Geschrieben von Annette am 27. Dezember 2011
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Schade, jetzt sind sie schon vorbei - meine stressfreien Weihnachtstage. Genauso hatte ich es mir gewünscht: mal keine Menüpläne für die Familienmitglieder zusammenstellen, keine Schmückerei in der Wohnung, kein run nach dem schönst gewachsenen Weihnachtbaum, keine künstliche Schneebilder auf den Fensterscheiben (mit anschl. Abkratzen…), kein Zank und kein Gemaule, kein Weihnachtsputz vor- und nachher, kein Abtakeln und Entsorgen des Baumes…..
Statt dessen entspannte Tage abseits vom Alltag im Vitalhotel Meiser in Fichtenau (ganz nah von Dinkelsbühl), umgeben von vielen guten Geistern, mit ein wenig wohltuender Wellness - hilfreich beim “Abschalten”, mit freundlichen Gesichtern all über all im ganzen Haus, natürlich einem gelungenen Festtagsessen, das serviert wurde und das ich deshalb noch besser genießen konnte. Die Weihnachtslieder, von den Enkelkindern vorgetragen, zauberten ein wenig weihnachtliche Stimmung in den gemütlichen und dezent dekorierten Raum. Unsere kleine Familien-Bescherung haben wir alle in der schönen, holzgetäfelten kleinen Suite genossen, ganz ohne Hektik.
Ein Weihnachtsfest so ganz nach meinem Geschmack! Allerdings könnte ich mir auch Silvester gut im “Meiser” vorstellen, denn nur 100 m entfernt liegt die “Tanz-Metropole” (gehört zum Hotel) in der man bei live Musik beschwingt ins nächste Jahr hinein tanzen kann…
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Geschrieben von Annette am 23. August 2011
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Ich ahnte es - denn mir geht es da nicht anders als ganz vielen Mitmenschen in Deutschland - die erste Tasse Kaffee egal ob morgens zwischen Bad und Kleiderschrank, gemütlich beim Frühstück (egal wie gesund oder ungesund) wenn ich etwas mehr Zeit habe, als Coffee to go mitgenommen an die Schreibtisch. Und jedes Mal überkommt dabei ein Wohlgefühl fast ein Wellness-Kick und eine gewisse Zufriedenheit.
Wenn drei von vier Deutschen täglich Kaffee in der unterschiedlichsten Zubereitungen wie Kaffee zum Wachwerden, Espresso schnell mal unterwegs oder die Latte macchiato am Nachmittag dann liege ich mit meiner Kaffee-Gewohnheit im Trend. Denn die von Aral aufgelegte Kaffee-Studie, die dem Konsumverhalten und den Vorlieben in einer repräsentativen Untersuchung auf den Grund geht weißt gleich ein paar statistische Werte auf die wir so genau noch nicht kannten.
Bei der Befragung gaben 73 Prozent der Studienteilnehmer an, dass der Kaffee als Muntermacher sogar ein täglicher Begleiter ist. Doch zugleich zeigt die Kaffeestudie Unterschiede zwischen den Generationen auf: 87 Prozent aller Kaffeetrinker, die älter als 46 Jahre sind, genießen täglich den Koffeinkick. In der jüngsten Vergleichsgruppe zwischen 18 und 35 Jahren beträgt dieser Anteil lediglich 59 Prozent. Zugleich ist in dieser Altersgruppe mit neun Prozent der Anteil der “Totalverweigerer” besonders hoch. In der Gruppe der mindestens 46-Jährigen sind Nicht-Kaffeetrinker mit zwei Prozent hingegen eine echte Rarität.
Da frage ich mich: und was nutzen die 18-35 Jährigen als ”Kick-Ersatz” ?
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Geschrieben von Annette am 25. Juli 2011
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Zum Faulenzen am Strand oder in den Bergen ist es bei diesem verrückten Sommer einfach zu ungemütlich. Deshalb ist ‘ne Wanderung doch mal eine angesagte Urlaubs-Aktivität oder?
Aber Achtung!
Auch wenn die tollsten Touren locken, so sollten doch die Route und der Schwierigkeitsgrad einer Wanderung immer dem eigenen Können und der eigenen Fitness entsprechen. Eine gute Ausrüstung, ein voll aufgeladenes Handy und ausreichend Trinkwasser tragen ebenfalls dazu bei, wieder gesund nach Hause zu kommen. Ganz wichtig: Man sollte nach Möglichkeit nie alleine wandern, sondern zumindest zu zweit aufbrechen.
