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Wellness als Lebensschwerpunkt

Geschrieben von Barbara am 05. Januar 2009
Abgelegt unter: In eigener Sache

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Als neue Autorin konnten wir Barbara Richter gewinnen, deren Berufsleben mehr als 20 Jahre vom Gesundheitstourismus der 80. und 90. Jahre geprägt wurde.

Barbara (Richter)…

…für mich bedeutet “Wellness” mehr als was man oberflächlich meinen könnte. Ich setze Wellness gleich mit “ich fühle mich rund um gut” und vor allen Dingen “ich fühle mich gesund”. Früher schon gab es den Spruch: “Gesundheit ist nicht alles, aber alles ist nichts ohne Gesundheit” und genau das meine ich. Deshalb ist Wellness für mich mit Gesundheit gleich, denn dann fühle ich mich wohl in meiner Haut.
Kur, Kururlaub, Gesundheit und Gesundheitsurlaub haben mich eine lange Strecke meines Lebens begleitet, haben meinen Arbeits-Alltag geprägt. Gleich zwei Gesundheitsreformen waren “Gedanken-Anstöße”, denn sie machten damals bereits deutlich, wer für die eigene Gesundheit wirklich verantwortlich ist - nicht etwa die Krankenkassen sondern der Mensch - sprich:du und ich -  wir selber!

Aber wer will schon was von Vorsorge oder gar Prävention hören - da fühlt man sich als Gesunder bereits krank. Erst als der Begrifft “Wellness” ins Spiel gebracht wurde begann das Blatt sich zu wenden. Denn Wellness gönnt man sich, für Wellness gibt man sein eigenes Geld aus, Wellness kann man dort genießen, wo es einem am Besten gefällt, zu Wellness gehört mehr als nur Therapien. Zum Beispiel das Ambiente, der Zeitfaktor, das Gourmetessen, ein Glas Wein, für den Einen Spaziergänge, für den anderen Träume im Liegestuhl und so weiter

Und siehe da - Wellness wird heute bereits als Weg zur eigenen Gesundheitsverantwortung gesehen. Ein Weg der Spaß macht und den alle gehen wollen und sollten.

Für mich gehört noch viel gute, klassische Musik zu meinem persönlichen Wohlbefinden - ein Leben ohne Musik kann ich mir nicht vorstellen - und seit ein paar Jahren versuche ich an meine Klavierstunden in der Jugend an zu knüpfen, was leider nicht immer gelingt, aber mir trotzdem Spaß macht - so wie mir sicher auch das Bloggen zum Thema Wellness gefallen wird.

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Die Empfehlung

Geschrieben von Annette am 27. November 2008
Abgelegt unter: Allgemein, In eigener Sache

Außer Spams, ungefragter Werbung und Arbeit fand ich gestern dann doch ein E-Mail mit dieser netten Zeichnung in meinem Outlook-Postfach.
Die einfache, klare Aussage kombiniert mit einer trendigen Grafik aus den Sechzigern machte mich (Frau) natürlich neugierig, den Tipp musste ich unbedingt gleich lesen… genau das war das Ziel!
Ein kleines, durchdachtes, nett gestaltetes Empfehlungstool mit einem Augenzwinkern.
Den Lindner Hotels sei Dank.

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Marienbad - der Klassiker mit Wellnesstouch

Geschrieben von Annette am 20. November 2008
Abgelegt unter: Besondere Wellnesshotels

