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Bzzzzzzz….. Wellness-Siesta mit Hindernissen

Geschrieben von Claudia am 29. Juni 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Gesundheit, Oma's Wellness Tipps
Keine Bremse, sticht aber auch ...

Keine Bremse, sticht aber auch ...

Das Thermometer im Büro “knackt” dieser Tage regelmäßig die 30-Grad-Grenze. Endlich ist der Sommer da, und schon wieder gibt es einen Grund zum Jammern?! Nein, nicht mit mir! Habe ich mir gesagt und angefangen, Südeuropäerin zu spielen - früh(er) aufstehen, arbeiten im Home-Office bis am frühen Nachmittag, Siesta im Schatten unter den großen Tannen, wo es schön kühl ist, und gegen Abend wieder weiter arbeiten. Quasi ein kleines Wellness-Intermezzo im eigenen Garten. In Südeuropa funktioniert das doch schließlich wunderbar.

Sicherheitshalber habe ich mich mit meiner altbewährten Lavendel-Mischung (naturreines ätherisches Lavendelöl, Alkohl, Wasser, schütteln, fertig) eingesprüht, bevor ich nach draußen ging, um es mir auf der Hollywood-Schaukel gemütlich zu machen - weil, mein Blut schmeckt stechenden Insekten erfahrungsgemäß ausgesprochen gut.

Nur Eines hatte ich übersehen: Vorher auf gar keinen Fall ins Schwitzen zu kommen (von wegen überhitztes Büro) … weil, Schweißgeruch zieht Bremsen an … bzzzzzzz …. ja, und da war es auch schon zu spät, mein Fuß fing an, zu schwellen, und ich durfte zurück ins überhitzte Büro humpeln.

Und nun? In Mamas und Omas “Hausapotheke” waren immer zwei “Mittelchen” gegen Insektenstiche, die ich heute auch im Küchenschrank habe: Zwiebeln (roh aufgelegt bei Wespenstichen sehr zu empfehlen), und Essig-Essenz - verdünnt mit Wasser für kühlende Umschläge. “Die ziehen das Gift raus”, sagte Oma immer. Und: “Nicht kratzen, Kind, das macht es nur schlimmer!”

Gegen Insektengift und Schwellung geholfen hat die Essig-Kur schon damals. Dafür musste ich mir früher die Umschläge nicht selbst anlegen, und Trost sowie kühle Getränke kamen auch quasi von selbst.

Heute habe ich mich dann eben selbst verarztet, und es tut mir vor allem das Kühlen gut - ich kann rechts fast nicht mehr mit den Zehen wackeln vor lauter Schwellung …. Sch….bremsen!!! Und so sitze ich wieder im Büro. Heiß ist es immer noch. Dafür riecht es jetzt zusätzlich ziemlich penetrant nach Essig.

Soviel zum Südeuropa-Experiment. Nachmachen also nur mit angemessener Vorsicht empfohlen.

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Autsch … Wellness nach dem Zahnarztbesuch

Geschrieben von Claudia am 22. Juni 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Gesundheit, Oma's Wellness Tipps

Wochenlang habe ich mich mit Zahnschmerzen herumgequält, weil, wer geht schon gerne zum Zahnarzt?! Dann endlich doch ein Termin, “oh, das sieht aber gar nicht gut aus”, eine Zahnfüllung wird verabreicht, zusammen mit einem sorgenvollen Kopfschütteln - “ich hoffe, das geht gut!” Wenn das der Arzt schon sagt … 14 Tage später habe ich beim Abendbrot den halben Zahn im Essen. Also wieder zum Zahnarzt, und wieder dieses sorgenvolle Kopfschütteln. “Also, am Liebsten würde ich Ihnen den ziehen…” In Anbetracht der wochenlangen Beschwerden habe ich dem gerne zugestimmt. Der Zahn wohl auch - er kam problemlos raus.

Nun sitze ich am PC, warte darauf, dass die Wirkung der Spritzen nachlassen, und weiß genau - das wird schmerzhaft! Das war schon in meiner Kindheit so, und inzwischen bin ich ein paar Jährchen älter. Also, wie haben mich Mama und Oma damals verarztet?