Und noch ein privater Tipp: nehmen Sie eine kleine Digitalkamera mit, sie wiegt nicht viel, kann heute schon ‘ne ganze Menge und hält die schönsten Aus- und Ansichten als Erinnerung fest. Außerdem kann man beim Fotografieren auch mal anhalten und verschnaufen … denn so ein “Päuschen” tut dem Ungeübten zwischendurch mal ganz gut!
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Geschrieben von Annette am 10. Juni 2011
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… mit Herrn Stephan Schnitzius aus dem Lindner Ferienpark Nürburgring in der Eifel wo er seinen Wirkungskreis im “Lindner fit & well Center” hat. Auch ihm stellen wir unsere Interview-Fragen wie folgt:
1. Was für einen Berufswunsch hatten Sie als Kind?
Polizist war lange Zeit mein Wunsch – die Einheit und der Zusammenhalt fand ich, und finde ich noch immer, ein spannendes Thema und das soziale Engagement ist für mich auch sehr wichtig.
2. Wie entwickelte bzw. veränderte sich der Berufswunsch im Laufe der Jahre?
Ein damalige Freundin hatte ein Hohlkreuz und somit fast chronisch Rückenschmerzen, als ich sie damals massierte, habe ich gemerkt, was für unterschiedliche Massiertechniken es gibt. Sie schlief während meiner Massagen regelmäßig ein und entspannte so richtig, das war mein erstes „kleines“ Erfolgserlebnis.
3. Und wie haben Sie Ihren Berufswunsch realisiert?
Ich bin nach einem freiwilligen sozialen Jahr an das katholische Klinikum Brüderhaus St. Josef in Koblenz gekommen, um dort nach 2 Jahren mein Staatsexamen zu bestehen.
4. Wie haben Sie Ihren Berufswunsch realisiert?
Ich kam grade aus Griechenland wieder, habe dort 2 Jahre für einen Reiseveranstalter bei Robinson gearbeitet und habe über eine Wellnessschule aus Deutschland den tipp erhalten, mich am Nürburgring zu bewerben. Die Tatsache, dass ich bei Robinson die Möglichkeit hatte, in verschiedene Bereiche rein zu schnuppern, hat mir sicherlich viel weitergeholfen.
5. Was lieben Sie besonders an Ihrer aktuellen Arbeit?
Ich liebe die Natur und von der gibt es viel hier rund um den Ferienpark. Außerdem habe ich das Gefühl etwas Gutes zu tun, wenn ein Gast mit Schmerzen zu mir kommt und nach einer Stunde mit einem Lächeln meinen Massageraum wieder verlässt. Bislang ist mir nach 10 Berufsjahren in diesem Beruf noch nie langweilig geworden. Ich mag es mit und am Menschen zu arbeiten in einem Umfeld, das mir erlaubt, für jeden Gast individuell Zeit zu haben.
6. Haben Sie ein Vorbild?
Ja, es gibt viele große Therapeuten, einigen bin ich begegnet, von vielen habe ich gehört. Alles Weitere bleibt mein Geheimnis.
7. Geben Sie uns einen kleinen Einblick in Ihre Tätigkeit?
Begrüßung und Einweisung der Gäste in unserem Wellnessbereich. Die komplette Produktpalette an Behandlungen, das Instandhalten der für Therapien notwendigen Geräte und Räumlichkeiten. Ware verwalten und bestellen, die Beaufsichtigung, Pflege und Wartung des Saunabereichs um nur einiges zu nennen.
8. Welche lustige Anekdote aus Ihrem Berufs-Alltag können Sie uns erzählen?
Ich habe einmal eine Dame massiert, die mich nach der Behandlung fragte, ob ich Ihr persönlicher Masseur werden und Sie heiraten möchte!!! Das werde ich nie vergessen.
9. Welches ist Ihr persönlicher Lieblingsplatz im Hotel? 
Obwohl unser Park in eine der schönsten Region Mitteldeutschland eingebettet ist, haben wir im Park eine zusätzliche grüne Oase - eine davon steht im Herzen unseres Parks – Sie ist mit einem künstlichen Wasserlauf versehen, einer gemütlichen Holzhütte einer sogenannten “Finnischen Kota” in der unsere Gäste grillen dürfen. Im Sommer wachsen dort Tulpen und kleine Vögel baden in dem Flüsschen – Familien nutzen diese kleine Oase als gemütlichen Treffpunkt mit Ihren Kleinen.
