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After-Feiertags-Wellness

Geschrieben von Claudia am 22. Dezember 2009
Abgelegt unter: Gesundheit, Oma's Wellness Tipps

Festtags-Menüs. „Wellness“ kulinarisch. Torten. Plätzchen. Der traditionelle Gänsebraten. Völlegefühl. Blähungen … Jedes Jahr freuen wir uns auf das Schlemmen rund um die Feiertage. Schmausen und Naschen gehören einfach zu einem sinnlichen Rundum-Festtags-Wohlgefühl dazu. Wenn nur die Begleiterscheinungen nicht wären …

Bei den ersten Anzeichen hilft da noch eine traditionelle Unterstützung für den Verdauungstrakt – in Form eines leckeren Grappa, Weinbrand, Himbeergeist … Aber mit Fortschreiten der Feiertags-Schlemmer-Termine und des damit verbundenen Alkohol-Konsums steigert sich auch das Unwohlsein: Es kneift und zippt im Gedärm; in der Speiseröhre sitzt ein regelrechter Kloß.

Der moderne Mensch hat aus Erfahrung bereits vorgesorgt und sich in der Apotheke entsprechend eingedeckt. Großmutter wäre da etwas radikaler vorgegangen. Magendruck? Verdauungsbeschwerden? Eindeutig zu viel gegessen! Kind, hinlegen, Wärmflasche auf den Bauch, Süppchen statt Menü, kürzer treten. Ärgerlich, aber hilfreich.

Nicht umsonst sieht man in Wilhelm Busch’s liebevoll illustriertem Werk „Max und Moritz“ den bedauernswerten Lehrer, wie sein Bäuchlein gegen die Folgen eines Lausbuben-Streiches mit dem heißen Bügeleisen traktiert wird.

Nun, die Qual eines mit heißen Kohlen gefüllten Bügeleisens auf dem schmerzenden Bauch können wir uns an dieser Stelle ersparen. Dafür heißt es: Tee trinken! Bei Oma und Mama gab es da nur Einen: Wermutkraut. Mit das Bitterste, das ich je im Mund hatte! Daher blieben die Beiden auch neben mir stehen, um darauf zu achten, dass ich die große Tasse vollständig leer trinke … Brrr. Aber: Am nächsten Tag war alles wieder gut.

Heute habe ich eingesehen, dass Oma recht hatte. Meine Portionen bei den Festtags-Menüs sind kleiner geworden. Ich habe auch schon vorgesorgt und dem Wermutkraut einen festen Platz in meiner Kräutertee-Sammlung gegeben. Bei den ersten Beschwerden trinke ich den Tee freiwillig; eine Wärmflasche habe ich sowieso. Mein Feiertags-Wellness-Gefühl kann seither kein Verdauungs-Kater mehr trüben.
PS.: Ein täglicher Verdauungs-Spaziergang an der klaren Winterluft leistet ebenfalls einen Beitrag zum persönlichen Wohlbefinden!

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Das Kreuz mit dem Kreuz – Wellness für den Rücken

Geschrieben von Claudia am 10. Dezember 2009
Abgelegt unter: Allgemein, Gesundheit, Oma's Wellness Tipps

Kennen Sie das auch? Stundenlang am PC gesessen, bis „in die Puppen“, weil das Projekt unbedingt fertig werden musste, dann unruhig geschlafen, und am nächsten Morgen – autsch! Der Rücken schmerzt, der Nacken ist steif, die Schultern sind verspannt, und die Arme fühlen sich an, als hätte man gerade ein Grand Slam-Turnier mitgespielt. Was nun?

Oma’s Tipp gegen Rückenschmerzen: Wärme! In Form von Wärmeflasche oder heißer Kompresse.

Eine modernere Variante des gleichen Prinzips lautet: Rotlicht. Eine Wärmelampe, wie es sie überall im Einzelhandel (Elektro-Fachmarkt, Sanitätshaus …) zu kaufen gibt. Einfach einschalten und den Rücken „bescheinen“ lassen. Das tut richtig gut! Ein paar Streck- und Dehn-Übungen hinterher, und bald kann man sich auch wieder richtig bewegen.

Das Rotlicht hat Mama übrigens bei uns Kindern sogar in der Erkältungs-Phase eingesetzt: Zum Bestrahlen der Brust – bei Halsschmerzen eine wahre Wohltat! Natürlich hilft auch hier ein schönes heißes Bad, das die Muskulatur lockert und durchwärmt – zum Beispiel mit Rosmarin oder Arnika.
Probieren Sie es aus!

PS.: Für uns „modernen“ Wellness-erprobten Menschen gibt es natürlich noch eine weitere schöne Möglichkeit – nämlich eine ausgiebige klassische (oder schwedische) Rückenmassage! Vereinbaren Sie doch einfach mal wieder einen Termin in Ihrem Lieblings-Day SPA. Oder gönnen Sie sich eine kleine Wellness-Auszeit

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Hilfe, es wird Weihnachten! Wo bleibt Wellness?