Erstes Gebot: Ruhe! Hinlegen, Kopf etwas höher lagern als sonst, keine körperlichen Aktivitäten, Schonkost (nichts Rohes, keine Milch, und natürlich auch keine Genussmittel). Zweites Gebot: Kühlen! Früher mit zerstoßenen Eiswürfeln, die in ein dickes Handtuch gewickelt wurden, oder eben mit feucht-kalten Umschlägen. Heute gibt es praktische Gel-Packs, die sich - direkt aus dem Gefrierfach - viel angenehmer auflegen lassen. Und gegen die Schmerzen gab es schon damals eine große weiße Pille vom Zahnarzt, plus viel Trost.

Nun, Trost und Pille muss ich mir heute selbst verabreichen. Mundspülen darf ich heute auch noch nicht. Aber morgen. Gegen Entzündungen jeglicher Art im Mundraum helfen Spülungen mit einem Tee aus entzündungshemmenden und abschwellenden Kräutern, wie Kamille und Ringelblume. Fencheltee kann bei krampfartigen Schmerzen helfen. Salbei wirkt darüber hinaus desinfizierend - meine Oma hat ihren Mund, so lange sie lebte, jeden (!) Tag mit Salbei-Tee gespült und damit gegurgelt.

Auch das Still-Liegen werde ich heute praktizieren. In die pralle Sonne darf ich zwar nicht, aber schön in den Schatten mit einem Buch und einer großen Tasse Kräutertee. Als Kind war das eine Strafe, heute ist das - fast schon Wellness… Und irgendwie freue ich mich auch ein bisschen über die ganz offizielle Erlaubnis zum Nichts-Tun.

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Wellness oder Diät?

Geschrieben von Claudia am 06. Mai 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Gesundheit, Trends
Wie wäre es mit Vollkorn-Brötchen statt Croissant?

Wie wäre es mit Vollkorn-Brötchen statt Schoko-Croissant?

Gerade fiel mir auf, dass heute der Internationale Anti-Diät-Tag ist. Bisher wusste ich gar nicht, dass es den gibt - aber ich freue mich darüber. Denn ich mag diese magersüchtigen Hungerhaken, die weltweit über die Laufstege staksen, nicht mehr sehen. Und andererseits erschreckt es mich, dass es unter den heutigen Kindern und Jugendlichen nur noch zwei “Arten” gibt: Die schlanken Sportlichen - und die richtig Dicken. Wo bleibt das gesunde Mittelmaß?!

Heute beim Einkaufen im Discounter bin ich an den Aktions-Tischen tatsächlich über Diät-Pulver gestolpert. Und habe den Kopf geschüttelt. Das Traurige ist: Wenn ein Discounter so etwas ins Aktions-Programm aufnimmt, ist der Bedarf groß. Und das sollte uns wirklich zu denken geben. Da draußen ist ein großer Wirtschaftszweig rund um Diät-Produkte gewachsen, und der verdient sich eine goldene Nase an allen Mitmenschen, die verzweifelt versuchen, sich dem heutigen Superschlank-Schönheitsideal anzunähern. Manche lassen sich sogar Bandwürmer einsetzen oder Schlangengift injizieren! Brrr …

Zugegeben, auch ich gehöre zu den sogenannten guten Futter-Verwertern: Bei mir bauen sich, hübsch verteilt, rundum kleine und größere Pölsterchen auf, wenn ich es mal eine Zeitlang übertreibe. Und ich nähere mich gerade ungewollt der Fettsucht-Grenze. Trotzdem habe ich das Diät-Pulver stehen lassen.

Figurprobleme haben mit 3 Faktoren zu tun: Ernährungsgewohnheiten, sportlichen Aktivitäten und Veranlagung (= Erbgut). Wenn ich mich in meiner weiblichen Verwandtschaft umschaue, weiß ich genau, dass ich nie gertenschlank sein werde, schon gar nicht im Alter. So ist das bei uns halt. Ich glaube eher an mein persönliches Wohlfühl-Gewicht - und da bin ich gerade drübergeschrappt. Also habe ich Anfang dieser Woche die Ess-Bremse angezogen. Wohlgemerkt: Bremse, nicht Diät!

