diesen durch die Zähne, spüle damit den Mundraum, kaue bis zu 10 Minuten regelrecht darauf herum. Das herausgespuckte Öl ist jetzt nicht mehr goldgelb und dickflüssig, sondern weiß und schaumig. Es enthält eben die Giftstoffe, die es gerade über die Mundschleimhaut dem Körper entzogen hat. Daher soll es auch ausgespuckt und nicht versehentlich geschlucket werden - sonst bleibt das Gift ja im Körper.

Die Ölziehkur (oder einfach nur “Ölziehen”) macht man bis zu zweimal jährlich für je ca. 4 Wochen. Sie kommt übrigens aus Russland, wo sie wohl schon seit Jahrhunderten praktiziert wird. Sie soll neben dem Entgiften auch Zähne und Zahnfleisch kräftigen, bei Allergien, Kopfschmerzen und Gelenkbeschwerden helfen, und das Immunsysten stärken - also eine Frühjahrskur für den ganzen Körper.

Probieren Sie es aus!

PS: Entgiften kann Spaß machen, wenn man sich richtig motiviert! Beginnen Sie Ihren Körper-Frühjahrsputz z. B. hier mit einem entsprechenden Wellness-Kurzurlaub.

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Hatschi! Heuschnupfen kontra Wellness-Feeling

Geschrieben von Claudia am 13. Februar 2010
Abgelegt unter: Gesundheit, Oma's Wellness Tipps

Heuschnupfen in Aktion

Heuschnupfen in Aktion

Eigentlich ist der Februar ein idealer Wellness-Monat: Es ist noch kalt und ungemütlich draußen. Frühestens Ende des Monats kämpfen sich die ersten Blütenknospen unter dem Schnee hervor - was wir zunächst aufgrund der noch niedrigen Temperaturen erst einmal von Drinnen aus genießen, bevor wir unserem Bewegungstrieb nachgeben und die ersten frühen Frühlings-Spaziergänge wagen. Zum Beispiel hier.

Leider wird mein Wellness-Feeling alljährlich um diese Zeit jäh getrübt, sobald sich die ersten Knospen öffnen: Hasel, Erle und Birke erinnern sich nacheinander an ihren Fortpflanzungstrieb und produzieren jede Menge wohlduftenden Blütenstaub, den der Wind fleißig in alle Richtungen trägt. Auch in mein armes Näschen – und mit triefender Nase, tränenden Augen und Akkord-Niesen ist mir schlichtweg nicht mehr nach Wellness zumute. Zumal starke Düfte jeglicher Art mein Leiden nur noch schlimmer machen. Dabei liebe ich diese Jahreszeit und wäre gerne viel öfter draußen, um „live“ mitzuerleben, wie sich die Natur entwickelt.

Wie ich das in meiner Jugend überstanden habe? Nun, problemlos – ich habe erst seit einigen Jahren mit dem Heuschnupfen zu kämpfen. Wenn ich so recht überlege, war diese Art von Allergien in meiner Kindheit generell kein Thema. Mein kleiner Bruder fing irgendwann damit an, und sein Kinderarzt half ihm mit einer Eigenblut-Therapie. Aber sonst kannte ich niemanden, der auf Pollen allergisch reagierte. Wir waren zu jeder Jahreszeit draußen, ob zur Frühlingsblüte oder zur Heuernte, und haben die Düfte der Natur um uns herum genossen. Von daher fällt mir auch kein guter Rat von Oma kontra Heuschnupfen ein. Nur einer von Mama: Nase spülen – mit Salzwasser. Das hilft auch tatsächlich - zumindest vorübergehend.

Also habe ich meine eigene Wellness-Strategie gegen Heuschnupfen entwickelt: Ja, ich spüle mehrfach täglich die Nase – oder brühe mir ein schönes Gesichts-Dampfbad auf (z. B. mit Meersalz) - um die Schleimhäute zu befeuchten. Abends gönne ich mir eine heiße Dusche und wasche genüsslich die Haare, um Pollenfrei schlafen gehen zu können. Im Januar beginne ich mit einer eigenen Form der „Desensibilisierung“: Täglich ein Teelöffel (heimischer) Frühtracht-Honig vom Imker. Lecker, und enthält alle bösen Pollen, auf die mein Näschen reagiert. Einmal pro Woche bekommen meine Schleimhäute eine Extra-Portion Wellness: Nämlich im Dampfbad meiner Stamm-Saunalandschaft. Und so halte ich tapfer wochenlang durch, bis mich irgendwann die wunde Nase doch noch in die Apotheke treibt.

