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Mehndis
Madonna machte diese Form des Body-Paintings berühmt. Mehndis sind kunstvolle Ornamente, die sich orientalische Frauen schon seit Jahrhunderten mit Hennafarben auf die Hand malen (lassen). Die Muster der Bemalung variieren und werden durch bestimmte Anlässe bestimmt (Hochzeit, Menstruation, Geburt etc.). Heute jedoch ist diese Form der Körper-Kunst eine Modeerscheinung, die gerne und offensichtlich auf Händen, Füßen, Armen und Dekollete getragen wird. Im Gegensatz zu Tattoos lässt sich dieser Trend bei Nichtgefallen einfach wieder abwaschen. Nicht alle tragen Mehndis, weil es angesagt ist. Sie verbinden damit auch Tradition und Meditation, so wie es ursprünglich auch angedacht war. Die Profis suchen sich die Motive nicht nach ihrer Attraktivität sondern nach ihrer Bedeutung aus. Denn bestimmte Ornamente verheißen Glück, Gesundheit und Erfolg. Wer sich nur hübsch verzieren möchte, braucht keine stundenlange Malerei über sich ergehen lassen. Mehndis-Symbole gibt es mittlerweile auch als Folie. Nur noch ausmalen, und fertig ist das orientalische Körper-Kunstwerk.
Ganz schön abgestempelt
Der Wintermantel wird eingemottet. Sonnen-Outfit und viel nackte Haut sind jetzt gefragt. Auch in diesem Frühjahr/Sommer wieder ein sexy Trend: Tattoos. Aufreizend blitzen sie hervor und regen die Fantasie an. Dass man für diesen hübschen Hautschmuck keine qualvollen Torturen über sich ergehen lassen muss, ist kein Geheimnis mehr. Falsche Tattoos sind schon lange angesagt. Doch bisher wurden die Bildchen aufgeklebt, jetzt werden sie einfach aufgestempelt. Die Stempel-Kunstwerke aus Naturfarbe sehen täuschend echt aus und halten einiges aus. Ob Schwimmen oder Saunagänge - die Bildchen machen (fast) alles mit. Was sie nicht mögen: Enger Kontakt mit Kleidungsstücken und Trockenrubbeln nach Bad oder Dusche. Das lässt sie schneller verblassen. Der originelle Hautschmuck lässt sich problemlos mit Wasser und Seife wieder entfernen. Die Stempel-Tatoos kosten um die 10 Euro.




