Geschrieben von Annette am 19. November 2008
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Besondere Wellnesshotels EU
Leider war das Wetter bescheiden, als wir auf dem Marktplatz in Bad Schandau ankamen. Vor uns, am Ende des langgezogenen Platzes, die Kirche und rechts eine lange Häuserfront, eine Mischung aus renoviertem Alten und zeitgenössischer Architektur. Und das Hotel? Ach ja, ich erinnere mich, es ist aus einer Häusergruppe von 11 Einzelgebäuden hier am Platz entstanden - später erfuhr ich, dass einige Häuser nicht erhalten werden konnten und deshalb diese interessante Mischung aus Alt und Neu geboren wurde. Eine Symbiose, die sich durch das ganze Hotel Ensemble zieht.
Obwohl es draußen “Hunde und Katzen” regnete, drinnen tauchten viele Stehlampen die modern und eigentlich kühl gehaltene Lobby in warmes Licht. Herzlich war auch der Empfang, das Auto wurde für uns in der Tiefgarage geparkt und das Gepäck aufs Zimmer gebracht, während wir durch das 5-Sterne Hotel geführt wurden.
Immer wieder gibt es interessante Durch-, Ein- und Ausblicke. Große Fensterfronten geben den Blick frei auf verschiedene Innenhöfe. Im Gourmet Restaurant “Sendig” regiert mit Kreativität und hoher Kochkunst Küchenchef André Tienelt, im Restaurant “Vital” wird nach den Regeln der gesunden und besonders der ayurvedischen Küche gekocht - wir haben uns verführen lassen und hier à la care vorzüglich ayurvedisch gespeist - ein echter Genuss! Bei diesem Wetter kann uns die Terrasse nicht locken, aber im Sommer ist sie wohl ein echtes Highlight mit Blick auf die Elbe, die ruhig in ihrem Bett dahin fließt (im Gegensatz zum Hochwasser 2002).
Nun geht es nach oben, ins Viva Vital Spa & Medical Spa. Ja, die Zeiten in denen Wellnessabteilungen in den Keller oder das Souterrain gebaut wurden, gehören der Vergangenheit an. Hier im Viva Vital Spa mit Pool, Sauna-Landschaft und Ruhebereich genießt man den Blick über den Ort, die Elbe und in den Wald.
Im Medical Spa unterhalten wir uns ganz leger mit Frau Dr. Seebeck über das, was die (männlichen) Gäste suchen, nämlich die “Auffrischung” der eigenen Energie, die sich im stressigen Alltag immer so schnell verbraucht. Sauerstoff und Bewegung sind dafür z.B. eine “Zauberformel”. Die weiblichen Gäste träumen von der Idealfigur und lassen sich gerne entsprechende Ernährungstipps geben und gezielt behandeln.
Wem beispielsweise die Zeit für einen Ayurveda-Urlaub auf Sri Lanka fehlt, der kann sich einfach in die Hände von Frau Dr. Dihnali begeben, im wahrsten Sinne des Wortes. Sie bestimmt die Doshas, plant die Anwendungen (mit original “Zutaten”) und gibt die ayurvedische Ernährungsempfehlung, die im Restaurant “Vital” individuell für Sie schmackhaft zubereitet wird.
Zwei Dinge sind mir beim Rundgang aufgefallen. Zum Einen, daß sich fast in allen modernen, minimalistischen Räumen auch etwas Altes oder Antikes fand, z. B. eine alte Holztüre, ein alter Spiegel etc. und zum Anderen, dass Farben eine wichtige Rolle in der Elbresidenz spielen, so steht beispielsweise “grün” für “vital” oder “rot” für “königlich” - und das bis hin zu den Zimmern und Suiten.
Sicher lässt sich bei einem Wellness-Urlaub hier noch so einiges entdecken.
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Schlagworte (Tags): Bad Schandau, Elbe, Empfehlung, Gourmet Restaurant, Kurort, Wellness Hotel
Geschrieben von Dietrich am 18. November 2008
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In eigener Sache
Diesmal haben wir uns ins Auto geschwungen, um gleich 3 unserer Hotel-Partner zu besuchen. Circa 1500 km galt es an einem Wochenende “ab-zu-fahren”. Ich fahre gerne Auto, mal schnell über die Autobahn, aber auch das “cruisen” durch - für mich - neue Landschaften ist toll. Diesmal ging es erst gen Osten über die Autobahnen bis Dresden und dann Richtung Süden nach Bad Schandau im Elbsandsteingebirge. Gebirge (?) fand ich dann doch leicht übertrieben.