Wie ist Ihre Erfahrung mit dem Thema Heuschnupfen – haben Sie auch Ihre eigene Wellness-Strategie entwickelt? Dann bin ich neugierig darauf, von Ihnen zu lesen!

 

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“Medical Wellness” à la Oma

Geschrieben von Claudia am 06. Februar 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Gesundheit, Oma's Wellness Tipps

Alle Welt wartet auf die große Grippe-Welle und schimpft über Erkältungs-Wetter. Rennt zum Hausarzt oder in die Apotheke, meldet sich für Schutz-Impfungen an und deckt sich mit den einschlägigen Arzneimitteln ein. Und ich – ich setze bei den ersten Anzeichen einer Erkältung zuerst mal Teewasser auf, hole das Glas Honig und die Teekanne raus, gehe rüber zum Tee-Regal und suche die Dose mit dem passenden Kräutlein. Ja, und dabei bin ich ins Grübeln gekommen. Und habe mich daran erinnert, wie das Thema Erkältung früher bei uns zuhause ablief.

Bei Oma war der Gang in die Apotheke noch etwas „Besonderes“, und Arzt-Termine eine „Ausnahme“. Bei Mutter kam das Thema erst auf den Tisch, wenn nichts Anderes half – und vorher wurde das kränkelnde Familienmitglied einer Hausmittel-Kur unterzogen:

  • Das Kind hat Schnupfen? Auf geht’s, an den Küchentisch gesetzt, Schüssel vor die Nase, Handtuch über den Kopf - Kamillendampfbad. Schön einatmen, und das Handtuch nicht ständig hochheben! Das Ganze ist übrigens gleichzeitig gut für die Gesichtshaut – öffnet die Poren, durchfeuchtet, lässt Entzündungen abklingen …
  • Halsschmerzen? Da wurde uns eine große Tasse heiße Milch mit Honig verabreicht. Und es musste  ordentlich gegurgelt werden, „damit sich der Schleim löst“ – mit lauwarmem Salbei-Tee oder Salzwasser. Brrrr.
    Ach ja: Die lieben Schmalz- oder Ölwickel! So heiß wie möglich aufgelegt, und den dicken Schal drum herum nicht vergessen - schön einmummeln, und die Wärme hat wirklich geholfen.
  • Kind, Du hustest ja! Das war der leckerste Teil – Fenchelhonig schlucken. Und irgendwelche Pastillen lutschen, die nach Anis schmeckten. Gewöhnungsbedürftig war die Variante Zwiebelhonig …
  • Richtige Erkältung? Jetzt lief das volle Programm an! Punkt 1-3 sowieso. Plus Heiße Zitrone und literweise mit Honig gesüßter Kräuter-Tee, „damit Du ordentlich ins Schwitzen kommst“. Täglich ein schönes heißes Bad, das nach Nadelhölzern und Menthol duftete – und die Nase frei machte. Und anschließend ging es ins Bett zum Aus-Schwitzen.
    Es ging viel ins Bett in der Erkältungs-Zeit - ausruhen, auskurieren. „Nicht lesen, Kind – schlafen!“ Und kontrolliert wurde das dann auch noch …

Zeit … Das ist das Stichwort. In meiner Kindheit nahm man sich Zeit zum Auskurieren. Zeit für „das volle Programm“. Zeit für seine Gesundheit. Und ist „sich Zeit nehmen“ nicht auch Teil des Wellness-Gedankens? Zeit zum Beispiel für ”moderne” Medical Wellness? http://www.wellness-finder.com/specials/wellness-sonderthemen/medical-wellness.html
 
Aber wer macht das heute noch? Da ist „mal schnell in die Apotheke gehen“ einfacher und passt besser zum Lebens-Stil. Schade eigentlich. Allein schon wegen der Nebenwirkungen. Denn wie sagte das meine Oma so schön? „Eine Erkältung auszukurieren dauert mit Medikamenten 2 Wochen – und ohne 14 Tage.“

PS.: Alle Tipps und Rezepturen beruhen auf traditionellen Überlieferungen und Erfahrungswerten, und sind nur bei leichten Gesundheitsstörungen anzuwenden. Über Risiken und Nebenwirkungen sowie mögliche allergische Reaktionen sprechen Sie bitte mit Ihrem Apotheker, und bei ernsthaften Erkrankungen suchen Sie bitte Ihren  Hausarzt auf!

PPS.: Und okay, ich gebe es zu – auch eine Hobby-Kräuterhexe geht gelegentlich in die Apotheke. Meistens  dann, wenn ihr „das volle Programm“ zeitlich zu viel wird  …

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Entschleunigen - neuer Wellness Trend?