So um die Mittagszeit fuhren wir nach Marienbad rein. Ein Kurort mit Leben und viele Menschen, die spazieren gingen, am Kurpark entlang flanierten - wir trauten unseren Augen kaum. Hatte man nicht vom “Kurort-Sterben” in der Presse gelesen und das schon seit längerem? Marienbad gehört jedenfalls nicht dazu. Unser Navi leitete uns vorbei an renovierten und an modernen Hotelbauten bis zum Hotel Grand Spa Marienbad - zwar in zweiter Reihe vom Kurpark gesehen, dafür aber mit eigenem Garten und geschütztem Außenpool.
Wir wurden von Guy Burke, dem Spa Manager, herzlich empfangen - wir hatten uns gerade erst beim Spa Director’s Roundtable & Club in München getroffen. Er wirkte ein wenig gestresst - warum war uns auch gleich klar - denn 60 Kurgäste aus Norddeutschland waren soeben eingetroffen, mussten zum Kurarzt und anschließend Ihre Behandlungspläne erhalten. So etwas ist für den Spa Manager und sein Team jedes Mal eine Herausforderung.
Aber zurück auf Anfang. Beim Hotel handelt es sich um eines mit historischem Hintergrund. So entstand aus dem einstmaligen Hotel Casino und nach aufwendigen Renovierungen, teilweisem Abbruch und Wiederaufbau, zusätzlichen Neubauten und unterirdischen Verbindungen ein Hotel-Ensemble mit dem Flair der Belle Epoque.Schon in der Eingangshalle spürt man das einstige Kurhotel. Überall hört man die deutsche Sprache, fast vergisst man das Ausland, wären da nicht die freundlichen Damen am Empfang, ihr Akzent erinnert fast ein wenig an Karel Gott. Der Hausdiener brachte uns samt Gepäck sicher bis ins Zimmer und erklärte uns dabei die verschiedenen Möglichkeiten durchs Hotel zu “navigieren”. Unser Zimmer lag in der “Orangerie” einem modernen Seitentrakt und war entsprechend ausgestattet.
Nach einem kleinen Mittagssnack - (witzigerweise gab es neben Suppe und Salaten auch Weißwürste und Brezeln, denn der Küchenchef ist ein gestandener Bayer!) führte uns Guy Burke durch sein wirklich großes “Reich”. Vom SPA Bereich mit Empfang, Arztzimmer und den Räumen für Beauty und Anti Aging Behandlungen, der Physiotherapie, den Massageräumen u.v.m. ging es dann in den balneologischen, den klassischen Bereich, sprich: dorthin wo mit unterschiedlichen Wasserbehandlungen Gutes getan wird. Wir waren beeindruckt. Hier hatte man versucht auch der klassischen Bäderarchitektur einen modernen Wellnesstouch zu verpassen. So ganz hat es jedoch noch nicht geklappt (im Gegensatz zum SPA Bereich). Man könnte meinen hier wäre der Weg das Ziel.
Nach der Führung durch Spa und Balneo Bereich trafen wir mit Ludmilla Gutjahr, Marketing & Sales, zusammen. Sie schleppte uns in Lobbybar und die angrenzende Bibliothek wo wir uns bei Kaffee und Kuchen angeregt unterhielten. Dabei erfuhren wir, dass klassische Kurgäste vermehrt im Herbst, Winter und Frühjahr in Marienbad anzutreffen sind. Spa- und Wellnessgäste bevölkern das Grand Spa in den Sommermonaten und natürlich das ganze Jahr über an den Wochenenden. Gäste aus Süddeutschland z.B. aus München können in 1 1/2 Stunden bereits im Hotel Grand Spa Marienbad “chillen” und sich verwöhnen lassen. Im Sommer kann man z. B. Wellnessbehandlungen mit Golf kombiniert.
Vielleicht sollte ich das an einem der nächsten Wochenende wirklich mal machen - einfach so vor den Feiertagen.