10. Über was können Sie sich in Ihrem Berufsalltag so richtig ärgern?
Über Termine die nicht rechtzeitig abgesagt wurden, sodass wir Gästen die gewartet haben, die frei gewordene Zeit nicht mehr anbieten können.
11. Und über was haben Se sich in letzter zeit “totgelacht”?
In unserer Saunalandschaft dürfen bis 17 Uhr auch Kinder ab 6 Jahren rein. Wenn diese “Kleinen” dann in unseren „One-Size-Bademänteln“ auftauchen, geht uns das Herz auf.
12. Mit was würden Sie am liebsten einen Hotelgast überraschen?
Mit einer Massage, ganz klar zur Entspannung und 100% Wohlgefühl…
Tipp: Geben Sie Ihrem Glück einen Chance - machen Sie mit beim aktuellen Juni Gewinnspiel!
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Geschrieben von Annette am 14. Mai 2011
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Umgeben von einem großzügigen Park, gleich neben dem Kurgarten, präsentiert sich das 5-Sterne-Superior Steigenberger Hotel DER SONNENHOF in Bad Wörishofen als eine Insel der Ruhe.
Sylt im Allgäu? Wenn man im Sommer auf der gepflegten Liegewiese des Hotels im Strandkorb liegt und die Augen schließt, kann man den Wind, der durch die großen alten Bäumen rauscht, schon mal mit der Meeresbrise verwechseln.
Doch anstatt ins Meer springt man in den stilvollen runden Indoor-Pool und blickt durch große Glasfronten ins Grün. Oder man lässt sich im 32° C warmen Solebecken treiben. Anschließend bringt Wassertreten nach Kneipp im Löwenbrunnen den Kreislauf wieder auf Trab.
In Bad Wörishofen entwickelte Sebastian Kneipp seine ganzheitliche Philosophie für mehr Wohlbefinden. Es versteht sich von selbst, dass man im Sonnenhof eine Kneipp-Kur buchen oder eine Einzelanwendung erleben kann. Der Kneipp-Bereich befindet sich ebenso im neuen Wellness-Areal wie das großzügige Fitness-Center mit modernsten Life Fitness-Geräten, die Behandlungsräume und der Ruheraum.
Das Areal wurde mit 20 satten Farben, die Lebenslust, Energie und Harmonie versprühen, außergewöhnlich gestaltet.
Eine witzige Idee: die weißblauen Wolkenlampen am Spa-Firmament. Spa Managerin Angelika Mussak setzt bei den Beauty-Treatments auf die Marken Ligne St Barth, Thalgo und die Weinkosmetik Sanvino. Zeitknappe Gäste kommen bei einem Day Spa-Arrangement in den Genuss aller Annehmlichkeiten des Sonnenhof Spas.

Jörg Richter
Jörg Richter und sein Team verwöhnen die Gäste u.a. mit euro-asiatischen Kreationen. Aber egal ob gehoben rustikal oder international im Restaurant Wintergarten oder erlesene Grillspezialitäten im Restaurant Calla, ob Allgäuer Schmankerl süß oder deftig im modern rustikalen Indoor Biergarten König
Ludwig – Sie haben die Wahl wo Sie sich kulinarisch verwöhnen lassen möchten!
Für gesunde Bewegung stehen edle Bikes von BWM schon den kleinsten Gästen kostenlos zur Verfügung. Ganz in der Nähe gibt es zwei Golfplätze, Deutschlands ältesten Tennisclub und eine Reitschule.
(Mit freundliche Genehmigung der SPAinside Redaktion)
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Geschrieben von Annette am 10. Mai 2011
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Lindner im Gespräch...
… dieses Mal in der Schweiz in Interlaken im malerischen Berner Oberland. Dort haben wir uns mit dem Technischen Leiter John Johner aus dem Lindner Grand Hotel Beau Rivage getroffen.
1. Was für einen Berufswunsch hatten Sie als Kind?
Bereits in meinen jüngsten Jahren war ich ein kleiner Forscher und habe oft mein Spielzeug in seine Einzelteile zerlegt. Nicht immer zur Freude meiner Eltern, da es manchmal nach der Zerlegung nicht mehr funktionierte. Später wollte ich Pilot auf einem Linienjet werden, dieser Wunsch verflog allerdings dann kurz vor der Berufswahl.
