Silvester ohne Nebenwirkungen - ganz schön wellness
Die Nacht der Nächte – die größte Party des Jahres – ist nur noch wenige Tage entfernt. Alle Welt freut sich auf Schaumwein diverser Qualitätsstufen, der spätestens um Mitternacht in beachtlichen Mengen konsumiert wird. Und vorher muss natürlich noch dem Anlass entsprechend gespeist werden – gerne mit der zur Speisenfolge passenden Getränkeauswahl. Ja, und dann wird Feuerwerk geguckt, laut geknallt, gefeiert, gebechert und getanzt bis in die Puppen!
An die Nebenwirkungen, die sich ja erst am Neujahrsmorgen zeigen, denkt vorher niemand so gerne. Stechende Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Übelkeit … Dabei kann man ganz gut vorsorgen – und ein paar passende Mittelchen parat halten.
Oma hätte mich mit den Worten verabschiedet: „Kind, trink‘ nicht so viel!“ Und am nächsten Morgen demonstrativ kopfschüttelnd nicht das geringste Mitleid gezeigt. Mir bestenfalls einen bitteren Tee verpasst, und den Rat: „Trink‘ viel Wasser und iss‘ Brot oder Kartoffeln, das gleicht den Alkohol aus.“ Den Katzenjammer, der sich den Rest des Tages breitmacht, kann aber auch dieser gute Rat nicht vertreiben.
Das einzig richtige Mittel, den Nebenwirkungen vorzubeugen, ist nun einmal tatsächlich: Nichts übertreiben, und Alkohol in Maßen genießen! Als Faustregel gilt: Zu jedem Glas Wein gehört auch ein Glas Wasser. Und: Immer wieder ein Stück Brot essen, wie bei einer Weinprobe.
Sollten trotzdem Nebenwirkungen auftreten: Oma’s obigen Rat befolgen. Wer kann, Bittertee trinken. Gegen Übelkeit kann der gute alte Melissengeist helfen. Gegen Kopfschmerzen gibt es Dragees mit Weidenrinden-Extrakt (die enthalten natürliches Aspirin), und die altbekannten Alka Seltzer-Brausetabletten. Und vor allem: Ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft (Sauerstoff muss sein), Ruhe und Schlaf – der Neujahrs-Tag ist nicht umsonst ein gesetzlicher Feiertag …