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Erzgebirge - Wandern und Wellness

Geschrieben von Annette am 20. November 2008
Abgelegt unter: Besondere Wellnesshotels

Waldhotel - da stellt sich so mancher ein “Hexenhaus” mitten im Wald vor - im Schatten hoher Bäume, leicht feucht bis modrig - eben, und genau das gilt - Gott-sei-Dank - für das Waldhotel Kreuztanne NICHT. Ganz selbstbewusst liegt das geschichtsträchtige, mit Schindeln gedeckte Haus auf der Kuppe einer der unzähligen Hügel hier im Ost Erzgebirge. Hier rund ums Hotel muss es zu jeder Jahreszeit für alle Wanderfreaks ein wahres Paradies sein, Wälder, Wiesen, Täler und Hügel mit immer neuen Ausblicken über das Land - einfach toll. Und im Winter - ach ja man hatte mir gesagt, direkt vor der Türe könne man in die Naturloipe steigen und Kilometer weit laufen.
Aber nun rein ins Haus - der eisige Ostwind nervt. Hier gibt es zwar keine Lakaien, niemand der einem das Auto in die Tiefgarage fährt - die es natürlich gar nicht gibt(!) - dafür ein umso herzlicherer, fast familiärer Empfang im gemütlichen Eingangsbereich. Auch Frau Bieber (Direktorin) begrüßte uns und lud in die rustikale Gaststube zu einen Mittagessen ein. Ein alter Kachelofen, typische Schnitzarbeiten aus der nahe gelegenen Spielzeugstadt Seiffen, die Holztäfelung, all das möchte daran erinnern, dass hier schon immer die “Gute Stube” war und hier das “Herz” der Kreuztanne in all den Jahren schlug.
Egal ob Schullandheim oder Ganztagsschule, ob Erholungsheim für sowjetische Soldaten oder Internat, dieser Platz war und ist beliebt. Auch wenn die Kreuztanne viele Hochs und Tiefs durchmachen musste, es hat doch sein gewisses Etwas behalten.
Seit 2005 nun ist es wieder Hotel und auf der Beliebtheitsskala gleich nach oben geschossen, denn hier heißt es “Willkommen bei Freunden” im wahrsten Sinne des Wortes. Hier her kommen Gäste aus allen Schichten und Altersgruppen, egal ob Singles oder Paare, Familien oder Gruppen, ob “Wandervögel” oder Wellnessfans - denn hier fühlt man sich wie bei Freunden wohl.
Apropos “Wellness”, da wollen wir gleich hin… und entdecken eine kleine, feine stilsicher gestaltete Wellness-Welt mit allem was dazu gehört Sauna, Farblicht-Dampfbad, Infrarotkabine, Tauchbecken, Frischluftbereich mit Blick ins Grüne und einem ansprechenden Ruheraum. Ein besonderer Clou ist das etwas abgelegene Heubett-Zimmer, in dem man sich, natürlich nach vorheriger Anmeldung, mal wieder so richtig als Kind fühlen darf und im duftenden Heu - eingewickelt in ein Laken - ruhen und träumen kann. Will man stattdessen richtig im Heu “baden”, sollte man sich vorher mit der Therapeutin besprechen. Zu den - der hiesigen Natur angepassten - Behandlungen gehört auch der 150 Meter lange Barfußpfad draußen.
Alle, die das exotische Wellnessfeeling suchen, können ayurvedische Behandlungen in der Wellness Welt der Kreuztanne erleben oder sich sogar einen ganzen Ayurvedatag (5 Stunden) gönnen - ehrlich wer will schon jeden Tag nur wandern (?) oder anders gesagt: man gönnt sich ja sonst nichts.

Das natürliche, ungezwungene, einfachen Miteinander hat uns hier besonders gut gefallen. Ein paar entspannende Urlaubstage hier in der Natur mit Wandern, Wellness, Ruhe und gesundem Essen kann ich mir - als Großstadtpflanze - sehr gut vorstellen.