Kleiner Ausblick
Aber was Besonders hat die Gegend schon, diese vom Wind geformten, leicht bröcklig wirkenden Felsen erinnern mich wage an meinen Besuch am Gran Canyon (USA) und doch ist es hier ganz anders. (Hier sollte ich mal Urlaub machen, um mich richtig um zu sehen.) Bad Schandau dagegen ist ein richtig kleiner deutscher Kurort, mit ‘nem Marktplatz, einer imposanten Kirche und der Uferpromenade entlang der Elbe - die 2002 hier mit ihren Wassermassen ganz schön gewütet hat. Zwischen Markt und Elbe unser 1. Ziel das
Hotel Elbresidenz Bad Schandau Viva Vital & Medical SPA
Mehr über das 5-Sterne-Hotel erzählt dann Annette.
Am nächsten Tag ging es dann ins östliche Erzgebirge - schon wieder “Gebirge” - nun war ich wirklich gespannt. Ich erinnerte mich an Winterbilder mit viel Schnee, großen Eiszapfen, Bilder vom Rübezahl, Nussknacker und Räuchermännchen und stellte mir Berge vor, wie die Alpen oder wenigstens wie die Voralpen… Nun, die Landstraße schlängelte sich statt dessen durch ein hügeliges, teils kahles, teil bewaldetes Gebiet. Immer mal wieder schien die Straße direkt in den Himmel zu gehen, aber nix da - es ging gleich wieder Hügel abwärts. Langsam fand ich Gefallen an dem Rauf und Runter, an den bunten Herbstwäldern, den gepflügten Feldern, an den Allee, die es an einigen Stellen noch gibt.

Kreuztanne im Winter
Das hier im Winter ein eisiger Ostwind Kälte und Schnee über das Land bringt lässt sich an den vielen Vorkehrungen gegen Schneeverwehungen erahnen. Der Wind war jetzt - Ende Oktober - schon ziemlich gemein kalt. Unser Tagesziel, das
Waldhotel Kreuztanne, lag nach 1 1/2 Stunden Fahrt vor uns schutzlos auf einer Kuppe. Gut sichtbar für alle Wandersleute. Keine Tanne, sondern ein Kastanienbaum und ganz viel Natur schmücken den Eingang zum geschichtsträchtigen Hotel.
Annette wird über das Hotel berichten - wir machen einfach mal “Arbeitsteilung”.
Nach dem “Natur-Stop” ging es am nächsten Tag Richtung Böhmen/Tschechien weiter, über Landstraßen durchs Erzgebirge… Hügeln wurden langsam höher. Aber auch der Namenszusatz “Berg” wie z. B. bei Annaberg lässt Hügel nicht zu den erwarteten Bergen wachsen. Egal.
Imposant ist die St. Annenkirche - wie dieser doch große Bau das Städtchen beherrscht (sollten wir sehn, hatte man uns geraten - aber die Zeit drängt mal wieder)
Weiter geht’s über Oberwiesenthal (914 Meter hoch gelegen!) zur Grenze nach Tschechien - nur noch dank des Begrüßungs- und Landesschild zu erkennen. Hier sieht es dann doch schon mehr nach Gebirge aus, Schluchten, Wälder, Bäche und eine Eisenbahnlinie, die sich neben der Straße Richtung Karlsbad schlängelt. Leider bleibt wieder mal keine Zeit für einen Abstecher in diese tradionelle Kurstadt - vielleicht beim nächsten Mal.

Marienbad
Marienbad “ruft” (und unsere Termin im
Hotel Grand SPA Marienbad auch). Ein lebhafter Kurort, wie wir gleich bei der Durchfahrt feststellen können, Leute in Kaffees, beim Shopping und Flanieren oder auf dem Weg zu den Kollonaden und der Trinkkur - soviel Leben in einem Kurort hatten wir nicht erwartet.
Also kann man sagen: “geht doch!”
Mehr über Marienbad und das Hotel Grand SPA Marienbad kommt wie immer von Annette
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