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Marienbad - der Klassiker mit Wellnesstouch

Geschrieben von Annette am 20. November 2008
Abgelegt unter: Besondere Wellnesshotels EU

So um die Mittagszeit fuhren wir nach Marienbad rein. Ein Kurort mit Leben und viele Menschen, die spazieren gingen, am Kurpark entlang flanierten - wir trauten unseren Augen kaum. Hatte man nicht vom “Kurort-Sterben” in der Presse gelesen und das schon seit längerem? Marienbad gehört jedenfalls nicht dazu. Unser Navi leitete uns vorbei an renovierten und an modernen Hotelbauten bis zum Hotel Grand Spa Marienbad - zwar in zweiter Reihe vom Kurpark gesehen, dafür aber mit eigenem Garten und geschütztem Außenpool.
Wir wurden von Guy Burke, dem Spa Manager, herzlich empfangen - wir hatten uns gerade erst beim Spa Director’s Roundtable & Club in München getroffen. Er wirkte ein wenig gestresst - warum war uns auch gleich klar - denn 60 Kurgäste aus Norddeutschland waren soeben eingetroffen, mussten zum Kurarzt und anschließend Ihre Behandlungspläne erhalten. So etwas ist für den Spa Manager und sein Team jedes Mal eine Herausforderung.
Aber zurück auf Anfang. Beim Hotel handelt es sich um eines mit historischem Hintergrund. So entstand aus dem einstmaligen Hotel Casino und nach aufwendigen Renovierungen, teilweisem Abbruch und Wiederaufbau, zusätzlichen Neubauten und unterirdischen Verbindungen ein Hotel-Ensemble mit dem Flair der Belle Epoque.Schon in der Eingangshalle spürt man das einstige Kurhotel. Überall hört man die deutsche Sprache, fast vergisst man das Ausland, wären da nicht die freundlichen Damen am Empfang, ihr Akzent erinnert fast ein wenig an Karel Gott. Der Hausdiener brachte uns samt Gepäck sicher bis ins Zimmer und erklärte uns dabei die verschiedenen Möglichkeiten durchs Hotel zu “navigieren”. Unser Zimmer lag in der “Orangerie” einem modernen Seitentrakt und war entsprechend ausgestattet.
Nach einem kleinen Mittagssnack - (witzigerweise gab es neben Suppe und Salaten auch Weißwürste und Brezeln, denn der Küchenchef ist ein gestandener Bayer!) führte uns Guy Burke durch sein wirklich großes “Reich”. Vom SPA Bereich mit Empfang, Arztzimmer und den Räumen für Beauty und Anti Aging Behandlungen, der Physiotherapie, den Massageräumen u.v.m. ging es dann in den balneologischen, den klassischen Bereich, sprich: dorthin wo mit unterschiedlichen Wasserbehandlungen Gutes getan wird. Wir waren beeindruckt. Hier hatte man versucht auch der klassischen Bäderarchitektur einen modernen Wellnesstouch zu verpassen. So ganz hat es jedoch noch nicht geklappt (im Gegensatz zum SPA Bereich). Man könnte meinen hier wäre der Weg das Ziel.
Nach der Führung durch Spa und Balneo Bereich trafen wir mit Ludmilla Gutjahr, Marketing & Sales, zusammen. Sie schleppte uns in Lobbybar und die angrenzende Bibliothek wo wir uns bei Kaffee und Kuchen angeregt unterhielten. Dabei erfuhren wir, dass klassische Kurgäste vermehrt im Herbst, Winter und Frühjahr in Marienbad anzutreffen sind. Spa- und Wellnessgäste bevölkern das Grand Spa in den Sommermonaten und natürlich das ganze Jahr über an den Wochenenden. Gäste aus Süddeutschland z.B. aus München können in 1 1/2 Stunden bereits im Hotel Grand Spa Marienbad “chillen” und sich verwöhnen lassen. Im Sommer kann man z. B. Wellnessbehandlungen mit Golf kombiniert.
Vielleicht sollte ich das an einem der nächsten Wochenende wirklich mal machen - einfach so vor den Feiertagen.