Geschrieben von Claudia am 15. Januar 2010
Abgelegt unter: Oma's Wellness Tipps, Trends

Hektik, Dauerstress, Burnout … Der moderne Mensch ist ständig auf Achse und immer öfter frage ich mich, wovor wir denn eigentlich alle davonlaufen? Vor uns selbst? Sogar Freizeit wird zum Stressfaktor – erst mal, sie zu haben, und dann gibt es ja sooo viel zu tun.

Wie haben das eigentlich unsere Vorfahren gemacht? Nun, ich wage mal zu behaupten, dass es Burnout in dieser Form bei Oma noch nicht gab. Das Leben war ganz anders – man musste sich für bestimmte Dinge und Erledigungen einfach Zeit nehmen, weil es noch nicht so viele Maschinen gab, die sie beschleunigen oder gar einem abnehmen konnten. Zu Omas Zeiten gab es geregelte Mahlzeiten, feste Essenszeiten, Schlaf- und Ruhezeiten, planbare freie Tage (wie Sonn- und Feiertage). Und da wurde dann eben Zeit mit der Familie verbracht, Handarbeiten gemacht, gesungen und musiziert, Mittagsschläfchen gehalten … Ja, es gab eben noch Zeit.

Bei Mama war das schon schwieriger. Von uns drei nicht immer braven Kindern mal abgesehen, waren da noch Ehemann und Schwiegermutter im Haus, und die Katze wollte auch versorgt werden. Wenn Mama mal abschalten wollte oder musste, gab es zwei Rituale:
Erstens – Rückzug in die Küche, alleine wurschteln, und das Radio an mit klassischer Musik. Dabei wurde ordentlich mitgesungen.
Zweitens – Rückzug ins Badezimmer. Für uns Alle galt: Beim Baden ist Mama unter keinen Umständen zu stören!!! Da wurde ein duftendes Schaumbad eingelassen und die Tür zugemacht. Und dann – Ruhe.

Das habe ich wohl von ihr geerbt. Wenn ich Zeit für mich brauche, plane ich mir ein Baderitual ein. Ein schönes duftendes heißes Bad, sehr gerne mit Meersalz und Lavendel. Im Bad wird eine Kerze angezündet, das Licht ansonsten gedimmt, vielleicht etwas leise Musik, meist einfach nur Ruhe, und wenn mir danach ist, nehme ich ein Gläschen Wein mit in die Wanne. Meist kommt noch eine pflegende Maske auf Gesicht und Haare, und dann genieße ich. Wenn ich fertig bin mit Genießen (oder einfach das Badewasser kalt und die Haut schrumpelig wird), wird das Bad beendet und die Haut von oben bis unten schön eingecremt. Mit allem Drum und Dran dauert mein Baderitual eine geschlagene Stunde, manchmal mehr. Und hinterher fühle ich mich frisch und erholt und lasse das noch ein bisschen nachklingen. Ein Mini-Urlaub, den ich mir nach Möglichkeit einmal pro Woche gönne.

Und wie Sie das machen sollen mit der Entschleunigung? Ganz einfach – nehmen Sie sich Zeit!
Zeit für sich. Zur Not tragen Sie sich „Aus-Zeitblöcke“ in Ihren Terminkalender ein. Und bitte – nicht verschieben, einhalten! Sie werden es sich danken!

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Weihnachten mit Wellness Faktor

Geschrieben von Annette am 24. Dezember 2009
Abgelegt unter: Lifestyle, Trends

Wenn man die Menschen fragt was sie sich zu Weihnachten wünschen - das Materielle mal ausgeklammert - dann hört man Dinge wie: abschalten, aus- und entspannen, genießen, sich was gönnen, mal innehalten, spazieren gehen, Zeit für sich haben, gesund und gelassen sein und bleiben, eben einfach sich wohlfühlen - wobei wir eindeutig bei WELLNESS angekommen wären!
Weihnachten könnte also für uns alle eine Fest zum Wohlfühlen sein.
Und deshalb wünsche ich allen Lesern des Wellness Life Blogs und natürlich den eifrigen “Mitbloggern” für die kommenden Feiertage:
EIN WEIHNACHTEN MIT HOHEM WELLNESS-FAKTOR!
Eure Annette

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After-Feiertags-Wellness

Geschrieben von Claudia am 22. Dezember 2009
Abgelegt unter: Gesundheit, Oma's Wellness Tipps