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Elbresidenz für Wellness & mehr

Geschrieben von Annette am 19. November 2008
Abgelegt unter: Besondere Wellnesshotels

Leider war das Wetter bescheiden, als wir auf dem Marktplatz in Bad Schandau ankamen. Vor uns, am Ende des langgezogenen Platzes, die Kirche und rechts eine lange Häuserfront, eine Mischung aus renoviertem Alten und zeitgenössischer Architektur. Und das Hotel? Ach ja, ich erinnere mich, es ist aus einer Häusergruppe von 11 Einzelgebäuden hier am Platz entstanden - später erfuhr ich, dass einige Häuser nicht erhalten werden konnten und deshalb diese interessante Mischung aus Alt und Neu geboren wurde. Eine Symbiose, die sich durch das ganze Hotel Ensemble zieht.
Obwohl es draußen “Hunde und Katzen” regnete, drinnen tauchten viele Stehlampen die modern und eigentlich kühl gehaltene Lobby in warmes Licht. Herzlich war auch der Empfang, das Auto wurde für uns in der Tiefgarage geparkt und das Gepäck aufs Zimmer gebracht, während wir durch das 5-Sterne Hotel geführt wurden.
Immer wieder gibt es interessante Durch-, Ein- und Ausblicke. Große Fensterfronten geben den Blick frei auf verschiedene Innenhöfe. Im Gourmet Restaurant “Sendig” regiert mit Kreativität und hoher Kochkunst Küchenchef André Tienelt, im Restaurant “Vital” wird nach den Regeln der gesunden und besonders der ayurvedischen Küche gekocht - wir haben uns verführen lassen und hier à la care vorzüglich ayurvedisch gespeist - ein echter Genuss! Bei diesem Wetter kann uns die Terrasse nicht locken, aber im Sommer ist sie wohl ein echtes Highlight mit Blick auf die Elbe, die ruhig in ihrem Bett dahin fließt (im Gegensatz zum Hochwasser 2002).

Nun geht es nach oben, ins Viva Vital Spa & Medical Spa. Ja, die Zeiten in denen Wellnessabteilungen in den Keller oder das Souterrain gebaut wurden, gehören der Vergangenheit an. Hier im Viva Vital Spa mit Pool, Sauna-Landschaft und Ruhebereich genießt man den Blick über den Ort, die Elbe und in den Wald.
Im Medical Spa unterhalten wir uns ganz leger mit Frau Dr. Seebeck über das, was die (männlichen) Gäste suchen, nämlich die “Auffrischung” der eigenen Energie, die sich im stressigen Alltag immer so schnell verbraucht. Sauerstoff und Bewegung sind dafür z.B. eine “Zauberformel”. Die weiblichen Gäste träumen von der Idealfigur und lassen sich gerne entsprechende Ernährungstipps geben und gezielt behandeln.
Wem beispielsweise die Zeit für einen Ayurveda-Urlaub auf Sri Lanka fehlt, der kann sich einfach in die Hände von Frau Dr. Dihnali begeben, im wahrsten Sinne des Wortes. Sie bestimmt die Doshas, plant die Anwendungen (mit original “Zutaten”) und gibt die ayurvedische Ernährungsempfehlung, die im Restaurant “Vital” individuell für Sie schmackhaft zubereitet wird.

Zwei Dinge sind mir beim Rundgang aufgefallen. Zum Einen, daß sich fast in allen modernen, minimalistischen Räumen auch etwas Altes oder Antikes fand, z. B. eine alte Holztüre, ein alter Spiegel etc. und zum Anderen, dass Farben eine wichtige Rolle in der Elbresidenz spielen, so steht beispielsweise “grün” für “vital” oder “rot” für “königlich” - und das bis hin zu den Zimmern und Suiten.
Sicher lässt sich bei einem Wellness-Urlaub hier noch so einiges entdecken.

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Wellness im Elbsandsteingebirge, Erzgebirge und Böhmen

Geschrieben von Dietrich am 18. November 2008
Abgelegt unter: In eigener Sache

Diesmal haben wir uns ins Auto geschwungen, um gleich 3 unserer Hotel-Partner zu besuchen. Circa 1500 km galt es an einem Wochenende “ab-zu-fahren”. Ich fahre gerne Auto, mal schnell über die Autobahn, aber auch das “cruisen” durch - für mich - neue Landschaften ist toll. Diesmal ging es erst gen Osten über die Autobahnen bis Dresden und dann Richtung Süden nach Bad Schandau im Elbsandsteingebirge. Gebirge (?) fand ich dann doch leicht übertrieben.

