Geschrieben von Annette am 03. Dezember 2009
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Heute möchte ich mich bei Dr. Sarah Schons bedanken, denn sie hat im Interview zum Thema “Wellness” u.a. über den Quitten-Nektar von Kirstin Walther gesprochen.

Omi auf der Veranda
Beim Wort “
Quitten” wird mir ganz nostalgisch zu Mute. Denn meine geliebte Großmutter hatte nicht nur einen Quittenbaum im Garten, sondern machte auch köstliches Quitten Gelee und nebenher noch Quitten Brot. Die besondere Atmosphäre in der warmen Küche, kombiniert mit dem feinen Quittenduft, der goldgelben Farbe des Gelees, das Stapeln der gefüllten Gläser und die interessanten Küchengespräche zwischen Großmutter und Enkelin werde ich nie vergessen. Und alles was daran erinnern könnte weckt meine Neugierde.
Und eben dieser “Quitten Nektar” hat es mir angetan. Im Kopf bildete sich bereits der feine Duft der Quitte… Per Internet habe ich dann gleich das edle Getränk bestellt und wie von den Walters versprochen schleppte der Postbote das Paket bereits 3 Tage später die Treppe hoch. Mit dem Auspacken habe ich nicht lange gefackelt, denn nun wollte ich es wissen: “Kann auch der Quitten Nektar so duften wie früher das Gelee bei Omi, eben wie in meiner Erinnerung?”
Und tatsächlich, mit dem edlen Saft im Glas wehte auch ein Hauch des zarten Quittendufts durch meine Küche… schade, dass meine Großmutter das nicht mehr erleben konnte - sie hätte diesen Nektar sicher auch so genießen können wie ich! Danke Kirstin, für dieses nostalgische Wellness-Gefühl
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Geschrieben von Elita am 22. Juni 2009
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Sie erinnern sich? Vor kurzem hat Wolff Horbach, Autor des Buches „77 Wege zum Glück” eine Woche lang zum Thema Glück bei uns im Blog geschrieben. Seine Artikel haben das Hotel WellVital Hotel Residence von Dapper inspiriert und dort werden nun im Herbst Glücksseminare mit dem dazu passenden Arrangement angeboten. Schließlich ist die Suche nach dem Glück so alt wie die Menschheit. Doch während der Wohlstand steigt, sinkt die Quote der Menschen, die sich als glücklich bezeichnen. Die Glücksforschung zeigt, was jeder tun kann, um glücklich zu werden. Die Botschaft lautet: Glück ist lernbar! Die Wissenschaft bestätigt, was schon Aristoteles vermutet hat: Glück ist die Folge aktiven Handelns.
Die schönen Dinge des Lebens
Der Aufenthalt in dem 4-Sterne WellVital Hotel Residence von Dapper öffnet die Sinne für die schönen Dinge des Lebens. Die ideale Zeit aufzutanken und dem Leben eine neue Richtung zu geben. Der Gast lernt während des Aufenthaltes im Hotel etwas sehr Nützliches für sein Leben: sein eigenes Glück gestalten. Dazu gehören zwei Übernachtungen im Vier-Sterne Komfort-Appartment, Wellness inklusive. Das Seminar mit Bestsellerautor Wolff Horbach wird an drei Tagen angeboten - insgesamt sechs Stunden. Darin geht es um Erkenntnisse der Glücksforschung und wie sie jeder nutzen kann. Es gibt Übungen, die dazu anregen, eigene Erkenntnisse zu gewinnen und diese immer mehr zu einem Teil des Lebens zu machen.
Nutzen Sie jetzt die Chance an einem Seminar der Extraklasse teil zu nehmen.
Bleiben Sie im Glück!
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Geschrieben von Wolff am 27. März 2009
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Glück
Ich hoffe, meine Beiträge der letzten Tage haben Ihnen einen kleinen Einblick darin verschafft, wie Sie Ihr persönliches Glück steigern können.