Mein Abnehm-Programm ist recht einfach: Ich esse, bis ich satt bin, und nicht mehr. Zucker- und Fett-reiche Kost wird drastisch eingeschränkt, und auf das Gläschen Wein am Abend weitgehend verzichtet. Dafür gehe ich jetzt jeden Abend spazieren - in zügigem Tempo, so ein halbes Stündchen. Ich höre auf meinen Körper - wenn er Appetit auf etwas hat, bekommt er es auch, und wenn er satt ist, höre ich auf, zu essen. Bewusster Genuss statt Zwang und Verzicht. Obst und Gemüse ist bei mir sowieso jeden Tag auf dem Tisch - zur Zeit weitgehend in Form einer großen Schüssel buntem Salat mit frischen Frühlingskräutern (die sammle ich in Garten und Natur - allein schon das Aussuchen und Pflücken ist Genuss) sowie verschiedenen naturreinen Säften.  Dazu trinke ich jeden Tag einen Liter (gerösteten) Mate-Tee, ein Tipp meiner Mutter - der entschlackt und zügelt den Appetit. Und siehe da: Die Jeans kneifen schon deutlich weniger, und die Nasch-Gelüste nehmen ab. Ganz ohne Pillen und Pülverchen, mit ein bisschen Disziplin und Vernunft. Und wenn die Jeans wieder richtig passen, gönne ich mir ein dickes fettes Stück Sahne-Torte! :o)

Mein Anstoß fürs Abnehmen ohne Diät war die kneifende Jeans und der Schreck auf der Waage. Wenn Sie einen Anstoß brauchen oder nicht recht wissen, wie Sie das mit dem Abnehmen anfangen sollen: Tun Sie es nicht allein  - holen Sie sich Unterstützung! Und wenn Sie gerade keine Ernährungsberaterin in Ihrem Freundes- oder Familienkreis haben, versuchen Sie es doch einmal hier.

Abnehmen kann Genuss sein. Wellness eben. Auf jeden Fall Anti-Diät.

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Der erste Sonnenbrand des Jahres

Geschrieben von Claudia am 22. April 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Gesundheit, Oma's Wellness Tipps
Boskop mit Sonnenbrand

Boskop mit Sonnenbrand

Eigentlich gehöre ich nicht zu den Sonnenbrand-gefährdeten Menschen: Ich arbeite drinnen im Büro, brate nicht stundenlang am Strand, und gehe auch nicht im Hochgebirge Skifahren. Trotzdem hat mir das sonnige Wochenende den ersten Sonnenbrand beschert. Und wo habe ich ihn mir geholt? Ausgerechnet in der Sauna …

Die Liegewiese war geöffnet, die Mittagssonne lockte, und da habe ich mir ein kleines Sonnenbad gegönnt - und dabei ein Nickerchen gemacht. Herrlich - die warme Sonne auf der Haut, die klare Luft, die Ruhe … Tja, das mit dem Nickerchen hätte ich mal besser bleiben lassen. Denn beim nächsten Saunagang brannte die Haut so komisch. Ich wunderte mich und sah anschließend in den Spiegel, und da hatte ich die Bescherung.

Von Oma hätte ich nach dem Heimkommen eine ordentliche Standpauke bekommen, von wegen zu langes ungeschütztes Sonnenbaden - Thema Sonnenhut. Mama hat nur den Kopf geschüttelt und gemeint, ich hätte aber eine ganz schön rote Nase. Autsch.

Was nun? Oma hätte mir einen Quark-Umschlag verpasst (einfach mit Milch glattrühren und auf ein Leinen- oder Baumwolltuch streichen, auflegen und nach einer halben Stunde mit frischem Quark wiederholen). Oder mich mit Buttermilch eingerieben - Naturjoghurt geht auch.

Ich persönlich schwöre auf Aloe Vera - naturreines Gel oder Saft auf die betroffenen Stellen auftragen und mehrfach wiederholen. Normalerweise ist dann am nächsten Tag das Schlimmste vorbei. Vor allem: Viel cremen - die Haut braucht jetzt extra viel Feuchtigkeit! Ich habe Feuchtigkeits-Ampullen zusätzlich zur Creme benutzt, und heute sehe ich schon wieder ganz passabel aus.

Noch ein paar alte Hausmittel für Experimentier-Freudige: Ein Tuch mit abgekühltem schwarzem Tee (für die Augenlider die Teebeutel nehmen), oder mit dem abgekühlten Sud von gekochtem Kopfsalat (die Blätter 5 Minuten kochen) tränken und auflegen.

Und bitte nicht vergessen: Viel trinken!