2. Wie entwickelte bzw. veränderte sich der Berufswunsch im Laufe der Jahre?
Als gelernter Elektromechaniker habe ich später in den verschiedensten Gebieten gearbeitet. Von der Überwachung und Unterhalt bei einer großen Luftseilbahn, im Notfall- und Wartungsdienst in einem Wasserkraftwerk, im Elektro- und Reparaturdienst einer Firma die fast alles repariert hat, bis hin zu meiner jetzige Stelle …
3. Und wie haben Sie Ihren Berufswunsch realisiert?
Es war schon lange mein Wunsch, etwas in diese Richtung zu tun. Es ist jedoch schwierig, vorher zu wissen, was einen dann erwartet. Ich bin sozusagen durch Zufall auf genau diesen Arbeitsplatz gestossen und habe erst mit der Zeit festgestellt, wie vielseitig und interessant der Beruf überhaupt ist. Ich bin ganz persönlich der Meinung, dass ich meinen Traumberuf gefunden habe.
4. Wie kamen Sie zu Ihrem heutigen Arbeitsplatz?
Zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort und dann noch ein wenig Glück! Das damalige Grand Hotel Beau Rivage hatte in der Berner Zeitung eine Stelle inseriert, auf die ich mich ganz spontan beworben habe - mit 37 anderen Mitbewerbern. Nach zirka einem halben Jahr bekam ich die Stelle im 2. Rang und habe mich mit großem Engagement der neuen Herausforderung gestellt.
5. Was lieben Sie besonders an Ihrer aktuellen Arbeit?
Die Vielseitigkeit und die Abwechslung, stetig neue Herausforderungen und die Gelegenheit, fast täglich Neues dazu zu lernen. Die Möglichkeiten sind sehr groß in unserem großen und alten Haus.
6. Haben Sie ein Vorbild - allgemein und/oder beruflich?
Ich habe viele verschiedene Vorbilder, allerdings möchte ich keine hier namentlich benennen. Ich möchte allen Leuten alles recht machen und ich möchte selbst zu einem Vorbild werden.
7. Geben Sie uns einen kleinen Einblick in Ihre Tätigkeit (Ablauf)?
Im Normalfall starten wir jeden morgen mit einem Rundgang durchs Hotel und durch den Wellnessbereich. Anschließend kontrollieren wir die Schwimmbadtechnik, dann nehmen wir uns den geplanten Wartungen vor. Oftmals kommen jedoch Reparaturen und Notfälle dazwischen, die natürlich zuerst erledigt werden müssen. Es ist immer einer im Team, der bereit sein muss, wenn die Hausdame jemanden braucht, um kleinere Dinge zu erledigen. Sei es in den Zimmern oder in den öffentlichen Bereichen. Parallel gibt es sehr viel Büroarbeit, die täglich erledigt werden muss.
8. Welches ist Ihr persönlicher Lieblingsplatz im Hotel? Haben Sie ein Foto?
Mein Lieblingsplatz ist zuoberst auf dem Hoteldach, um die Fahne zu ersetzen, denn dort hat man die absolute Ruhe.
9. Welche lustige Anekdote aus Ihrem Berufs-Alltag können Sie uns erzählen?
Ich könnte ein Buch schreiben über die Erlebnisse und Anekdoten, die ich in den letzten 20 Jahren im Hotel Beau Rivage erleben durfte… doch einmal kam ich auf die 3. Etage, um einige Reparaturen vorzunehmen. Ich sah, wie der Vize Direktor und 2 Portiers vor einem Zimmer standen und versuchten, die Türe zu öffnen. Von Innen kamen Hilfeschreie einer Dame. „Ich bin umgefallen, Hilfe“ ertönt es des Öfteren. Der Notfallschlüssel war natürlich im Safe des Direktors (unerreichbar für uns) und wir hatten keine Möglichkeit ins Zimmer zu gelangen, da von Innen der Schlüssel steckte. Kurz entschlossen kletterte ich über den Balkon des Nachbarzimmers auf den Balkon des Zimmers und drängte mich durch ein leicht abgekipptes Oblichtfenster - damals konnte ich es noch (grins). Ich bereitete mich nun moralisch darauf vor, eine verunfallte Frau anzutreffen und zu retten. Gerade in dem Moment, als ich die Tür öffnen wollte, kam die Dame aus dem Bad, mit einem Tuch umschlungen und sagte: „ jetzt ist wieder alles gut“. Seit dem Vorfall ist der Notschlüssel an einem zugänglicheren Ort…
10. Über was können Sie sich in Ihrem Berufsalltag so richtig ärgern?