Kleiner Ausblick

Kleiner Ausblick

Aber was Besonders hat die Gegend schon, diese vom Wind geformten, leicht bröcklig wirkenden Felsen erinnern mich wage an meinen Besuch am Gran Canyon (USA) und doch ist es hier ganz anders. (Hier sollte ich mal Urlaub machen, um mich richtig um zu sehen.) Bad Schandau dagegen ist ein richtig kleiner deutscher Kurort, mit ‘nem Marktplatz, einer imposanten Kirche und der Uferpromenade entlang der Elbe - die 2002 hier mit ihren Wassermassen ganz schön gewütet hat. Zwischen Markt und Elbe unser 1. Ziel das Hotel Elbresidenz Bad Schandau Viva Vital & Medical SPA
Mehr über das 5-Sterne-Hotel erzählt dann Annette.

Am nächsten Tag ging es dann ins östliche Erzgebirge - schon wieder “Gebirge” - nun war ich wirklich gespannt. Ich erinnerte mich an Winterbilder mit viel Schnee, großen Eiszapfen, Bilder vom Rübezahl, Nussknacker und Räuchermännchen und stellte mir Berge vor, wie die Alpen oder wenigstens wie die Voralpen… Nun, die Landstraße schlängelte sich statt dessen durch ein hügeliges, teils kahles, teil bewaldetes Gebiet. Immer mal wieder schien die Straße direkt in den Himmel zu gehen, aber nix da - es ging gleich wieder Hügel abwärts. Langsam fand ich Gefallen an dem Rauf und Runter, an den bunten Herbstwäldern, den gepflügten Feldern, an den Allee, die es an einigen Stellen noch gibt.

Kreuztanne im Winter

Kreuztanne im Winter

Das hier im Winter ein eisiger Ostwind Kälte und Schnee über das Land bringt lässt sich an den vielen Vorkehrungen gegen Schneeverwehungen erahnen. Der Wind war jetzt - Ende Oktober - schon ziemlich gemein kalt. Unser Tagesziel, das Waldhotel Kreuztanne, lag nach 1 1/2 Stunden Fahrt vor uns schutzlos auf einer Kuppe. Gut sichtbar für alle Wandersleute. Keine Tanne, sondern ein Kastanienbaum und ganz viel Natur schmücken den Eingang zum geschichtsträchtigen Hotel. Annette wird über das Hotel berichten - wir machen einfach mal “Arbeitsteilung”.

Nach dem “Natur-Stop” ging es am nächsten Tag Richtung Böhmen/Tschechien weiter, über Landstraßen durchs Erzgebirge… Hügeln wurden langsam höher. Aber auch der Namenszusatz “Berg” wie z. B. bei Annaberg lässt Hügel nicht zu den erwarteten Bergen wachsen. Egal.
Imposant ist die St. Annenkirche - wie dieser doch große Bau das Städtchen beherrscht (sollten wir sehn, hatte man uns geraten - aber die Zeit drängt mal wieder)
Weiter geht’s über Oberwiesenthal (914 Meter hoch gelegen!) zur Grenze nach Tschechien - nur noch dank des Begrüßungs- und Landesschild zu erkennen. Hier sieht es dann doch schon mehr nach Gebirge aus, Schluchten, Wälder, Bäche und eine Eisenbahnlinie, die sich neben der Straße Richtung Karlsbad schlängelt. Leider bleibt wieder mal keine Zeit für einen Abstecher in diese tradionelle Kurstadt - vielleicht beim nächsten Mal.