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Spaß contra Überlastung

Geschrieben von Annette am 23. März 2010
Abgelegt unter: Gesundheit

Klar, es gibt kein Patentrezept zur Entspannung. Die Methoden sind individuell verschieden: Entspannung bei klassischer Musik, ein Spaziergang im Grünen, ein Treffen mit Freunden oder Auspowern im Fitnessstudio oder, oder, oder.
Doch wirksam gegen den inneren Druck ist nur, was auch wirklich Spaß macht. Wenn sich z. B. ein Sportmuffel mit Joggen kasteit, wird er daran keine Freude haben (und auch keine Entspannung). Zwei wissenschaftlich erprobte Entspannungsmethoden sind das autogene Training und die progressive Muskelrelaxation. Kurse gibt es an Volkshochschulen - manche Krankenkassen beteiligen sich an den Kosten. Aber schöner, lustvoller und natürlich einfacher sind die eigenen Hobbys als “Ausgleichsventil” zum allgegenwärtigen Alltagsstress zu nutzen.
Egal ob gemeinsames musizieren, malen, kochen oder wie ich in eigene kleine 3D-Welten abtauchen - der Spaß-Faktor muss passen.
Wie antwortet Wolff Horbach so treffend bei der Frage nach seinem persönlichen Wellness-Tipp:
Ich achte in allem was ich tue, darauf, das Wohlsein zu fördern: Gute Ernährung, ausreichend Schlaf, viel Bewegung und vor allem: wenig Stress. Das ist auch mein Tipp an andere. All die tollen Wellness-Angebote kann man nur richtig genießen, wenn man gesund und nicht ganz ausgelaugt ist.”
Womit er wirklich recht hat, denn wenn man vor lauter Stress nicht mehr loslassen kann, hilft auch die tollste Wellnesspauschale in bestem Wohlfühlambiente nix mehr.
Fazit: möglichst sich nicht stressen lassen und mit Spaß die Freizeit füllen.

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Wellness für den Körper: simplify Diät

Geschrieben von Elita am 05. März 2010
Abgelegt unter: Gesundheit

Sobald sie ersten Frühlingsboten auftauchen, steigert sich auch das Bewusstsein für einen gesunden, schlanken Körper. Und da denkt so mancher an eine Diät. Es gibt unzählige Diäten. Schnell sind ein, zwei Kilo verloren. Doch das größte Problem ist oft nicht das Abnehmen, sondern die Figur auch nach der Diät zu halten.

Vergessen Sie alle Diäten!
Die Ernährungsexpertin Dagmar von Cramm setzt stattdessen auf eine gesunde Ernährung und zeigt in ihrem neuen Buch „Simplify Diät” auf, wie Sie Ihr Essverhalten dauerhaft umstellen und auf einfache Art abnehmen. Der wunderbare Nebeneffekt: Sie müssen weder auf Schokolade, Fleisch oder Käse verzichten. Wichtig ist jedoch, dass Sie sich generell über die Wirkung von Lebensmittel informieren, ihre Essgewohnheiten ändern - also Wellness für den Köprer betreiben.

Mogelpackungen
Wussten Sie zum Beispiel, dass kalorienreduzierte Nahrungsmittel oft eine Mogelpackung sind, häufig mehr Kalorien beinhalten und oftmals auch noch ungesund sind? Diese und andere wertvolle Tipps und Anregungen für die Umstellung der Ernährung, erfahren Sie natürlich in ihrem Buch. Also ich werde zumindest schon mal bei dem Wochenende beim Einkauf mehr als sonst auf gesunde Lebensmittel achten.
Haben Sie vielleicht auch Tipps, die Sie hier gerne weitergeben?

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Frühjahrsputz für den Körper - Wellness von Innen

Geschrieben von Claudia am 26. Februar 2010
Abgelegt unter: Gesundheit, Oma's Wellness Tipps

Die Fastenzeit hat begonnen. Eine Menge Mitmenschen verzichtet bis Ostern auf irgend etwas, oft Symbolisches, und manche nutzen diese Zeit für eine Diät.

Früher ging es bei der Fastenzeit um etwas ganz und gar nicht Freiwilliges: Die Vorratskammern waren nach dem Winter quasi leer, Garten und Natur gaben noch nichts bzw. nicht viel her, und da hieß es eben “den Gürtel enger schnallen”.

Heute ist es eher so, dass wir den Winter über schlichtweg zu gut und zu viel genossen sowie zu viel gefaulenzt haben. Zu viel Fett, zu wenige Vitamine und zu wenig Bewegung an der frischen Luft haben ihre Folgen. Seien das ein paar Pfunde zuviel auf den Rippen, eine regelrechte Übersäuerung, oder einfach nur Trägheit von Mensch und Darm. Die Vorratskammern sind in unseren Zeiten ja nie leer, und so schleppen wir uns vom Winterschlaf allmählich rüber in die Frühjahrs-Müdigkeit.

