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Erzgebirge - Wandern und Wellness

Geschrieben von Annette am 20. November 2008
Abgelegt unter: Besondere Wellnesshotels EU

Waldhotel - da stellt sich so mancher ein “Hexenhaus” mitten im Wald vor - im Schatten hoher Bäume, leicht feucht bis modrig - eben, und genau das gilt - Gott-sei-Dank - für das Waldhotel Kreuztanne NICHT. Ganz selbstbewusst liegt das geschichtsträchtige, mit Schindeln gedeckte Haus auf der Kuppe einer der unzähligen Hügel hier im Ost Erzgebirge. Hier rund ums Hotel muss es zu jeder Jahreszeit für alle Wanderfreaks ein wahres Paradies sein, Wälder, Wiesen, Täler und Hügel mit immer neuen Ausblicken über das Land - einfach toll. Und im Winter - ach ja man hatte mir gesagt, direkt vor der Türe könne man in die Naturloipe steigen und Kilometer weit laufen.
Aber nun rein ins Haus - der eisige Ostwind nervt. Hier gibt es zwar keine Lakaien, niemand der einem das Auto in die Tiefgarage fährt - die es natürlich gar nicht gibt(!) - dafür ein umso herzlicherer, fast familiärer Empfang im gemütlichen Eingangsbereich. Auch Frau Bieber (Direktorin) begrüßte uns und lud in die rustikale Gaststube zu einen Mittagessen ein. Ein alter Kachelofen, typische Schnitzarbeiten aus der nahe gelegenen Spielzeugstadt Seiffen, die Holztäfelung, all das möchte daran erinnern, dass hier schon immer die “Gute Stube” war und hier das “Herz” der Kreuztanne in all den Jahren schlug.
Egal ob Schullandheim oder Ganztagsschule, ob Erholungsheim für sowjetische Soldaten oder Internat, dieser Platz war und ist beliebt. Auch wenn die Kreuztanne viele Hochs und Tiefs durchmachen musste, es hat doch sein gewisses Etwas behalten.
Seit 2005 nun ist es wieder Hotel und auf der Beliebtheitsskala gleich nach oben geschossen, denn hier heißt es “Willkommen bei Freunden” im wahrsten Sinne des Wortes. Hier her kommen Gäste aus allen Schichten und Altersgruppen, egal ob Singles oder Paare, Familien oder Gruppen, ob “Wandervögel” oder Wellnessfans - denn hier fühlt man sich wie bei Freunden wohl.
Apropos “Wellness”, da wollen wir gleich hin… und entdecken eine kleine, feine stilsicher gestaltete Wellness-Welt mit allem was dazu gehört Sauna, Farblicht-Dampfbad, Infrarotkabine, Tauchbecken, Frischluftbereich mit Blick ins Grüne und einem ansprechenden Ruheraum. Ein besonderer Clou ist das etwas abgelegene Heubett-Zimmer, in dem man sich, natürlich nach vorheriger Anmeldung, mal wieder so richtig als Kind fühlen darf und im duftenden Heu - eingewickelt in ein Laken - ruhen und träumen kann. Will man stattdessen richtig im Heu “baden”, sollte man sich vorher mit der Therapeutin besprechen. Zu den - der hiesigen Natur angepassten - Behandlungen gehört auch der 150 Meter lange Barfußpfad draußen.
Alle, die das exotische Wellnessfeeling suchen, können ayurvedische Behandlungen in der Wellness Welt der Kreuztanne erleben oder sich sogar einen ganzen Ayurvedatag (5 Stunden) gönnen - ehrlich wer will schon jeden Tag nur wandern (?) oder anders gesagt: man gönnt sich ja sonst nichts.

Das natürliche, ungezwungene, einfachen Miteinander hat uns hier besonders gut gefallen. Ein paar entspannende Urlaubstage hier in der Natur mit Wandern, Wellness, Ruhe und gesundem Essen kann ich mir - als Großstadtpflanze - sehr gut vorstellen.

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Wellness im Elbsandsteingebirge, Erzgebirge und Böhmen

Geschrieben von Dietrich am 18. November 2008
Abgelegt unter: In eigener Sache

Diesmal haben wir uns ins Auto geschwungen, um gleich 3 unserer Hotel-Partner zu besuchen. Circa 1500 km galt es an einem Wochenende “ab-zu-fahren”. Ich fahre gerne Auto, mal schnell über die Autobahn, aber auch das “cruisen” durch - für mich - neue Landschaften ist toll. Diesmal ging es erst gen Osten über die Autobahnen bis Dresden und dann Richtung Süden nach Bad Schandau im Elbsandsteingebirge. Gebirge (?) fand ich dann doch leicht übertrieben.