Heute möchte ich Ihnen zusammenfassend ein paar Tipps geben, wie Sie Ihren nächsten Wellness-Urlaub dazu benutzen können, um noch mehr über das Glück zu lernen und davon zu profitieren:
Freuen Sie sich schon vorher auf Ihren Wellness-Urlaub. Sie wissen ja jetzt, dass bereits die Vorfreude Glückshormone ausschüttet. Hüten Sie sich aber vor übersteigerten Erwartungen, die leicht zu Enttäuschungen führen können. Die Kunst besteht also darin, sich alles in den schönsten Farben auszumalen, aber dann nicht zu erwarten, dass es genau so eintritt.
Arbeiten Sie nicht bis zur letzten Minute. Dann brauchen Sie nämlich die ersten Tage Ihres wertvollen Urlaubs, um wieder auf Normal-Null runter zu kommen. Versuchen Sie mehr vom Arbeitsalltag in den Wellness-Urlaub hinüberzugleiten, so dass Sie Ihren Urlaub vom ersten Tag an genießen können.
Nehmen Sie keine Arbeit mit, dafür aber einen leeren Block oder ein Tagebuch. Mit Sicherheit werden Ihnen während Ihrer Wellness-Tage einige Gedanken kommen, was Sie in Ihrem Alltag verbessern oder ändern können. Machen Sie sich darüber keine Sorgen, sondern empfinden Sie dies als Freude und als Impulse zu einem reichhaltigeren Leben. Versuchen Sie nicht, bereits feste Pläne zu schmieden, sondern lassen Sie alles einfach auf sich wirken. Das Unterbewusstsein wird für Sie weiterarbeiten.
Genießen Sie, aber übertreiben Sie nicht. Genießen Sie langsam und intensiv. Denken und handeln Sie nach dem Motto: Qualität statt Quantität.
Nutzen Sie die Zeit, um sich ausgiebig zu bewegen. Am besten an der frischen Luft. Wenn Sie sportlich ambitioniert sind, treiben Sie Ihren Sport oder probieren mal etwas Neues aus. Ansonsten reichen schon flotte Spaziergänge.
Schlafen Sie ausreichend und lassen Sie das Fernsehen mal weg. Sie werden spüren, wie wohltuend das ist.
Vielleicht beginnen Sie mit dem Führen eines Glückstagebuches. Die Wellness-Tage bieten bestimmt genügend Stoff für glückliche Momente.
Überlegen Sie, wie Sie die Wellness-Erfahrung mit in Ihren Alltag nehmen können. Können Sie sich ab und zu ein Bad gönnen? Wie können Sie mehr Bewegung in den Alltag einbauen? Wie und wo können Sie Ihre Ernährung verbessern?
Kurzum: Nutzen Sie Ihren nächsten Wellness-Urlaub als Sprungbrett zu mehr Glück im Alltag.

Wenn Sie neugierig geworden sind und noch mehr darüber erfahren wollen, wie Sie die Erfahrungen der modernen Glücksforschung für sich nutzen können, dann schauen Sie doch mal in mein Buch. Dort finden Sie eine Menge Anregungen und Übungen, die Ihnen bestimmt weiterhelfen.
Ich wünsche Ihnen eine glückliche Zeit.
Ihr
Wolff Horbach
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Geschrieben von Wolff am 26. März 2009
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Glück
Wie wir in den vorangegangen Artikeln gesehen haben, sind wir selbst die Quelle des Glücks. Wir können aber genau so die Quelle unseres Unglücks sein. Auch um diese Seite sollten wir wissen, damit wir die Dinge vermeiden können, die eher unglücklich machen.
Die größten Unglücksquellen sind selten äußere Umstände wie Krankheit oder Unglücke, sondern unsere falschen Glücksvorstellungen:
Wir neigen dazu, uns ständig mit anderen zu vergleichen. Leider haben wir dabei eine fatale Blickrichtung: wir vergleichen uns mit denen, die mehr haben: das größere Haus, das bessere Auto, die längere Reise. Und was passiert dabei? Richtig: schlagartig geht es uns schlechter. Wir fühlen uns benachteiligt, zurückgesetzt, ausgegrenzt.