Wenn Gäste oder Arbeitskollegen etwas beschädigen und nicht dazu stehen.
11. Und über was haben Sie sich in letzter Zeit „totgelacht“?
Totgelacht ist übertrieben, doch eine der lustigeren Anekdoten war, als ich eines Abends gegen 22 Uhr ins Hotel gerufen wurde: zwei Japanerinnen konnten nicht ins Zimmer weil der Schlüssel im Schloss abgebrochen war. Als ich zehn Minuten später im Hotel ankam und zum Zimmer der beiden Damen eilte, saßen die beiden im Türrahmen vor der verschlossenen Tür und weinten im Chor. Ich musste lachen und wusste wirklich nicht, ob ich die Damen zuerst trösten und beruhigen oder schnellstens die Tür öffnen sollte.
12. Mit was würden Sie am liebsten einen Hotelgast überraschen?
Wenn ich mit dem Gast ein kurzes Gespräch habe und sofort alle seine Wünsche herausfinden und ihn dann mit seinen eigenen Wünschen überraschen könnte. Alles was der Gast bei uns erlebt, sollte einmalig und einzigartig sein…

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Geschrieben von LEBI am 14. April 2011
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Hallo meine Lieben,
Habt Ihr mich schon vermisst?
Tja, ich hatte einiges um meine Gespenster-Ohren! Könnt Ihr Euch vorstellen wie TRAUMHAFT SCHÖN der Frühling hier in Kitzbühel ist? Ein Wahnsinn!
…die Vöglein zwitschern, der Schwarzsee ist aufgetaut, die Sonne lässt die Bergspitzen in saftigem grün erscheinen! Herrlich! Seht doch:

Die warmen und kräftigen Sonnenstrahlen haben mir auch schon einen frischen Gespenster – Teint verliehen! Und damit mir dieser bleibt, war ich auch gleich schon mal im Beauty & Vitalturm und hab mich beraten und verwöhnen lassen! JA, AUCH WIR GESPENSTER SIND EITEL!
Unsere Johanna hat mir erklärt, dass sich die Haut gerade
bei den ersten Sonnen-Bädern nach viiiiiiel Feuchtigkeit sehnt! Die ST. BARTH Behandlungen bieten da den perfekten Ausgleich! So wurde ich mit karibischem Flair und tropischen Früchte wie Kokosnuss verwöhnt!
Da hab ich wieder was dazugelernt: Papaya oder Mango pflegen Ihre Haut vor und nach dem Sonnenbad! Man hat wohl auch mit guten 400 Jahren noch nicht ausgelernt!
Ach, ich liebe den Frühling in Kitzbühel! Die Menschen bekommen Frühlings-Gefühle und lassen es sich so richtig gut gehen hier im Schloss Lebenberg! Ab sofort erwarten Euch ja auch super tolle Angebote: Wellness, entspannen, die Seele baumeln lassen und einfach nur genießen!
Gönnt Euch doch eine Auszeit und kommt zu mir!!!
Bis ganz bald im Schloss Lebenberg in Kitzbühel!!!
Ich freu mich auf Euch!
Euer Lebi
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Geschrieben von Annette am 10. April 2011
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Lindner im Gespräch...
…im Lindner Hotel & Sporting Club Wiesensee mit der jungen Jessica Ackermann aus der Reservierung, die gekonnt, freundlich und selbstsicher unsere zwölf Interview-Fragen beantwortete.
1. Was für einen Berufswunsch hatten Sie als Kind?
Tierärztin! Ich hatte als Kind einen Hund, eine Katze - und daraus hatte sich das entwickelt. Aber ich denke, viele Mädchen möchten Tierärztin werden.
2. Wie entwickelte bzw. veränderte sich der Berufswunsch im Laufe der Jahre?
Meine Eltern haben ein Hotel und mit der Zeit ist das Interesse an der Hotelbranche gewachsen, da ich immer mit dabei war, ob an der Bar, im Service oder an der Rezeption. Es ist spannend, mit Menschen / Gästen zu „arbeiten“. Stammgäste sind dabei ebenso „spannend“ wie neue Gäste, die man noch nie gesehen hat.
