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Gesundheitskiller Stress

Man fühlt sich chronische müde, leidet unter emotionaler, köperlicher und psychischer Erschöpfung – typische Anzeichen eines drohenden Burnout Syndroms. Diese Krankheit erstreckt sich meistens über einen Zeitraum von sechs Monaten. Betroffen sind oft Menschen in leitenden, kreativen und helfenden Berufen. Druck sowie beruflicher und privater Stress sind meistens hierfür Ursachen.
Typische körperliche Symptome sind Schlafstörungen, Müdigkeit, Kraftlosigkeit, Kopfschmerzen, Tinnitus, Hörsturz und Gewichtsveränderungen. Menschen, die an Burnout leiden, können nicht abschalten, ihre Gedanken kreisen um eine Aufgabe. Dabei vernachlässigen sie ihre eigenen Bedürfnisse und werden reizbar.
In psychologischen Therapieverfahren werden die Hintergründe des Burnout erforscht. Die Patienten brauchen mehr Ausgleich und Zeit zum Entspannen. In der Behandlung üben sie einen anderen Umgang mit Anforderungen, Situationen und Menschen. In manchen Fällen muss der Betroffene jedoch sein Leben komplett umstellen, weniger arbeiten oder sogar die Branche wechseln.

Infos: www.das-burnout-syndrom.de
Buchtipps:
- Erfolgreich ohne auszubrennen: das Burnout-Buch für Frauen
Dagmar Ruhwandl, Klett Cotta-Verlag
- Auftanken statt ausbrennen: Elf effektive Strategien gegen den Burnout
Andrea Baumgartl, Eigenverlag



Wenn der Körper sich rächt

Dauerhafter Stress schadet der Gesundheit

Termindruck, Geldsorgen, Angst um den Arbeitsplatz, Streit mit dem Partner – Stressquellen gibt es viele. Wer es nicht schafft, sich zwischen den Problemen des Alltags ausreichend Ruhepausen zu gönnen, riskiert, seine Gesundheit dauerhaft zu schädigen. Wenn dem Körper kein Ventil zum Druckabbau gegeben wird, wird er krank. Betroffene leiden häufig unter Magen-Darm-Erkrankungen, Kopfschmerzen, Migräne und Schlafstörungen. Sie können nicht abschalten und werden besonders in Phasen, die eigentlich der Erholung dienen sollen, wie Urlauben oder Wochenenden, von Panik- oder Kopfschmerz-Attacken heimgesucht. Wer derartige Symptome vermehrt bei sich wahrnimmt, sollte die Reißleine ziehen, bevor sich daraus ernsthafte Krankheiten entwickeln. In schlimmen Fällen kann dauerhafter Stress zu Depressionen, Wirbelsäulenerkrankungen und Herz-Kreislauf-Störungen führen.
Mithilfe spezieller Programme und Atemtherapien kann man lernen, mit Stress umzugehen. Regelmäßiger, leichter Sport baut Druck ab und wirkt befreiend. Auch Akupressur, Homöopathie und eine gesunde Ernährung können helfen, den Körper vor den Schäden von Dauer-Stress zu schützen.
Viele Informationen und Tipps gegen Stress im Alltag gibt es z.B. unter: www.bzga-ebs.de