Das ganze kann man aber auch einfach umdrehen. Wir leben in einer Gesellschaft, die erheblich mehr hat als die allermeisten Menschen auf der Welt. Wenn wir also den Vergleich in die andere Richtung machen, werden wir augenblicklich zufriedener. Was bedeutet dann schon die Nackenverspannung gegen eine schwere Krankheit, das nicht ganz so perfekte Essen gegen Hunger, der nicht ganz richtig temperierte Wein gegen Wasser.
Machen Sie auch nicht den Fehler, das was sie jetzt tun, mit dem zu vergleichen, was früher war. „Das Schwimmbad im XY-Hotel war aber schöner“, „Gestern Abend hatten wir aber im Restaurant einen besseren Platz“, „Unsere Suite im letzten Jahr hatte den besseren Ausblick“. Schwupp, schon geht es Ihnen wieder schlechter. Hüten Sie sich also vor diesen Vergleichen und genießen Sie besser, was jetzt gerade ist.
Ein weiterer Glückskiller ist die falsche Erwartung, dass Glück von außen kommen müsste. Das kann nur in Frustration enden. Denn erstens sind nicht die andern für unser Glück zuständig, sondern wir selbst. Und zweitens können Sie darauf wetten, dass die Erwartungen nicht eintreffen.
Auch diese Erwartungshaltung können Sie umdrehen: Tun Sie mehr für andere. Überraschen Sie Ihre Umwelt mit Gesten und Handlungen, die nicht erwartet wurden. Sie werden damit anderen eine Freude machen und sich selbst reich beschenken. Wenn Sie anderen helfen, werden Sie von Glück durchströmt. Probieren Sie es aus!
Einer der größten Glückskiller ist Stress. Ausgelöst wird er meistens von anderen falschen Glücksvorstellungen. Wenn ich erwarte, dass viel Geld mich glücklich macht, werde ich versuchen, viel Geld zu verdienen. Das geht meistens nur mit harter Arbeit. Folglich werde ich sehr viel und lange arbeiten. Ich gönne mir keine vernünftigen Pausen, schlafe zu wenig. Jetzt wird hart gearbeitet, damit ich es in Zukunft einmal besser habe.
Ein fataler Irrtum. Meistens passiert genau das umgekehrte: die freudlos verbrachte Lebenszeit ist unwiederbringlich verloren. Wenn ich Pech habe, ruiniere ich meine Gesundheit, vernachlässige meinen Partner und die Familie, verliere Freunde.
Hüten Sie sich daher vor zu viel Stress. Etwas Stress ist sicher leicht zu verkraften, wenn wir uns regelmäßig Phasen der Erholung gönnen. Wenn der Stress aber zu sehr zunimmt, wird unser Akku nicht mehr richtig geladen und geht immer mehr in die Knie. Am Ende steht Burnout, oft verbunden mit einer schweren Depression.
Ein Wellness-Aufenthalt kann dazu dienen, die Batterien wieder voll aufzuladen. Aber vor allem, um darüber zu reflektieren, wie wir unseren Alltag nutzen können, um Stress zu vermeiden oder mindestens zu reduzieren. Wellness als Sprungbrett zu mehr Glück im Alltag. Mehr dazu erfahren Sie morgen.
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Schlagworte (Tags): falsche Glücksvorstellungen, Glückskiller, Stress, Vergleiche
Geschrieben von Wolff am 25. März 2009
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Glück
Fassen wir noch einmal kurz zusammen, was wir bisher über das Glück erfahren haben:
- Die Glücksgefühle entstehen in unserem Gehirn und werden durch Neurotransmitter – sogenannte Glückshormone – ausgelöst.
- Das Ausschütten der Glückshormone kann durch unterschiedlichste Vorgänge ausgelöst werden, z.B. durch körperliche Aktivität aber auch durch reine Vorstellungen.
- Damit der Körper genügend Glückshormone bereitstellen kann, ist eine gesunde Ernährung, ausreichender Schlaf und genügend Licht, möglichst in freier Natur notwendig.