3. Und wie haben Sie Ihren Berufswunsch realisiert?
Es stand für mich fest, dass ich eine klassische Ausbildung im Hotelfach absolvieren wollte. Der Wiesensee* verbindet den professionellen Anspruch einer Hotelgruppe mit einer sehr persönlichen Atmosphäre. Das war für mich und meinen Ausbildungswunsch sehr wichtig, da ich mit einem recht familiären Umgang mit Gästen groß geworden bin - und das auch zu schätzen weiß. Eine Hotelgruppe, die zwar hoch professionell ist, aber den Gast nicht wirklich ins Herz schließt, wäre für mich als Ausbildungsort nicht möglich gewesen.
(*redaktionelle Anmerkung: das Lindner Hotel & Sporting Club Wiesensee wird „intern“ nur „der Wiesensee“ genannt.)
4. Wie kamen Sie zu Ihrem heutigen Arbeitsplatz?
Ganz einfach: ich bin geblieben!
5. Was lieben Sie besonders an Ihrer aktuellen Arbeit?
Es gibt ja hunderte Menschen, die bei uns anrufen – und mein Job ist es, herauszufinden, was sie eigentlich möchten. Durch behutsames Nachfragen bekomme ich ziemlich genau heraus, wo mein Gast gerade ist, wo ich ihn „abholen“ kann und was ihm jetzt gut tun würde. Und dann stelle ich genau „seinen“ Aufenthalt und „sein“ Programm zusammen.
6. Haben Sie ein Vorbild - allgemein und/oder beruflich?
Meine Mutter: sie hat aus einem kleinen Gasthof ein 4-Sterne Hotel „gezaubert“. Und das bewundere ich!
7. Geben Sie uns einen kleinen Einblick in Ihre Tätigkeit (Ablauf)?
Annahme der Anfragen, Ausarbeitung von Angeboten (in der Regel per Mail oder direkt am Telefon). Bestätigung von Reservierungen, Buchung von Wellnessanwendungen oder Golfstunden oder Startzeiten auf dem Golfplatz. Dabei muss ich genau heraushören und erfragen, was meinem Gast gut tun würde.
Täglich wird am Abend dann die so genannte „Forecast“ erstellt, die uns genau zeigt, welche Reservierungen und Umsätze wir in den nächsten drei Monaten zu erwarten haben. Und ich sehe daraus, was ich heute „geschafft“ habe.
8. Welches ist Ihr persönlicher Lieblingsplatz im Hotel? Haben Sie ein Foto?
Da habe ich einen richtigen Film im Kopf: ich war während meiner Ausbildung einen Tag mit einer Kollegin im Tagungsraum „Wiesensee“ und habe ihn für die nächste Tagung vorbereitet. Wir standen kurz auf der Terrasse des Raumes und blickten über den zugefrorenen See – und in dem Moment begann es zu schneien und alle Bäume bekamen einen weißen Puderzuckerguss – wunderschön! In dem Moment dachte ich nur „was für ein schönes Fleckchen Erde – und ich bin hier!“.
9. Welche lustige Anekdote aus Ihrem Berufs-Alltag können Sie uns erzählen?
Einen Tag vor Silvester rief eine Dame an, mit sehr vielen Sonderwünschen: das beste Zimmer, mit Balkon und mit Seeblick sollte es sein. Aber: getrennt von Ihrem Mann sollte es auch sein. Außerdem wollte sie von mir wissen, ob ich persönlich das Zimmer denn auch schön fände. Nachdem ich sie überzeugen konnte (klar, weil ich die Zimmer wirklich schön finde!) war sie Silvester tatsächlich da – und dann kam sie gar nicht zur Feier sondern hielt sich die ganze Zeit in ihrem Zimmer auf … ob sie überhaupt realisierte, was sie da verpasst hat? So eine schöne Feier – und sie war in ihrem Zimmer, wie schade!
10. Über was können Sie sich in Ihrem Berufsalltag so richtig ärgern?