Festtags-Menüs. „Wellness“ kulinarisch. Torten. Plätzchen. Der traditionelle Gänsebraten. Völlegefühl. Blähungen … Jedes Jahr freuen wir uns auf das Schlemmen rund um die Feiertage. Schmausen und Naschen gehören einfach zu einem sinnlichen Rundum-Festtags-Wohlgefühl dazu. Wenn nur die Begleiterscheinungen nicht wären …

Bei den ersten Anzeichen hilft da noch eine traditionelle Unterstützung für den Verdauungstrakt – in Form eines leckeren Grappa, Weinbrand, Himbeergeist … Aber mit Fortschreiten der Feiertags-Schlemmer-Termine und des damit verbundenen Alkohol-Konsums steigert sich auch das Unwohlsein: Es kneift und zippt im Gedärm; in der Speiseröhre sitzt ein regelrechter Kloß.

Der moderne Mensch hat aus Erfahrung bereits vorgesorgt und sich in der Apotheke entsprechend eingedeckt. Großmutter wäre da etwas radikaler vorgegangen. Magendruck? Verdauungsbeschwerden? Eindeutig zu viel gegessen! Kind, hinlegen, Wärmflasche auf den Bauch, Süppchen statt Menü, kürzer treten. Ärgerlich, aber hilfreich.

Nicht umsonst sieht man in Wilhelm Busch’s liebevoll illustriertem Werk „Max und Moritz“ den bedauernswerten Lehrer, wie sein Bäuchlein gegen die Folgen eines Lausbuben-Streiches mit dem heißen Bügeleisen traktiert wird.

Nun, die Qual eines mit heißen Kohlen gefüllten Bügeleisens auf dem schmerzenden Bauch können wir uns an dieser Stelle ersparen. Dafür heißt es: Tee trinken! Bei Oma und Mama gab es da nur Einen: Wermutkraut. Mit das Bitterste, das ich je im Mund hatte! Daher blieben die Beiden auch neben mir stehen, um darauf zu achten, dass ich die große Tasse vollständig leer trinke … Brrr. Aber: Am nächsten Tag war alles wieder gut.

Heute habe ich eingesehen, dass Oma recht hatte. Meine Portionen bei den Festtags-Menüs sind kleiner geworden. Ich habe auch schon vorgesorgt und dem Wermutkraut einen festen Platz in meiner Kräutertee-Sammlung gegeben. Bei den ersten Beschwerden trinke ich den Tee freiwillig; eine Wärmflasche habe ich sowieso. Mein Feiertags-Wellness-Gefühl kann seither kein Verdauungs-Kater mehr trüben.
PS.: Ein täglicher Verdauungs-Spaziergang an der klaren Winterluft leistet ebenfalls einen Beitrag zum persönlichen Wohlbefinden!

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Das Kreuz mit dem Kreuz – Wellness für den Rücken

Geschrieben von Claudia am 10. Dezember 2009
Abgelegt unter: Allgemein, Gesundheit, Oma's Wellness Tipps

Kennen Sie das auch? Stundenlang am PC gesessen, bis „in die Puppen“, weil das Projekt unbedingt fertig werden musste, dann unruhig geschlafen, und am nächsten Morgen – autsch! Der Rücken schmerzt, der Nacken ist steif, die Schultern sind verspannt, und die Arme fühlen sich an, als hätte man gerade ein Grand Slam-Turnier mitgespielt. Was nun?

Oma’s Tipp gegen Rückenschmerzen: Wärme! In Form von Wärmeflasche oder heißer Kompresse.

Eine modernere Variante des gleichen Prinzips lautet: Rotlicht. Eine Wärmelampe, wie es sie überall im Einzelhandel (Elektro-Fachmarkt, Sanitätshaus …) zu kaufen gibt. Einfach einschalten und den Rücken „bescheinen“ lassen. Das tut richtig gut! Ein paar Streck- und Dehn-Übungen hinterher, und bald kann man sich auch wieder richtig bewegen.

Das Rotlicht hat Mama übrigens bei uns Kindern sogar in der Erkältungs-Phase eingesetzt: Zum Bestrahlen der Brust – bei Halsschmerzen eine wahre Wohltat! Natürlich hilft auch hier ein schönes heißes Bad, das die Muskulatur lockert und durchwärmt – zum Beispiel mit Rosmarin oder Arnika.
Probieren Sie es aus!

PS.: Für uns „modernen“ Wellness-erprobten Menschen gibt es natürlich noch eine weitere schöne Möglichkeit – nämlich eine ausgiebige klassische (oder schwedische) Rückenmassage! Vereinbaren Sie doch einfach mal wieder einen Termin in Ihrem Lieblings-Day SPA. Oder gönnen Sie sich eine kleine Wellness-Auszeit

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