Geschrieben von Claudia am 24. April 2010
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Ich weiß nicht, ob es Ihnen auch so geht: Nach einem langen Winter ist meine Haut irgendwie fahl, spannt, wirkt älter, und gönnt sich dafür ganz jugendhafte Hautunreinheiten. Also habe ich mir angewöhnt, meiner Haut eine Frühjahreskur zu verpassen: Entschlackung von Innen, Reinigen und Nähren von Außen. Wenn möglich, kombiniere ich das “Programm” mit einem wöchentlichen Wellness-Tag - mit viel Ruhe, Spazierengehen in der Natur, einem schönen Bad oder einem Gang in die Sauna.
Schritt 1: Entschlackende Teekur - 1 Liter Kräutertee am Tag zusätzlich zu den üblichen Getränken. Ich verwende meist Beifußkraut, alternativ gehen auch Brennessel, Ackerschachtelhalm oder Ringelblume. Zusätzlich gibt es bei mir zur Darmreinigung täglich einen grünen Salat mit einem leichten Dressing und frischen Kräutern aus dem Garten - Gänseblümchen, Veilchenblüten, junger Löwenzahn, junger Giersch, zarte Blätter und Blüten von der Gundelrebe, Vogelmiere …
Schritt 2: Tiefenreinigung. Einmal wöchentlich ein mildes Peeling (wer es verträgt: Probieren Sie mal Salz mit Olivenöl oder Joghurt mit Kleie) und anschließend ein Gesichtsdampfbad mit Kamillenblüten oder Salbei. Danach lassen sich - nach Wunsch - Pickel und Mitesser ganz gut entfernen.
Schritt 3: Klären. Das geht z. B. mit einem Ringelblumen-Gesichtswasser (Rosenwasser mit Ringelblumen-Tinktur und ein paar Tropfen ätherischem Lavendelöl mischen, schütteln, fertig), oder mit Holunderblütenwasser (Blüten mit heißem Wasser übergießen und abkühlen lassen, abseihen und mit etwas Weingeist mischen).
Schritt 3: Pflege. Zur sanften Reinigung und Beruhigung empfiehlt sich eine Heilerde-Maske (mit Wasser und etwas kaltgepresstem Öl anrühren) oder eine Quark-Maske (Speisequark, etwas Honig und kaltgepresstes Öl mit einer Prise Salz verrühren) - jeweils ca. 20 Minuten einwirken lassen und mit warmem Wasser abnehmen. Danach eine Feuchtigkeitscreme auftragen. Wer mag, gönnt sich außerdem eine Feuchtigkeits-spendende Ampullen-Kur oder ein dem Hauttyp entsprechendes Serum.
Bei Allergien bitte Vorsicht - fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Allergologen, ob Sie diese Kräuter vertragen!
Viel Spaß bei Ihrer Frühlings-Wellness-Kur!
PS: Frühlings-Wellness gibt es natürlich auch mit professioneller Hilfe - zum Beispiel hier.
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Geschrieben von Claudia am 13. April 2010
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So langsam macht es wieder Spaß, in die Natur hinaus zu schauen - es knospt und grünt; den Pollenflug ignorieren meine Nase und ich geflissentlich. Hach, ist das schön - aus dem monatelangen Grau-Braun-Weiß wird gerade grün und rosa und gelb und …
Heute bin ich runter ins Tal gefahren. Wo es hier noch knospt, sind dort schon Blüten. Auch auf den Wiesen zeigt sich schon sattes Grün. Die Fahrt ging an mehreren prachtvollen Magnolienbäumen vorbei - noch ein paar wärmere Tage, und dann sind die Bäume ein einziges Blütenmeer. Das ist Wellness für meine winter-müden Augen!
Wellness im Frühling ist nicht nur für die Augen gut, sondern nach dem langen Winter auch für das Gemüt. Tun wir uns also etwas Gutes, reißen wir uns raus aus der Winter-Lethargie, und gönnen wir uns ein bisschen Frühlings-Wellness! Ein paar gute Tipps gibt es übrigens hier.
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Geschrieben von Claudia am 24. Februar 2010
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Ich habe den Winter-Blues. Eindeutig. Ich sitze ganz trübselig im Büro, schaue dem Schneeregen zu und suche den grauen Wolkenhimmel nach einem blauen Fleckchen ab. Sonne, wo bist Du bloß? Wann kommt denn endlich der Frühling?
Letzte Woche war ich mir ganz sicher, dass es Frühling wird. Die Amseln sangen so schön, die Meisen hüpften putzmunter um die Knödel herum. Die klare Luft roch so vielversprechend. Aber heute vermisse ich meine Vogel-Freunde - die lassen sich kaum blicken, und gezwitschert wird auch nicht.