Marienbad

Marienbad

Marienbad “ruft” (und unsere Termin im Hotel Grand SPA Marienbad auch). Ein lebhafter Kurort, wie wir gleich bei der Durchfahrt feststellen können, Leute in Kaffees, beim Shopping und Flanieren oder auf dem Weg zu den Kollonaden und der Trinkkur - soviel Leben in einem Kurort hatten wir nicht erwartet.
Also kann man sagen: “geht doch!”
Mehr über Marienbad und das Hotel Grand SPA Marienbad kommt wie immer von Annette

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Verhängnissvolle Affäre im Wellnesshotel

Geschrieben von Annette am 06. November 2008
Abgelegt unter: Allgemein

Manchmal waren sie harmlos, die sogenannten “Kurschatten” damals in Baden-Baden, Bad Pyrmont, Marienbad, Karlsbad, Vichy oder wo auch immer. Sie waren Begleitung - wie Schatten eben - für ständig gleiche Tagesabläufe. Sie hatten meist auch nur eine kurze Haltbarkeitsdauer von 3 bis 4 Wochen - bis zum Ende der verordneten Kur eben. Ein “Kurschatten” konnte - und kann wahrscheinlich auch Heute noch - verführen (nicht nur ein weiblicher!), bei langen Gesprächen Horizonte erweitern, er kann Träume, Hoffnungen und romantische Gefühle wecken, “Schmetterlinge-im-Bauch” und wohlig kribbelnde Spannung verursachen. Er konnte und kann aber auch Herzen weinen lassen, Ehetragödien heraufbeschwören, zerstörend wirken und vielleicht vereinzelt aus seinem Schattendasein ans Licht treten, um so Träume und Hoffnungen wahr werden zu lassen.
Aus dem klassischen “Kurschatten” wird heute der “Wellness-Schatten” mit einer noch kürzeren Verfallfrist von nur 2 bis 4 Tagen - wer kann sich einen 4wöchigen Wellness-Urlaub schon leisten. Auch die “Schatten-Art” und seine erlebte Qualität ändert sich - schnell und intensiv wird gelebt, für romantische Gefühle, Horizont-Erweiterung etc. bleibt fast keine Zeit.

Und liest man dann heute, in großen Buchstaben auf den Titelseiten der Boulevard-Blätter, von Affären im Wellness-Hotel, von Gigolos, die mit gekonnt und berechnend eingesetztem Charme ihre - zum Schein -Angebetete umgarnen, um anschließend aus dem kurzen “Techtel-Mechtels” einen möglichst hohen finanziellen Profit zu erpressen….
Dann, ja dann wünscht man sich doch wirklich den klassischen “Kurschatten” von früher zurück - oder?

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Gütesiegel, Sterne und dann

Geschrieben von Annette am 24. Oktober 2008
Abgelegt unter: Allgemein

Einfach mal so in die Blogger-Runde gefragt:

Da gibt es nun doch wirklich nach Zertifizierungen durch den Deutschen Wellness Verband, den TÜV Rheinland, den Wellness-Stars der Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg, der Wellness-Klassifizierung bei den Romantik Hotels und anderen auch noch ein RAL Gütezeichen für die Wellnessbranche, man glaubt es kaum. (RAL stand 1925 für „Reichsausschuß für Lieferbedingungen“).

Welchem dieser vielen, teilweise unterschiedlichen Bewertungen folgen denn Sie bei der Auswahl Ihres ganz persönlichen Wellness-Kurztrips? Haben Sie eigene Richtlinien? Eigene Erfahrungswerte? Oder sind es die Erzählungen und Empfehlungen der Freunde, Nachbarn, Arbeitskollegen, Vereinsmitglieder, Bewertungen in Foren, die Sie schon mal träumen lassen?
Was ist für Sie eigentlich wichtig bei der Wahl ihres Wellness-Trips?