- Wellness – richtig angewendet – unterstützt all diese Prozesse und ist damit eine große Glücksquelle.
- Um das Glück zu fördern und zu vermehren, bedarf es zweierlei: erstens die Glück mindernden Aktionen und Haltungen reduzieren, zweitens die Glück bringenden Aktionen und Haltungen fördern und vermehren.
Einer der größten Irrtümer über Glück ist die Vorstellung, Glück käme von außen. Wie die Irren versuchen wir daher, möglichst viel Geld zu verdienen und möglichst viele Reichtümer anzuhäufen. Wer in ferne Länder gereist ist, wird sicherlich die Erfahrung gemacht haben, dass dort die Menschen oft viel glücklicher sind als hierzulande, obwohl sie nur einen Bruchteil unseres Wohlstandes haben.
Glücksforscher haben herausgefunden, dass jenseits einer Grundversorgung – genug zu essen, ein Dach über dem Kopf – Geld nur noch sehr wenig zum Glück beiträgt. Vielmehr sind es andere Faktoren, die unser Glück fördern:
- Freiheit und Autonomie. Das Gefühl, frei handeln zu können, den eigenen Wünschen und Bedürfnissen nachzugehen.
- Die Verbundenheit mit anderen Menschen. Eine funktionierende Familie und wahrscheinlich noch wichtiger: ein paar gute Freunde.
- Unsere innere Einstellung zu all den Dingen ist der ganz entscheidende Faktor. Unsere Haltung bestimmt, wie wir äußere Ereignisse wahrnehmen und beurteilen. Unsere Haltung bestimmt, was wir unternehmen und was wir unterlassen. Unsere Haltung bestimmt, ob wir uns vorwiegend als glücklicher Mensch sehen, der sein Leben selbst in die Hand nimmt, oder ob wir uns eher als unglückliches Opfer betrachten.
Wenn wir dessen bewusst sind, dass wir selbst die Quelle unseres Glücks sind, dann machen wir uns unabhängig von äußeren Dingen, können diese aber wunderbar nutzen, um unserer Aktivitäten zu fördern und unsere Haltungen zu schulen.
Von alters her wird in vielen Kulturen die Achtsamkeit gelobt. Wenn wir achtsam sind, nehmen wir viel mehr um uns herum wahr. Wir entdecken das Schöne. Wellness-Einrichtungen sind meistens so eingerichtet, dass sie das Schöne fördern. Schauen Sie mal genau hin.
Ein wirklungsvoller Schlüssel zum Glück ist Dankbarkeit. Wir haben wahrlich allen Grund dankbar zu sein, vergessen es aber oft im Alltag. Wir leben seit Jahrzehnten in Frieden. Wir haben eine funktionierende Demokratie. Jeder hat genug zu essen. Wir haben jederzeit frisches Wasser. Alles Dinge, um die uns Milliarden Menschen beneiden. Wenn wir wieder lernen, die Dinge nicht einfach als gegeben hinzunehmen, sondern zu schätzen, geht es uns sofort besser.
Richten Sie bei Ihrem nächsten Wellness-Urlaub mal Ihren Fokus auf diese Dinge: Was entdecken Sie durch Achtsamkeit an Schönem, an Positivem? Wofür sind Sie dankbar? Sie werden erleben, wie Sie Ihre Zeit noch mehr genießen und intensivieren.
Eins ist noch wichtig: Hüten Sie sich vor Glückskillern: Wie sie diese entdecken und ausschalten, erfahren Sie morgen.
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Schlagworte (Tags): Achtsamkeit, Dankbarkeit, Glückskiller, Haltung
Geschrieben von Wolff am 24. März 2009
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Glück
Wir haben gestern gesehen, dass es verschiedene Wege zum Glück gibt. Und dass Wellness einige dieser Wege vorzüglich ebnet und unterstützt.