Dass die Kultur des „Zuhören“ nachlässt. Ein Beispiel: wir senden einem Gast immer eine detaillierte Anfahrtsbeschreibung zu. Und dann ruft der Gast an und weiß nicht, wie er uns finden soll. Oder wir senden ihm eine genaue Bestätigung seiner Reservierung, mit allen Details – und der Gast fragt, wann er einchecken darf. Lesen hilft ja manchmal schon ….
11. Und über was haben Sie sich in letzter Zeit „totgelacht“?
Ein Gast rief wegen eines Wochenendaufenthaltes an. Genau zu dem Zeitpunkt hatten wir ein besonders tolles Arrangement im Angebot, mit einem sehr schönen Gourmet-Menü. Der Gast hat sich den Preis nennen lassen – und dann doch lediglich Übernachtung und Frühstück gebucht. Zunächst! Als er die Bestätigung vorliegen hatte nahm er wohl nochmals unser erstes Angebot zur Hand und stellte dabei fest, dass das ja „eigentlich ein ganz tolles Angebot“ war, dass ich ihm gemacht hatte. Es dauerte keine 10 Minuten und er war wieder in der Leitung, bedankte sich sehr nett - und buchte dann doch noch unser besonderes Gourmet-Angebot.
Ich musste wirklich lachen, aber nicht über den Gast, sondern einfach darüber, dass manche Menschen eine Weile brauchen, bis sie merken, dass man ihnen wirklich etwas Gutes tun will. Vielleicht erwarten sie das nicht ( mehr )?
12. Mit was würden Sie am liebsten einen Hotelgast überraschen?
Wieso „würde“ – das kann ich schon jetzt! Ich bin zwar noch nicht so lang in der Reservierung, aber einige Gäste und deren Wünsche kenne ich bereits jetzt ganz gut. Und die Gäste sind dann schon recht überrascht, wenn ich sie frage: „möchten Sie wieder Ihr Zimmer 114?“ oder „soll ich noch eine Abschlagszeit am Samstag für Sie buchen?“ Sie sind positiv überrascht, dass ich mich an sie erinnere und an ihre besonderen Vorlieben. Schön ist, wenn die Gäste mir das dann auch wiedergeben, wenn sie sich freuen, dass ich sie schon kenne.

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Schlagworte (Tags): Golf, Lindner, Lindner Hotel Sporting Club Wiesensee, Reservierung, Wellness
Geschrieben von Annette am 24. März 2011
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Lindner im Gespräch...
Da wir gerade mit unserem Interview “Lindner im Gespräch” in Oberstaufen sind heute gleich noch eine nette Geschichte aus dem Haus. Denn was als beiläufiger Scherz im Lindner Parkhotel & Spa in Oberstaufen begann, ist nun für ein glückliches Ehepaar Realität geworden.
Oberstaufen, 24. März 2011. Niemand konnte ahnen, welche Folgen es für die Urlaubsgäste Irene und Eduard Spinnler haben würde, als am 27. März 2010 um 16:00 Uhr im Lindner Parkhotel & Spa der Strom ausfiel. Das Ehepaar aus Fuchstal in Niederbayern verbrachte gerade ausgerechnet seinen 13. Urlaub in Oberstaufen.
Das verhängnisvolle Versprechen
Um 17:00 Uhr - knapp eine Stunde später - war immer noch kein Ende des Stromausfalls in Sicht. Da spendierte Hoteldirektor Eberhard Müller seinen Gästen eine Runde Sekt und sagte augenzwinkernd: „Wenn heute hier im Parkhotel ein neuer Erdenbürger gezeugt wird, lade ich die Eltern eine Woche lang nach Oberstaufen ein.“ Anschließend war das Hotel noch vier lange Stunden ohne Strom.
Mini-Lederhose vom Hoteldirektor
Am 18.11. war dann der kleine Benedict da. „Wir hatten nachgerechnet und es musste tatsächlich während des Stromausfalls in Oberstaufen passiert sein“, berichten Irene und Eduard Spinnler. Dabei hatte das Ehepaar seinen Traum vom eigenen Kind schon fast begraben.
Hoteldirektor Eberhard Müller hielt sein Versprechen: Dieses Jahr werden die Spinnlers eine Woche kostenlos im Parkhotel Urlaub machen. Zudem schenkte Eberhard Müller Benedict als Geburtsgeschenk eine stilechte Mini-Lederhose. Als eine Art Patenonkel möchte er Benedict nun hin und wieder nach Oberstaufen einladen.