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Die Hoffnung stirbt zu letzt

Geschrieben von Annette am 24. Oktober 2008
Abgelegt unter: Ein mal Gewinner sein

Nicht oft - aber manchmal doch - schreiben uns Gewinner eines Wellness-Kurz-Trips ein paar Zeilen und schicken auch ein Bild. Ein solches Schreiben mit dem netten Titel “2 Oldies in Meran” fiel mir gerade wieder in die Hände.
“Gestern sind wir von unseren Gewinnertagen im Hotel Irma in Meran zurückgekehrt.
Meran hat sich leider von seiner verhangenen und regnerischen Seite gezeigt - aber wir konnten ja in die wundervolle Wellness-Welt des Meisters Hotel Irma eintauchen und zwei Tage lang zusätzlich die wirklich exquisite Küche des Hauses genießen. Der Aufenthaltsraum bot reichlich Auswahl an Lesefutter und an Hörbüchern. Schöner läßt es sich einfach nicht auf die Sonne warten.
Am dritten Tag - den wir dazugebucht hatten - ließ sie sich dann sehen.
Und schon zeigte sich auch das Äußere des Hauses von der schönsten Seite: der große Park die hauseigenen Schwäne auf dem romantischen See, der duftende Kräutergarten, der idyllische Rosengarten, die lauschigen Sitz- und Ruheplätze um das ganze Haus und der Frühstücksraum auf dem Dach des Hotels, der uns das ganze wunderbare Panorama ringsum offenbarte.
Wir können nur sagen: “Wer braucht Meran, wenn er das Hotel Irma hat?”
Wir werden wiederkommen, denn auch die hauseigenen Ausflüge in die nähere Umgebung mit individueller Begleitung durch Frau Meister oder ihren Mann sind wirklich verlockend.
Beiliegend sende ich Ihnen ein Bild meines Mannes auf dem er vor dem stilgerechten Oldie, mit dem diese Ausflüge oft vorgenommen werden, steht.
Mit herzlichen Grüßen von uns beiden
I. Liedtke”

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Wellness in der City

Geschrieben von Annette am 22. Oktober 2008
Abgelegt unter: Besondere Wellnesshotels, In eigener Sache

Da lebe ich nun am Stadtrand in herrlicher Umgebung, der Waldweg zum Joggen beginnt gleich hinterm Garten. Auf Wellness in unberührter Natur haben ich so gar keinen “Bock”, denn die habe ich gleich vor der Haustür das ganze Jahr über. Was würde ich mir also als Wellness-Kurz-Tripp mal wünschen?
Ach ja, ein Wochenende mit Mann (oder besser doch nicht?!) oder bester Freundin in einer richtig schicken Großstadt, was weiß denn ich, Paris, Hamburg, Madrid, Rom, Stockholm, Berlin oder vielleicht Prag.
Freitag Nachmittag hinfliegen - denn die Stadt um die Ecke sollte es dann doch nicht sein - schönes Hotel netter Empfang, gemütliches Zimmer, Obstkorb und Prosecco als “Willkommensgruß vom Haus”. Dann schon mal ‘ne Runde ratschen - also doch besser mit der Freundin - schick machen und gepflegt Essen gehen im Restaurant des Hotels oder um die Ecke in das kleine Bistro. Ach wichtig: vorher doch noch einen Sprung ins SPA machen um mit der Beautyfee für uns beide noch die Termine am Wochenende klar zu machen. Nein nicht am Samstag Vormittag, lieber am späten Nachmittag. Dann aber was wohltuendes für unsere “Luxus-Körper” (nach der Shoppingtour!) und ein tolles Make-up für das Samstag-Abend-Diner oder - je nach Laune - die Disco. Sonntag? Ja, am späten Vormittag eine klassische, komplette Luxus-Gesichts-Behandlung - AntiAiging zum wieder frisch aussehn. Kein Make-up, wir fliegen am Nachmittag wieder nach Hause und zum Ratsche und Faulenzen müssen wir uns nun wirklich nicht “aufbrezeln” lassen - oder?
Ja, so stelle ich mir mein “Wellness in der City” vor. Auf denn, Chris, lass uns planen!
Wie wäre es mal mit ‘nem tollen Hotel in Prag? So richtig schick und shoppen lässt es sich dort auch nicht schlecht - komm, das haben wir uns jetzt einfach verdient!

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