Oma würde über uns Alle den Kopf schütteln und ihre Frühjahrs-Kur planen. Sie ging raus in die freie Natur, sobald die ersten Kräutlein ihre zarten Köpfchen in die mildere Luft streckten. Und sie sammelte einige der ersten grünen Triebe für ihre grüne Frühjahrs-Suppe, die aus 8 Kräutern bestand (eines davon war Brennessel, das weiß ich noch). Damit kamen die ersten Vitamine auf den Tisch, und wir wurden quasi “von innen durchgeputzt”.

Auch wenn ich mir das Rezept für Oma’s Suppe nicht merken konnte, kommen bei mir im Frühjahr viele frische Kräuter auf den Tisch - und zwar in den Salat. Ganz zarte Blätter und Blüten von Löwenzahn, Brennessel, Gundelrebe, Giersch, Gänseblümchen & Co. werden täglich im Garten geholt und über den bereits mit der Salatsoße vermischten Kopfsalat gestreut. Das sieht toll aus und ist richtig gesund, auch wenn man sich mit einigen Kräuter-Aromen erst mal anfreunden muss.

Einen Frühjahrsputz von Innen mache ich (nuja, fast) jedes Jahr, und kann diese Tradition zur Nachahmung nur wärmstens empfehlen. Bei mir ist es meist eine Tee-Kur zur Entschlackung und Entgiftung. Dabei trinke ich etwa einen Monat lang (oder eben die ganze Fastenzeit hindurch) täglich einen Liter Kräutertee, z. B. Brennessel, Ackerschachtelhalm oder Beifuß. Das spült ordentlich durch.

Sehr gut wirkt auch die traditionelle Ölziehkur, von der ich durch Mama erfahren habe: Dafür hole ich mir kaltgepresstes Sonnenblumenöl, am Besten in Bio-Qualität. Morgens vor dem Frühstück nehme ich einen Schluck in den Mund und ziehe diesen durch die Zähne, spüle damit den Mundraum, kaue bis zu 10 Minuten regelrecht darauf herum. Das herausgespuckte Öl ist jetzt nicht mehr goldgelb und dickflüssig, sondern weiß und schaumig. Es enthält eben die Giftstoffe, die es gerade über die Mundschleimhaut dem Körper entzogen hat. Daher soll es auch ausgespuckt und nicht versehentlich geschlucket werden - sonst bleibt das Gift ja im Körper.

Die Ölziehkur (oder einfach nur “Ölziehen”) macht man bis zu zweimal jährlich für je ca. 4 Wochen. Sie kommt übrigens aus Russland, wo sie wohl schon seit Jahrhunderten praktiziert wird. Sie soll neben dem Entgiften auch Zähne und Zahnfleisch kräftigen, bei Allergien, Kopfschmerzen und Gelenkbeschwerden helfen, und das Immunsysten stärken - also eine Frühjahrskur für den ganzen Körper.

Probieren Sie es aus!

PS: Entgiften kann Spaß machen, wenn man sich richtig motiviert! Beginnen Sie Ihren Körper-Frühjahrsputz z. B. hier mit einem entsprechenden Wellness-Kurzurlaub.

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Hatschi! Heuschnupfen kontra Wellness-Feeling

Geschrieben von Claudia am 13. Februar 2010
Abgelegt unter: Gesundheit, Oma's Wellness Tipps

Heuschnupfen in Aktion

Heuschnupfen in Aktion

Eigentlich ist der Februar ein idealer Wellness-Monat: Es ist noch kalt und ungemütlich draußen. Frühestens Ende des Monats kämpfen sich die ersten Blütenknospen unter dem Schnee hervor - was wir zunächst aufgrund der noch niedrigen Temperaturen erst einmal von Drinnen aus genießen, bevor wir unserem Bewegungstrieb nachgeben und die ersten frühen Frühlings-Spaziergänge wagen. Zum Beispiel hier.