Wie fast alles im Leben hat Glück auch einen Gegenspieler: das Unglück oder besser das Unglücklichsein. Fast alles was wir tun, fördert das eine oder das andere. Unsere Denkweisen und unser Handeln unterstützen also entweder unser Unglücklichsein oder fördern unser Glück; manchmal beides gleichzeitig. Wenn wir also unser Glück mehren wollen, tun wir gut daran, beide Seiten zu betrachten.
Dazu ein kleines Beispiel: Wir freuen uns auf ein Stück Kuchen, genießen es und sind momentan glücklich. Und um das Glück zu mehren, essen wir noch ein zweites Stück. Beim zweiten Stück ist das Glück schon viel geringer als beim ersten Stück. Die Quittung steht am nächsten Morgen auf der Waage. Wir ärgern uns über das Kilo mehr, ärgern uns über unsere Disziplinlosigkeit. „Die Freud war kurz, die Reue lang“.
Sinnvoller für das Glück wäre, nur ein kleines Stück Kuchen, dies ganz langsam und äußerst genussvoll zu essen.
Wenn wir unser Glück fördern wollen, sollten wir darauf aufpassen, dass wir möglichst die Dinge unterlassen, die unglücklich machen und möglichst die Dinge fördern, die glücklich machen.
Am besten wirken die Dinge und Verhaltensweisen, die beide Seiten gleichzeitig beeinflussen. Auch dazu ein Beispiel: Wir haben gestern schon gesehen, dass ausreichender Schlaf sehr wichtig ist, damit der Körper Glückshormone produzieren kann. Wenn wir zu wenig schlafen, geht es uns nicht gut und wir gefährden unsere Gesundheit. Wenn wir dagegen für regelmäßigen und ausreichenden Schlaf sorgen, schwächen wir die ungesunde und unglücklich machende Seite und stärken gleichzeitig das Gesunde und das Glück. Wellness bietet uns die Möglichkeit, dies „mal wieder“ zu erfahren und über unser alltägliches Verhalten nachzudenken.
Glücklich zu werden bedeutet: etwas zu lernen, andere Einstellungen zu entwickeln und Dinge anders zu tun, als in der Vergangenheit. Das ist einfach gesagt. Aber wie mache ich das in der Praxis?
Ein guter Ausgangspunkt ist, sensibler dafür zu werden, was uns gut tut und was nicht. Ein vorzügliches Mittel dazu ist das Führen eines Glücks-Tagebuches. Konzentrieren Sie sich dabei zunächst nur auf das Positive. Finden Sie die Dinge heraus, die Sie glücklich machen. Und finden Sie vor allem heraus: Wie ist es dazu gekommen?
In der Praxis machen Sie das so: Kaufen Sie sich ein Kladde, ein leeres Heft, welches Ihnen gefällt. Nehmen Sie sich dann jeden Abend bevor Sie zu Bett gehen, zehn bis fünfzehn Minuten Zeit und notieren drei Dinge oder Ereignisse des Tages, die Ihnen besonders gut gefallen haben: Was ist passiert? Wie ist es dazu gekommen?
Schon nach einiger Zeit wird Ihnen auffallen, was SIE dazu beitragen können, dass die tollen Dinge passieren. Sie werden gleichzeitig sensibler für die Dinge werden, die eher Ärger, Unlust oder Unglück bringen. Aber denen brauchen Sie wenig Beachtung zu schenken. Sorgen Sie einfach dafür, dass die Glück bringenden Dinge häufiger und intensiver geschehen.
Morgen schauen wir uns an, dass Glück wenig mit äußeren Dingen als viel mehr mit innerem Erleben zu tun hat.
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Schlagworte (Tags): Glückstagebuch
Geschrieben von Wolff am 23. März 2009
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Glück
Jeder hat es schon erlebt, jeder will es haben und doch ist es scheinbar so schwer zu erreichen: das Glück.
Was ist Glück? Ist es für uns alle gleich oder erlebt es jeder anders?
Glück ist im wahrsten Sinne das höchste der Gefühle. Wenn wir eine Pyramide der Bedürfnisse aufstellen, dann steht Glück ganz oben an der Spitze.