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Wellness im Elbsandsteingebirge, Erzgebirge und Böhmen

Geschrieben von Dietrich am 18. November 2008
Abgelegt unter: In eigener Sache

Diesmal haben wir uns ins Auto geschwungen, um gleich 3 unserer Hotel-Partner zu besuchen. Circa 1500 km galt es an einem Wochenende “ab-zu-fahren”. Ich fahre gerne Auto, mal schnell über die Autobahn, aber auch das “cruisen” durch - für mich - neue Landschaften ist toll. Diesmal ging es erst gen Osten über die Autobahnen bis Dresden und dann Richtung Süden nach Bad Schandau im Elbsandsteingebirge. Gebirge (?) fand ich dann doch leicht übertrieben.

Kleiner Ausblick

Kleiner Ausblick

Aber was Besonders hat die Gegend schon, diese vom Wind geformten, leicht bröcklig wirkenden Felsen erinnern mich wage an meinen Besuch am Gran Canyon (USA) und doch ist es hier ganz anders. (Hier sollte ich mal Urlaub machen, um mich richtig um zu sehen.) Bad Schandau dagegen ist ein richtig kleiner deutscher Kurort, mit ‘nem Marktplatz, einer imposanten Kirche und der Uferpromenade entlang der Elbe - die 2002 hier mit ihren Wassermassen ganz schön gewütet hat. Zwischen Markt und Elbe unser 1. Ziel das Hotel Elbresidenz Bad Schandau Viva Vital & Medical SPA
Mehr über das 5-Sterne-Hotel erzählt dann Annette.

Am nächsten Tag ging es dann ins östliche Erzgebirge - schon wieder “Gebirge” - nun war ich wirklich gespannt. Ich erinnerte mich an Winterbilder mit viel Schnee, großen Eiszapfen, Bilder vom Rübezahl, Nussknacker und Räuchermännchen und stellte mir Berge vor, wie die Alpen oder wenigstens wie die Voralpen… Nun, die Landstraße schlängelte sich statt dessen durch ein hügeliges, teils kahles, teil bewaldetes Gebiet. Immer mal wieder schien die Straße direkt in den Himmel zu gehen, aber nix da - es ging gleich wieder Hügel abwärts. Langsam fand ich Gefallen an dem Rauf und Runter, an den bunten Herbstwäldern, den gepflügten Feldern, an den Allee, die es an einigen Stellen noch gibt.

Kreuztanne im Winter

Kreuztanne im Winter

Das hier im Winter ein eisiger Ostwind Kälte und Schnee über das Land bringt lässt sich an den vielen Vorkehrungen gegen Schneeverwehungen erahnen. Der Wind war jetzt - Ende Oktober - schon ziemlich gemein kalt. Unser Tagesziel, das Waldhotel Kreuztanne, lag nach 1 1/2 Stunden Fahrt vor uns schutzlos auf einer Kuppe. Gut sichtbar für alle Wandersleute. Keine Tanne, sondern ein Kastanienbaum und ganz viel Natur schmücken den Eingang zum geschichtsträchtigen Hotel. Annette wird über das Hotel berichten - wir machen einfach mal “Arbeitsteilung”.

Nach dem “Natur-Stop” ging es am nächsten Tag Richtung Böhmen/Tschechien weiter, über Landstraßen durchs Erzgebirge… Hügeln wurden langsam höher. Aber auch der Namenszusatz “Berg” wie z. B. bei Annaberg lässt Hügel nicht zu den erwarteten Bergen wachsen. Egal.
Imposant ist die St. Annenkirche - wie dieser doch große Bau das Städtchen beherrscht (sollten wir sehn, hatte man uns geraten - aber die Zeit drängt mal wieder)
Weiter geht’s über Oberwiesenthal (914 Meter hoch gelegen!) zur Grenze nach Tschechien - nur noch dank des Begrüßungs- und Landesschild zu erkennen. Hier sieht es dann doch schon mehr nach Gebirge aus, Schluchten, Wälder, Bäche und eine Eisenbahnlinie, die sich neben der Straße Richtung Karlsbad schlängelt. Leider bleibt wieder mal keine Zeit für einen Abstecher in diese tradionelle Kurstadt - vielleicht beim nächsten Mal.

Marienbad

Marienbad

Marienbad “ruft” (und unsere Termin im Hotel Grand SPA Marienbad auch). Ein lebhafter Kurort, wie wir gleich bei der Durchfahrt feststellen können, Leute in Kaffees, beim Shopping und Flanieren oder auf dem Weg zu den Kollonaden und der Trinkkur - soviel Leben in einem Kurort hatten wir nicht erwartet.
Also kann man sagen: “geht doch!”
Mehr über Marienbad und das Hotel Grand SPA Marienbad kommt wie immer von Annette

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