Wir finden die Idee toll und gratulieren Benedict, seinen Eltern und seinem fantasievollen Patenonkel. Und in die echte Lederhose wird Benedict schneller hinein wachsen als man denkt, versprochen!
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Schlagworte (Tags): Lindner Parkhotel und Spa, Oberstaufen, Wellness
… dieses Mal haben wir Küchenchef Jürgen Wagenblast aus dem Lindner Parkhotel und Spa in Oberstaufen kurz nach seinem 25. Jubiläum getroffen und er hat unsere 12 Fragen flüssig und mit einem Lächeln auf den Lippen beantwortet! Danke und Gratulation!
1. Was für einen Berufswunsch hatten Sie als Kind?
Hochseefischer
2. Wie entwickelte bzw. veränderte sich der Berufswunsch im Laufe der Jahre?
Während meiner Schulzeit erkannte ich, dass mir kreatives Arbeiten immer mehr Spaß machte. Der Kochberuf bot mir die Möglichkeit Kreativität, handwerkliches Geschick und eigenverantwortliches Arbeiten zu kombinieren.
Außerdem kann man sich in der Gastronomie sicher sein, dass jeder Arbeitstag eine neue Herausforderung bereit hält und so keine Gefahr der Langeweile oder Monotonie aufkommt.
3. Und wie haben Sie Ihren Berufswunsch realisiert?
Nach meinem Schulabschluss habe ich die Ausbildung zum Koch in der „Post-Krone“ im Hohenlohischen absolviert und mich stetig in Sterne-Restaurants weitergebildet. Bereits 1983 habe ich meinen Küchenmeister gemacht.
4. Wie kamen Sie zu Ihrem heutigen Arbeitsplatz?
1985 habe ich während eines Urlaubs in Oberstaufen die Bautafel „Hier entsteht ein 5-Sterne Luxus-Hotel“ im Kurpark gelesen und mich sofort in Düsseldorf beworben. In diesem Jahr feiern das Hotel und ich unser 25jähriges Jubiläum.
5. Was lieben Sie besonders an Ihrer aktuellen Arbeit?
Die sich täglich ändernden Herausforderungen zu meistern, sowie kreativ und eigenverantwortlich zu arbeiten.
6. Haben Sie ein Vorbild - allgemein und/oder beruflich?
Dieter Müller den bekannten Sterne Koch und Eberhard Müller unseren Hoteldirektor, mit dem ich gerne mal an der erfrischenden Allgäuer Luft entspanne!
7. Geben Sie uns einen kleinen Einblick in Ihre Tätigkeit?
Meine täglichen Aufgaben bestehen aus Personalplanung, Einkauf und Kontrolle der Lebensmittel, Erstellung der Menus und der Speisekarten und natürlich auch der Qualitätskontrolle der ausgehenden Speisen. Während des Abendservice natürlich auch das aktive Kochen auf dem Saucier-Posten.
8. Welche lustige Anekdote aus Ihrem Berufs-Alltag können Sie uns erzählen?
Bei der Bundeswehr war ich Feuerwerker; daher brenne ich jedes Jahr das Silvesterfeuerwerk ab. Vor ca. 15 Jahren ist leider eine Rakete vom Kurs abgekommen und hat einen Pelzmantel beschädigt. Die Situation bringt mich und die beteiligten Kollegen immer noch zum Schmunzeln, selbstverständlich ist der Schaden von uns reguliert worden.
9. Welches ist Ihr persönlicher Lieblingsplatz im Hotel? Haben Sie ein Foto?
Der Saucier-Posten; er ist die “Zentrale” unserer Küche, man(n) ist immer mitten im Geschehen und hat immer alles im Blick. Leider gibt es kein Foto von mir am Saucier-Posten.
10. Über was können Sie sich in Ihrem Berufsalltag so richtig ärgern?
Über schlechte Qualität und das fehlende Basiswissen vieler Köche kann ich mich immer ärgern.

11. Und über was haben Sie sich in letzter Zeit „totgelacht“?
Unser Fotoshooting mit den Abteilungsleitern für unsere Geburtstagskarte.
12. Mit was würden Sie am liebsten einen Hotelgast überraschen?
Mit einem von mir komplett selber kreierten und gekochten Menu. Frische regionale Zutaten, die ich zuvor selber gesammelt (z.B. Pilze) oder frisch gefangen habe (z.B. Bachforelle aus der Konstanzer Ach).
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