Leider wird mein Wellness-Feeling alljährlich um diese Zeit jäh getrübt, sobald sich die ersten Knospen öffnen: Hasel, Erle und Birke erinnern sich nacheinander an ihren Fortpflanzungstrieb und produzieren jede Menge wohlduftenden Blütenstaub, den der Wind fleißig in alle Richtungen trägt. Auch in mein armes Näschen – und mit triefender Nase, tränenden Augen und Akkord-Niesen ist mir schlichtweg nicht mehr nach Wellness zumute. Zumal starke Düfte jeglicher Art mein Leiden nur noch schlimmer machen. Dabei liebe ich diese Jahreszeit und wäre gerne viel öfter draußen, um „live“ mitzuerleben, wie sich die Natur entwickelt.

Wie ich das in meiner Jugend überstanden habe? Nun, problemlos – ich habe erst seit einigen Jahren mit dem Heuschnupfen zu kämpfen. Wenn ich so recht überlege, war diese Art von Allergien in meiner Kindheit generell kein Thema. Mein kleiner Bruder fing irgendwann damit an, und sein Kinderarzt half ihm mit einer Eigenblut-Therapie. Aber sonst kannte ich niemanden, der auf Pollen allergisch reagierte. Wir waren zu jeder Jahreszeit draußen, ob zur Frühlingsblüte oder zur Heuernte, und haben die Düfte der Natur um uns herum genossen. Von daher fällt mir auch kein guter Rat von Oma kontra Heuschnupfen ein. Nur einer von Mama: Nase spülen – mit Salzwasser. Das hilft auch tatsächlich - zumindest vorübergehend.

Also habe ich meine eigene Wellness-Strategie gegen Heuschnupfen entwickelt: Ja, ich spüle mehrfach täglich die Nase – oder brühe mir ein schönes Gesichts-Dampfbad auf (z. B. mit Meersalz) - um die Schleimhäute zu befeuchten. Abends gönne ich mir eine heiße Dusche und wasche genüsslich die Haare, um Pollenfrei schlafen gehen zu können. Im Januar beginne ich mit einer eigenen Form der „Desensibilisierung“: Täglich ein Teelöffel (heimischer) Frühtracht-Honig vom Imker. Lecker, und enthält alle bösen Pollen, auf die mein Näschen reagiert. Einmal pro Woche bekommen meine Schleimhäute eine Extra-Portion Wellness: Nämlich im Dampfbad meiner Stamm-Saunalandschaft. Und so halte ich tapfer wochenlang durch, bis mich irgendwann die wunde Nase doch noch in die Apotheke treibt.

Wie ist Ihre Erfahrung mit dem Thema Heuschnupfen – haben Sie auch Ihre eigene Wellness-Strategie entwickelt? Dann bin ich neugierig darauf, von Ihnen zu lesen!

 

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“Medical Wellness” à la Oma

Geschrieben von Claudia am 06. Februar 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Gesundheit, Oma's Wellness Tipps

Alle Welt wartet auf die große Grippe-Welle und schimpft über Erkältungs-Wetter. Rennt zum Hausarzt oder in die Apotheke, meldet sich für Schutz-Impfungen an und deckt sich mit den einschlägigen Arzneimitteln ein. Und ich – ich setze bei den ersten Anzeichen einer Erkältung zuerst mal Teewasser auf, hole das Glas Honig und die Teekanne raus, gehe rüber zum Tee-Regal und suche die Dose mit dem passenden Kräutlein. Ja, und dabei bin ich ins Grübeln gekommen. Und habe mich daran erinnert, wie das Thema Erkältung früher bei uns zuhause ablief.

Bei Oma war der Gang in die Apotheke noch etwas „Besonderes“, und Arzt-Termine eine „Ausnahme“. Bei Mutter kam das Thema erst auf den Tisch, wenn nichts Anderes half – und vorher wurde das kränkelnde Familienmitglied einer Hausmittel-Kur unterzogen:

  • Das Kind hat Schnupfen? Auf geht’s, an den Küchentisch gesetzt, Schüssel vor die Nase, Handtuch über den Kopf - Kamillendampfbad. Schön einatmen, und das Handtuch nicht ständig hochheben! Das Ganze ist übrigens gleichzeitig gut für die Gesichtshaut – öffnet die Poren, durchfeuchtet, lässt Entzündungen abklingen …
  • Halsschmerzen? Da wurde uns eine große Tasse heiße Milch mit Honig verabreicht. Und es musste  ordentlich gegurgelt werden, „damit sich der Schleim löst“ – mit lauwarmem Salbei-Tee oder Salzwasser. Brrrr.
    Ach ja: Die lieben Schmalz- oder Ölwickel! So heiß wie möglich aufgelegt, und den dicken Schal drum herum nicht vergessen - schön einmummeln, und die Wärme hat wirklich geholfen.
  • Kind, Du hustest ja! Das war der leckerste Teil – Fenchelhonig schlucken. Und irgendwelche Pastillen lutschen, die nach Anis schmeckten. Gewöhnungsbedürftig war die Variante Zwiebelhonig …
  • Richtige Erkältung? Jetzt lief das volle Programm an! Punkt 1-3 sowieso. Plus Heiße Zitrone und literweise mit Honig gesüßter Kräuter-Tee, „damit Du ordentlich ins Schwitzen kommst“. Täglich ein schönes heißes Bad, das nach Nadelhölzern und Menthol duftete – und die Nase frei machte. Und anschließend ging es ins Bett zum Aus-Schwitzen.
    Es ging viel ins Bett in der Erkältungs-Zeit - ausruhen, auskurieren. „Nicht lesen, Kind – schlafen!“ Und kontrolliert wurde das dann auch noch …

Zeit … Das ist das Stichwort. In meiner Kindheit nahm man sich Zeit zum Auskurieren. Zeit für „das volle Programm“. Zeit für seine Gesundheit. Und ist „sich Zeit nehmen“ nicht auch Teil des Wellness-Gedankens? Zeit zum Beispiel für ”moderne” Medical Wellness? http://www.wellness-finder.com/specials/wellness-sonderthemen/medical-wellness.html
 
Aber wer macht das heute noch? Da ist „mal schnell in die Apotheke gehen“ einfacher und passt besser zum Lebens-Stil. Schade eigentlich. Allein schon wegen der Nebenwirkungen. Denn wie sagte das meine Oma so schön? „Eine Erkältung auszukurieren dauert mit Medikamenten 2 Wochen – und ohne 14 Tage.“

PS.: Alle Tipps und Rezepturen beruhen auf traditionellen Überlieferungen und Erfahrungswerten, und sind nur bei leichten Gesundheitsstörungen anzuwenden. Über Risiken und Nebenwirkungen sowie mögliche allergische Reaktionen sprechen Sie bitte mit Ihrem Apotheker, und bei ernsthaften Erkrankungen suchen Sie bitte Ihren  Hausarzt auf!

PPS.: Und okay, ich gebe es zu – auch eine Hobby-Kräuterhexe geht gelegentlich in die Apotheke. Meistens  dann, wenn ihr „das volle Programm“ zeitlich zu viel wird  …

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Sport hilft gegen Nikotin

Geschrieben von Elita am 01. Februar 2010
Abgelegt unter: Fitness, Gesundheit

Sie rauchen noch? Inzwischen haben viele das Laster aufgegeben, aber die Entwöhnung fällt schwer. Was tun? Lauter einer Studie der Universität Exeter hilft Sport. Bewegung senkt das Verlangen nach Nikotin und erleichtert auch die Tabakentwöhnung. Die gute Nachricht, für alle die aufhören wollen: Bereits ein 15- minütiges, intensives Training auf dem Fahrrad reicht, um die Gier nach Zigaretten deutlich zu verringern. Klingt gut, finde ich. 

Rückfälle programmiert?
Rauchen ist nun mal eine Sucht und da gibt es das starke Verlangen nach Nikotin. Ein Grund für viele Rückfälle bei der Raucherentwöhnung sind Umweltreize, die der Nikotinsüchtige gewohnheitsmäßig mit Zigaretten verbindet. Wir alle kennen diese Reize, wie zum Beispiel der Kaffee zum Früstück, Alkohol in geselliger Runde, beim Telefonieren oder nach einem köstlichen Dinner. Das Rückfallrisiko sinkt, wenn sich die Wahrnehmung solcher Reize verringert. Der Trainer Wolfgang Hoffmann, Inhaber von spirit of health rät: “Trinken Sie statt Kaffee, morgens eine Tasse Tee, statt Alkohol, einen gesunden Saft und nach dem Essen lieber einen Espresso.”

Doch das beste Mittel gegen die Sucht ist Bewegung, Fitness, Sport treiben
Danach sind nämlich die Lungenbläschen weit geöffnet und die Giftstoffe einer Zigarette können sich viel einfacher und besser absetzen. Umgekehrt bedeutet das aber auch, dass man das Risiko einer Lungenerkrankung erhöht, wenn man unmittelbar nach dem Sport raucht.

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