Kleiner Ausblick

Kleiner Ausblick

Aber was Besonders hat die Gegend schon, diese vom Wind geformten, leicht bröcklig wirkenden Felsen erinnern mich wage an meinen Besuch am Gran Canyon (USA) und doch ist es hier ganz anders. (Hier sollte ich mal Urlaub machen, um mich richtig um zu sehen.) Bad Schandau dagegen ist ein richtig kleiner deutscher Kurort, mit ‘nem Marktplatz, einer imposanten Kirche und der Uferpromenade entlang der Elbe - die 2002 hier mit ihren Wassermassen ganz schön gewütet hat. Zwischen Markt und Elbe unser 1. Ziel das Hotel Elbresidenz Bad Schandau Viva Vital & Medical SPA
Mehr über das 5-Sterne-Hotel erzählt dann Annette.

Am nächsten Tag ging es dann ins östliche Erzgebirge - schon wieder “Gebirge” - nun war ich wirklich gespannt. Ich erinnerte mich an Winterbilder mit viel Schnee, großen Eiszapfen, Bilder vom Rübezahl, Nussknacker und Räuchermännchen und stellte mir Berge vor, wie die Alpen oder wenigstens wie die Voralpen… Nun, die Landstraße schlängelte sich statt dessen durch ein hügeliges, teils kahles, teil bewaldetes Gebiet. Immer mal wieder schien die Straße direkt in den Himmel zu gehen, aber nix da - es ging gleich wieder Hügel abwärts. Langsam fand ich Gefallen an dem Rauf und Runter, an den bunten Herbstwäldern, den gepflügten Feldern, an den Allee, die es an einigen Stellen noch gibt.

Kreuztanne im Winter

Kreuztanne im Winter

Das hier im Winter ein eisiger Ostwind Kälte und Schnee über das Land bringt lässt sich an den vielen Vorkehrungen gegen Schneeverwehungen erahnen. Der Wind war jetzt - Ende Oktober - schon ziemlich gemein kalt. Unser Tagesziel, das Waldhotel Kreuztanne, lag nach 1 1/2 Stunden Fahrt vor uns schutzlos auf einer Kuppe. Gut sichtbar für alle Wandersleute. Keine Tanne, sondern ein Kastanienbaum und ganz viel Natur schmücken den Eingang zum geschichtsträchtigen Hotel. Annette wird über das Hotel berichten - wir machen einfach mal “Arbeitsteilung”.

Nach dem “Natur-Stop” ging es am nächsten Tag Richtung Böhmen/Tschechien weiter, über Landstraßen durchs Erzgebirge… Hügeln wurden langsam höher. Aber auch der Namenszusatz “Berg” wie z. B. bei Annaberg lässt Hügel nicht zu den erwarteten Bergen wachsen. Egal.
Imposant ist die St. Annenkirche - wie dieser doch große Bau das Städtchen beherrscht (sollten wir sehn, hatte man uns geraten - aber die Zeit drängt mal wieder)
Weiter geht’s über Oberwiesenthal (914 Meter hoch gelegen!) zur Grenze nach Tschechien - nur noch dank des Begrüßungs- und Landesschild zu erkennen. Hier sieht es dann doch schon mehr nach Gebirge aus, Schluchten, Wälder, Bäche und eine Eisenbahnlinie, die sich neben der Straße Richtung Karlsbad schlängelt. Leider bleibt wieder mal keine Zeit für einen Abstecher in diese tradionelle Kurstadt - vielleicht beim nächsten Mal.

Marienbad

Marienbad

Marienbad “ruft” (und unsere Termin im Hotel Grand SPA Marienbad auch). Ein lebhafter Kurort, wie wir gleich bei der Durchfahrt feststellen können, Leute in Kaffees, beim Shopping und Flanieren oder auf dem Weg zu den Kollonaden und der Trinkkur - soviel Leben in einem Kurort hatten wir nicht erwartet.
Also kann man sagen: “geht doch!”
Mehr über Marienbad und das Hotel Grand SPA Marienbad kommt wie immer von Annette

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