Geschrieben von Claudia am 20. November 2009
Abgelegt unter: Oma's Wellness Tipps

Weihnachten rast mit Siebenmeilenstiefeln auf uns zu. Nur noch 5 Wochen!  Geschenke besorgen, Braten vorbestellen, Großputz, haben wir das passende  Geschenkpapier, ist die eingelagerte Dekoration noch ganz, reicht sie für den neuen  Baum, à propos, wann und wo besorgen wir den Baum, funktionieren die  Lichterketten vom Vorjahr, ach ja, und bloß keinen Weihnachtsmarkt verpassen …  Puuh! Schon beim Gedanken an die Vorbereitungen für die eigentlich besinnlichste  Zeit des Jahres kann einem schon ordentlich die Puste ausgehen.
Wenn ich an Weihnachten denke, dann war das besinnlich. Mitte November – also jetzt – ging es los mit der Weihnachtsbäckerei. Vor allem die Lebkuchen und Anisplätzchen mussten frühzeitig gebacken werden, damit sie an Weihnachten schön mürbe waren. Und Mama’s Linzertorten … mmh! Lecker! Mir läuft noch heute bei dem Gedanken daran das Wasser im Munde zusammen.

Da zog keine Vorweihnachts-Hektik durch die Wohnung (ok, außer vielleicht für Mama); da gab es Tannenduft (von Mama’s großen Advents-Sträußen mit Stroh- und Spansternen, und natürlich vom Adventskranz auf dem Esstisch), da roch es nach Orangen (die in Scheiben auf der Heizung lagen), da duftete es nach Nelken, Zimt, Anis, Koriander, Kardamom, Piment … (aus der Küche). Abends wurden Kerzen angezündet und Walnüsse geknackt. Und Mama schälte Äpfel für die ganze Rasselbande.

Plätzchen backen kann ein Riesenspaß für die ganze Familie sein. Mutter macht den Teig und hantiert mit den heißen Blechen; die Kinder dürfen ausstechen, bestreichen, verzieren …Und den Fleischwolf für das Spritzgebäck drehen. Und vor allem: Die ersten Plätzchen probieren. Noch leicht warm, und mit einer schönen heißen Tasse Tee dazu. So schmeckt für mich noch heute der Advent.

Ja, und wo ist denn hier die Wellness, fragen Sie? DIE steckt in den Plätzchen! Vor allem in den Lebkuchen. Nein, das ist kein Witz. Und von Kalorienzählen sprechen wir hier nicht; dies ist  schließlich ein WELLNESS-Artikel! Wir sprechen – von den Gewürzen. Jawohl. Zimt  wirkt wärmend, gemütsaufhellend, regt den Kreislauf an und fördert die Verdauung.  Koriander fördert die Verdauung und hilft gegen Bauchschmerzen, Blähungen und  Völlegefühl. Piment hilft der Verdauung und stärkt die Nerven. Anis stärkt ebenfalls  die Verdauung und wirkt schleimlösend. Kardamom regt die Verdauungssäfte an und  wirkt allgemein stärkend sowie … aphrodisierend! Pfeffer fördert Durchblutung und  Verdauung. Und, und, und.  Nicht umsonst wird eine bekannte Lebkuchensorte mit Zuckerguss „Magenbrot“ genannt.

DAS ist Wellness! Auch für Ihren Magen! Also: Backen Sie, brühen Sie sich einen schönen Tee auf, und genießen Sie!

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Neue Rubrik: Oma’s „Wellness“-Tipps

Geschrieben von Annette am 17. November 2009
Abgelegt unter: Oma's Wellness Tipps

Wellness ist etwas ganz Neumodisches?! Nein, nicht wirklich. Nur, früher hieß das alles anders. Und lief ganz heimlich still und leise im Kreise der Familie ab. Jede Familie hatte da so ihre kleinen altmodischen Traditionen, die von Müttern zu Töchtern weiter gegeben wurden. Und das Schöne: Sie sind immer noch praktikabel, haben heute noch ihre Wirkung – und tun nicht gerade diese altmodischen Sachen, die uns so vertraut erscheinen und Kindheits-Erinnerungen wecken, so richtig gut?

An dieser Stelle schreibt unsere neue Gelegenheits-Autorin und Hobby-Kräuterhexe Claudia Keck, die sonst eher im Bereich Hotel-Marketing unterwegs ist, über Wellness-Erfahrungen aus der Kindheit, Wohltuendes aus Oma’s Küche und über Mutter’s Hausmittelchen. Sie hat in alten Büchern gestöbert, einige schon angestaubte Lektüre aus dem Schrank geholt, einige Kindheits-Erinnerungen ausgekramt, und verrät uns einige Tipps und Tricks aus „längst vergangenen Zeiten“. Obwohl, so vergangen sind diese Zeiten auch noch nicht.
Tipps zur Weihnachtszeit folgen.

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