Warum wollen wir viel Geld verdienen? Weil wir uns dann Sachen kaufen können, die wir mögen. Warum wollen wir tolle Sachen haben? Weil wir uns dann glücklich fühlen. Zumindest glauben wird das.
Warum wollen wir einen Partner haben? Weil wir annehmen, dass wir mit Partner ein angenehmeres Leben führen werden als ohne. Weil wir davon ausgehen, dass uns ein Partner glücklich macht: „Du bist das Glück meines Lebens“.
Probieren Sie aus, was Sie wollen: die neue Bluse, den Sportwagen, die Weltreise. Fragen Sie dann nach dem „Warum?“. Am Ende steht dann immer: Glück.
Was geschieht, wenn wir uns glücklich fühlen? Dank moderner Wissenschaft wissen wir heute, dass Glücksgefühle mit erhöhter Aktivität in den sogenannten Motivations- und Belohnungszentren im Gehirn einhergehen. Glück entsteht also in unserem Gehirn.
Die Wege zum Glück können sehr vielfältig sein. Und Wellness ist dazu ein hervorragendes Beispiel:
- Schon die Vorfreude auf ein paar ruhige Tage mit viel Ruhe, gesunder Bewegung und Genuss löst Glückgefühle aus. Im Gehirn wird der sogenannte Neurotransmitter Dopamin ausgeschüttet – ein Glückshormon. Es reicht also schon die reine Vorstellungskraft, um sich selbst in einen guten Zustand zu versetzen.
- Das Ausschütten von Glückshormonen wird durch körperliche Aktivitäten ausgelöst und verstärkt. Egal, ob wir ein wohliges Bad nehmen, uns massieren lassen oder einen flotten Spaziergang unternehmen: Das gute Gefühl, welches entsteht, ist immer ein Ergebnis der vermehrt ausgeschütteten Glückshormone.
- Glückshormone produziert der Körper selbst. Aber er muss eine ausreichende Menge an Grundstoffen vorfinden, sonst stoppt die Produktion der Glückshormone. Die Ernährung spielt dabei eine wichtige Rolle. Wer zu viel Fastfood konsumiert, ist u.a. deshalb schlecht drauf, weil der Körper zu wenige Baustoffe für Glückshormone vorfindet. Auch Licht spielt eine wichtige Rolle. In den Wintermonaten bekommen wir in Wohnräumen oft zu wenig Licht mit. Bewegen wir uns dagegen vermehrt draußen, steigt die Stimmung sofort an. In der Wellness-Zeit tun wir meistens genau das Richtige: Wir ernähren uns ausgewogen und bewegen uns mehr draußen.
- Der Körper reagiert mit der Produktion von Glückshormonen auch sehr empfindlich auf Stresssituationen und Tag-/Nacht-Rhythmusstörungen. Wenn wir gestresst sind oder zu wenig schlafen, geht die Ausschüttung von Glückshormonen direkt zurück. Das ist der Grund, warum wir dann so schlecht gelaunt sind. Gönnen wir uns dagegen Ruhe und schlafen ausreichend, steigt auch schlagartig die Stimmung. Wenn wir Wellness genießen, machen wir meistens genau das Richtige.
- Wellness bedeutet auch Genuss. Und Genießen ist eine große Glücksquelle. Je mehr Sinne beteiligt sind und je intensiver wir genießen, umso besser. Da reichen oft schon Kleinigkeiten, um uns in beste Laune zu versetzen: Ein Schälchen frisches Obst, ein gutes Glas Wein, das Entdecken einer schönen Blume.
Fazit: Mit Wellness gelingt es uns, verschiedene Glücksquellen gleichzeitig anzuzapfen. Durch das Glücksgefühl vermittelt uns der Körper eine wichtige Botschaft: JA, so ist es richtig!
Morgen werden wir uns ansehen, wie wir unsere Glücksgefühle intensivieren und verfeinern können.
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Schlagworte (Tags): Glück, well-being, Wohlbefinden