Immerhin - so langsam legt der Regen grün-braune Flecken zwischen dem Schnee in meinem Garten frei. Es taut. Die Schneeberge schrumpfen. Wie lange noch? Wann gehen denn endlich die Blumenzwiebeln im Garten auf und signalisieren: Hallo, hier sind wir - es ist soweit!
Auf meinem Lieblings-Wetterportal wird bereits eine Krokus-Warnung ausgegeben: “Auch wenn es regnet, die Luft wird immer milder. Es besteht also die Gefahr, dass man schon auf die ersten Krokusse treten könnte!” Ja, wo sind sie denn?
Auf meinem Wohnzimmertisch blühen kleine gelbe Narzissen, und am Bürofenster stehen bunte Primeln. Alles um mich herum ist bereit für den Frühling. Er muss bloß kommen.
Hallo, Frühling - hierher bitte!
PS: Bunte Blumen helfen gegen den Winterblues, aber auch die Vorfreude auf das nächste Wellness-Wochenende. So könnte es ausschauen
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Geschrieben von Claudia am 13. Februar 2010
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Heuschnupfen in Aktion
Eigentlich ist der Februar ein idealer Wellness-Monat: Es ist noch kalt und ungemütlich draußen. Frühestens Ende des Monats kämpfen sich die ersten Blütenknospen unter dem Schnee hervor - was wir zunächst aufgrund der noch niedrigen Temperaturen erst einmal von Drinnen aus genießen, bevor wir unserem Bewegungstrieb nachgeben und die ersten frühen Frühlings-Spaziergänge wagen. Zum Beispiel hier.
Leider wird mein Wellness-Feeling alljährlich um diese Zeit jäh getrübt, sobald sich die ersten Knospen öffnen: Hasel, Erle und Birke erinnern sich nacheinander an ihren Fortpflanzungstrieb und produzieren jede Menge wohlduftenden Blütenstaub, den der Wind fleißig in alle Richtungen trägt. Auch in mein armes Näschen – und mit triefender Nase, tränenden Augen und Akkord-Niesen ist mir schlichtweg nicht mehr nach Wellness zumute. Zumal starke Düfte jeglicher Art mein Leiden nur noch schlimmer machen. Dabei liebe ich diese Jahreszeit und wäre gerne viel öfter draußen, um „live“ mitzuerleben, wie sich die Natur entwickelt.
Wie ich das in meiner Jugend überstanden habe? Nun, problemlos – ich habe erst seit einigen Jahren mit dem Heuschnupfen zu kämpfen. Wenn ich so recht überlege, war diese Art von Allergien in meiner Kindheit generell kein Thema. Mein kleiner Bruder fing irgendwann damit an, und sein Kinderarzt half ihm mit einer Eigenblut-Therapie. Aber sonst kannte ich niemanden, der auf Pollen allergisch reagierte. Wir waren zu jeder Jahreszeit draußen, ob zur Frühlingsblüte oder zur Heuernte, und haben die Düfte der Natur um uns herum genossen. Von daher fällt mir auch kein guter Rat von Oma kontra Heuschnupfen ein. Nur einer von Mama: Nase spülen – mit Salzwasser. Das hilft auch tatsächlich - zumindest vorübergehend.
Also habe ich meine eigene Wellness-Strategie gegen Heuschnupfen entwickelt: Ja, ich spüle mehrfach täglich die Nase – oder brühe mir ein schönes Gesichts-Dampfbad auf (z. B. mit Meersalz) - um die Schleimhäute zu befeuchten. Abends gönne ich mir eine heiße Dusche und wasche genüsslich die Haare, um Pollenfrei schlafen gehen zu können. Im Januar beginne ich mit einer eigenen Form der „Desensibilisierung“: Täglich ein Teelöffel (heimischer) Frühtracht-Honig vom Imker. Lecker, und enthält alle bösen Pollen, auf die mein Näschen reagiert. Einmal pro Woche bekommen meine Schleimhäute eine Extra-Portion Wellness: Nämlich im Dampfbad meiner Stamm-Saunalandschaft. Und so halte ich tapfer wochenlang durch, bis mich irgendwann die wunde Nase doch noch in die Apotheke treibt.
Wie ist Ihre Erfahrung mit dem Thema Heuschnupfen – haben Sie auch Ihre eigene Wellness-Strategie entwickelt? Dann bin ich neugierig darauf, von Ihnen zu lesen!
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