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Freizeit-Doping
Pralle Muckis sind das Ziel. Wenn das Hantelnstemmen alleine nicht mehr reicht, müssen Tri- und Bizeps eben mit Pillen und Pülverchen "aufgepeppt" werden. Immer mehr Freizeitsportler dopen sich, um eine Topform zu erreichen. Das ergab jetzt eine Studie der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE). Eigentlich sollte Freizeit-Fitness Spaß machen. Doch Leistungsdruck zeigt sich auch beim ambitionierten Laiensportler. Neidisch werden im Fitnessstudio die Muckis vom Nebenmann beäugt. Sind seine größer? Härter? Schöner? Wenn nicht, wird nachgeholfen. Die Studie ergab, dass ein Viertel der Männer und jede zehnte Frau, die ein Sportstudio besuchen, Anabolika schlucken. Dabei werden nicht selten Dosen eingenommen, die das hundertfache der Menge betragen, die zu therapeutischen Zwecken eingesetzt wird. Anabolikamissbrauch ist nicht ungefährlich und kann zu Problemen mit der Leber und dem Herz-Kreislauf-System führen. Bei Männern kommt noch hinzu, dass die Gefahr besteht, dass die Hoden kleiner und die „Brüste“ größer werden. Ein ganz schön hoher Preis für ein paar Muckis mehr.
Machen Kopfbälle dumm?
Häufige Kopfbälle beeinträchtigen die Gehirnleistung. Das wurde jetzt auf einem Kongress britischer Psychologen in Glasgow bekannt gegeben. In einem Experiment mit 25 Kopfball-Freaks wurde deren Hirnleistung getestet. Das Ergebnis: Sie schnitten denktechnisch schlechter ab als ihre nicht so kopfballstarken Kollegen. Die "Kopfballer" waren anscheinend kaum in der Lage, sich auf zwei Dinge gleichzeitig zu konzentrieren. Ihr Reaktions-, Erinnerungs- und Denkvermögen scheint unter den häufigen Kopftreffern zu leiden. Die Wissenschaftler sind diesem Phänomen noch nicht ganz auf die Spur gekommen. Man vermutet, dass sich nach und nach die neuropsychologischen Fähigkeiten der Fußballer zurückbilden. Vielleicht sollte man da mal über einen Kopfschutz für Fußballer nachdenken. Denn wer will schon dumme Fußballer?




